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post Ulrike S. weint, wenn jemand am Verschluss reißt

Januar 26th, 2012

Abgelegt unter: ZORTZICO — Frolln Schmoll @ 21:02

Vorschlag:
Zapperlot! Das bedeutet im Rumänischen vermutlich das, was in den Asterix-Comics mit den Symbolen Wolke, Faust und Totenschädel ausgedrückt wird. Oder auch ein mit hochprozentigen Klunkern aufgemotzter Protzring für den ausgestreckten Mittelfinger? Aber hier der Vorschlag:

Der inoffizielle Schlachtruf der Zornes-Torten-Werfer, auch als Tortenattentäter bekannt (wobei der Akt im Österreichischen als Tortung bezeichnet wird. Da sieht man die segensreiche Auswirkung einer kalmierenden Behördensprache).

Zweitmeinung:
Der zickige Pfropfen im Zipp-Verschluss, der das Reißverschluss-System außer Kraft setzt. Der das Kleidungsstück zur Makulatur macht und sogar bei den Spitzensportlern über Sieg und Niederlage entscheidet. Oder lag es im jüngst bekannten Fall einfach nur am falschen Jahrgang des Zipp-Zapp-Pfropf-Zapfens? Die Zusammenhänge sind manchmal tiefer, als es der gemeine Hausverstand zu erfassen mag. (s. Bild)

reissverschluss-und-wein.jpg

Und hoch

10 Kommentare »

  1. Herzliche Gratulation, liebe Dame,
    Sie schiessen sich wohl auf einen “jede zweite Runde”-Rhythmus ein (oder der Facman lässt Sie jede zweite Rund absichtlich draussen, damit Sie da oben auf’ Stockerl nicht einschlafen bzw. um die anderen Mitspieler nicht zu demotivieren!)! Was Ihre Tortung betrifft, nennen wir Piefkes das Tortur (anscheinend aus der Sicht des Beworfenen), und wird das Ganze mit spanischer Musik untermalt, ist das dann eine Fiesta Tortilla?
    Aber bitte helfen Sie mir auf die Sprünge: Welcher Spitzensportler hatte denn jüngst mit der Tücke des Objektes zu kämpfen (Sie spielen ja doch wohl auf eine konkrete Begebenheit an)?
    Zum neuerlichen Podest jedenfalls bezeugt seinen Respekt
    Ihr Michael G. aus Berlin-Tortelettenburg

    Kommentar von Michael G. — 27. Januar 2012 @ 00:16

  2. Herzlichen Dank, verehrter Herr G. aus Berlin-Polyglottenburg.
    Ja man bekommt fast den Eindruck, dass wir uns mittlerweile abwechseln. Dabei fand ich Ihr geistvoll entworfenes Flaschenlabel wirklich sehr…inspirierend…eine rundum würdevolle Hülle für ein geistiges Getränk.
    Das anlassgebende zortzicale Ereignis war übrigens dieses:
    http://kurier.at/sport/wintersport/4481200-schlierenzauer-wurde-zum-pechvogel.php
    Merkwürdig jedoch, gerade als ich in meinen Gedanken nach einem Wortspiel für den Reißverschluss herumwälzte, sprang mir das Hausschild ins Auge, das ich vorher noch nie bemerkt habe, obwohl ich seit drei Jahren fast tagtäglich daran vorbeiradle…die Wahrnehmung ist wirklich etwas sehr Selektives.

    Aber ohne Einschränkungen meine besten Grüße zurück,
    Ihre Ulrike S.

    Kommentar von Ulrike S. — 31. Januar 2012 @ 13:03

  3. Vielen Dank, liebe Dame,
    für die Aufklärung. In der Tat hatte ich das hier nicht mit bekommen: der Schlieri ist also nicht ganz dicht! So hart es ihn punktuell treffen mag, die Regel selbst hat wohl Sinn: Ich stelle mir gerade Springer vor, die mit offenem Reißverschluß eher einem Flughörnchen ähneln…
    Ihr Lob wird meinen ungarischen Vetter (unokatestvér/primo/cousin/kuzyn) freuen. In der Tat gibt es zum Zinnaer Klosterbruder, der die Vorlage lieferte, die Legende, dass ein junger Mann wegen einer unglücklichen Liebe ins Kloster ging und, als er SIE auch dort nicht vergessen konnte, den Versuch unternahm, sich mit einem Kräutertrunk aus dem Diesseits zu verabschieden. Der Suizid war ein Mißerfolg, was man vom Kräuterschnapsrezept wahrlich nicht behaupten kann. Zinnaer Klosterbruder is’ lecker!!
    Es grüßt herzlich Ihr
    Mchael G. aus Berlin-LikörbrennerBurg

    Kommentar von Michael G. — 31. Januar 2012 @ 21:14

  4. Reizverschlusz (sic)

    Kommentar von Tuba la Blubb — 1. Februar 2012 @ 22:30

  5. Hallo, geschätzter Herr Blubba,
    Gratulation zur Faille und Gruß an alle Sägewerker
    von Ihrem
    Michael G. aus Berlin-BretterBohrerBurg (ob dünn oder nicht lassen wir mal dahingestellt…)
    Schade, dass Sie sich so rar machen!

    Kommentar von Michael G. — 1. Februar 2012 @ 23:43

  6. Ach Herr Tubala, da sindse ja mal wieder! Auch von mir Glückwunsch zur gelungenen Faille. Gut zugeschnappt! Meint man im

    Kommentar von Karl S. [gen. Lürikm.] — 2. Februar 2012 @ 13:14

  7. Ihnen, geschätzte Ulrike S., ein herzliches Gratulor zum ersparten Dudengewinn vorab und hernach die Frage nach dem “zickige Pfropfen im Zipp-Verschluss”: Damit meinen Sie doch den kleenen praktischen Nupsi an der Zunge des Zippers? Der die ungewollte und manchmal peinliche Selbstöffnung des Verschlusses an Anziehsachen verhindert? Beispielsweise an der Hose des geneigten Herrn? Oder an der des Skifliegers, was zu gefährlichen Überschlägen wg. Auftriebs an der falschen Stelle führen könnte?

    Da hamse wahr, liebe Ulrike S. - manchmal zickt der Nupsi und mag den Lauf der Verschlussöffnung nicht freigeben, was manchmal ebenfalls zu drängenden Problemen führen kann (s. o.). Um so bedeutender ihr dieshinsichtlicher Beitrag, der die Problematik eindrücklich und verdienstvoll schildert.

    Was aber ist eine Paratur? So rein auf Wein bezogen? Bisher war ich der Meinung, Wein würde gewinzt. Und bei Herrn Doppelfritz wird er boutiquenmäßig “bereitet”? In der Paratur? Könnte der Spirituosenexperte und Generalmusikdirektor Michael G. aus Berlin-Schlabbrottenburg mit seiner Expertise helfen? Rätselt man im

    Kommentar von Karl S. [gen. Lürikm.] — 2. Februar 2012 @ 13:51

  8. Ich kann, verehrter Meister,
    auch nur Vermutungen anstellen (aber nicht, dass jetzt alle den Job als Vermutung bei mir haben wollen), z.B. dass mit ssunehmender Promilledichte in der Cortex cerebri die Fahrradtour zur Pfahrattur sszur F…paratur degeneriert… Es könnte aber auch das Training auf eine Parade oder aber - nicht ganz unwahrscheinlich - ein Austriazismus sein, der sich mir Nordlicht nicht erschliessen will. Fragen wir doch Frau Ulrike S., die kenntnisreiche: Können Sie mit Ihrem Standortvorteil hier eventuell weiterhelfen?
    grüßt Michael G. aus Berlin-ImDusternTappenBurg

    Kommentar von Michael G. — 2. Februar 2012 @ 18:28

  9. Werte, hochgeschätze Herren,
    noch niemals wurde mir ein Gratulator zuteil, um wie viel höher ist dies einzuschätzen als ein Nicht-gewonnener-Gewinn, oh danke sehr!!! - Was die rätselhafte Paratur betrifft, so ist des Rätsels Lösung sehr banal: Der untere Teil der Tafel trug einst eine weitere Beschriftung, die jemand in einem Anfall von kühnem Design-Experiment mit silbergrauem Klebenband überklebt hat, zugepickt, wie wir sagen. Doch im Laufe der Zeit hat sich ein Teil des Streifens wieder gelöst, und so ein kleines Teilchen der ursprünglichen Information wieder preisgegeben. Aber so bleibt auch für mich die Frage, was der Multifuktionsladen ursprünglich noc hals Drittes zu bieten hatte.
    Vielleicht ein Reißverschluss- und Weingroßhandel nebst angeschlossener Fahrradreparatur (was ja durchaus Sinn macht). Oder die erste Apparatur zur Befüllung der Flaschen und anschließender Versiegelung per Zippverschluss (eine Geschäftsidee, die sich als wenig erfolgversprechend erweisen sollte, wie ja ersichtlich…)
    Ja, oder war es ganz was anderes. Das überlasse ich dem kreativen Instinkt der versammelten Besserwissenheit,
    Mit unverschlossenem Gruß aus Graz
    Ihre Ulrike S.

    Kommentar von Ulrike S. — 6. Februar 2012 @ 14:02

  10. Tape? Gelöst? So wie beim Schlieri, dem Pechvogel?

    Verehrte Frau Ulrike S.,
    könnte da nicht ein Zusammenhang bestehen? Und “Paratur” könnte ja die austriakische Variante der deutschen “Zurichtung” sein, etwa im Sinne der Nachbearbeitung eines vorhandenen Rohzustandes - wenn beispielsweise die Trägerbänder der Zipper sich im Dehnungskoeffizienten unterscheiden, und sei es auch nur geringfügig - muss dann nicht beim Schließen unter Spannung die ungleichmäßige Dehnung zum Verkanten, Hakeln, ja sogar zum Defekt des Zippers führen? Hier könnte eine Paratur helfen, beispielsweise durch rückseitiges Aufkleben eines Zurichtbandes, um die Dehnung der zwei Hälften auf gleiches Maß zu reduzieren?

    Hier kommen nun Verschwörungstheorien zum Zug (sic!), etwa: Hat ein Neider, mutmaßlich ein Sportskonkurrent, den Schriftzug “Paratur” arglistig überklebt, auf dass Schlieri mit neuem Zipper im Sprunganzug diesen unpariert überstreifen müsse? Die Folgen des Zipp-Verkantungsdefektes sind jedenfalls oben nachzulesen, und der ZipperParaturAttentäter mag wohl, beim Versuch, nach geglücktem Anschlag das Kebeband zwecks Spurenverwischung zu entfernen, mitten im ruchlosen Tun gestört, es nicht gewagt haben, neuerlich an den Schauplatz seiner Freveltat zurückzukehren und sein klebebanddelaminatorisches Schandwerk zu vollenden.

    Mögliche Erklärungen mag es noch viele geben, bis zum Beweis des Gegenteils glaubt jedenfalls an die SchlieriZipperParaturAttentatsHypothese Ihr

    Michael G. aus Berlin-Spinnerburg
    (in einer Stadt mit Spinnerbrücke kann man die sommers in Kolonne gemeinsam patrouillierenden Biker füglich wohl auch als “Prozessionsspinner” bezeichnen…)

    Kommentar von Michael G. — 8. Februar 2012 @ 20:26

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