rulururu

post Ulrike S. hebt ab

Januar 25th, 2015

Abgelegt unter: Dädaleum — Frolln Schmoll @ 17:49

Dädalogie? – das hat irgendwas mit Erdkunde zu tun.
Dädabetik? – irgendwas mit Ernährungslehre.
Dädaleum? – klebt wahrscheinlich sehr gut, oder schmiert, oder fährt, so was in der Art.

Deshalb der Vorschlag:
Veralteter Begriff für Leuchtzeichen. Er stammt aus den Anfängen der Luftfahrt, als man die Fluglichter noch mit Petroleum betreiben musste.

Die Bosheit der Quadratur des Kreises:
Das Dädaleum
Dreht sich im Kreis herum
Doch trifft es auf ein Viereck
Fliegt ihm das Leum weg
So endet manch ein großes Licht
Als armer kleiner Däda-Wicht

Das neue Jahr braucht neue Highlights. Deshalb, Achtung, Trommelwirbel: Auftritt des Dactylópterus Europaeus – der europäische Flughahn. Ikarus war gestern. Unsere Hochachtung und unsere Begeisterung gelten dem kommenden Star im Dädaleum:
„Dieser Fisch ist der häufigste fliegende Fisch des Mittelmeeres. Von Raubfischen verfolgt, erhebt er sich mit seinen flügelartigen Brustflossen mehrere Meter hoch in die Luft, fällt aber bald wieder ins Wasser zurück.“ (Quelle: Pokornys Tierleben, Prag 1871)
(dazu siehe Bild)

dactylopterus.jpg

Und hoch

post Arno Erich C. und die Biogänse

Januar 25th, 2015

Abgelegt unter: Dädaleum — Frolln Schmoll @ 17:46

Erstmeinung: Eine Art von Steampunk-Flugschule, in der die Schüler angeleitet werden, sich Flügel aus Federn von biologisch ernährten Gänsen und Schwänen und echtem Bio-Bienenwachs zu bauen. Bio-Federn und Bio-Wachs halten einfach besser! Den Schülern wird rigoros eingeschärft, auf keinen Fall zu nahe der Sonne zu fliegen, damit das Wachs nicht schmilzt und sie nicht das Schicksal des unglücklichen Ikarus erleiden, der die Warnung seines Vaters Dädalus in den Wind schlug mit den bekannten Folgen.
Falls jedoch die Feder- und Wachs-Konstruktion versagen sollte, kann ein auf den Rücken geschnallter Spezialmotor nach dem Karlsson-Prinzip durch einen Schaltknopf im Nabel gestartet werden.
Zweitmeinung: Museum historischer Flugmaschinen, die allesamt niemals wirklich funktioniert haben; angefangen mit den Flügeln aus Federn und Wachs, die Dädalus für sich und seinen Sohn Ikarus baute, um dem tyrannischen König Minos von Kreta zu entfliehen. Ob die Flügel ihren Zweck tatsächlich erfüllten, ist historisch nicht belegt.
Weiter geht es mit dem Flugapparat von Leonardo da Vinci, mit dem sein vorwitziger Laborgehilfe einen Versuch wagte, der ihn das Leben kostete. Dann kamen die Flügel von Albrecht Ludwig Berblinger, dem »Schneider von Ulm« und noch zahlreiche andere Exponate bis hin zum Hanggleiter der Brüder Lilienthal, der mangels Querrudern seine stabile Fluglage nicht wiedergewinnen konnte, was dem Erfinder Otto L. den Tod brachte.
Nicht ausgestellt ist das Motorflugzeug der Brüder Wright, weil es erfolgreich flog, wenn zunächst auch nur 260 Meter weit.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister verleiht Flühühügel

Januar 25th, 2015

Abgelegt unter: Dädaleum — Frolln Schmoll @ 17:44

1000. Eingesandt und damit ebenfalls ein Snapsgewinn:

DÄDALEUM

Flugschule (kretisch-minoisch), benannt nach -> Dädalus (griechisch Δαίδαλος); derzeit Institut zur Wiederherstellung der Flugfähigkeit entbehrter Kunstdirektoren

Heutige Kalenderblattweisheit:

Schnüschnüschnüschnö
Schnäschnalium,
Püpüpüpöpöpäpalium.
Und jetzt ‘ne Prise Valium
Im herrlichen Dädalium.
Düdüdödödädalium.

Mit besten Wünschen für den hoffentlich vollständig genesenden Kunstdirektor Dewi D.

Zwizwizwözwözwäzwalium:

Eine fruchtbare Könflögelei

Der Kön und seine Königin
sind zwölfenzarte Wesen.
Sie schweben sehr in Schönheit hin
und her - ganz auserlesen.

Sie eignen ihrer Flögel zwier
die sie behend entfalten.
In Summa flögeln sie zu vier,
die niedlichen Gestalten.

Es lockt der Kön: O Königin,
lass dich von mir begehren
und gib dich meiner Liebe hin,
wir wollen uns vermehren.

Sie spricht: Mein Kön, du süßer Geck,
so soll und wird es werden.
Das sei der Paarung höchster Zweck,
du liebster Kön auf Erden!

So flögeln beide himmelwärts
und summen im Gefilde.
Sie flögeln zärtlich Sterz an Sterz
Die Königin heißt Hilde.

Es geben sich dem Flögeln hin
erst mal, dann immer wieder
der Kön und seine Königin.
Den Kön nennt man den Frieder.

Kön Frieder zieht die Hilde zart
in einer Wolke Schatten
(Denn es ist wahrhaft pönsche Art,
im Schatten zu begatten).

Kaum ist dies hehre Werk vollbracht,
nimmts Flögelspiel sein Ende:
Die Königin sehr mit Bedacht
frisst Frieder-Kön behende.

O Kön! Das Schicksal dir vergönnt,
die Brut postum zu nähren.
Wenn Hilde hungrig dich berennt,
sollst du dich drum nicht wehren.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Mit einem klaren Feindbild geliert selbst die elendeste Unwirklichkeit zur Lügenpresse-Pegida: »Wir sind der Volkssturm«

Und hoch

post Michael G. folgt sinnfrei laut

Januar 25th, 2015

Abgelegt unter: Dädaleum — Frolln Schmoll @ 17:40

999. Eingesandt und damit traditionsgemäß ein Snapsgewinn:

DĄDALEUM
Rhetorik: sinnfreie Lautfolge, die ohne eigenständige Bedeutungsebene
einen Gefühlszustand widerspiegelt wie “dumdideldei, trallilalere” oder
“aijaijaijaijai”, “oijoijoijoijeh”, eng verwandt mit der Lautpoesie.

Zweit- bzw. Drittgestammel:
DĄDALEUM

Poetisch überhöht “Spielhalle”: Kultstätte für Daddelei

DĄDALEUM

Spezialmuseum für Kunst des Dadaismus

Und hoch

post Ulrike S. weiß, wo Bartels den Mostrich holt…

Januar 8th, 2015

Abgelegt unter: Pelemele — Frolln Schmoll @ 21:07

Die ominöse, senffarbene Substanz auf dem Weihnachtsbuffet, deren Zusammensetzung keiner kennt, sich auch niemand danach zu erkundigen wagt, die aber als höchste Delikatesse gelobt und herumgereicht wird, da sie von der Hausherrin eigenhändig zubereitet wurde.

Es ist der alte Anti-Emanzipations-Wunsch, dass sich das Emele in Pelde vermelete. Aber das werden die Femele schon gründlich permelele!

Schwäbisch: für eine renommierte Tabakmarke, für die wir selbstverständlich keine Werbung machen wollen.

Und hoch

post Arno Erich entwindet sich

Januar 6th, 2015

Abgelegt unter: Pelemele — Frolln Schmoll @ 19:23

Erstmeinung: Pfannengericht aus Apfel- und Kartoffelschalen, gemischt mit sehr vielen Zwiebeln, damit das Ganze genießbar wird. Scharf angebraten wird es heiß serviert. Als Beilagen eignet sich Fleischkäs oder Bratwurst. Den Genießern dieses Menus wird wenig später die Heilige Flatulentia gnädig sein, Amen!
Zweitmeinung: Abkürzung für Insider-Gäste feiner mediterraner Spezialitäten-Restaurants: Portugiesisches Esels-Leber-Eclair Mit Erlesener Lauchzwiebel-Eiscreme
Drittmeinung: Pampiger Edathy Lügt Entsetzlich Mit Elendig Lausigen Einlassungen.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister treibt es auf die Spitze

Januar 6th, 2015

Abgelegt unter: Pelemele — Frolln Schmoll @ 19:20

Spitzenderivat der -> Pelerine; infolge ihrer stark durchbrochenen Struktur als Regen- und Windschutz eher weniger gern getragen als das Original

Heutige Kalenderblattweisheit:

In der Vision der Tele
Herrscht über jede Gebühr
Lästiges Pelemele.
Tele kann nix dafür.
Hat heftig Merozele,
Geht nicht mehr vor die Tür.


Zwielemiele:

Pelemelemelequack

Pelemele, Pelemele,
Pelemelemelemuh,
Pelemele, Pelemele,
Pelemuh und raus bist du.
Pelemele, Pelemele,
Pelemelemelemäh,
Pelemele, Pelemele,
Pelemäh und Peleschmäh.
Pelemele, Pelemele,
Pelemelemelewau,
Pelemele, Pelemele,
Pelewau und Peleschau.
Pelemele, Pelemele,
Pelemelemelemelegrunz,
Pelemele, Pelemele,
Pelegrunz und Peleschlunz.
Pelemele, Pelemele,
Pelemelemelemaumiau,
Pelemele, Pelemele,
Pelemau und Peleschlau.
Pelemele, Pelemele,
Pelemelemelequack,
Old MacDonald, Old MacDonald
Had a farm. Der alte Sack.

Threemiles Elend:

Ohne Ukulele

So spielt’ ich auf meiner Kantele
Ein Lied für die Frau Gabriele:
»Befiehl du meine Seele«.
Sehr hoffend auf viel Pelemele.
Und möglichst noch diese Nacht.

»Das haste dir so gedacht!«
Repliziert’ Frau Gabriele.
»Heut Nacht weder Pele noch Mele.
Das hättste wohl gern,
Doch mir liegt das fern.
Spieltest du Ukulele -
Dann gern - im Namen des Herrn.«

Entbehrend ‘ne Ukulele
Ergriff ich meine Kantele
Und entte mich fern.
Dort spielte ich gern
Mit Erfolg Paralleles
Zu Ohren Frau Neles.

Der gefiel meine feine Kantele
Vor und beim Pelemele.
Vergessen wir die Ukulele
Sowie Gabrieles Genöle.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Rallala, rallala, Snaps is jut für Cholera.
Wärer nich jut für Cholera, hätteste ooch keenen da.
Snaps is jut für Cholera. Rallali und rallala.

Und hoch

post Bei Michael G. geht’s um die Wurst

Januar 6th, 2015

Abgelegt unter: Pelemele — Frolln Schmoll @ 19:14

PELEMELE
“pele mele pão não mão..” beginnt ein portugiesischer Abzählvers, (ungefähr wie “eene meene ming mang, ping pang, kling klang…”), der in brasilianischen Kleinstädten von Kindern benutzt wird, um eine Horde kickwilliger Gören in Mannschaften aufzuteilen. Oft wird aber auch nicht abgezählt, sondern von zwei Mannschaftshäuptlingen gewählt, wobei man mit “Pele!” auf den ersten Kandidaten zeigt, der Gegner mit “Mele!” seinen Wunschspieler bezeichnet usw. Diesem Verfahren verdankte der kleine Edson Arantes do Nascimento seinen Spitznamen, unter dem er Fußballgeschichte schrieb. Eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft von Straßenkickern nennt man in Brasilien aber noch heute “Pelemele”!

PELEMELE
In Berlin isst man oft und gern Currywurst, wobei sich die Geister scheiden: die einen bevorzugen sie “mit” (Darm bzw. berlinerisch “Pelle”), die anderen schwören auf “ohne” - wobei die Darmfraktion auch schon mal gerne als “Pelemele” verspottet wird…

PELEMELE
afrikaans: Ausdruck für Zwitter/Hermaphrodit, der “Pele” (Papa) und “Mele” (Mama) miteinander kombiniert.

Und hoch

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