rulururu

post Arno Erich C. legt die Füße auf den Tisch

Juli 23rd, 2014

Abgelegt unter: Soccus — Frolln Schmoll @ 19:46

Erstmeinung: Römischer Centurio Gaius Marcellus Soccus. Er übernahm die (Un)-Sitte der Germanen und trug auch im heißesten römischen Sommer Socken in seinen Sandalen, was ihm nicht nur den Beinamen Soccus einbrachte, sondern auch die schlimmsten Schweißfüße des römischen Reiches.
Zweitmeinung: Ebenso erzürnter wie wirkungsloser Aufruf militanter Feministinnen in Facebook: Stellt Online-Chauvi-Chats Unter Strafe!
Drittmeinung: Zusammengepampfter Eintopf aus undefinierbaren Zutaten, den Sven Glückspilz in seiner Funktion als Smutje dem schrecklichen Hägar und seinen Mannen an Bord zu servieren pflegte. Die Pampe soll nach eingeschlafenen Füßen in drei Wochen lang getragenen Socken geschmeckt haben.

Und hoch

post Ulrike S., Weltmeisterin der Herzen, schlägt sich zum Volk durch (OK - der dauert…)

Juli 23rd, 2014

Abgelegt unter: Soccus — Frolln Schmoll @ 19:42

Vorschlag:
Lat. abk. f. Unter ferner liefen. Hatte der Kaiser einem Statthalter etwas mitzuteilen, ließ er für gewöhnlich einen Brief verfassen. Befand sich darin aber zusätzlich eine Botschaft für das Gesocks, so wurde diese mit dem Zusatz: ad soccus versehen. Daraus entwickelte sich schließlich das CC im E-Mail Verkehr.

Zweitmeinung:

Der Sukkubus der Fußballbesessenen. Man treibt ihn aus mit Hilfe von Masken, Stierhörnern, Körperbemalung, langstieligen Blasinstrumenten und allerlei magischen Gesängen. Nicht zuletzt gibt es für jede Gefühlslage das richtige Soccus (s. Bild).

soccus2.jpg

Jetzt aber endlich Schluss mit den Fußball-Witzen! Einen neidlos-herzlichen Glückwunsch an die Weltmeister! Das habt ihr aber gut gemacht!

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister lässt in Etwa die Tiger hochleben

Juli 23rd, 2014

Abgelegt unter: Soccus — Frolln Schmoll @ 19:32

Fundament der Grundlage allen Seins und Meins und Deins

Heutige Kalenderblattweisheit:

Dort in Rio de Janeiro
Weint ein Copacaballero
In den Wintersombrerero.
Olé!

Zwoccus:

Siehste

Der Soccus und der Soccubus
Die lagen flach im Wald.
Es fröstelte den Soccubus.
Der Wald war ihm zu kalt.
Da sprach der Soccus: »Siehste.
Viel wärmer war die Wüste.«

[b]Heute in Etwa[/b]

Das Feiern höret nimmer auf
(Doitschlaaand! Doitschlaand!):

Auf Backen und auf Bahren
Auch noch in Kompatibel,
In Farkt und in Koerzibel,
Da kann man es erfahren:

In Etwa ist heut Freudentag,
Ein Tag ist das, den jeder schätzt,
Der selbstverirrt im Hier und Jetzt
Ne feine Feier feiern mag.

In Brutto und in Netto
Auf Peppen und auf Poppen,
Da will man es noch toppen:
Da tanzen alle Gretto.

Ganz anders ists im Neulich.
Im Neulich hat mans wirklich schwer,
Das kommt nicht so von Ungefähr,
Das ist schon so ab Scheulich.

Da hat es keine Feier nicht,
Die gibts auch nicht in Petto,
Noch nicht mal am Aretto,
Geschweige denn im Land Gericht.

Ja, das kann man erfahren
In Farkt und in Koerzibel,
Auch noch in Kompatibel,
Auf Backen und auf Bahren:

In Etwa ist heut Freudentag,
Ein Tag ist das, den jeder schätzt,
Der selbst verirrt im Hier und Jetzt
Ne feine Feier feiern mag.

Outtake:

Drauf geh nicht ins Geheim.
Geh heim. Und nicht nach Tragend.
Und geh nicht über Ragend.
Geh einfach heim nach Vers am Reim.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

In allen vier Ecken soll’n Sterne drauf blecken
(So sehn Tiger aus, tralalalala).

Und hoch

post Miñaki Sasijakintsu aus Charlotxa Gaztelua führt uns an der Nase herum

Juli 23rd, 2014

Abgelegt unter: Soccus — Frolln Schmoll @ 19:23

SOCCUS
Im ersten Wörterbuch der grönländischen Inuit-Sprache, das Hans Egede in den frühen Zwanzigern des 18. Jahrhunderts zusammen stellte, ist “SOCCUS” als Begriff für das Begrüßungsritual des “Nase-aneinander-Reibens” aufgeführt.

Erst viel später fand die Forschung heraus, dass der Inuk, der Egedes Quelle für eine Teil seines Werkes war, einige Brocken Winkingersprache beherrschte und sagen wollte “So [geht ein] Kuss!”

SOCCUS:
ursprünglich Handelsname eines Spezialkondoms für Fußfetischisten, stand Pate für die spätere augenzwinkernde Bezeichnung “Lümmelsocke” (Kondom schlechthin…)

SOCCUS
Zusammenziehung aus “Sockenschuss” (genauso wie “Adam” eine Verkürzung von “Amsterdam” ist oder “Ratte” für “Radfahrer gibt es auch nette”)

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister robbt aus der Verlängerung

Juli 7th, 2014

Abgelegt unter: Fusti — Frolln Schmoll @ 17:42

FUSTI

Kommuniktionsmittel (Einseitig: Nur senden) des gemeinen zu Hausarrest begnadigten Straftäters

Heutige Kalenderblattweisheit:

Das Handy und sein Handy-Net
Erstarben in der Wüste.
Empfang hatte das Fusti-Net.
Al Kaida grinste: »Siehste?«

Zwusti

Dem Erich ist alles rich

Eine fette Kröte
Saß da und spielte Flöte.
Daneben stand ein Knöterich,
Der hatte eine Blüte.
Die hatte keinen Blüterich.

Es spricht die alte Wüte
Zu ihrem Mann, dem Wüterich:
Ach du liebe Güte!
Wärste nur ein Güterich.
Doch das biste leider nich!
Und zieht eine Schnüte
(Dazu hats keinen Schnüterich).
Doch spricht zu ihr der Wüterich:
Mit Verlaub, dich gibts gar nicht,
Meine liebe Wüte.

Es fehlt hier auch ein Kröterich,
so als Pendant zur Kröte.
Auf diese blickt der Knöterich.
Er fragt voll Zornesröte:
Wieso gibts keine Knöte?
Zwar gibt es eine Flöte.
Doch die hat keinen Flöterich.
Die Not hat keinen Nöterich.
Dem Goethe fehlt sein Goetherich.
Es gibt so viele Nöte.

Was ich noch fragen könnte, nich,
Wie findet das der Enterich?
Der Erich und der Enterich
Bedauern das unendlichlich
Und teilen sich die Kröte.
Das Fürchterl findets fürchterlich.
Es ist damit allein, fürcht ich.

Züklus: Gedichte ohne Fusti

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Heute aus der ewig weisen Futbolsportsberichtsbestattung: »Eine Robbe macht noch keine Schwalbe. Robben macht viele Schwalben

Und hoch

post Ulrike S. serviert B ch ta e sa at

Juli 6th, 2014

Abgelegt unter: Fusti — Frolln Schmoll @ 19:41

Merke: Es entspricht nicht der Wahrheit, dass ein Fusti nicht fastet! Es fastet eben nur fast, und dann doch nicht. Hier aber der Vorschlag:
Eine besonders perfide Präsentation von Appetithäppchen. Zubereitet, so dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft, dann aber im Geschmack nicht einmal annähernd das, was man erwartete.

2. Fisti, Fasti, Fusti – mit diesem vermeintlich so eingängigen Dreiklang wollte eine Gruppe engagierter Reformpädagoginnen in den 1950-er Jahren, das in die Jahre gekommene Ri-Ra-Rutsch ersetzten. Mangels schlüssiger Fortsetzungsmöglichkeiten blieb FUSTI – wie der Fustismus liebevoll von seinen Anhängern genannt wurde – jedoch in seinen vielversprechenden Anfängen stecken und wurde schon kurz darauf von einer Welle von Anglizismen überrollt, die gerade zum ersten Mal über den Kontinent schwappte.

3. Alltags-Archäologie: Grab nur ein FUS(s)TI(ef) und du wirst sie finden, die Botschaft die dir so unergründlich erschien. Nur, wie wird daraus eine tolle Theorie? (s. Foto)

fusti.jpg

P.S.:Ist das Fusti ein Frust-Maskottchen, zu tragen auf dem Hütchen, um sich fusterhand dem Ärger Luft zu machen beim Verlassen des Stadions nach dem Spiel? – Das wollen wir aber doch nicht hoffen - schon gar nicht vor dem Viertelfinale!

Und hoch

post Arno Erich c. aus Witten ballt den Fuß

Juli 6th, 2014

Abgelegt unter: Fusti — Frolln Schmoll @ 19:35

Giancarlo FUSTI, italienischer Nationalfußballspieler sowie die von ihm entwickelte trickreiche Foul-Technik als letztes Mittel, um die drohende Niederlage abzuwenden: Dem Ball wird beim Stoß steil nach oben ein extremer Vorwärtsdrall mitgegeben, wodurch der Ball am Gipfelpunkt seiner Bahn eine abwärts gerichtete Schleife beschreibt und wie ein Bumerang zum Spieler zurückkehrt. Dieser wirft sich bäuchlings platt auf den Boden, worauf der Ball den hinter ihm stehenden Spieler niederstreckt. Die Folgen reichen von Kiefer- oder Nasenbeinbruch bis zur Gehirnerschütterung. Die FIFA hat noch keine Maßnahmen dagegen vorgesehen, da dieser Trick noch zu neu und zu schwer nachweisbar ist.
Natürlich sollte der Fusti-Spieler sich sicher sein, den besten Torschützen der gegnerischen Elf hinter sich zu haben, um nicht versehentlich einen seiner Kameraden auf die Intensivstation zu schicken.

fusti01.jpg

Und hoch

post Michał Mudrowak aus Čarlottec Hród macht sich zum Hampelmann

Juli 6th, 2014

Abgelegt unter: Fusti — Frolln Schmoll @ 19:27

FUSTI 2014
(”Festival Undeutbarer-Sinnferner Tanz-Improvisationen”) reiht sich ein in die Strömung von Kunstdarbietungen/Objekten, die mangels eigener Aussage weniger zur Interpretation des Kunstwerkes an sich als vielmehr zur Reflektion des Begriffs “Kunst” allgemein anregen: Werke wie Musik, die nur aus Stille besteht oder weiße Leinwand als Bild, an denen sich die nie abreißende Kontroversen “Avantgarde vs. Scharlatanerie” entzünden, finden nun auch im Tanztheater ihre Entsprechung: was dem Einen bedeutungsschwer als “Tanzimprovisation einer offenen Gruppe im nichtexklusiven Stadtraum unter Verzicht auf inhaltliche oder formal-strukturelle Referenzen” gilt, ist für den Anderen “irgendwelche Leute hampeln irgendwo irgendwie rum, wie sie gerade Lust haben” - damit ist den Spannungsbogen von FUSTI wohl umrissen.

FUSTI

Wie kürzlich von einem ehemaligen Fußballschiedsrichter gemutmaßt wurde, haben die Spieler einiger (speziell südeuropäischer) Länder eine veritable Bühnenausbildung. Erst kürzlich veröffentlichte der Auslandsgeheimdienst des DFB eine Studie und enthüllt schockierende Details:

“FUSTI”, ein Repertoire an Posen und Bewegungen, wird systematisch einstudiert: “Hände vor’s Gesicht schlagen, zu Boden werfen und über die rechte Schulter seitlich abrollen” (normalerweise drei bis vier Umdrehungen) heißt “Frattura di osso nasale”, simples “Abknicken in der Hüfte, beide Hände an die Gen-Italien und in Embryo-Haltung liegenbleiben” ist “Infiammazione de la vescica”, “Umklammern des linken Unterschenkels mit beiden Armen mit gleichzeitigem Hin- und Herschaukeln auf dem gerundeten Rücken nennt sich “queste vene varicose mi uccidono” usw.

Wird aber in der Hitze des Gefechts ein Move vollführt, der mit vorangegangen Körperkontakten nichts zu tun hat (z.B. den Gegner in die Schulter beißen und nach einem Blick auf seine Reaktion “Frattura di osso nasale” aufführen), muß man sich gefallen lassen, seine misslungene Choreografie als “Sangran las encías” verspotten zu lassen…

FUSTI
heißt die grau-beige-braune, seifig-schmierige Substanz, die besonders nach einem Vollbad mit ausgiebigem Hackenhornhautraspeln hinterher das Haarsieb im Wannen-Wasserablauf verstopft!

FUSTI
ist ein neues Teigwarenprodukt von Barilla in - na was wohl? - Fußballform, das parallel zur KO-Runde mit den Stars der Squadra Azurra promotet werden sollte. Nach dem sang und klanglosen Ausscheiden Italiens wurde die Marketingoffensive jedoch abgeblasen und wir werden wohl nie erfahren, wie Fusti hätten schmecken können…

Lieber Herr Mudrowak, leider ist es mir nicht gelungen, die Flagge wunschgemäß zu schwenken. Falls es Deutschland ins Final schafft, werde ich mich noch einmal aufraffen und es weiter versuchen…

Verspricht Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

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