rulururu

post Ulrike s. verspürt in der Mitte ein Völlegefühl

Februar 24th, 2014

Abgelegt unter: Psammit — Frolln Schmoll @ 19:09

Psammenmiteinander! Wie schön, das die alten Grußworte noch nicht ganz aus der Mode gekommen sind…

Vorschlag:

Die Mittwochspanik, die als logische Konsequenz aus der Montagsleere entsteht (-> JAMMON) Jetzt staut es sich, was zu Wochenbeginn liegen geblieben ist! Wo man sich doch schon so auf einen gemütlichen Ausklang mit Ausblick auf das Weekend gefreut hatte.


Zweitmeinung:

Der Psammit ist ein Anhänger eines ominösen Kultes, der sich zum Inhalt gesetzt hat, Psalmen zu jammern. Er verbringt seine Tage am Strand, zusammen mit seinen Artgenossen und jammt. Vor allem zur Sommersonnenwende, wo man sich trifft zum Summit of Psalm. Good jamming.

psammit.JPG

Und hoch

post Der schillernde Lürikmeister riskiert ‘ne dicke Lippe

Februar 23rd, 2014

Abgelegt unter: Psammit — Frolln Schmoll @ 17:39

Sprechübung zur Herstellung größerer Lippenfülle bei weiblichen Intellektuellen; darf nur unter ärztlicher Aufsicht angewandt werden, um unerwünschte Lippenüberfülle (→ Schlauchbootlippen) zu vermeiden.

Heutige Kalenderblattweisheit:

Ein Psammit ohne sein Pendant
Dörrte durch die Wüste.
Das war, damit es lebenslang
Schwere Sünden büßte.

Zyklus: Lürik mit Psammit

Zwoammit

Damals in Ludwigsburg

Die Mutter spricht zum jungen Schiller:
“Spiel nicht, mein Fritzle, beim Kafiller.
Das tut man nicht, das sollst du nicht,
Sonst gibts ein gräuslich Strafgericht.”

Der Fritz als unartiges Kind
Schlägt diese Worte in den Wind:
“Sie weiß doch nicht, was sie nicht sieht.”
Denkt er mit trotzigem Gemüt.

Er läuft stracks zu Kafillers hin,
Räubergespiel in seinem Sinn.
Die Kinder der Kafillers lachen,
Als sie Fritz zum Räuber machen.

Sie geben ihm zwei Lämmerfälle,
Fritz hängt sie um gleich auf der Stelle.
Er sieht jetzt wie ein Räuber aus:
Wild stürmt er ums Kafillerhaus.

Die Räuber feiern sich ein Fest,
Bauen schnell ein Räubernest;
Und ungegerbte Rinderhäute
Herbergen Be die Räubersleute.

Das riecht dann doch gar ziemlich strenge.
Zeitlich wird es auch etwas enge.
So tut der Fritz die Felle aus:
Hurtig zurück zum Schillerhaus.

Darin die Mutter waltet häuslich.
Friedrich riecht ein wenig scheußlich,
Wodurch den Hausfrieden er stört.
Darum wird peinlichst er verhört …

Als Strafgericht gibts Graupensuppe.
Fritze ist die Suppe Schnuppe:
Er träumt ein Räuberpanorama;
Später wird draus sein großes Drama.

Moral:
Kafiller sind zwar nicht beliebt,
Schön ist es doch, dass es sie gibt:
Denn ohne Ludwigsburgs Kafiller
Gäbs keine “Räuber” von von Schiller.

Zyklus: Lürik ohne Psammit

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

»Pflüge zu Heerscharen!« (Edelgauck sei der Mensch, hilfreich und gut.)

Und hoch

post Mischa Nahal aus Zamok Karelina gibt Gas

Februar 23rd, 2014

Abgelegt unter: Psammit — Frolln Schmoll @ 17:34

PS am MIT
Name einer (deutschprachigen) Forschungsgruppe am MIT, die im Bereich Terrestrische Individualmobilität (Auto-Entwicklung) nach Alternativen zu fossilen Brennstoffen sucht. Gesponsert von McDonalds wird erprobt, das in der Rinderzucht in großen Mengen entstehende Methan aufzufangen und komprimiert in Tanks zu füllen. Auch menschliche Flatulenzen könnten theoretisch nutzbar gemacht werden, allerdings gibt es noch keine alltagstaugliche Lösung, diese restlos aufzufangen - auch an das Hinterteil angepasste Schalensitze im Auto, die über eine Schlauchleitung mit dem Gastank des Fahrzeugs verbunden sind, decken nur einen Bruchteil der benötigten Gasmenge ab. Da unter diesem Aspekt außerhalb des Autos entweichende Darmgase (bisher) ungenutzt in die Atmosphäre entlassen werden, sollte man das Fahrzeug möglichst selten verlassen müssen. Kritiker sehen hierin allerdings nur einen billigen Trick, die Drive-In-Schalter der Fastfoodketten zu bewerben.

PSAMMIT
Zusammengesetzt aus “Pshaw!” und “Dammit” ist der Name einer Snowboard-Slopestyle-Air-Technik, die einen Double-Flickster-inverted mit Back-Scratch-Lofty-Screw (oder so ähnlich) variiert. Shaun “The Sheep” Noshitter, US-Snowboard-Legende, kommentierte im 2. Training in Sochi seine noch nie vorher gesehene Flugfigur mit den Worten: “Keine Ahnung, was ich da gemacht habe, zum Schluss wollte ich nur heil wieder runter kommen… Psammit!”

Und hoch

post Arno Erich C. schwenkt den Psalmwedel

Februar 23rd, 2014

Abgelegt unter: Psammit — Frolln Schmoll @ 17:31

Erstmeinung: Heiliger Sprengstoff, mit dem radikal-orthodoxe israelische Siedler unter Absingen von Psalmen die Wohnblocks der Palästinenser in die Luft jagen, um auf den Trümmern ihre eigenen Siedlungen zu errichten. Eigentlich sollte das Zeug PSALMIT heißen; doch da der Krach, mit dem die Wohnblocks zusammenstürzen, eher wie »PSAMM!« klingt, hat man den Namen in PSAMMIT abgeändert.
Arno Erich C.
Zweitmeinung: US-amerikanischer Fluch, der Political Correctness geschuldet. Da das eigentlich gemeinte Four-letter-word »F**k it!« verpönt ist und auch »Damn it!» wegen der Empfindlichkeit der Religionsgemeinschaften nicht gerne vernommen wird, fluchen die Amis jetzt ersatzweise »PSAMMIT!«

Und hoch

post Ulrike S. serviert Schnee von gestern

Februar 15th, 2014

Abgelegt unter: Grossular — Frolln Schmoll @ 14:45

Vorschlag:
Das ist wahrscheinlich das Viele, was bei einem Glossar daneben auf der Seite steht…

Vorschlag:
Stammkunde im Bräunungsstudio, bei dem man vom Timbre der Hauttönung auf den Umfang der Brieftasche schließen möchte.

Zweitmeinung:
Keine Witze über die Förderansuchen der Europäischen Union! Schließlich werden mittlerweile ja auch schon eigene Kurse angeboten, dafür, dass man das Ausfüllen dieser 65-Seiten-Ungetümer zu bewältigen vermag. Allerdings gibt’s die nur für die U-30 jährigen. Das gibt einem zu Grübeln.

3. Der Grossular übt zweifelsohne eine bedeutende Funktion aus. Es fragt sich nur, welche. Er könnte doch in erhöhter Position für Tischreservierungen zuständig sein. Ja, das wäre schon einmal was. (s. Bild).

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Und hoch

post Hat der Herr Lürikmeister etwa Betty geboopt?

Februar 9th, 2014

Abgelegt unter: Grossular — Frolln Schmoll @ 18:29

Besonders fruchtbarer niedersächsischer Zuchthengst, regional auch »Leyendecker« genannt, so bei Celle a. d. Aller. Allerliebst. Leyenleyer hin, Leyendecker her.


Heutige Kalenderblattweisheit:

Der Grossu- und das Kleinular
Verwüsteten im Bettchen
Des Singulars geil das Eszett.
Das Jagular fands nettchen.

Zwotular

Berechtigte Fragen

Wer hat Micky gemoust?
Und wer Donald geduckt?
Goofy gegooft?
Es mit Daniels Düsen getrieben?
Zwerg Nummer Sieben, die Sau.
Ich weiß es genau, ihr Lieben:
Zwerg Sieben hat Micky gemoust.
Heftick Onkel Donald geduckt.
Heftrick den Goofy gegooft
Und es heftrack
Mit Daniels Düsen getrieben.
So war das nämlich, ihr Lieben,
Mit Zwerg Nummer Sieben.
Der Sau! Genau.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Bitte weitergehen. Hier gibt es nichts zu sehen.
Gar nicht wahr? Doch gar wahr!

Und hoch

post Arno Erich C. bringt Amöben groß raus

Februar 9th, 2014

Abgelegt unter: Grossular — Frolln Schmoll @ 18:25

Erstmeinung: Von frz. grosse = schwanger. Von kath. Geistlichen angelegtes Verzeichnis der im Beichtstuhl geschwängerten jungen Mädchen aus seinem Kirchspiel. Wehe dem Pfaffen, dem sein Grossular abhanden kommt und mit Schlagzeilen aus dicken Balkenlettern auf den Titelseiten einschlägiger Skandalblätter in den Kiosken wieder auftaucht!

Zweitmeinung: Warenlager eines Grossisten. Was es da nicht alles für Sachen gibt, noch dazu in riesigen Mengen — wovon ich das Allermeiste niemals brauchen werde!

Drittmeinung: Groß, größer, am größten, Grossular: Global agierender Konzernmanager, der in größenwahnsinniger Allmachts-Attitüde die ganze Welt sich untertan zu machen trachtet mit Gentechnik, Atomkraft, Fracking und der Ausrottung lebenswichtiger Spezies wie z. B. der Honigbiene und sämtlicher Walarten.

Viertmeinung: In der Mikroskopie versteht man unter G. eine Optik mit hoher Vergrößerung, aber trotzdem extragroßem und weitem Gesichtsfeld. Dazu gibt es den passenden Limerick:

Es hält eine Maid namens Phoebe
im Glas sich ‘ne zahme Amöbe.
Bei Vergröß’rung vierhundert
sie das Tierchen bewundert
und sagt, dass der Blick sie erhöbe.

Und hoch

post Mischa Nahal aus Zamok Karelina ist ganz groß in Bauernregeln

Februar 9th, 2014

Abgelegt unter: Grossular — Frolln Schmoll @ 18:22

GROSSULAR
In Anlehnung an das Sprichwort “die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln” qualifiziert im Bildungsbürgerdeutsch das Adjektiv “GROSSULAR” etwas als (im übertragenen Sinn) “dicke Kartoffel”, gleichzeitig schwingt unterschwellig die Einschätzung mit, die so benannte Errungenschaft sei nicht etwa das Ergebnis harter Arbeit oder herausragenden Könnens, sondern schieres, unverdientes Glück, die glückliche Person selbst sei wohl eher einer der “dümmsten Bauern”…

GROSSULAR
Diätistendeutsch “dick machend” (abgeleitet vom frz. “gros, grosse = fett”)

GROSSULAR
Argumente, Positionen, ganze Texte sind im Soziologen-Politologenslang “grossular”, wenn sie Stil, Thesen oder die Grundhaltung von Alfred Grosser übernehmen. Dieser - selbst Sohn einer nach Frankreich emigrierten jüdischen Familie - hatte israelische Regierungspolitik kritisiert und beklagt, dass Kritik an Israel vielfach undifferenziert als Antisemitismus diffamiert werde (”ich schlage dich mit Auschwitz” als rhetorische Keule).

Und hoch

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