rulururu

post Ulrike S. mnyama stahabu

August 21st, 2013

Abgelegt unter: Nosomanie — Frolln Schmoll @ 18:18

Vorschlag:
Eine Legende über die Anfänge des Blues:
Der Wind howlte über die Prärie.
No, so, man…intonierte der eine der beiden Kettensträflinge und blies die Melodie auf seinem selbstgeschnitzten Kawn.
No, man. So nie! Rief da der angekettete Kamerad.
Zusammen betrachteten sie noch eine Weile das schöne Bild des aufgehenden Mowds.
Am Ende warfen sie den Kawn ins Feuer.
Der Soul wurde erst 100 Jahre später erfunden.

Zweitmeinung:
Die krankhafte Sucht, die Kapazitäten eines Menschen nach seinem Riechorgan beurteilen zu wollen.

nosomanie.jpg


3.
Sodomie-Verbot auf Suaheli

Und hoch

post Arno Erich C. fasst sich an die eigene Nase

August 21st, 2013

Abgelegt unter: Nosomanie — Frolln Schmoll @ 18:05

NOSOMANIE. Von russ. Nos = Nase und griech. Mania = Sucht oder Wahnsinn. Nosomanie ist eine nur bei Frauen auftretende Neurose. Die Nosomaninnen suchen gezielt nach Sexualpartnern mit besonders langen und breiten Nasen, weil sie in blindem Aberglauben dem Spruch vertrauen: “Wie die Nase des Mannes, so ist auch sein Johannes.”

Und hoch

post Geistreiches vom Herrn Lürikmeister

August 21st, 2013

Abgelegt unter: Nosomanie — Frolln Schmoll @ 18:02

Schlammgeist; betont auf der vorletzten Silbe lebt die N. -> sukkulent auf den Nazi-Frisuren deutscher Fußballerer und sonstiger Jungheydriche

Heutige Kalenderblattweisheit:

Es blüht keine Geranie
Unter der Kastanie.
Da blüht die Nosomanie.

Zwosomanie:

Schnüffle nicht!

Schnüffle nicht in meinen Daten,
Schnüffle nicht in meinem Müll.
(Schnüffel lässt sich ab nicht raten,
Schnüffel schnüffelt wo er will.)

Ach du Schnüffel, lass das Spähen!
Ach du Schnüffel, lass das sein!
Musst nicht meine Daten sehen.
Schnüffel, du bist sehr gemein!

Schnüffel, tust den Daten weh,
Schnüffel, machst sie weinen.
(Schnüffel will sie - ach du je!
Zum Profil vereinen.)

Schnüffel, profiliere nicht
Mich aus meinen Daten.
Lass es, sei nicht widerlich,
Das will ich dir raten.

Tust du’s doch, dann räch’ ich mich:
Werfe meine Bitse
Alle voller Kraft auf dich
Wie Herr Zeus einst Blitze.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Mein Brot ist nicht von dieser Welt (Gunvald Knäcke 1809 - 1892).

Und hoch

post Mikkel Smartaleck aus Lottaby weiß: Mens sana in nasus sana

August 21st, 2013

Abgelegt unter: Nosomanie — Frolln Schmoll @ 17:59

NOSOMANIE
Wahnhafte Fixierung auf Nasen, besonders im Kontext sexuell anregender Handlungen. Hierbei kann die Nase mit geschlossenen Lippen geküsst, die Nasenspitze mit leicht geöffneten Lippen umschlossen, mit der Zunge beleckt oder an ihr gesaugt werden. Gegenseitiges Erkennungsmerkmal wie auch Insidergruss der Nosomanen ist das häufig (wenn auch irrigerweise) als “Eskimokuss” benannte Reiben der eigenen Nase an der des/der Gegrüßten.

NOSOMANIE
Besonders von Neurologen, die oft zugleich auch Psychiater sind, werden gern psychosomatische Störungen diagnostiziert. Diese Tendenz, die Krankheitsursache nicht im Körperlichen zu suchen (”No-Soma”), wird von manchen klassischen Medizinern kritisch betrachtet bis hin zur Unterstellung einer No-Soma-Manie (”Nosomanie”). Dies geht oft einher mit der Vermutung, ein Psychologiestudium sei im Grunde ein (in der Regel vergeblicher) Versuch der Selbsttherapie (”Psychiater haben doch alle selbst ‘ne Macke”). Dieser polemischen, unwissenschaftlichen und undifferenzierten Einschätzung tritt die “Deutsche Psychotherapeuthenvereinigung” entschieden entgegen und vermutet, die Benutzer des Begriffs Nosomanie bedürften wegen ihrer an Verfolgungswahn grenzenden Ablehnung der Psychiatrie selbst dringend psychologischer Hilfe.

Beide Seiten sehen die Ablehnung ihres Standpunktes durch die Gegenpartei jeweils als schlagenden Beweis der eigenen Position an - die Lage ist also völlig verfahren. Dass der “Psychopathenbund e.V.” behauptet, beide Seiten hätten Recht (”Wer nicht ein bißchen spinnt, ist nicht normal!”), macht es nicht einfacher. Auf eine Diskussion über Nosomanie sollte man sich daher tunlichst nicht einlassen!

Und hoch

post Stefan F. distanziert sich von seinem Computer

August 21st, 2013

Abgelegt unter: Nosomanie — Frolln Schmoll @ 17:47

Verwerfliches Verlangen, die Unwahrheit zu sagen, um auf diese Weise in den Genuss einer längeren Nase zu gelangen. Das hat überhaupt nichts mit Politik zu tun - Hey Bildschirm, hiergeblieben!

Und hoch

post Arno Erich C. treibt die Kuh durchs Dorf

August 21st, 2013

Abgelegt unter: Vachetten — Frolln Schmoll @ 17:44

VACHETTEN: Von frz. vache = Kuh. Vachetten sind Manschetten, die Kühen zu feierlichen Anlässen über die Beine gezogen werden, wenn sie in festlichem Gepränge, mit Blumengirlanden, bunten Schleifchen und Ketten von Glöckchen reich geschmückt, auf die Alm getrieben werden.

Zweit-Vachettierung
: Bei Theremin-Anfängern öfters vorkommende Spielfehler bei Oktavsprüngen abwärts. Wenn man die Oktave zu tief greift und dazu auch noch mit der Pitch-Hand unsicher schwankt, muht das Instrument, worauf das Publikum sich statt im Konzertsaal im Kuhstall wähnt.

Und hoch

post Bei Ulrike S. haben Kühe nichts zu lachen

August 4th, 2013

Abgelegt unter: Vachetten — Frolln Schmoll @ 18:15

Vorschlag:
Was waren das noch Zeiten, als man uns hieß zu chatten? Heute schreibt man tweeds! Aber die historischen Recherchen bringen noch erstaunlicheres zutage:

Radikale Tierschutz-Aktivistinnen der ersten Stunde. Predigten im Kampf, um den Kühen das Lachen abzugewöhnen, den Verzehr von veganen, kuhmilchlosen Schokodrops.

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Zweitmeinung:
Und noch einmal weiter in der Tiefe gegraben: da gab es noch die gnadenlosen Lettres de Vachette. Der Schrecken aller Schlösser: kein Entkommen mehr!

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post Michael G. appelliert: Seyd friedlich und wachet!

August 4th, 2013

Abgelegt unter: Vachetten — Frolln Schmoll @ 18:11

VACHETTEN
Im frz. Argot ist “vache” eine pejorativ konnotierte Bezeichnung für Polizisten (vergl. die häufig zu hörende Beschimpfung “Mort aux vaches!”, die angeblich nichts mit weiblichen Rindern zu tun hat, sondern während des Krieges 1870/71 durch Übernahme des deutschen Wortes “Wache” für Posten und Streife entstanden sein soll). Zur sexuell korrekten Verunglimpfung ordnungshütender Staatsrepräsentantinnen wurde als feminisierte Variante am Ende des 20. Jahrhunderts “vachette” speziell neu entwickelt (vergl. im Berliner Jargon “Bulle” und “Bullette”).

bulletten-freakadellen.jpg

VACHETTEN
(sprich “Watschetten”) bezeichnet in der bayerischen BDSM-Szene eine stark abgemilderte Form der Watschn (”Geh! Dös war ja koa Watschn net! Dös war ja kaum a Vachette! Heftiger!”

VACHETTEN
(sprich “Waschetten”): Wäscherinnen in der frz. Literatur des 19. Jahrhunderts, sozial ähnlich einzustufen wie die Grisetten (Putzmacherinnen) und Midinetten (Näherinnen): berufstätige, unverheiratete Frauen, die einen selbstständigen (und daher oft als unkonventionell empfundenen) Lebenswandel führten.

VACHETTEN
(mit kehligen CH wie in “Lachen”) wurden ab ca. 1716 die Sängerinnen im Chor der Weimarer Schlosskirche ironisch genannt, da sie in Bachs Kantaten “Wachet auf, ruft uns die Stimme!”, “Wachet! Betet! Betet! Wachet!” usw. häufig kurze Einwürfe “Wachet!” zu singen hatten. Spötter vermuteten, dies sei ein Appell an das oft gelangweilt schlummernde Publikum…

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister tischt uns Käse auf

August 4th, 2013

Abgelegt unter: Vachetten — Frolln Schmoll @ 18:04

Verb; Schwyzerdütsch mit gutturalem ch und Betonung auf der zweiten Silbe: Schmierkäsebroteschmieren, abgel. von »Vachette«

vachettequirit.jpg

Schmierkäseecke der international populären Marke »La Vache qui rit«,
vache.jpg

abgebildet hier die belgische Version zu Ehren der Inthronisierung des Königs Philippe des Schüchternen und seiner Gemahlsgattin und vielfachen Kindsmutter Mathilde, gen. »Mathilde qui rit«. Wie »Royal Baby«? Noch nebbich. Erst mal König werden, dann sehn wir weiter.

Heutige Kalenderblattweisheit:

Allein wegen der Hitze: Lieber in Burnussen hornussen als mit Manschetten vachetten.

Zwoblette:

Transatlantik

Die Pier, der Fluss, der Strom, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, der Strom, der Fluss, die Pier.

Zyklus: Erfrischende Gedichte für heiße Tage

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Onlein wird stets überwacht
Von Nulluhrnull bis Mitternacht.
Ist das Onlein unbotmäß
Schwillt am Kopf ein Blutgefäß
Des Hans-Peter Friedrich.
Schaut! Ist der nicht niedlich?

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