rulururu

post Ulrike S. kippt aus den Latschen

Mai 31st, 2013

Abgelegt unter: Stoichedon — Frolln Schmoll @ 14:12

Wie, Hedonismus in Baiern! Was kommt da noch alles auf uns zu?

Dann besser zum Vorschlag:
Die Stoic-Heads waren eine radikale, byzantinische Jugend-Gang, die zu den Zeiten Justinians die Straßen von Konstantinopel unsicher machten. Sehr zum Ärger der Stoiker, die vehement, aber ergebnislos ihr Verbot einforderten. Aus dieser Zeit stammt die geflügelte Redewendung: du benimmst dich wie ein Stoichedon. Weil der Sinnzusammenhang jedoch später verloren ging, hält sich bis heute die irrige Meinung, es habe sich um die Verdammung von Kürbisköpfen gehandelt.

Kryptogrammatische Verknüpfung von Wortpaaren, die an sich nichts miteinander zu tun haben. Fatal für das kreative Design, wenn man nicht um die Fallstricke des Stoichedons weiß. Wie etwa in der verhängnisvollen Verwandtschaft von Latschenhütte und Ladenhüter…(s. Bild)

stoichedon.JPG

Meinen aufrichtigsten Dank übrigens an Herrn M.M. aus abgek. Ang. für seine wirklich schön gebildeten Worte!

Und hoch

post Mikis Exypnopoúli ist die Ruhe selbst

Mai 26th, 2013

Abgelegt unter: Stoichedon — Frolln Schmoll @ 19:20

STOICHEDON
Russischer Originaltitel des Romans von Michail Scholochow, der in Deutschland “Der stille Don” heißt. Scholochows Autorschaft ist vielfach bezweifelt worden, auf Grund der Plagiatsvorwürfe wurde er auch als “Arscholochow” verspottet.

STOICHEDON
Verwandter des Iguanodon: Großechse der Kreidezeit, der nach Ausgrabungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein gewaltiger Rumpf, aber im Verhältnis dazu winzige Extremitäten zugeschrieben wurden. Das Tier könne sich daher nicht schnell fortbewegt haben, seine Lebensweise müsse von stoischer Ruhe geprägt gewesen sein - daher der Name.

Hmm. Warum muss jetzt an dieses Video denken?

Fragt sich das Frolln

Und hoch

post Arno Erich C. dankt der Ernte

Mai 26th, 2013

Abgelegt unter: Stoichedon — Frolln Schmoll @ 18:38

Erstmeinung: Mundart-Drama des bergischen Dichters Jupp Hempel aus Hückeswagen über einen sehr sturen spanischen Adligen, den nichts, aber auch gar nichts aus der Ruhe bringen konnte: DER STOICHE DON.

Zweitmeinung: Oberbegriff für die Gesamtheit der Schäden an Umwelt, Flora und Fauna durch die Gift-Landwirschaft. Details dieser Schädigungen illustriert das Gedicht »Im Märzen der Bauer 2.0«.

Im Märzen der Bauer 2.0
Wie der Bauer im 21. Jahrhundert arbeitet

1. Im Märzen der Bauer den Trecker anspannt,
er spritzt tonnenweis’ Glyphosat auf das Land.
Kein Regenwurm lebt mehr, kein Pflänzchen, o Graus!
Nur Saat von Monsanto mit Genen hält’s aus!

2. April ist’s, der Bauer die Felder schön düngt,
er spritzt reichlich Gülle, das ganze Land stinkt.
Dazu noch Ammoniumnitrat und Phosphat,
ganz dick und massiv bald empor wächst die Saat.

3. Im Maien der Bauer das Rapsfeld einsprüht.
Besonders gut wirkt’s, wenn der Raps goldgelb blüht.
Es sterben die Bienen, und krank wird das Vieh,
doch die Aktien von Bayer, die steigen wie nie!

4. Im Juni der Bauer mit Ammoniak aast,
ganz tief wird mit Düsen der Acker vergast.
Kein Vöglein mehr singt, da die Lunge verätzt,
am Boden die Kröten gleich werden zersetzt!

5. Im Juli der Bauer mit Gift um sich spritzt,
damit ihm kein Käfer ein Körnchen stibitzt.
Von Jahr zu Jahr stärker das Gift wird dosiert,
doch sind die Insekten längst immunisiert!

6. Im Herbste dem Bauern die Ernte verdorrt,
die Bank um Kredit er vergebens anschnorrt.
Der Herr von Monsanto verspricht ihm sehr viel:
»Ein paar Zentner Gift noch, dann sind Sie am Ziel!«

7. Im Winter der Bauer durchs Stadttor einfährt,
damit die Familie gesund sich ernährt.
Er schaut auf dem Markte sich aufmerksam um,
kauft Bio-Gemüse, er weiß schon, warum!!

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister bricht eine Lanze für den Lenz

Mai 26th, 2013

Abgelegt unter: Stoichedon — Frolln Schmoll @ 18:35

»So. Jetzt hat der Kunstdirektor Malocchio gebracht.« Hieß es auf der vorneusten Gewinnerseite. Und der Lürikm. sei ein gewerkschafter Bildner oder so. Okaaaay? Was immer der Herr Ernst dann noch gemeint haben mag: Hier das eigenkameradig gebuildelte Foto zum Pfingstmontag:

flieget-hin-in-alle-welt.jpg

Und der zu preisende und gepriesene Herr Kunstdirektor darf dann auch die nächste Illustration besorgen. Auf dass die nimmerendenden Lobpreisungen nimmer enden wollen. Nimmerendenden? »Bremmerengdengdeng« sagt da ValentinKoarl aus M. Pfrohe Fingsten allerseits!

Heutige Kalenderblattweisheit:

Gar scheel schaut der Malocchio
Und ist des Labens nimmer froh.
Ihm war der ganze Song-Contest
Krätze, Cholera & Pest
Ja da schau her, Malocchio:
Stoichedon, das macht dich froh.

Zwoichedon:

Hooch der Herr Kunstdirektor!

Hooch lebe der Herr Kunstdirektor,
Dessen feiner Novela 225. Folge zärtlich ziseliert
Und dennoch voller Saft und Kraft erneut erfreut
Mit Altsaarbrücker Szenen. Ach wie schön!

Guuut lebe der Herr Kunstdirektor
Im Gasthaus Bingert und dem Würmchen Glüh
Wie auch im Stade de Parc Louis,
Wo Liga keine Liebe kennt.

Laang lebe der Herr Kunstdirektor!
Er schenke uns auch fortan Novelas
Sowie die allerschönsten Knoppiaden.
Fünf Viertelhundert sind’s bisher. Chapeau!

Darum auch heut zur Hand
das rotbeweinte Glas!
Der Kunstdirektor: Vivat!
Hic! - Ad pluris novelas!

Troichedon:

Achja? Der Lenz ist auch schon da?

Es ludern die Lieder.
Der Frühling kehrt wieder.
Sie öffnet das Fenster.
Leis sonnt es herein.

So war es immer schon im Lenze.
So mag es ihr im Lenze sein.

Es liedern die Luder.
Es naht Sommers Bruder.
Sie öffnet das Mieder.
Sie lässt ihn hinein.

So war es immer schon im Lenze.
So mag es ihr im Lenze sein.

Er küsst ihre Lippen.
Sie lässt ihn dran nippen.
Es wippen die Knöspchen
Im Wind zärtlich fein und rein.

So war es immer schon im Lenze.
So mag es ihr im Lenze sein.

Er küsst ihre Glieder.
Sie lächelt schon wieder.
Sie jauchzet, frohlocket.
Und streckt sich gar fein.

So war es immer schon im Lenze.
So mag es ihr im Lenze sein.

Ihr Liebsten und Schönen!
So lasst euch verwöhnen.
Und öffnet die Mieder.
Die Sorgen lasst sein.

So war es immer schon im Lenze.
So mag es euch im Lenze sein.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Das Leben zehrt. Schon binsch halb verhundert.

Und hoch

post Die Definition von Ulrike S. beruht unbestätigten Gerüchten zufolge auf Kreativität

Mai 14th, 2013

Abgelegt unter: Mutulus — Frolln Schmoll @ 19:24

Das Schweigen der Motorolas? Die Reifeprüfung in Stummelsprache? Oder wurde da ein Mütchen gekühlt, nach multipliziertem Tumultus auf dem Tumulus?

Mein Vorschlag:
Eine Kreuzung zwischen Rind und Esel. Einst im Altertum hoch geschätzt, aufgrund der äußerst strapazierfähigen Häute, die im Rufe standen, mehr zu vertragen als jede Kuhhaut. Als Last- und Nutztiere wiederum viel zu stur, weshalb sie mit der Erfindung der Papiermühle zunehmend aus dem Blickfeld der Menschen rückte.

Zweitmeinung:
Die Kunst der höheren wissenschaftlichen Mutmaßung. Immer wieder spannend, von den neuesten bahnbrechenden Einsichten zu lesen. Diesmal: die süchtig-machende Wirkung von Kartoffelchips beruht – nach vorläufigen Erkenntnissen – auf noch nicht definierten Inhaltsstoffen. Wer hätte sich das gedacht…

mutulus.jpg

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister auf der Suche nach der Lürikenmeise

Mai 11th, 2013

Abgelegt unter: Mutulus — Frolln Schmoll @ 18:21

Irrläufer am Gendergeländer auf der Suche nach der verlogen gegangenen Mutursula: Pflaster leichen ihren Weg.

oder

Stummchen v. lat. mutus = stumm in der Verkleinerungsform; s. a. stupidus = dumm zu stupidulus = Dummchen

Heutige Kalenderblattweisheit:

Kumm, du stummer Mutulus,
Gib der Urschel einen Kuss!
Tust du’s nit, o Mutulus,
Macht die Urschel mit dir Schluss.

Zwotutulus:

Mutulus mutantur

Der Mutulus stöhnt voll Verdruss
Weil er ein Weib entbehren muss.
Sie hieße – logisch – Mutula,
Doch leider ist sie gar nicht da.
Die Quote will nen Quoterich.
Doch dieser Widerspruch in sich
Hat keine Widerspruchin nich.

Ein Rudi barmt nach ner Rudine,
Darum verfinstert er die Miene;
Die hätte gern nen Mienerich.
Der Schrulle fehlt ihr Mann, ein Schrull.
Dem Bullen fehlt ein Weib, die Bull.
Am Hause wächst der Knöterich
Doch fehlt ihm seine Knöte.

Auch barmt um um einen Flöterich
Ganz solo eine Flöte.
Ein Stein hat keine Steinin,
Dem Rhein geht ab die Rheinin.
Der Wicht hat keine Wichtin,
Weh! Die Vakanz zerbricht ihn.
Der Tanz hat keine Tanze.

Es fehlt der Wanz der Wanze.
Der Tisch hat keine Tischin nicht,
Woran er innerlich zerbricht.
Der Rinde fehlt der Rinder.
Doch hat es Rinderkinder.
Nur heißen die halt Kälber
(Gezeugt vom Stier höchstselber).

Der Mutulus stöhnt voll Verdruss
Weil er sein Weib entbehren muss.
Sie hieße – logisch – Mutula,
Doch leider ist sie gar nicht da.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Der Schäfer gümbelt durch die Forsten. Er heißt Torsten.

Und hoch

post Arno Erich C. erklärt die Steuer

Mai 11th, 2013

Abgelegt unter: Mutulus — Frolln Schmoll @ 18:17

Erstmutulierung: Josef Matulas kleines Söhnchen, dessen Zeugung für ihn und seine Liebste EIN FALL FÜR ZWEI war.

Zweitmutulation: Verkleinerung von lat. mutus (stumm): Im Behördenjargon übliche Bezeichnung für taubstumme Antragsteller:

Mit Händen frug ein neuer Stummer
das Amt nach seiner Steuernummer.

Und hoch

post Mikis Exypnopoúli aus Kastro-Chariklía will Brot und Spiele

Mai 11th, 2013

Abgelegt unter: Mutulus — Frolln Schmoll @ 17:52

MUTULUS
†ca. 65 n.Chr., nubischer Gladiator, der sich öffentlich zur Männerliebe bekannte und einige Zeit später unter ungeklärten Umständen starb - möglicherweise ist er verhungert, weil ihn niemand mehr engagieren wollte. Noch heute werden derartige Aktionen als “mutig” bezeichnet. Im ausgehenden 20. Jahrhundert wurden Festumzüge und Demonstrationen für die Rechte von Lesben und Schwulen im Frühsommer zunächst als “Mutulus-Tag” begangen, wegen der zeitlichen und sprachlichen Nähe zum “Muttertag” aber bald in “Christopher Street Day”, “Regenbogenparade” oder “Gay Pride” umbenannt.

MUTULUS
Weitgehend unbekannt ist, dass der Name der beliebten Linux-Distribution “UBUNTU” ein Akronym der Open-Source-Pioniere Ulrike, Bernd, Ulf, Nico, Thea und Uli darstellt. Nachdem Bernd und Nico ausgeschieden waren und stattdessen Meike, Stefan und Lars neu ins Team kamen, wurde ein aktualisierter Name für “Ubuntu 2.0″ gesucht - aber SULUTUM, UMUSTUL, TULSUMU oder LUMUSUT ließen sich einfach nicht so gut sprechen wie MUTULUS!

MUTULUS
Tinnitus im Auge: “Wo ich auch hinschaue, ich sehe nur Pfeifen!”

Und hoch

post Stefan F. aus Färdd macht Schule

Mai 11th, 2013

Abgelegt unter: Mutulus — Frolln Schmoll @ 17:48

Niederdeutsch für junge Nachteulen, die es morgens nicht aus dem Bett schaffen. Beim Dritten Wecken werden sie von ihren Müttern ermahnt: “Nu muttu lus!”, damit sie nicht zu spät zur Schule kommen.

Und hoch

post Ulrike S. bringt das Leck in Ortung

Mai 1st, 2013

Abgelegt unter: Offbrands — Frolln Schmoll @ 17:46

Vorschlag:
Von Offshore-Zoff bis Vatikan-Branding: es sind immer die Leaks, die unsere Probleme verursachen. Deshalb ist es von immenser Bedeutung, rechtzeitig auf die Leckortung zu achten. Und sich den richtigen Fachleuten anzuvertrauen.

Zweitmeinung:
Unter den Anhängern des Pastafari-Kultes und der Atheistischen Überzeugungs-Gemeinschaft: der politisch korrekte Terminus für den Aschermittwoch. Womit sie ihren Protest gegen die Unterdrückung des Menschen durch den kirchlichen Kalender mit aller Deutlichkeit Ausdruck verleihen.

Zu guter Letzt:
Unter Feuerwehrleuten ein internationaler Code zum Brand-Aus. Was auf gar keinen Fall mit Burn-Out verwechselt werden sollte.

Und hoch

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