rulururu

post Tolggmasterin Ulrike S. eiert rum

März 24th, 2013

Abgelegt unter: Tolggen — Frolln Schmoll @ 16:42

Vorschlag:
… das ist nur gerecht, dass hier die Schweizer gefordert sind. Schließlich wurde an dieser Stelle auch schon einmal Powidl verlangt! - Ich les ihn übrigens total gerne, den Tolggen…

Vorschlag:
Super-Eggs mit tobbelde Todder. Und die kommen bei uns noch direkt vom Bauernhof, jawohl!

tolggen.jpg

Zweitmeinung:
Früher einmal eine fruchtbare Form der Kommunikation. Die innovative Forschung lieferte dazu sogar das passende Gerät, das Wolggie-Tolggie. Aber dann kam das Chatten. Und auch das ist schon wieder Schnee von vorgestern: den heute muss man Twittern, Pädden und Fbooken. Tolggen, das Verstehen die jungen Leute schon gar nicht mehr!

Apropos Jugend: mit dem Tolg-Gen tragen sich viele schwer. Sie werfen der Elterngeneration zurecht vor, dass die 68-er zwar zu vielen Standpunkgen eine Meinung hatten, sich aber nie ausreichend von der Ak-Ne distanziert haben.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister hat tief in die Buddel geschaut…

März 16th, 2013

Abgelegt unter: Tolggen — Frolln Schmoll @ 19:16

Ich möchte auch außer Konkurrenz mitmenachem. Denn ich weiß, dass Tolggen eine Schweizer Wintersportart ist. T. ähnelt dem Ski-Langlauf. Aber weitgehend ohne das blöde Gewehr, das insbesondere bei Frauen zu einem äußerst ungrazilen Laufstil führt (Ist das jetzt sexistisch?). Dabei erhält der Vortolgger (auch »Spurer« genannt) einen kleinen Vorsprung vor dem Tolgger, weil er ja spuren muss. Dem Tolgger lauft ein Vertolgger oder »Treiber« nach. Der indes hat ein Schrotgewehr dabei und macht dem Tolgger Beine. Gefahren wird dreimal mit jeweils wechselnden Rollen. Gewonnen hat, wer am Schluss die niedrigste Schrotlast im Körper hat.


Heutige Kalenderblattweisheit

Beim Tolggen im Reinheft der Norddeutschen Küstenmetereologen
handelt es sich nicht um die dicke Schneedecke, die Stadt und Land
fett bedeckt. Vielmehr macht der Zeitpunkt den Tolggen. Es ist Mitte März.
Aber seitdem Frau Alice und ihr Kampfblatt BLÖD den Kachelmann
vergrault haben, klappt wettermäßig nix mehr. Aber rein gar nix!

Zwolggen

Zyklus: Schöne Lieder von der versneiten Küste

IV. Scheitern in vitro

So stimmten wir an mit fast dreizehn Mann
Auf Klabautermanns modriger Kiste:
“Unser herrliches Buddelschiff lief auf ein Riff,
Was sehr selten geschieht bei nem Buddelschiff.
Wen man nach diesem Manöver vermisste,
War unser Kombüsenmatrose Jan.

Der ging overboards und stürzte wie nix,
Was uns andere ziemlich erschreckte.
Er fiel jankopfüber vom Buddelschiff
Und klammerte sich an das Buddelriff,
Bis ein Buddelhai jäh ihn entdeckte.
Der fraß unsern Jan unverfroren und fix.

Und nur meist ist so ein Buddelriff
Ganz haifrei mit Nichten und Neffen.
Das lernte uns Sailors nun Folgendes:
Selbst ein Buddelschiff bereitet viel Stress,
Weshalb wir uns drauf nicht mehr treffen.”
So klang unser Lied von dem Buddelschiff.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum

Hochsprung kommt vor dem Fall.

Und hoch

post Arno Erich C. macht einen Satz. Oder auch drei…

März 16th, 2013

Abgelegt unter: Tolggen — Frolln Schmoll @ 19:14

TOLGGEN
Erstmeinung: Österr.-mundartl. für Tadeln oder Zurechtweisen eines Kindes wegen schlechter schulischer Leistungen. Steirisches Beispiel:
Wieder kam der Bergbauernbub mit einem Sechser in der Mathe-Arbeit heim. Die Mutter tolggte ihn heftig: »Aus dir wird nix, Bub, wannst net Rechnen lernst!«
»Mutterl, versteh doch, die talgerte (sprich: tolggerte) Dreisatzrechnung werd’ i nie kapier’n!«
Ließ sich das Ahnl aus dem hintersten Winkel beim Ofen vernehmen: »Geh, Reserl, sollst den Bub net tolggen! Schick ihn auf die Alm, soll er dem Vater helfen die Küah’ hüat’n!«

Zweitmeinung: Österreichische Variante des Small-talks. Small-Tolggen bedeutet belangloses Zeug schwätzen, um die Gesprächsrunde über den eigentlich schon viel zu hohen eigenen Promille-Pegel zu täuschen.
Kann auch arg daneben gehen, besonders bei fortgeschrittenem Zungenschlag.

Und hoch

post Mihkel Älyvälkky aus Lota-Loss manipuliert die Gene

März 16th, 2013

Abgelegt unter: Tolggen — Frolln Schmoll @ 19:08

TOLG-GEN
Biologischer Erbfaktor als Erklärungsansatz bei der Differenzierung angeblich geschlechtsspezifischer Verhaltensweisen:

“Er ist unverbesserlich: er hat einfach das TOLG-Gen!”,
wobei TOLG bekanntlich abgek. Ang. einen “Trampel Ohne Leisestes Gespür” bezeichnet. Ein TOLG ist somit ein Sensibilitätselephant von der Zartheit eines Presslufthammers, ein Kommunikationsbarbar mit der Diskretion einer Schiffssirene, eine Beziehungsdampfwalze mit dem Taktgefühl eines Nashorns, …eben ein Mann!

Oder vielleicht doch “Die kannst du nicht mehr ändern, die hat das TOLG-GEN!”, wobei TOLG natürlich für “Tyrannin Ohne Logische Grundlinie” steht. Eine TOLG ist demzufolge eine dauertelefonierende ohrabkauende Tratschtante, eine klamottenfixierte konsumgeile Schuhfetischistin, eine unberechenbar sprunghafte Meinungswechselerin… also kurz: eine Frau!

TOLGGEN
Schwyzerdütsches Lehnverb vom engl “to toggle”: “hin- und her schalten”, besonders “zwischen zwei Anrufen wechseln, während das andere Gespräch gehalten wird” (deutsche Bedienungsanleitungen sprechen von “makeln”). Von dieser Bedeutung abgeleitet wird es gern auch im übertragenen Sinn gebraucht, wenn z.B. zwei Behörden sich jeweils die Zuständigkeit gegenseitig zuschieben und der Antragsteller/Fragesteller pingpongartig hin und her verwiesen (und damit abgewimmelt) wird. Aktuelles Beispiel: Die “Eastside-Gallery” in Berlin, wo einige wenige Meter der nachträglich bemalten Mauer umgestellt (nicht abgerissen!) werden sollen, sorgt für jenseits allen Maßes und aller Rationalität aufkochenden “Volks-”Zorn, dem sogleich vom Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain wie auch von der Senatsbauverwaltung nach dem Munde geredet wird, Bezirk (Kommunalbehörde) und Senat (Landesbehörde) “tolggen” sich dabei die Verantwortung für Planung und Genehmigung gegenseitig hin und her. Eine Geschichte wie aus dem Tolgghaus!

TOLGGEN
sächsisches Verb “an einer Gesprächsrunde im Fernsehen mitwirken”: tolggen, tolggte, getolggt; siehe auch > Tolggschau, > Tolggmaster; als Adjektiv TOLG-GEN positiv qualifizierend “geeignet für eine Tolggschau”, damit also noch deutlich höher zu bewerten als nur “tele-gähn”: ein Individuum, das nicht nur aussieht, sondern auch noch sprechen kann.

Und hoch

post Arno Erich C. bittet zur Tee-Time

März 3rd, 2013

Abgelegt unter: Bennettitee — Frolln Schmoll @ 20:33

Erstmeinung: Besondere Teesorte, gezüchtet von dem ital. Teezüchter Giovanni Bennetti. Für die Fermentierung der Blätter entwickelte er eine eigene Methode, die zum Schutz vor Nachahmern der Geheimhaltung unterliegt.

Der aus den unbehandelten Blättern im Rohzustand aufgebrühte Tee ist völlig ungenießbar. Erst die spezielle Fermentierung macht ihn halbwegs genießbar, doch über den Geschmack divergieren die Urteile renommierter Teespezialisten in Fachzeitschriften wie z. B. The World of Tea Tastiing von »scheußlich« über »schrecklich« zu »widerlich« und »abscheulich«.

Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn man den Bennettitee in normalen Teegeschäften vergeblich sucht. Nur in exquisiten Läden in sehr exklusiven Einkaufszentren, z. B. auf der Kö in Düsseldorf oder der Mö in Hamburg, wird er, wenn überhaupt, erhältlich sein (1 Päckchen mit 5 Beuteln kostet zwischen 40 und 50 €). Doch wozu überhaupt? Die Snobs, die ihn sich leisten können, mögen ihn gar nicht, sondern stellen ihn nur in kostbaren Vitrinen mit Halogenspot-Beleuchtung als Prestigeobjekt und Statussymbol zur Schau.

Zweitmeinung: Golf-Abschlagstift (»Tee«), erfunden von Luigi Bennetti, dem jüngeren Bruder von Giovanni Bennetti. Die spezielle, durch internationale Patente geschützte Formgebung ermöglicht allerhöchste Präzision beim Aufschlag und hervorragend reproduzierbare Drallwerte.

Dem Vernehmen nach soll Ignaz –> Kaschiri seine spektakulären Erfolge nicht zuletzt dem Bennetti-Tee verdanken.

Und hoch

post Ulrike S. zahlt mit klingender Münze

März 3rd, 2013

Abgelegt unter: Bennettitee — Frolln Schmoll @ 20:27

Vorschlag:
das ist das vatikanische Äquivalent zur Tea-Party-Bewegung im anstehenden Konklave. Aber:
Besser ein gestammeltes Benedictum als gar kein Segen!

Zweitvorschlag:
Mit der offiziellen Abschaffung des Obolus übernimmt der Bennettitee die Rolle der obligaten kleinen Münze für den Klingelbeutel, vorzugsweise in süd-osteuropäischer Fremdwährung.

Und schließlich: Die weithin unbekannte Wortmalerei für den weichschmetternden Klang von Holzblasinstrumenten, für die sich das Tätterertää nun einmal nicht eignet.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister hat einen im Tee

März 3rd, 2013

Abgelegt unter: Bennettitee — Frolln Schmoll @ 20:25

urspr. engl. Ben-Netti-Tea; Codewort zu Zeiten der -> Prohibition (1919-33) in den -> USA, benannt nach dem italienischstämmigen Betreiber etlicher der bis ca. 100.000 -> Speakeasy-Clubs, dem New-Yorker Mafia-Paten -> Benjamino »Ben« Netti; nach Nennung des Codeworts erhielt der Clubgast eine Teetasse gefüllt mit Branntwein (meist minderer Qualität); pünktlich zu den US-weiten Alkoholikerfestspielen am Nikolaustag 1933 wurde die Prohibition aufgehoben und der Begriff B. geriet in Vergessenheit

Obwohl die Besserwisseretage vermutlich überquillt von Tees aller Sorten, Päpsten und multiplen Herren Bennetti, kann auch ich mich dessen nicht enthalten in der

Heutigen Kalenderblattweisheit:

Fehlt Dir der Heilge Vater sehr,
Trink vom Ben-Netti-Tee was mehr.
Drauf lächle, Menschlein, wundermild:
»Nie wieder Papst. Nie wieder BILD.«

Benezwitttweet

XVI. Abtreiben bei Bacharach
(Zyklus »Stege und Wege der verschlungenen Stellvertreter«)

Als einst ein Papst bei Bacharach
Den Steg betrat, der einen Bach
Seit Ewigkeiten überquerte
Und der seit langen Jahren kaum
Des Holzwurms sich erwehrte,
Geschah es, dass der Steg zerbrach.
Dem Steg stracks stürzte hintennach
Der Papst dann auch in jenen Bach.

Frühjahr wars da bei Bacharach.
So kam es, dass grad jener Bach
Sehr hohes Wasser führte.
In ihm trieb Vieles; auch ein Baum,
An den der Papst sich klammerte
Und gottserbärmlich jammerte:
“Herr, hilf mir hier bei Bacharach!
Ich treibe ab in diesem Bach!”

Ja, so gings zu bei Bacharach.
Der Papst schrie heftig Weh! und Ach!
Er war kein guter Schwimmer.
Und als an jenem alten Baum
Mit lauthalsem Gewimmer
Der arme Papst den Halt verlor,
Da ward es schlimmer als zuvor:
Der Papst versank Zack! in dem Bach.

Kein Wunder gabs bei Bacharach.
Der Papst trieb ab in diesem Bach.
Gott wollte ihn nicht retten.
Es ist ein wahrlich böser Traum.
Drum lernt das Schwimmen, Kinder, lernt!
Sonst wird auch eure Seel entfernt,
Nachdem ihr abtreibt in ‘nem Bach.
Wie einst ein Papst bei Bacharach.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Schufte wie in der Dritten Welt. Amazon macht’s möglich.

Und hoch

post Micky Smartypants aus Charlies Manor ist immer einen Zug voraus

März 3rd, 2013

Abgelegt unter: Bennettitee — Frolln Schmoll @ 20:22

BENNETTITEE
In der geplanten lila Edition des Pokémon-Spiels (Markteinführung für den 01.04.2013 angekündigt) gibt es eine neues Pokémon: Benton, das sich zu Benetton weiterentwickelt, dieses wiederum zu Bennettitee. Diese Metamorphose stellt einen Geschlechtswechsel dar: Benton trägt eindeutig maskuline Züge, Benetton kommt androgyn daher und Bennettitee wirkt eindeutig weiblich. Das Spiel ist noch nicht auf dem Markt, aber schon schlagen die Wogen hoch: die katholische Kirche protestiert bereits aufs Schärfste und erwägt, Pokémon-spielende Ministranten zu exkommunizieren, die FDP schlägt vor, das Spiel zum Grundbedarf zu erklären und den ermäßigten Mehrwertsteuersatz anzuwenden, und die CSU fordert ultimativ ein Verbot der Einfuhr nach Bayern. Während die Linke Gratis-Spielekonsolen für alle Hartz-IV-Kinder verlangt, diskutieren die Piraten im Usenet darüber, wie das Spiel gecrackt (der Kopierschutz ausgehebelt) werden könnte. In der SPD sind sämtliche Tendenzen wie auch ihre Gegenpositionen vertreten, so dass die Parteispitze die klare Position vertritt, zunächst eine gesamteuropäische Regelung abzuwarten, was allgemein als unfehlbares Mittel gilt, sicherzustellen, dass die nächsten fünfzehn Jahre nichts geschieht (der SPD-Kreisverband Neukölln, bekannt für seinen undogmatischen Pragmatismus, fragte auf Twitter, was denn da eigentlich geregelt werden müsse, und erhielt binnen Stunden ca. 500.000 Antworten mit dem Text “42″). Nun, am 01.04. werden wir merken, wer sich durchgesetzt hat.

BEN-NETTI-TEE

Im Deutschen Technik-Museum Berlin wird zur Zeit mit einer Sonderausstellung an Ingenieure und Wissenschaftler jüdischen Glaubens erinnert, die vor der Machtergreifung durch die Nazis in Forschung und Produktion Bedeutendes geleistet hatten. Der Eisenbahningenieur und Erfinder Alfred Güldenstern, der sich nach seiner Flucht (seiner Mutter Annette zu Ehren) Ben Netti nannte, gilt heute als visionärer Planer grenzüberschreitender Schnellbahnsysteme. Das TEE-Projekt (Trans-Europ-Express), in dessen Rahmen von 1957 bis 1987 ein europäisches Schnellbahn-Netz entwickelt und betrieben wurde, wäre ohne seine Ideen und Vorarbeiten undenkbar gewesen, daher wurde der TEE Paris-Dortmund zunächst auf den Namen “Ben-Netti” getauft und erst später auf Drängen konservativer Kreise in der Politik in “TEE Paris-Ruhr” umbenannt. Eisenbahnenthusiasten in aller Welt können sich allerdings mit diesem hölzernen Sprachkonstrukt nicht anfreunden und sprechen bis heute vom “Ben-Netti-TEE”!

BENNETTITEE
(gesprochen “bene tittie”) ist der Name eines Strandes in Florida. Nachdem die bei Studenten beliebten Partys zum “spring break” (legendär für Alkoholkonsum und sexuelle Freizügigkeit) immer mehr überhandnahmen und von Städten wie Fort Lauderdale oder Daytona Beach aus ihrer Gemeinde verbannt wurden, verlagerte sich das Geschehen an einen Strandabschnitt nördlich von Loxohatchee Club, etwas ausserhalb von Allapattah Flats. In den Südstaaten der USA sind geographische Begriffe mit mehreren Silben und Doppelbuchstaben beliebt (wie z.B. Mississippi, Chattanooga oder auch Talahassee), und so entstand aus “bene” (ital. Ausruf “Gut!”) und “titties” (den hervorragendsten Sehenswürdigkeiten) der Name “Bennettitee Beach”!

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