rulururu

post Ulrike S. geht ihren allvierzehntäglichen Verpflichtungen nach. Das ist fein

November 25th, 2012

Abgelegt unter: Oligakisurie — Frolln Schmoll @ 19:36

Vorschlag:
…wie, und das soll keine Sauerei sein??? Siehe:

Ein Abschnitt aus dem Regelwerk zum Nutzfrommen der oberen Zehntausend in Kirgistan. Die ungeschriebenen Gesetze der Nachbarstaaten wollen wir gar nicht erst wissen.

Zweitmeinung:
Litanei über das Sammelsurium der ungeliebten alltäglichen Verpflichtungen. In Österreich besser bekannt unter der beliebten Redewendung: geeeh, muaß i leicht schoh wiiieda…?

3.
Ein Look-Alike-Wettbewerb für Personen, die wie Knoblauch oder Zwiebel aussehen und dabei noch ein besonders schwachsinniges Lied vorzubringen vermögen

Und hoch

post Lürrikmeisser Karl S. iss heute ein bissschen benebelt

November 25th, 2012

Abgelegt unter: Oligakisurie — Frolln Schmoll @ 19:30

Oligagakis… - Oolligakuskus… - Olgakikisigurie ist eine Aklo…- Alleklo… A-Allokloholvergiftelung. So!

Heutige Kalenderblattweisheit

Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen mach ich ne Bananenrepublik.

Zwiuretikum:

Römisch-Verhaltenes

Die Oligakisurie
Zerdirbt in Rom die Kurie.
Da haun’ Katholokokken
Den Klerus aus den Socken.
Es spricht der Papa Gutgesagt:
»Das kömmt, weil alle sehr betagt.«
Den Kranich, den Kranich,
den interessiert das garnicht.

Zyklus: Meldungen aus dem Betonwerk

Aus dem ewig weisen Poesiealbum

Eng wirds vorm Dinner oftmals zeitlich.
Nach dem Dinner manchmal kleidlich.

Nordd. Impressionen

Diesmal live aus dem Hamburger Hafen: »BUUUUT …!« »TROOOOP…!« »DRÖÖÖT…!« »BRAAAAB!« »DRÖÖTDRÖÖT!« »BUTBUTBUTBUUUT!« »TROOOOP…!« RABOISEN! »DRÖÖöööblubbblubbblubbblubb …!« »Mist! Da läuft Öl aus! Verfluchter Novembernebel!« »BUUUUT!« …

Und hoch

post Michele Sapientone aus Castello-Carlotta und das Falt-Food

November 25th, 2012

Abgelegt unter: Oligakisurie — Frolln Schmoll @ 19:27

OLIGAKISURIE
Lehre von OLIGAKI (jap.: Technik, Speisen kunstvoll angerichtet zu präsentieren): der Legende nach entstanden als Übertragung der Technik des ORIGAmi auf die beliebten Speisepilze ShiitAKE: die Pilze - in hauchdünne Scheiben geschnitten - wurden durch Faltung zu phantasievollen Gebilden geformt. Die hohe Kunst des Oligaki bezieht aber nicht nur räumliche Strukturen in das Kunstwerk mit ein, sondern verfeinert auch die angestammte Technik, mit den Speisen (unter Einbeziehung von angetropften Soßenspiegeln) japanische Schriftzeichen nachzubilden. Höflichkeit und Achtung vor der hohen Kultur der Gastgeber erfordert, dass die Gäste - beginnend beim Ehrengast links des Hausherren - reihum ihre Teller vorlesen. Üblicherweise ergibt das einen Sinnspruch oder ein kurzes Gedicht, etwa den bekannten Haiku

Blühender Teller
Schönheit des Shiitake
erfüllt uns

Wenn ein Gast dies unterlässt und etwa gleich zu essen beginnt (und somit das Gesamtkunstwerk zerstört), erforderte in früheren Zeiten der Ehrenkodex, dass der Koch vor den Augen der Gäste mit Essstäbchen Harakiri beging. Nach einer Welle von rituellen Selbstmorden in der Mitte des 20. Jahrhunderts drohte mit den Köchen auch das Wissen um OLIGAKI auszusterben, bis sich schließlich die Erkenntnis durchsetzte, dass der Fehler beim Gast und nicht beim Koch liegt. Da aber die traditionelle Gastfreundschaft einen physischen Angriff auf Gäste undenkbar erscheinen lässt, wird dem Kulturbanausen als Zeichen der Verachtung eine Flasche Ketschup hingestellt.

OLIGAKISURIE
Wissenschaftliche Bezeichnung für unkontrollierbare Kicheranfälle. Der Begriff geht zurück auf Oli Kahns leicht zwanghaftes Dauergackern beim Anblick einer rosafarbenen Keule. Sein Gesichtausdruck lässt offen, ob er pennälerwitzige Assoziationen hat oder lediglich leicht bekifft ist - aber vielleicht hatte er ja auch nur Kichererbsen gefrühstückt…

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister schlägt der Morgenstund’ das Gold aus dem Boden

November 12th, 2012

Abgelegt unter: Pli — Frolln Schmoll @ 19:34

Toter Ast im Ikebana der Linguistik, die eben nicht Plinguistik heißt.

Heutige Kalenderblattweisheit:

Huppsala! Da ist er ja.
Der November fürchterbar.
Voller Nebel, feucht und kalt
Mit des Wetters Allgewalt.

Zwietipli:

Das Pli

Ein Pli geht einsam durch die Welt.
Es ist ein Pli, sonst nichts!
Es ist kein Baum! Es ist kein Zelt!
Es ist ein Pli, sonst nichts.

Durch Motten ward einst ein Plissee
Zerfressen um und um.
Das Pli getarnt als Makramee
Entkam dem Fraß. Sei’s drum.

Seitdem geht’s einsam durch die Welt.
Es ist ein Pli, sonst nichts!
Es ist kein Baum! Es ist kein Zelt!
Es ist ein Pli, sonst nichts.

Zyklus: Frühstück bei Morningstar’s

Tritipli:

Multipli

Plipliplier, ick plier uff dia.
Plipliplier, du plierst uff mia.
Plipliplier, wir pliern uff uns.
Und det is ooch jut so.

Uff de Berje war et scheen.
Alswa wida runta jehn,
Liebick dia als Sennerin.
Nachher sarick uff dia hin:

Plipliplier, ick plier uff dia.
Plipliplier, du plierst uff mia.
Plipliplier, wir pliern uff uns.
Und det is ooch jut so.

Wennde aussem Bade trittst
Blitzesauber, doch vaschwitzt,
Bitte ick dia: Spiel mit mia
Dicka Mann und Jummitier.

Plipliplier, ick plier uff dia.
Plipliplier, du plierst uff mia.
Plipliplier, wir pliern uff uns.
Und det is ooch jut so.

Jeh schon vor in’t Wassabett,
Dann komm icke dick und fett.
Auf dat et dia sehr entzückt
Mach ick Brandung wie varrückt.

Plipliplier, ick plier uff dia.
Plipliplier, du plierst uff mia.
Plipliplier, wir pliern uff uns.
Und det is ooch jut so.

Weil dia davon kotzich wird
Sindwa beede irritiert,
Jleiten aussem Wassabett,
So Erbrochnes riecht nich nett.

|: Plipliplier, ick plier uff dia.
Plipliplier, du plierst uff mia.
Plipliplier, wir pliern uff uns.
Dieset riecht nich jut so. :⎮

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Die stete Krone schlägt dem Fass den Tropfen ins Gesicht

Und hoch

post Arno Erich C. moderiert “Aktenzeichen PLI Ungelöst”

November 11th, 2012

Abgelegt unter: Pli — Frolln Schmoll @ 22:27

Problem-Lösungs-Institut, eine kurzlebige Neugründung auf der Basis neuester Forschungsergebnisse der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Das Strategiekonzept des PLI beinhaltete PLA, PLO und PLUMPS.

Die Problem-Lösungs-Administration bearbeitete die eingehenden Aufträge und leitete sie der Problem-Lösungs-Organisation zu. Meistens wurde dann dem Auftraggeber signalisiert: PLUMPS, d. h. »Problem-Lösung UnMöglich, Probierts Selber!«

Die unlösbaren Probleme wurden der größten und wichtigsten Abteilung des Instituts übergeben, dem Problem-Entsorgungs-Center, von den Mitarbeitern scherzhaft PLUMPSKLO genannt.

Ärger gab es jedoch, als eine neu eingestellte naive Sekretärin einem Auftraggeber am Telefon erklärte: »Ihr Problem ist leider im PLUMPSKLO gelandet!«

Wenig später war in der Presse zu lesen: »PLI: Problem-Löser-Insolvenz!«

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post Michele Sapientone aus Castello-Carlotta richtet ein Blümchen hin

November 11th, 2012

Abgelegt unter: Pli — Frolln Schmoll @ 22:11

PLI: Der Buchstabe L, eingefügt in PI, sprich “L in PI”, ist eine alternative Abkürzung für die Organisation Long Island Native Plant Initiative, mit der sich Aktivisten untereinander zu erkennen geben - Outsider schreiben, wie man’s spricht: LINPI. Die Initiative für den Erhalt einheimischer Pflanzenarten auf Long Island ist in den letzten Tagen allerdings ein wenig in den Hintergrund getreten: Nach Sandy haben die Leute in Brooklyn, Queens und umliegenden Dörfern genug zusätzliche Probleme, für deren rasche Bewältigung wir ihnen die Daumen drücken.

PLI:
abgek. Ang. für “Palim, palim!”

PLI:
PI ist die seit 1737 übliche Bezeichnung der Kreiszahl 3,1415926535…, deren Wert zwar mit beliebiger Genauigkeit (z.B. 10 Millionen Stellen hinter dem Komma), aber nicht exakt angegeben werden kann, und wird gern als Symbol moderner Wissenschaft und Technik benutzt. L ist hingegen als römisches Zahlzeichen für die Zahl 50 bekannt und steht für das Wissen der Antike. Daher wird in der Wissenschaftsgeschichte (speziell der Naturwissenschaften) der Ansatz, dass das moderne Wissen als kontinuierliche Weiterentwicklung der Antike im Kern auf dieser beruht, als PLI-Prinzip (oder kurz “Plinzip”) bezeichnet. Kritiker bemängeln hier eine einseitige Fixierung auf Mittelmeer-Kulturen und fordern die Einbeziehung fernöstlicher wie auch neuweltlicher Kulturen und deren Errung
enschaf
ten - hierfür verwenden sie die Abkürzung PLA (A für “allumfassend”). Andere hingegen machen ihre Kritik eher an der postulierte
n Kontinuität der Entwicklung fest und verweisen darauf, dass Entwicklungssprünge auf individuellen Leistungen beruhen und somit eigenständige Errungenschaften darstellen, diese Strömung wird mit PLO (O für “originär”) bezeichnet. Als Forum für die meist kontrovers geführten Debatten hatte sich die Zeitschrift PLI-PLA-PLO einen Namen gemacht, musste ihr Erscheinen jedoch nach dem Tod beider Abonnenten einstellen.

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