rulururu

post Arno Erich C. hebt ab

Oktober 28th, 2012

Abgelegt unter: Mitigans — Frolln Schmoll @ 20:48

MIT-iGans: ein von Steve Jobs zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology geplantes Projekt, die »iGans«, eine vollelektronisch gesteuerte Gans mit Solarzellen auf den Flügeln, die somit eine Dreifachfunktion als Energielieferanten, Auftriebs- und Vortriebsmittel erfüllen sollten.

Die MIT-iGans sollte nach dem Willen des Erfinders ein für jedermann erschwingliches Fluggerät nach dem Nils-Holgersson-Prinzip werden, das die Abhängigkeit von teuren Flugtickets, langen Anfahrtswegen und zeitraubenden Eincheck-Prozeduren entbehrlich machen sollte. Seine Verwirklichung scheiterte durch Steves verfrühtes Ableben.

Und hoch

post Ulrike S. ist gans am Ente … und die Karl-Aua-Kasse läuft über…

Oktober 28th, 2012

Abgelegt unter: Mitigans — Frolln Schmoll @ 20:46

Vorschlag:
…wie, kein Gespons von Mitt Romney? Das geht ja noch an. Aber mit gans ohne höhere Donald-Duckologie? - Nein, das gibt’s nicht: Sie schied aus in der letzten Casting-Runde zum Tiger-Entenclub. Beleidigt, wie sie war, wanderte sie aus in die USA. Und wir alle müssen es jetzt möglicherweise ausbaden.

Brrrr. Da lieber ein anderer Vorschlag:
Ein verschollener Tiroler Konjunktiv, wie überliefert im Fragment eines gleichfalls verschollenen Wanderlieds:

Mit i gans nach Weitra
aba mit die Leit
die gans nit weita

Zweitmeinung:
Heutzutage heißt das aber:
Zu Mitigans
Fühlt sich Gänserich wie Gans
Burnt out.
Easy done,
sagt da der Wellness-Berater:
Burnt well!

Und ganz zuletzt, merke:
Die Mitigans
Ist nur mittig ganz
Aber am Ende
Wird sie eine Ente
– aua! Jaja, ein Fall für die Karl-Aua-Kasse…ich werde mich nicht drücken…

Und hoch

post Kaelig Savanted aus Kastell-Charlotenn gibt sich gans sprunghaft

Oktober 28th, 2012

Abgelegt unter: Mitigans — Frolln Schmoll @ 20:41

MITIGANS

segno1.jpg von “mittig an S” ist in der Typographie der Name des Sonderzeichens, das in der Notenschrift als Sprungmarke verwendet wird. In Anlehnung an das italienische “dal segno al coda” (vom Zeichen zum Schlussteil) oft als “dal-Segno-Zeichen” beschrieben, ist dieser Name als Pleonasmus unkorrekt und sollte tunlichst vermieden werden. Herkunft und ursprüngliche Bedeutung sind in der Forschung noch ungeklärt bzw. umstritten: während die einen eine Zusammenziehung der Buchstaben X und S zu Grunde legen, sehen die anderen einen Degengriff mit Parierstange. Ein dritter Deutungsansatz verweist auf die Ähnlichkeit mit dem Zeichen für Yin und Yang, allderdings unter Fortfall des umgebenden Kreises, was als Erweiterung des Horizonts/Befreiung des Denkens interpretiert wurde. Auch das hebräische Schriftzeichen Aleph und das griechische Chi wurden - je nach kultureller Wurzel des Interpreten - zur Erklärung herangezogen. Keine Deutung konnte sich jedoch durchsetzen, so dass die Wissenschaft heute den wertneutralen Begriff Mitigans bevorzugt.

MITIGANS
Wildgänse ziehen in der Regel in einer V-förmigen Formation, wobei die Positionen im Zug arbeitsteilig besetzt werden. Die Gans an der Spitze, die die anderen Tiere führt und quasi “zieht”, ist die Ziehgans, während die Tiere mitten im Schwarm (die dort von Windschatten und Auftrieb der Wirbelschleppe des voranfliegenden Vogels profitieren und mitfliegen) als Mitigans bezeichnet werden.

Von der Ziehgans wurde schon im 18. Jahrhundert die Bezeichnung Tsigans (und von dort Zigeuner) für Sinti und Roma abgeleitet, vermutlich in Anspielung auf deren nicht-sesshafte Lebensweise. Der Ausdruck Mitigans hingegen wurde erst in neuerer Zeit in der IT-Branche für bestimmte Mitglieder von Arbeitsgruppen übernommen, die anderen die Arbeit überlassen und sich nur anhängen. Mitigans ist stärker als Mitläufer mit einem kräftigen Beigeschmack von Schmarotzer oder Nassauer. Während Wildgänse sich turnusmäßig mit der Führungsarbeit abwechseln, ist bei der Arbeitsgruppen-Mitigans ein Rollenwechsel nur in Ausnahmen zu beobachten!

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. und die umbenannten Flugobjekte

Oktober 28th, 2012

Abgelegt unter: Mitigans — Frolln Schmoll @ 20:29

Seit dem 18. Jahrhundert benutztes Anagramm für »Intimgas«, um den Entlüfter nicht zu kränken; z. B.: »Serenissimus haben soeben gnädig Mitigans fliegen lassen;« eine Umschreibung, die geflügellos noch heute bei gegebenen Anlässen Verschwendung findet.

Heutige Kalenderblattweisheit: Mini sagt

Mini sagt, Mini sagt,
Er sei gar nicht hochbetagt.
Doch ist heute nicht gefragt,
Was Mini sagt, Mini sagt.

Zwietiganter:

Schlimm mit die Gans

Sagintim, Sagintim,
Du verbirgst wen.
Das ist schlimm,
Sagintim, Sagintim.

Nagmisit, Nagmisit,
Du verbirgst wen einfach mit.
Und ich sprach noch: Tu das nit,
Nagmisit, Nagmisit.

Sangt Imi, Sangt Imi,
Du verbirgst wen. Aber wie!
Heilig spricht man dich so nie.
Sangt Imi, Sangt Imi,

Gansitim, Gansitim,
Du verbirgst gans voller Grimm,
Mit jedem Hans und jedem Franz
Unsre arme Mitigans.

Tritigantst:

Verpiffpaffpufft

Mir ist Gans Miti zumute
Ich ahne, dass die Gute
Flog heute in die Luft.
Dabei ist sie verpufft
Mit ganz besondrem Duft.

Sie konnte weinen und lachen,
Gans-Miti-Sachen machen,
Sie flog heut in die Luft.
Mit ganz besondrem Duft
Ist sie dann paff verpufft.

Da war kein Morgen mit Kaffe und Ei,
Da war der Tag in der Miti entzwei.
Das war ein Tag, wo ein jeder verspürt,
Dass Gans was passiert:

Mir ist Gans Miti zumute
Ich ahne, dass die Gute
Flog heute in die Luft.
Dort ist sie dann verpufft
Mit ganz besondrem Duft.

Sie konnte weinen und lachen,
Gans-Miti-Unsinn machen,
Sie flog heut in die Luft.
Mit ganz besondrem Duft
Ist sie verpiffpaffpufft.

Text und Melodie animiert durch: »Heut’ liegt was in der Luft« Hier zelebriert vom großen Georg Ringsgwandl.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum

Wer Grube einen Bahnhof gräbt, fällt selbst hinein.

Und hoch

post Aber Ulrike S. will es pomanders

Oktober 15th, 2012

Abgelegt unter: Pomuchel — Frolln Schmoll @ 20:17

Vorschlag:
Ohne dem Beitrag unseres hochgeschätzten Kollegen Markus E. vorgreifen zu wollen, aber:
…es heißt Pomander. POMANDER.
- und warum?
- damit’s ned muchelt
- also Geruchseinlagen für Markenturnschuhe?

In Wahrheit ist es aber ganz etwas anderes – ein Symposiumsgeschwafelgerücht:
Der Redner am Podest war schnell
Ihm träumte schon von Pommes d’Uxelles
(garniert mit Steak Rompuy– aber letzteres nun völlig unbestätigt!)

Zweitmeinung:
Beliebte Rubrik von anno dazumal, die Küchenpoesie (-> Poem aus der Kuchel), z.B.
Hört der weisen Tante Rat
Es grünt nicht immer der Spinat
So zart wie einst im Mai.
Tönt erst des Herbstes Gold
Die Welt gar bunt und hold
Ists mit Spinat vorbei.
Drum nimmt man Mangold.

Als Pomuchel wird zuletzt gebrandmarkt, wer zum finalen Apropos noch immer ein aber hinzufügen möchte, also Schluss.

Und hoch

post Schon-wieder-Snaps-Zähler Karl S. schöpft aus dem Wollen

Oktober 13th, 2012

Abgelegt unter: Pomuchel — Frolln Schmoll @ 18:40

Kunstkniff beim -> Achterball als Gegenzug zum Powidl; dient spielentscheidend der Abtötung der widlden -> Pomade.

Heutige Kalenderblattweisheit

Lieber mit dem Po mucheln als mit dem pucheln.

Zwotmuchl:

Nu wolltsch Pomucheln mit der Seele sucheln,
aber es wolltsisch nisch finden lassen.
So ist das eben mit dem Wolln oder Nichtwolln:

Wolln oder Nichtwolln, …

Wennse wolln, wennse wolln,
Könnse hier mal runter scrolln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann scrolle eben ich.

Ref.:
Ach, die Zeit und die Beliebigkeit
Sind so weit, sind so unendlich weit.
Seid gescheit, geht immer mit der Zeit;
|: Weit so weit, bis zur Beliebigkeit. :⎮

Wennse wolln, wennse wolln,
Redense hier janz jeschwolln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann schwolle eben ich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Brüllense Parteiparoln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann brülle eben ich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Könnse mit Frau Kanzler grolln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann grolle eben ich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Könnse ooch na Pankow rolln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann rolle eben ich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Könnse sich hier mal verzolln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, verzoll ich eben mich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Jibtet wieder Jrenzkontrolln
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann jibtet eben mich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Fressense jebratne Scholln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann fress die eben ich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Sindse grad am Pol verscholln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, verscholle eben ich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Könnse hier das Haben solln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann hab das Soll halt ich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Könnse mit dem Frollen schmolln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann schmolle eben ich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Könnse mir jetzt Beifall zolln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann zolle eben ich.

Ref.

Wennse wolln, wennse wolln,
Könnse sich auch einfach trolln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann troll ich eben mich.

Ach, die Zeit und die Beliebigkeit
Sind so weit, sind so unendlich weit.
Seid gescheit, geht immer mit der Zeit;
|: Weit so weit, bis zur Beliebigkeit. :⎮
|: Weit so weit, bis zur Beliebigkeit. :⎮

Outtakes:

Wennse wolln, wennse wolln,
Könnse durch die Holmen kolln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann kolle eben ich.

Wennse wolln, wennse wolln,
Sindse wo hervorjequolln.
Wollnse nich, wollnse nich?
Na, dann quolle eben ich.

Sowat von outjetaked:
Janz amorph, janz amorph
Wird der Mensch in Wilmersdorph,
In Neukölln, in Neukölln,
Machen alle wat se wölln.

Zyklus:
Spasmen und Egoasmen der neuen Beliebigkeit (Erweiterte Fassung).

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Der Ball dauert rund neunzig Minuten.

Und hoch

post Herr Arno Erich C. pikante sich zur Chaostheorie

Oktober 13th, 2012

Abgelegt unter: Pomuchel — Frolln Schmoll @ 18:30

Erst-Pomuchel: Heilsalbe für wundgelaufene Füße, z. B. auf Jakobs-Pilgerreisen und Schwarzwälder Kachelofenwanderungen. Erfunden um 1890 von dem Berliner Apotheker Jossele Pomuchel.

Zweit-Pomuchel: Jiddisch für heilloses Durcheinander der verschiedenartigsten Objekte. Hieß im 1. Kapitel des Alten Testaments “Tohuwabohu”. Dieser Begriff meint allerdings ein Durcheinander von kosmischen Dimensionen, Pomuchel hingegen bezieht sich auf ein Chaos in zumindest prinzipiell noch überschaubaren Räumen, z. B. in Kinderzimmern.

Dritt-Pomuchel:
Sehr pikantes Gewürz, das in der koscheren Küche den fleischigen Speisen zugesetzt wird.
Das entsprechende Pendant für milchige Speisen heißt Pimichel.

Und hoch

post Kaelig Savanted aus Kastell-Charlotenn drückt kräftig aus

Oktober 13th, 2012

Abgelegt unter: Pomuchel — Frolln Schmoll @ 18:27

PO-MUCHEL
Oberbayerischer Dialektausdruck für einen Furunkel am Gesäss. Dass es hier einen eigenen Ausdruck für diese sehr unangenehme und schmerzhafte Form von Eiterpickeln gibt, soll mit dem regelmäßigen Tragen von Lederhosen zusammenhängen: da diese wasserdicht, aber nicht atmungsaktiv sind, herrscht in den selben dauerhaft ein feuchtwarmes Mikroklima, das von führenden Pickelforschern als aknegenerierend (ausschlaggebend) angesehen wird.

POM-UCHEL
wird im Nauwieser Viertel auf dem St. Johanner Markt die alte Ursula (”Uchsula”) mit ihrem Apfelstand genannt!

PO-MUCHEL
Der Regionaldialekt des Ruhrgebiets kennt viele Kraftausdrücke, die in ihrer farbigen Plastizität beileibe nicht immer politisch korrekt sind. Wird nun der Kränkungseffekt der Bezeichnung “Muchel” für einen aalglatt zurecht gemachten Mann orientalischer Herkunft als nicht ausreichend angesehen, kann durch ein Präfix “Po-” noch zusätzlich eine latent homoerotische Komponente (mit Bezug auf die in südlichen Ländern verbreitete Homophobie) als Beleidigungsverstärkung draufgesattelt werden.

POMUCHEL:
In der IT-Branche Synonym für den zweituntersten Servicequalitäts-Level (der allerunterste Level ist erreicht, wenn auch nach Monaten keine Lösung gefunden wird und man sich vor Gericht treffen muss):

Provider
Organisiert
Monatelang
Unglaubliches
Chaos:
Hat
Endlich
Lösung!!

Außerdem prophezeit Herr Savanted: (…) wenn ich so früh dran bin wie immer, bleibt mir doch hoffentlich das Geschimpfe wegen dem vergeudeten Snaps für das 777. Eingesandt erspart, vermutlich kommen da eher der Herr Lürikmeister oder der Herr Reimbold von Bladenhorst in Frage. (…)

Sie sind mir ein wenig unheimlich, verehrter Herr Savanted! Wenn Sie mal schauen wollen:

ungemuchelt.jpg

Ihr Eingesandt war die Nummer 775, gefolgt von Herrn Arno Erich C. mit 776 und tja, Herr Lürikmeister, wir wollten ja eh demnächst die Wiedereröffnung des Luschtigen Wirts™ feiern, gell? Herzlichen Glückwunsch mal wieder. Und NEIN! Ich pomuchle nicht, was die Reihenfolge angeht! Und ich hätte auch nicht mit Herrn Savanted geschimpft, wenn es ihn getroffen hätte.

Behauptet Ihr Frolln Schmoll ungeniert

Und hoch

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