rulururu

post Ulrike S. weint, wenn jemand am Verschluss reißt

Januar 26th, 2012

Abgelegt unter: ZORTZICO — Frolln Schmoll @ 21:02

Vorschlag:
Zapperlot! Das bedeutet im Rumänischen vermutlich das, was in den Asterix-Comics mit den Symbolen Wolke, Faust und Totenschädel ausgedrückt wird. Oder auch ein mit hochprozentigen Klunkern aufgemotzter Protzring für den ausgestreckten Mittelfinger? Aber hier der Vorschlag:

Der inoffizielle Schlachtruf der Zornes-Torten-Werfer, auch als Tortenattentäter bekannt (wobei der Akt im Österreichischen als Tortung bezeichnet wird. Da sieht man die segensreiche Auswirkung einer kalmierenden Behördensprache).

Zweitmeinung:
Der zickige Pfropfen im Zipp-Verschluss, der das Reißverschluss-System außer Kraft setzt. Der das Kleidungsstück zur Makulatur macht und sogar bei den Spitzensportlern über Sieg und Niederlage entscheidet. Oder lag es im jüngst bekannten Fall einfach nur am falschen Jahrgang des Zipp-Zapp-Pfropf-Zapfens? Die Zusammenhänge sind manchmal tiefer, als es der gemeine Hausverstand zu erfassen mag. (s. Bild)

reissverschluss-und-wein.jpg

Und hoch

post Arno Erich C. spült mit Worten

Januar 26th, 2012

Abgelegt unter: ZORTZICO — Frolln Schmoll @ 20:58

Erstmeinung: Die dreifache Signatur des Rächers Zorro: Erstens sein blitzschneller zickzackförmiger Säbelhieb, der ihn unbesiegbar machte, zweitens die Spur, die besagter Säbel in den Körpern der bösen Hidalgos hinterließ und drittens das große »Z«, das er den Frauen auf den von ihm überfallenen Haziendas mit schwarzem Filzschreiber auf die blanke Kehrseite zu malen pflegte, nachdem er ihre Herzen im Sturm erobert hatte.

Zweitmeinung: Radikale Herabstufung eines Euro-Landes von AAA+ nach ZZZ– durch arrogante amerikanische Rating-Agenturen.

Drittmeinung: Urplötzlicher Absturz einer an und für sich trinkfesten Person nach Einverleibung einer Überdosis Bobadilla.

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Zum Thema Bobadilla präsentiere ich Ihnen hier noch meinen neuesten Limerick:

Ein Tourist im Hotel von Sevilla
aß ‘ne Riesenportion von Tortilla.
Schwer lag sie im Magen,
doch statt drob zu klagen,
spült’ er nach mit sehr viel Bobadilla.

Spülen Sie schön, aber nicht zuviel!

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister winkelt das Frolln um den Finger

Januar 24th, 2012

Abgelegt unter: ZORTZICO — Frolln Schmoll @ 21:08

Komischer kleiner Vogel, benannt nach der normal häufigsten Lautfolge seines Rufs (übersetzt: “Bin gut zu Mädchen”), der aber auch je nach Sachlage anders rufen kann; die Übersetzung der aktuell häufigsten Lautfolge des Z. ersparen wir Christian W. aus Burgwedel bei Hannover


Zwotzico:

FrollnSchmoll: Jahrfünft gewinkelt

Lob dem FrollnBabetteSchmoll.
Es betreibt ganz wundervoll
SchmollsWinkel seit fünf Jahren.
Gott möge sie bewahren!
Weil dem Frolln es so gefällt,
Schmollt es bald in Bahrenfeld.

So kann es weiter fein begleiten
Alle Besserwisserseiten:
Was man dort verstümmelt hat
Das gibts im Winkel voll und satt:
Hier steht komplett das Eingesandt,
Das dort sich nur als Teilstück fand.

So sei gelobt das Schmollsche Frollen.
Es publiziert die wundervollen
Eingesandts in deutschen Zungen,
Nicht deren Teilverstümmelungen.
Lang tönt der Besserwisser noch:
Schmollsches Frolln, leb dreimal hoch!

Outtake:

Ob Büttel Eims, ob bar im Feld,
Dem Frolln gehört die Widerwelt.

Zyklus:
Vom Schmollen und Frollen

Oh! Ein Pöm! Nur für das Frolln! Und was ein nettes! (also: Pöm, natürlich! – Nicht Frolln!)
Da danke ich aber freudig errötend und artig knicksend, verehrter Herr Lürikmeister

Dankt freudig errötend und artig knicksend Ihr gerührtes Frolln Schmoll

* * *

Des Weiteren ist man in der Lürikmeisterkammer hocherfreut über den Herrn FacMan: Das Archiv zeigt schöne erste Ansätze. Der Herr FacMan möge reiches Lob empfangen und viel Anerkennung für die sicher erhebliche Fumbelei da. Durchhalten! Alles wird gut! Zicozort!

* * *

Viel Danke auch dem nach einem abrupten Rücksturz aus Jamaica (wat möjen die Karrenkrampe un dat FDJottchen sich bekichert haben über das düpierte 3-Königs-FDPiepchen) auf 190 befindlichen Kunstdirektor Wernère »Dewi« D. für seinen wunderschönen Ausdruck “Kulturknatzel der SZ” in #189. Solcher Knatzeln sind viele lästige. Aber wenn man sie so nennen kann, gehts einem schon besser. Zorcozit!

Und hoch

post Mihály Tudálékos aus Vár Zsárlottinka braut zick was zusammen

Januar 24th, 2012

Abgelegt unter: ZORTZICO — Frolln Schmoll @ 20:57

ZORT ZICO
Ein Mönch, der aus Kirschen, Pfirsichkern und allerlei Kräutlein ein gar anregendes Getränk gebraut hatte, sollte erklären, was für ein Trank das sei. Leider war er vom häufigen Probieren nicht mehr in der Lage, die geplante Antwort “So eine Sorte Persiko!” fehlerfrei zu artikulieren, er sah bereits Sterne und hörte die Englein singen. Heraus kam nur “Sso’ne Zort…zico!”, und dabei blieb es. Das Rezept aber verhalf dem Kloster zu Ruhm und Wohlstand.

zortzico.jpg

Zweitmeinung:
ZOR-TZICO

Bekanntlich ist “Zíco” die männliche Form von “Zicke” (oh ja, das gibt es, Eltern pubertierender Teenager wissen, was ich meine!), wobei das vorangestellte T nur der Anlautverschärfung dient (im Sinne von “heute wieder so was von..!”). Und dann wie verwandelt: nach außen hin Zorro, Held und Charmeur, zu Hause hingegen… Dieses Doppelwesen also ist ein ZOR-TZICO!

Und hoch

post Auch Michael G. aus Berlin-BetterLateThanNeverBurg hat sein Archiv wieder entdeckt

Januar 24th, 2012

Abgelegt unter: Neper — Frolln Schmoll @ 20:46

Fluss in Russland. Bald nach dem Zusammenfluss mit der Dj bei Schmollensk (früher Frolliningrad) erreicht der DJNEPER schiffbare Größe; er inspirierte den Aktivisten Gregor Schlukow beim Schiffen am Flussufer zu seinem Welthit “Wenn das Wasser im Djneper silberner Wodka wäre”, den er – der Quelle seiner Inspiration zu Ehren – unter dem Künstlernamen “DJ Neper” veröffentlichte. Eine früh erfolgte Eindeutschung mit den Ersetzungen Djneper -> Rhein und silberner Wodka -> goldener Wein zeigt die Beliebigkeit willkürlicher (wenn auch gutgemeinter) Adaptationen.

Zweitmeinung:
Blondierungsmittel, das als Alternative zu Wasserstoffsuperoxyd (auch kurz “Per” genannt) entwickelt wurde; allerdings wurde bei regelmäßiger Anwendung als Nebenwirkung ein abnormes Anschwellen der Lippen beobachtet. Von den danach abgegebenen Kommentaren (”Nein, da ist nichts verändert… keine OP…”) leitet sich für die Benutzung von NEPER die Redewendung ab “…’ne dicke Lippe riskieren”…

Und hoch

post Der tiefe Fall des Arno Erich C.

Januar 16th, 2012

Abgelegt unter: Faille — Frolln Schmoll @ 11:25

Erstmeinung: Stimmlicher Ausrutscher beim Thereminspiel. Häufiger Fehler bei Anfängern, seltener bei Fortgeschrittenen und höchst selten bei Profis: Abrutschen der Melodie in immer tiefere Tonlagen. Man beginnt z. B. in G-Dur und landet dann schließlich in Es-Dur oder sogar Cis-Moll.

Zweitmeinung: Sicherheitsvorrichtung in modernen Hochsicherheitsgefängnissen: Wenn Gefangene auszubrechen oder zu revoltieren versuchen, wird vom Büro des Gefängnisdirektors aus eine vor dem Ausgang im Boden verborgene Falltür geöffnet, durch die die Ausbrecher 4 bis 5 Meter in die dunkle Tiefe stürzen. Damit sie eine weiche Landung haben, ist der Boden mindestens 1,5 Meter hoch mit Klärschlamm bedeckt. Einige Stunden lang in dieser Masse wirken sehr beruhigend und aggressionsdämpfend. Die Kerle sind dann heilfroh, wenn ihnen ein Seil herabgelassen wird, an dem sie aus dem stinkenden Morast wieder hochklettern können.

Drittmeinung: Kapitaler Rechtschreibfehler eines der Orthographie nicht mächtigen Häftlings, der sich in einem Kassiber an seine Liebste eine Feile ausbat, um in mühsamer Kleinarbeit die Gitterstäbe vor seinem Zellenfenster zu beseitigen, weil er nicht länger gesiebte Luft atmen wollte.

Außerdem möchte Herr C. noch folgendes wissen:
Wie stehts mit Krönungsfeierlichkeiten? Wenn wir versammelten Besserwisser Sie krönen, kann Ihnen niemand so etwas Absurdes wie Titelerschleichung unterstellen!

Wie schon gesagt, Herr C.,
der mir vom verehrten Herrn Lürikmeister verliehene Titel “BestFroSchmaZ” ist mir allemal Ehre genug. Was kann ein Frolln sich mehr wünschen? (Außer vielleicht ein Äffchen und ein Pferd…)
Davon abgesehen würde so eine Krone so gar nicht zu den Zöpfen und den Ringelstrümpfen passen.

Verzichtet Ihr Frolln Schmoll dankend auf den Thron

Und hoch

post Frau Ulrike S. redet nicht um den heißen Brei herum

Januar 16th, 2012

Abgelegt unter: Faille — Frolln Schmoll @ 11:19

Fehler im Dilettieren auf hohem Niveau? Merkwürdiges Outfit aufgrund von Falschangaben auf den Etiketten für Kleidergrößen? Noch dazu im langweiligsten Farbton zwischen Grau-Lila und Fahl-Apricot? - Kann ja alles sein, aber hier mein Vorschlag:

Der Matsch, der nach dem sprichwörtlichen Fall der heißen Kartoffel übrigbleibt. Davon abgeleitet die Redewendung: in die Faille zu geraten.

Zweitmeinung:
Altnormannischer Seefahrerfluch, der übersetzt in etwa bedeutet: ****** das war die falsche Fahrrille!

P.S. Sollte sich das Marilloni-Sortiment auch noch um die Komponente Feigen-Marillen erweitern, so soll es mir recht sein, eine gute Perspektive im neuen Jahr!

Und hoch

post Miguel Sabichão aus Palácio de Carlotta stößt ins Horn

Januar 16th, 2012

Abgelegt unter: Faille — Frolln Schmoll @ 11:16

Vorschlag:
FA-ILLE

(ital. FA-illo) musikalische Verzierung (ähnlich dem Trillo), wie sie in barocker Aufführungspraxis von Naturhörnern gespielt wurden. Da diese - noch nicht mit Ventilen ausgestatteten - Blasinstrumente nur die durch die Abmessung (Länge der schwingenden Luftsäule) möglichen Töne der Naturtonreihe hervorbringen konnten, ergaben sich teilweise Töne (z.B. die “Naturseptime”), die im Sinne der gerade aufgekommenen wohltemperierten Stimmung als unrein angesehen wurden und durch die Klangnotation im Notensystem nur näherungsweise beschrieben werden konnten. Wenn heute Orchestermusiker von “Fai
lle spielen” reden, ist dies zumeist als scherzhafte Umschreibung für unsauberes Intonieren (natürlich nur der Kollegen!) zu verstehen.

Zweitmeinung:
FAILLE

Männer, die von einer Gespielin unerwartet zum Vater gemacht werden, fühlen sich emotional hin- und hergerissen zwischen dem frustrierenden Verdacht, in eine Falle gelockt worden zu sein, und der aufregenden Herausforderung, plötzlich eine eigene Familie zu gründen. Das Zusammenleben unverheirateter Eltern, das so dem Zufall, bedenkenlos spontan ausgelebter Lust oder vielleicht doch auch dem immer lauter werdenden Ticken der biologischen Uhr in den Ohren mäßig junger Frauen geschuldet ist, wird von Soziologen (als Mischform zwischen “Falle” und - frz. - “famille”) eben Faille (sprich Fa- ije) genannt.

FAILLE

Wäägzeuch für dem Metall zum Bearbeiten - wie der zu Unrecht verstorbene Adolf Tegtmeier (Jürgen von Manger) aus Gälsenkierchen gesagt hätte: “Iss der Dreher in Aille, niemt er die Faille!”

Außerdem stutzt der Herr Sabichão bei der Lektüre des Lürikmeisterlichen Gedichts wie folgt: (…) ein voll geschnorrtes Haus”, bei Äffchen und Pferd versuche ich mir vorzustellen, wie ein Frolln mit roten Zöpfen und Ringelstrümpfen wohl aussehen mag… gut, ein wenig später habe ich meinen Irrtum dann auch eingesehen. Aber sagen Sie selbst: Sind irgendwelche ANDEREN Häuser - außer denen in Bahrenfeld - irgendwie von Belang? Naja, wir werden es erfahren, versprach das Frolln. (…)

Tja, was soll ich sagen, verehrter Herr Sabichão,
die Frollnschen Liegenschaften in Bahrenfeld liegen nach wie vor so in der Landschaft herum, allerdings befindet sich im Grundbuch immer noch nicht der Frollnsche Name.
Dennoch hat das Frolln jetzt todesmutig mit dem Umbau begonnen und nach dem Entfernen einer Holzvertäfelung interessante Anregungen für diverse Vintage-Tapetendesigns erhalten.

Sobald ich mich mit mit Zöpfen, Ringelstrümpfen, Äffchen und Pferd ausstaffiert habe, gibt es Fotos …

Verspricht Ihr Frolln Schmoll mal wieder

Und hoch

post Mit dem Herrn Lürikmeister kann man immer rechnen

Januar 16th, 2012

Abgelegt unter: Faille — Frolln Schmoll @ 11:01

Vorschlag:
Halbwahrzitat, das die wahre Wahrheit des Echtzitats hervorkehrt; meist verwendet im negativen Sinn als -> böse F., z. B. »Ich möchte nicht Bundespräsident sein in einem Land, in dem man sich als Ministerpräsident nicht einmal mehr von Freunden ein Haus schenken lassen kann.«

Geht auch: Gerät, mit der Monsier Filou die rideaux suédoise seines maison d’arrêt bearbeitet, um letzteres vorzeitig und widerrechtlich zu verlassen.

Faitfaille

So gesehen: Belle vue.

Du hast ein Haus,
Ein voll geschnorrtes Haus
Dein Äffchen und dein Pferd,
Die schauen dort zum Fenster raus.
Du hast ein Haus,
Ein Äffchen und ein Pferd,
Und jeder, ob ers mag,
Kriegt gleich dein Einmaleins gelehrt:

Zwei mal Drei macht Vier
Widdewiddewitt und Drei macht Neune!
Du machst dir die Welt
Widdewidde wie sie dir gefällt ….

Hey - Präsidente
trallari trallahey tralla hoppsassa
Hey - Präsidente
Du macht, was dir gefällt.

Zyklus: Von Häusern und Menschen.

Outtakes:

Es ist ein Haus entsprungen
Aus einem Barscheck zart …

Seh ich mir ne Salami an,
Dann denk ich an Wulffs Christian.

Und hoch

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