rulururu

post Arno-Erich C. begibt sich global-generös auf die Reise

September 28th, 2011

Abgelegt unter: Ostealgie — Frolln Schmoll @ 21:06

Krankheit durch Verzehr von zu vielen Algenprodukten aus dem fernen Osten, die mit Radionukliden aus dem Pazifik kontaminiert wurden.

Zweitmeinung: Die Sehnsucht, in östlich gelegenen Ländern Urlaub zu machen.

Drittmeinung: Die in Dänemark verbreitete Kunst, aus Käse (dän. ost) und Algen leckere Auflagen für das Smørgåsbrød herzustellen.

Und hoch

post Grand-Dudier Michael G. aus Berlin-GreenRiverBurg setzt auf die Green Card

September 28th, 2011

Abgelegt unter: Ostealgie — Frolln Schmoll @ 20:58

OSTE-ALGIE
Ostealgie, auch “Grünom” genannte epidemisch auftretende Algenpest im Unterlauf der Oste (nördlichster linker Nebenfluss der Elbe), die regelmäßig bis zum Osteperrwerk, gelegentlich aber bis hinauf nach Niederstrich (21756 Osten) gelangt. Was hier als Naturphänomen früher so verbreitet war, dass eine Meeresbucht nach der Algenfarbe sogar “Jadebusen” genannt wurde, sorgt in Kanada für Verwirrung. Das Naturphänomen Ostealgie inspirierte sogar den Künstler Olafur Eliasson zu umstrittenen Kunstaktionen, blieb aber dennoch weitgehend unbekannt - zu Unrecht, wie wir finden. Dies sei hiermit geändert.

OST-EALGIE
In der Comedie-Szene entstandener Begriff für Kalauer und Sprachwitze, die auf ostdeutschen Dialekten bzw. speziell ostdeutschen Sprachdefiziten beruhen. Ursprünglich als platte Moquerie über den vermeintlich typisch ostddeutschen (weil fehlende englische Sprachkenntnisse verratenden) Lapsus “Ealge” statt “Eagle” entstanden, werden unter Ostealgie in der neueren humorgeografischen Forschung auch dialektbezogene Kalauer subsumiert wie: “Wie kauft ein Sachse in England einen Weihnachtsbaum? Ä Tännschn plies!” oder “Warum bringt der sächsische Taxifahrer den Tourist zum Bordell statt zum Theater? se wolldn zu den städtschn Bienen!”


Außerdem legt Herr G. Wert auf diese Feststellung:
“(…) Ein Snapsgewinn an sich ist mir kein Graus und schon gar nicht “das Schlimmste, was mir passieren könnte”, stehe ich doch der Volksdroge Allohol stets aufgeschlossen gegenüber. Nein, es sind - wie ich schrub - scheele Blicke und hämische Kommentare mit dem Tenor “…der schon wieder, kriegt wohl den Hals nicht voll…”, die ich meide. (…)

Stimmt. Das schrub er, der Herr G.
Das Frolln war’s, das nicht glauben wollte, dass ihm irgendwer seine wohlverdienten Snäpse nicht gönnen könnte. Obwohl er inzwischen ja mindestens so viele wie Duden gewonnen hat…

Wann fordern Sie die denn mal ein, Herr G.?

Heischt das Frolln

Und hoch

post Ulrike S. mag es phil harmonischer

September 20th, 2011

Abgelegt unter: Wardein — Frolln Schmoll @ 19:48

WARDEIN ganz großer, wie er wird nimmer sein. So sagten jetzt viele, und dies ganz zu Recht. Und hätte er nicht auch einen begnadeten Hausmeister dargestellt?

Ein fast vergessener Ausdruck für den Hausmeister ist der Hauswart. Dessen weibliches Pendant ist die Wardin. Der Wardein bedeutet folgerichtig im altertümlich-verbogenen Genetiv: der Hauswartin gehörig.

Zweitmeinung:
Ein sogenannter kleiner Award, oder, wie ein Kritiker einmal spöttisch bemerkte: Fahrt ein - aber nur im Soft-Score-Bereich.


Außerdem möchte Frau S., wie einige andere auch, gern wissen, ob das Frolln denn nun seine häusliche Situation gemeistert hat.
Ich sach mal so: Jein.
Das Häuschen wardet auf mich und möchte auch von mir bezogen werden und ich billige diesen Plan. Allein – es gibt da einige behördliche, notarielle und Familiengerichtliche Boshaftigkeiten, die ein Gelingen noch in diesem Jahr verhindern möchten.
Aber so im Januar oder Februar oder März wird das Frolln nebst Klaus-Dieter und Konrad ins schöne Bahrenfeld auswandern. Chlochard Werner hat beschlossen, seinem alten Kiez treu zu bleiben.
Jedwede Neuigkeit zu diesem spannenden Thema werde ich natürlich sofort kolportieren.

Freut sich Ihr Frolln Schmoll über das entgegengebrachte Interesse

Und hoch

post Jens B. nimmt das Mündel nicht für voll

September 19th, 2011

Abgelegt unter: Wardein — Frolln Schmoll @ 11:27

Vorschlag:

aus engl. ward “Mündel” und hebr. ein (אין) “null, nichts” - im engl. Rechtsraum verbreitete Probezeit einer Person, die beruflich Vormundschaften übernehmen soll, ausgeübt anhand von Musterakten, Probemündel

Zweitmeinung:
Nur selten sah von deutschen Wachtürmen ein Soldat in die eigene Stadt, das eigene Land oder den eigenen Fluss. Bei den Türmen am Hadrianswall war das von jeher anders, musste doch dort ein wachender Römer nach Schottland und der andere ins besetzte Britannien schauen, damit die Lage auf beiden Seiten unter Kontrolle blieb. Den nach Britannien schauenden Wächter nannten die Schotten nun “warde in”, den anderen “warde oot”.

Deutsche Söldner in schottischen Truppen des Mittelalters brachten die Begriffe nach Deutschland. Und so heißt heute noch Wardein “Schauinsland”. Wardeoot ist übrigens ganz folgerichtig “Schauausland”.

Und hoch

post Arno-Erich C. freut sich diebisch

September 19th, 2011

Abgelegt unter: Wardein — Frolln Schmoll @ 11:24

Erstwar-Meinung: Bekenntnis liebender Eheleute: »Ich WAR DEIN, BIN DEIN und WERDE auf immer DEIN SEIN!«

Zweitwar-Deinung
: Bohrend-kritsche Frage eines (vielleicht?) gehörnten Ehemannes: »Wer WAR DEIN Hausfreund, während ich auf Dienstreise im fernen Amerika weilte?«

Drittwar-Seinung: Klammheimliche Freude eines erfolgreichen Taschendiebes: »Es WAR DEIN — bis gerade eben!«

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post Beim Umtrunk mit dem Snapsgewinner Karl S. geht immer alles glatt

September 19th, 2011

Abgelegt unter: Wardein — Frolln Schmoll @ 11:19

Soeben binsch im KREISCHGEBIET gelandet. Um nicht zu sagen im GROSZKREISCHGEBIET … In eingesandstechnischer Vorbereitung einer verlängerten Wochenendexkursion stelle ich am heutigen Donnerstag fest, dass ich den Absendetermin um einen Hauch verpasst habe. Verpasst … Und warum? Weil ich die sog. Laufzeitverlängerung bereits verinnerlicht habe. Der Herr FacMan seinerseits ging davon aus, dass es einer solchen nicht bedürfe. Bei so Umzügen gehe doch immer alles glatt. Tosendes Gelächter von allen Seiten. Aber letztlich hat er verzögert wahr. Soviel dazu.

Nun hierzu:

WARDZWO

WOHLSEIN!

WARMEIN,
WARDEIN,
WARSEIN
WARSTEIN.

Noch ‘ne Runde bitte, Herr Wirt!

Zyklus: Varadinische Gesänge. Um nicht zu sagen nagyváradinische Gesänge.

Herzlichen Glückwunsch, verehrter Herr Lürikmeister, zum 666. Eingesandt und damit zum wohlverdienten Warsteiner!
Sagen Sie mir bitte Bescheid, wann es Ihnen genehm wäre, den Gewinn einzuheimsen, der natürlich auf Wunsch auch in Gestalt eines Ardbeg ausgezahlt wird.

Freut sich das Frolln auf die Gewinnverteilung.

Und hoch

post Snapsverweigerer Michael G. aus Berlin-WARD-Burg wardet ab

September 19th, 2011

Abgelegt unter: Wardein — Frolln Schmoll @ 11:07

WARDEIN
Folk-Klub in Leipzig, backstage:
“Was machst Du heute?” “Barde!” Ein anderer Musiker, der schon länger dasitzt, mit sächsischem Akzent: “Ich? Warde!” Das sollte beim “Bersonal” zum Running Gag werden: “Und, haben wir heute wieder einen Warde?” “Nein, heute ist es eine Warde-In!”

Zweitmeinung:
WARDEIN

österreichisches Thermalbad irgendwo zwischen Hallein und Bad Gastein.

Drittverwardung

Zu Zeiten der Produktion des legendären Autos “Wartburg” bezeichnete man East of Eisenach die Wergdädschn der Broduktion als “WARDE”, eine weibliche Wergdädsche war somit eine “WARDE-IN”!

Viertverwardung

Was macht an so einem Herumgeballer wie “World of Warcraft” eigentlich süchtig? Mehrere Arbeitsgruppen von Psychosoziologen suchen nach einem halluzinogenen Stoff, dem sie als Arbeitstitel den Namen “Wardein” gaben!

Die Frage nach dem Genus kann heute eindeutig beantwortet werden: Wie das Foto beweist, ist WARDEIN sächlich.

wardein.jpg

Und hoch

post Jens B. fasst sich kurz

September 5th, 2011

Abgelegt unter: Haplologie — Frolln Schmoll @ 11:46

Vorschlag:
Hap|lol|ogie (”das Kurzwort abbeißend”), anlässlich der Verwendung des Akronyms LOL entstandene Bewegung der Hauptkritiker des Tubismus; nach dem Leitspruch “Ich will’s mal so ausdrücken…” meiden diese jedwede Form der Akronyme und schlucken diese mit einem Happen herunter

Zweitmeinung:
Hütte

[Anm. d. Verf.: In der Kürze liegt heut’ die Würze.]

Und hoch

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