rulururu

post Jens B. hat mal wieder voll geladen

April 29th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:33

Vorschlag:
Stadtgeometer

Zweitmeinung:
1.

Spielfilmfigur nach einem Westernroman von Michel Noir: Étienne Mappeur trotzt allen Sprachbarrieren und anderen Widrigkeiten und erhält für seinen Umgang mit dem wilden Pöbel beim Eisenbahnbau von seinen Parteifreunden, den Tsedoux (engl., [suː]), den Ehrennamen “Der mit dem Volk tanzt”.

2.
Hab mei Mappe vollgelade,
voll mit alte Schreibsen,
Als mir in de Stadt nei kame,
hubn se an zu reiße.
Drum lad i all mei Etappe
nie alt Schreibse in mei Mappe.
Los, Schreiber, los!

3.

Eine Malheur ist schon recht schlimm, dauert sie doch für gewöhnlich eine ganze
Stunde. Ein Mappeur dagegen? Nur ein paar Schritte.

Und hoch

post Ulrike S. und der Beweis, dass der Wurm auch im Alten Fritz steckt

April 28th, 2011

Abgelegt unter: Sarkiker — Frolln Schmoll @ 21:49

Der nie zwischen großzügiger Satire und kleinkarierter Kritikasterei unterscheiden konnte?
Im Gegenteil, allergisch gegen Totschlagwitze, unter Umständen sogar Holzkistenfabrikant für Hammerwitze. Oder aber der Vorschlag:

Der Anteil an Fleisch in makrobiotischen Nahrungsmitteln. In Spuren ist er theoretisch noch vorhanden, beispielsweise durch verirrte Regenwürmer. Wenn man ihn allerdings weiter reduziert, wird das ganze Essen noch sarkiker.

Zweitmeinung:
Minikamerasonde zur Erforschung des Inneren von historischen Sarkophagen:
Hier lag einst der große Friedrich
Viel ist heut von nicht mehr übrig

3. naheliegend:
Manchmal sogar le President Sarkozy
Hinter Vorhängen löffelt sein Nudossi

Weil ich aber wahrscheinlich nicht die einzige bin, die auf dieses Wortspiel gekommen ist, hier noch ein Nudossi-Poem:

Nudossi-Shopping! der ganze Mob
Stürmt jubelnd den Nudossi-Shop
Bist du vorne, bist du Top
Holst dir den Nudossi-Topp
Jucheia!
Bleibst du hinten, wirds ein Flop
Leergeräumt der ganze Shop
Auweia!
(dann bleibt nur mehr die online-Bestellung…)

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister weist den Pappa ante portas

April 27th, 2011

Abgelegt unter: Sarkiker — Frolln Schmoll @ 22:29

Alkoholiker, spez. dem Alkohol zugeneigter Seemann, vulgo Schnapsdrossel, abgeleitet vom engl. Schiffs- und Whiskynamen “Cutty Sark“.

Zweitsarkik:

Ostersonntag früh im Vatikan:

Die Sonne lachte über Rom
Samt Vatikan und Petersdom.

Der Papst saß froh am Frühstückstisch
Erfreut ob sächsscher Bemmen frisch.

Der Papst biss in sie und genoss sie:
“Habemus bemmas cum Nudossi!”

Die Urbs sang: “Orbi gloria!
Der Papst hat fein Nudossi da!”

So wars, als Beni der Sechs-Zehnte
Nudossi vollmundig erwähnte.

Der Sarkiker sprach: “Wie phantastisch!”
(Er meinte das - wie stets - sarkastisch.)

Zyklus:
Urbi-&-Orbi-Aneckdötchen

Ostersarkik:

So kanns gehen.

Ein
Osterei,
Das war so frei
Sich unter Hecken
Vor jedem Entdecken
Zu Verstecken. Es gelang.
Das Ei liegt so nun tagelang
Unter den dichten Hecken,
Das fein bunt bemalte Ei.
Ostern ist bereits vorbei.
Eieieieieiayayayay!
Aus und vorbei.

Zyklus:
Ostern und Schmakostern
der Freieierei.


Danke!
Danke, verehrter Lürikmeister für
“Habemus bemmas cum Nudossi!”
Nun endlich weiß ich, wie ich Patengören und Leihneffen Latein nahe bringen kann.
Und wie nahe es mir ist.
Danke!
Ergreift es Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

post Årnø-Eric C. möbelt sarcenhaft auf

April 27th, 2011

Abgelegt unter: Sarkiker — Frolln Schmoll @ 21:53

SARKIKER
Erstversarkung: Ehrentitel für Seeleute, die auf der Cutty Sark, dem schnellsten Klipper aller Zeiten, mindestens 7 Reisen um Kap Hoorn überlebt haben, ohne vom Orkan über Bord gefegt zu werden.

Zweitversarkisierung: Designer für Sarkophage. Sein Beruf ist es, ständig neue Entwürfe für Erdmöbel zu kreieren und den Bestattungsinstituten anzubieten.
Ein angehender Sarkiker unterbreitete seinen Entwurf einem sehr bekannten schwedischen Möbelhaus, basierend auf einem umgedrehten BILLY-Eck-Element ebendieses Möbelhauses. Drei für Jedermann erschwingliche Endzeitmöbel-Modelle wurden vorgeschlagen:
1) SÄRGEN, das billigste, aus Sperrholz und Pappe; kann vom Anwender mit Lasurlack überzogen werden.

sarkiker.jpg

2) GRYFTA, ein etwas luxuriöseres Modell aus Spanplatten mit Kiefernfurnier,
3) DRÅKUL, ein Sondermodell mit Klinke und Handgriffen auf der Innenseite. Statt der Seidenbe-spannung kann auf Wunsch auch ein Eimer Erde vom Lieblings-Aufenthaltsort des zukünftigen Be-nutzers ausgewählt werden.
Leider hatte die Elch-Firma kein Interesse an der Ausweitung ihres Sortimentes und der Sarkiker das Nachsehen.. Da wurde der Sarkiker sarkastisch.

Weiter:

Hier sind meine Nudossi-Verse der 8. Runde. Wenn der FacMan sie nicht veröffentlicht, wie sollen sie denn dann gewertet werden?

Also, da hat er Recht, der Herr C. …

    Nur dank Nudossi schlug vor Troja
    Achill den Hektor - der aß Soja!

    Weil Cäsar gern Nudossi wollte,
    er fast ganz Gallien überrollte.

    Heut weiß man: Julius Cäsar fand
    Nudossi nicht im Gallierland.

    Durch Brutus Cäsar fand den Tod,
    weil er Nudossi ihm verbot.

    »Nicht mal Nudossi gibt’s, Potzblitz!«
    schimpft’ nach der Schlacht der Alte Fritz.

    Ungern ging Heinrich nach Canossi:
    Vom Papst bekam er kein Nudossi.

    Nudossi speiste Karl der Große
    am liebsten mit Vanillesoße.

    Geschmeckt hätt’ sicher Martin Luther
    Nudossi auf ein Brot mit Butter.

Und hoch

post Michael G. aus Berlin-Agitatorenburg gibt sich unsarcbar französisch

April 27th, 2011

Abgelegt unter: Sarkiker — Frolln Schmoll @ 21:42

SARKIKER
Frankreichs Präsident Sarcozy lässt sich seit Schulzeiten gern “Sarc’” rufen, weil er das cool findet. Er versuchte eine Zeit lang sogar, eine Boy Group mit Namen “‘N Sarc’” zu gründen, allerdings vergeblich, weil er überhaupt nicht singen kann. Aus dem selben Grund scheiterte sein Musical-Projekt “Sarcozy fan tutte”. Kritik an seiner Person betrachtet er als eine Art Gotteslästerung, quasi als “Sarcileg”, denn er ist unantastbar: “sarcosankt”. Er mag Frauen, die gern an ihm herumknabbern, also “Sarcophag” sind. Ist jemand von seinem Charme betäubt, quasi “sarcotisiert”, wird diese Person zum SARCozy-FanatIKER - zum “SARKIKER”!

SARKIKER
Gelegentlich kommt vor, dass ein Sarkastiker den Ast absägt, auf dem er sitzt - und übrigbleibt…

SAR-KIKER
(Auch “SAR-Kieker” geschrieben): Bei den Rettungshubschraubern (”SAR”: “Search And Rescue”) wichtiges Besatzungmitglied, das nach treibenden Wrackresten, Schwimmwesten, Rettungsflößen, Pfandflaschen und natürlich Überlebenden Ausschau hält!

Wie kriegt das Osterhasilein
Nudossi in die Eier rein?

Versteckte jüngst der Osterhase
Nudossi-Eier dort im Grase?

Trotz Ostern wird nicht rumgeeiert:
Nudossi Herthas Aufstieg feiert!

Und hoch

post Ulrike S. kennt ihre Mappenheimer

April 13th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:48

…für mapp’ heure, die Stunde des Mappus. Sie hat geschlagen. Er hatte nur den Faktor der Zeitumstellung nicht richtig berechnet.
Naheliegend deshalb der Vorschlag:

Angeheuerter Jubelstimmungsmacher zur Durchsetzung von strittigen Großprojekten. In Kombination mit dem -> Vapeur: Dampfplauderer in Sachen Atomstrom, neuerdings ein Beruf mit wenig Zukunft. Siehe auch weitere brotlose Berufe, z.B. der Scheinwerfer (dazu ein Foto).

schein-werfer.jpg

(Und was ist mit dem Armleuchter? Dem Würdenträger? Dem Düsenjäger?
Fragt ja nur das Frolln Schmoll)

Zweitmeinung:
Das Malheur mit der misslungenen Präsentationsmappe:

Ein Konzeptpapier ist fein
Da kommen alle Sachen rein
Texte, Skizzen, reichbebildert
Leitideen ausgeschildert
Und oben auf den ganzen Wust
Ein schönes Titelblatt du tust.

Nun gilt es noch die ganzen Massen
In eine noble Mappe passen
Damit auch keine Zettel fliegen
Und artig in der Mappe liegen.

Doch die will das Zeugs nicht fassen
Will sich nicht mehr schließen lassen
Ächzt und wölbt sich ungebührlich
Deformiert sich despektierlich
Bis die Last all der Papiere
Mit einem Schlag sprengt die Scharniere
Und eine Blätterflut ergießt sich
Auf Tisch und Boden, sehr verdrießlich.

So scheitert manch ein großes Thema
Gar schnöde am happigen Mappendilemma.

Zu guter Letzt: Nudossi, Retter der der Morgenidylle am Monatsende!

Der Külschrank leer, das Konto blank
Nudossi steht im Küchenschrank
So gibt es doch zur Früh ein Stück
Nudossi bringt uns immer Glück!

Und hoch

post Joachim K. moppt Briten eindringlich in die Wüste

April 13th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:39

Dies erste entstand, als ich in völliger Unkenntnis des Wortes Mappeur die echte Definition geliefert habe; die Aussage desselben bezieht sich also auf seinen Aufgabenbereich:

Ein Mappeur und ein Moppeur spazierten durch die Wüste,
es schlug den Moppeur längsseits hin, der Mappeur sagte: “Siehste!!

Hätt’st meiner Kunst dich anvertraut,
dann hätt’ es dich nicht umgehaut!!”

Frei nach H. Erhardt

Nun das hackverstückte:

Nudossi traf Nudwessi
er küßte und genoß sie

er führt hinauf zum Schloss sie
und nannt’ sie fortan Lassie.

Aus der Reihe “Limericks in nur vier Zeilen”

Und die Defi wollen wir bitteschön auch noch anhängen:
Mappeur, der aus dem Irokesischen “der an der Mappe festhält”. Verbriefter erstaunter Ausruf des im texanischen Raum lebenden Irokesenhäuptlings Dry shrubbery, als der zum ersten Mal einen britischen -> Eindringling sah.

johncleesesillywalk1.jpg
johncleesesillywalk2.jpg
johncleesesillywalk3.jpg

Und hoch

post Der nun auch virtiuell bedudelte Arno Erich C. kann die Mappe nicht halten

April 12th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:38

Erstvermappung: Sehr wichtiger Beamter, der in keinem Ministerium fehlen darf. Er hat die Aufgabe, alle Bürgerprotestschreiben gegen Gen- und Klonfraß und Umweltvergiftung durch Chemie, Atomkraft undsoweiter in einer Mappe abzulegen und ihren Inhalt, sobald sie voll ist, weiterzuleiten — an die Abteilung für Altpapier-Entsorgung. Die Mappeure wollen bald für Überstunden-Entgelt streiken, weil ihre Mappen von Tag zu Tag immer schneller voll werden, im Umweltministerium inzwischen sogar zehnmal täglich, Tendenz steigend.

Zweitvermappisierung: Mappenträger in einem Zweierteam der Zeugen Jehovas, Mormonen, Adventisten und ähnlicher Sekten. Ein Team besteht immer aus dem Schwadroneur und dem Mappeur. Dieser trägt in seiner Mappe das Propagandamaterial und die Beitrittsformulare für frisch shanghaite Mitglieder, wenn der Schwadroneur den neuen Beitrittskandidaten völlig weichgeschwafelt und zugesülzt hat.

Drittvermappifikation: Kurzform von »Medizin-Applikateur«. Assistent des Ringrichters beim Boxkampf. Er trägt dem jeweils unterlegenen Boxer nach einem besonders schmerzhaften Treffer Arnikasalbe auf die verletzten Gesichtspartien auf. Diesem von einer Initiative für die Humanisierung des Boxsports hoffnungsvoll ins Werk gesetzten Impuls war kein Erfolg beschieden. Der damals amtierende Schwergewichtsweltmeister Muhamad Ali lehnte das Konzept ab mit den lapidaren Worten: »Wenn der Gegner nach jedem meiner Haken erst Salbe draufgeschmiert kriegen soll, schläft mir erst das Publikum und dann mein Bizeps ein!« Sein Wort hatte Schwergewicht, und das Ganze wurde sang- und klanglos abgeblasen.

Viertvermappi-komplikation
: Scherge des entmachteten Ex-Ministerpräsidenten Mappus. In geheimer Mission soll ein Trupp von Mappeuren das Erdreich unter dem Stuttgarter Hauptbahnhof und unter den alt-ehrwürdigen Parkbäumen wegbaggern, um durch den Total-Absturz in die Tiefe vollendete Tatsachen zu schaffen.

Von meinen Nudossi-Reimen wurden einige etwas frivolerin Inhalts vom FacMan offenbar zensiert. Ich überlasse Ihnen die Freiheit, sie im Schmolls-Winkel zu publizieren:

    Mit Nudossi kriegt zum Sex
    der Geschied’ne seine Ex.

    Die Sachertorte ganz bequem
    gelingt dir mit Nudossi-Creme.

    Ob Schneewittchen, ob Dornröschen:
    Nudossi öffnet jedes Döschen!

    Die Zwerge leckten gern Schneewittchen
    Nudossi von den süßen Tittchen.

Finden Sie die sooooooooo schlimm, daß sie der Zensurschere zum Opfer fallen müssen??

Tja, ich will mal so sagen, mein lieber Herr C.: Sie werden wohl eine ganze Reihe Suchmaschinenbemüher enttäuschen, die auf der Jagd nach “Nudossi mit der Ex” oder “Wer hat an meinem Nudossi geleckt” nun auf dieser Seite landen und nicht recht wissen, warum.

Ach, was soll’s? So kommen wir jedenfalls der nächsten Snapszahl des Besucherzählers näher…

Kann Ihr Frolln Schmoll nix mehr erschüttern

Und hoch

post Der Herr Lürikzuelameister bringt uns die Trötentöne bei

April 12th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:28

Taschenträger, vulgo Assistiersklave (”Dem Mappeur ist nix zu schwör.”) des gemeinen -> Politikers (vulgo Druggeschbutzer)

Zweitvermappselung:

Die Lürikmeisterei hält es für nötig, in vervollständigender Ergänzung des Mundartcrashkurses in der 172. Folge der Besserwisser-Novela die vom Herrn Kunstdirektor unterlassungssyndigerweise nicht beigefügten dazugehörigen Nudossi-Zweizeiler nachzutragen:

Mansch Knatzel unner schee Saabrügge
Du mit Nudossi isch beglügge.

Wann so Organ’ im Graddel sellemols verschidde sinn
Mei Lust un Freud isch immä no in de Nudossi finn.

Wer mit Nudossi-Bemmen sich verjallustiert
Hat Wichtiges im Leben fast kapiert.

Zur Rätsel-Grafik auf der vorhergehenden Gewinnerseite: Der schamrote Kopf des Underwauwaus stellt den einzigen 2011 direkt gewonnene SPD-Landtagswahlkreis in ganz Baden-Wirrtemberg dar, eingekesselt von grünen und schwarzen Wahlkreisen (Es handelt sich um Wahlkreisch 35 - Mannheim I - was DA wohl für komische Leute wohnen? Gallier?). Und was das nu mit Mappeur zetun hat? Garnix. Maxnix.

Zweitpöhöhung:

Öde Flötenkrötennöte

Goethe! Nöte sind gar greulich.
Goethe! Nöte sind gemein.
Goethe! Nöte sind abscheulich!
Goethe! Lass die Nöte sein!

Goethe lässt sich nicht drauf ein.
Goethe: “Lass mir meine Flöte!
Goethe muss mit Flöte sein.
Goethe liebt doch seine Flöte.”

Goethe! Nicht die Flöte. Nöte!
Goethe! Lass den Übermut!
Goethe: “Wat nu - Kröte? Tröte?”
Goethe im Alter hört nicht gut.

Goethes Tröte klingt gar greulich.
Goethes Tröte klingt gemein.
Goethes Tröten ist abscheulich!
Goethe! Lass die Tröte sein!

Goethe lässt kein Tröten sein.
Goethe: “Lass mir meine Kröte!
Goethe muss mit Kröte sein.
Goethe liebt doch seine Kröte.”

Goethe! Nicht! Die! Kröte! Tröte!
Goethes Tröten bringt in Wut.
Goethe: “Wie nu - Flöte? Nöte?”
Goethe hört halt net mehr gut.

Zyklus (abgeschl.): Goethe Viertelhundertmal … Hm. Einer fehlt noch:

Goethes Johann Wolfgang fraß
Nudossi. Ohne Ziel und Maß.

Zyklus (erg.): Goethe Viertelhundertmal

Ohne jedes Pöhö sei dem Herrn Kunstdirektor artigst zum Tabellenplatz 11 und damit vorerst zum sicheren Verbleib des FC in der 3. Liga gegratuliert. Da geht doch noch was? Indes: “Liga kennt keine Liebe.”

Und hoch

post Michael G. taucht ab in schillernde Lürik

April 12th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:23

MAPPEUR
Baden-Württ.: “Anhänger von Stefan Mappus”, Spezies (wie auch der blau-gelbe GOLLum, der in freier Wildbahn bereits nicht mehr anzutreffen ist) akut vom Aussterben betroht, da in direkter Nahrungskonkurrenz zunehmend vom KRETSCHMANNiac wie auch SCHMIDeologen (diese oft in Symbiose miteinander) verdrängt.

MAPPEUR
“Meiner einer”, Pendant in der 1. Person zum bekannteren “SAPPEUR” (”Seiner einer”). Nie richtig durchgesetzt hat sich hingegen “TAPPEUR” (”Deiner einer”), wohl auch wegen Verwechselungsgefahr mit dem Derrick-Darsteller Horst T. (unsterblich der Satz “Harry, fahr’ schon mal den Wagen vor!”)

MAPPEUR
Eine soziologische Untersuchung der Schülerpopulation dreier Oberstufenzentren und eines Gymnasiums ergab überraschenderweise, dass die Unterscheidung der ProbandInnen nach dem bevorzugten Lehrmitteltransportbehälter in “BACKPACKER” oder “MAPPEUR” hochsigifikant korreliert ist mit der Verteilung der “Rechtsfalter”/”Linksfalter” (welcher Daumen liegt beim spontanen Händefalten oben?). Demnach wäre Mappeur (Nutzer einer seitlich zu tragenden Tasche bzw. Mappe) korreliert mit Linksfalter (linker Daumen oben, eher gefühlsdominiert), Backpacker (Rucksackträger) hingegen mit Rechtsfalter (rechter Daumen oben, eher rational gesteuert).

Klassiker ausser Konkurrenz

*Der Schlaucher*

“Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp,
in Müllschluckers Tiefen zu tauchen?
Einen Becher Nudossi warf ich hinab
aus Versehen, den kann man noch brauchen!
Wer den in die Höhe mir wieder stemme,
dem winke als Preis ‘ne Nudossi-Bemme!”

Der Firmenchef spricht es und weist von der Höh’
im obersten Stock auf den Schacht,
den unten so tief voller Unrat und Weh
ein Facman getreulich bewacht.
“Wer ist der Beherzte, ich frage euch weiter,
er klettere auf der Karriereleiter!”

Die Aufsichtsräte rings um ihn her
vernehmen’s und schweigen still,
des Anzugs Verschmutzung befürchtend zu sehr,
und keiner die Bemme gewinnen will.
Und der Chef sie zum dritten Mal wieder fraget:
“Ist keiner, der sich hinunter waget?”

Sie schauen betreten vorbei wie zuvor -
und ein Azubi, mutig und keck,
tritt aus der Lehrlinge Gruppe hervor,
seine Handschuhe wirft er, den Kittel weg,
und alle die Männer umher wie die Frauen
auf den kühnen Jüngling verwundert schauen.

Und er steigt in den Aufzug, drückt “Untergeschoss”,
und winkt, als die Türen sich schlossen,
und beeindruckt wirkt einzig der oberste Boss,
alle anderen schauen verdrossen.
Alle starren: Die Zahl, die da leuchtet und blinkt,
beweist, dass er schnell Richtung Keller versinkt.

Da ist er ganz unten, die Zahl stehet still,
die Männer, die raunen und wispern:
“Wie frech!”, “Wie beherzt, wenn man denn so will!”
Die Frauen erröten und flüstern.
“Eine Bemme? Das müsste man besser belohnen!”
Die Minuten, die dehnen sich aus zu Äonen.

So verstreichen Minuten, ‘ne Stunde vergeht,
Der Chef rauft die Haare: “Es reut mich!
Wer weiß, welche Fährnis der Junge besteht?”
Die Menge der Gaffer zerstreut sich.
Im Keller der Junge, es fällt ihm nicht schwer,
da hat er die Dose - und löffelt sie leer…

Und hoch

ruldrurd
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