rulururu

post Jens B., er schleicht um den heißen Brei

Februar 16th, 2011

Abgelegt unter: Obreption — Frolln Schmoll @ 20:41

Da ich ja nur noch alle zwei Wochen beim FacMan mitmachen darf, hat er meinen
letzten Beitrag auch totalverstümmelt:
(Mal ehrlich, Verehrtester: Viel öfter machen die meisten von uns auch nicht mit…
Aber schön, dass Sie mal wieder vorbeischauen!
Merkt das Frolln an)

“Guten Tag, FAAAHHRSCHEINKONTOOLLLLEEEEE!” - “Klein’ Moment, ich hatte … muss noch … such … hier, eben …” - “Na junger Mann, wohl zu gut versteckt? Hätten Sie mal mit sich machen sollen.” - “Aber ich hatte … hier, vorhin habe ich doch … extra an dem Automaten da …” - “Ich denke, suchen Sie lieber Ihren Ausweis.” - “Ich habe wirklich einen Fahr … hier drin … Sie haben mich doch gesehen, wie ich …” - “Das könnte ja jeder erzählen. Wollen Sie hier etwa unterstellen? Das ist Erschleichen …” - “Da subreptieren Sie mir jetzt aber etwas. Das ist doch die Höhe!” - “Nein, wenn Sie keinen Fahrschein haben, das ist die Höhe. Das ist Erschleichen von …” - “Nein ich hatte einen Fahrschein, das ist doch …, was Sie da tun.” - “Sie haben ja wohl KEINEN FAHRSCHEIN! Sie wollen HIER WOHL EINE FREIFAHRT ERSCHLEICHEN!” - “Und jetzt wiederholen Sie das auch noch, das ist OBREPTION! OBREPTION, SAGE ICH!”

Wie eben beschrien: OBREPTION ist die obsessive und lautstarke Wiederholung einer zweifelhaften Tatsachenschilderung zur Bekräftigung deren Authentizität.

Und hoch

post Ein prägsamer bei Trag des groß artigen Lürikmeisters

Februar 15th, 2011

Abgelegt unter: Obreption — Frolln Schmoll @ 22:37

Also, um das herauszubekommen, muss man mindestens mehrfach den Obrepti ON turnen; dazu sollte man auch jedes Mal wieder den Obrepti OFF turnen, sonst verturnt man ihn - dann isser kaputt …

Zwotreption:

In Selkoller auf Merksam
Turn the obrepti on!

Auf Backen und auf Bahren
Auch noch in Kompatibel,
In Farkt und in Koerzibel,
Da kann man es erfahren:

In Etwa ist heut Freudentag,
Ein Tag ist das, den jeder schätzt,
Der selbstverirrt im Hier und Jetzt
Ne feine Feier feiern mag.

In Brutto und in Netto
Auf Peppen und auf Poppen,
Da kann man es noch toppen:
Da tanzen alle Gretto.

Ganz anders ists im Neulich.
Im Neulich hat mans wirklich schwer,
Und das kommt nicht von Ungefähr,
Das kommt weit von Abscheulich.

Da hat es keine Feier nicht,
Die gibts auch nicht in Petto,
Noch nicht mal am Aretto,
Geschweige denn im Land Gericht.

Ja, so kann man erfahren
In Farkt und in Koerzibel,
Auch noch in Kompatibel
Sowie auf Backen und auf Bahren:

In Etwa ist heut Freudentag,
Ein Tag ist das, den jeder schätzt,
Der selbst verirrt im Hier und Jetzt
Ne feine Feier feiern mag.

Outtake:

Drauf geh nicht ins Geheim.
Geh heim. Und nicht nach Tragend.
Und geh nicht über Ragend.
Geh einfach heim nach Vers am Reim.

Scheene Teene hatte: Schnauphorn Stimmhorn
Grüße in die Schweiz!

Zyklus: Obreptionen und Reflektionen eines Stimmgehörnten

Außer Konkurrenz hättsch fast die Nudossi-Zweizeiler vergessn, newoahr:

Wann immer ich Nudossi esse,
dann denke ich an Waltraud Kresse.

Die Fischli klatschen in die Flossi,
Kleckst ins Aquarjum du Nudossi!

Statt Viagra eher günstig:
Auch Nudossi macht dich brünstig.

Dr Drossl sprischt zu seinr Drossi:
Erst picksch mal disch, dann picksch Nudossi.

Auch hättsch da noch paar Antiquitäten:

Gern erfüllt man Plan und Soll,
Ist der Nudossi-Becher voll.

Gagarin, Held und Kosmonaut,
hat der Nudossi stets vertraut.

Bedächtig spricht der Konsomolze:
Nudossi – Nuss von echtem Holze.

Exquisit – das Kollektiv –
Vertilgt Nudossi intensiv.

Viel besser fährt der Traktorist,
Wenn Frühstücks er Nudossi isst.

Die Nusskrem, weiß der Traktorist,
Schmeckt ihm, weil es Nudossi ist.

Allzeit breit die FDJ.
Nudossi hält sie immer flott!

Und hoch

post Ulrike S. gegen die Verfahrensweise der Grazer Verkehrtbetriebe (kein Tippfehler!)

Februar 15th, 2011

Abgelegt unter: Obreption — Frolln Schmoll @ 22:16

Vorschlag:
Die mittlerweile schon sprichwörtliche reflexartige Totalblockade einiger US-amerikanischer Kongressabgeordneter gegen die Reformvorschläge des amtierenden Präsidenten.

Zweitmeinung:
Die Bekräftigung eines Halteverbots durch mehrfaches Anbringen von Verbotsschildern (dazu ein Foto)

3. Die Obsorge der öffentlichen Dienstleister: alles wird besser, nur eine Frage der richtigen Optik. Anbei die aktuellen Fahrplan-Verbesserungen der neuen Graz Holding, vormals Grazer Verkehrsbetriebe

Die angesprochenen Verbesserungen lauten im Klartext:

Seit Jahresbeginn kann der Hauptbahnhof nicht mehr direkt per Straßenbahn erreicht werden, der Grund ist eine Großbaustelle auf dem Vorplatz.

Bei den genannten Buslinien muss man ebenfalls Umwege in Kauf nehmen.

Die Linie 77 wurde dahingehend optimiert, dass sie nur mehr 4x stündlich verkehrt, anstatt wie bisher 6x stündlich. Die Begründung dafür ist ein rhetorisches Meisterstück, wie ich finde, und deshalb eines Besserwisserforums würdig
(mein Dank an dieser Stelle dem Facman für die Beifügung des schönen links Austriazismus!)

Zum Waltraud-Kresse-Nudossi-Preis, der diesmal dem schönen Thema der Mythologie gewidmet ist:

Was im Olymp einst Nektar und Ambrosi
Ist für uns heutzutag Nudossi

Wer niemals sein Nudossi genoss
Der lebte nicht, der frühstückte bloß

Drum Zeus, seist du auch noch so weise
Nudossi heißt die Götterspeise!

Und hoch

post Arno Erich C. hält sich ein Hintertürchen offen

Februar 15th, 2011

Abgelegt unter: Obreption — Frolln Schmoll @ 21:56

Gegenteil der Rezeption im Hotelgewerbe. An der Rezeption werden die Gäste freundlich empfangen und bekommen ihre Zimmerschlüssel. Wenn ein Gast sich in eklatanter Weise vorbeibenimmt, wird er an der Obreption unsanft rausgeschmissen mit einem der Schwere seiner Verfehlung genau angemessenen Tritt ins Gesäß, und sein Gepäck fliegt holterdiepolter hinter ihm her auf die Straße.

Zweitmeinung: Reparatur eines beschädigten Theremins durch nicht-autorisierte Elektronikbastler, denen es an Sachkenntnis und Schaltplänen gebricht. Bekanntlich endet es meistens mit der Totalzerstörung des kostbaren Instrumentes, wenn Dilettanten mit dem Lötprügel in der Schaltung herumfummeln.

Drittmeinung: Verkrampfung des Oberkiefermuskels (Musculus maxillomotoricus) mit gleichzeitiger Abnutzung des Kiefergelenks bei allzu viel und heftig keifenden Zimmerwirtinnen in den 60er-Jahren, wenn sie den Studenten Damenbesuch energisch untersagten.

Heraus kam dann nur noch unartikuliertes Geröchel.

Und hoch

post Michael G. aus Berlin-PräValentinsburg gibt sich heute kleinlich

Februar 15th, 2011

Abgelegt unter: Obreption — Frolln Schmoll @ 21:55

OBRE PTION
Die Psychosoziologie untersucht aktuell die Phänomenologie klein gewachsener Menschen (Ption: Gräzismus vom frz. “petit” = klein), die ihre Komplexe durch Ehrgeiz, Macht- und/oder Geldgier zu kompensieren versuchen -in der Gesellschaft also zu den Ob(e)ren gehören- wie z.B. Napoleon, Mussolini, Sarkozy, Berlusconi oder auch Tom Cruise…
“Zwerge bleiben Zwerge, auch wenn sie auf den Alpen sitzen” (August von Kotzebue)

OB-Reption
englisch für “Raub von Tampons”, Yuppie-Slang für Geschlechtsverkehr während der Menstruation

GeNÜSSE
Valentin für deine Süße?
Schicke ihr Nudossi-Grüße!

Verquirlt mit Baileys eins zu drei
macht auch Nudossi ganz schön high!

Die Pfeife ist nicht mehr zu brauchen,
wenn wir statt Weed Nudossi rauchen.

Willst Du Dir Nudossi spritzen,
musst Du ’s erst extrem erhitzen!

Geschnupft Nudossi niemals hebt
die Stimmung, weil es nur verklebt!

Nudossi wirkt - glaub’ meiner Wahl! -
am besten, nimmt man es oral!

Mit Nudossi holt die Oma
selbst den Opa aus dem Koma!

Drum esst, Ihr KInder, esst nur tüchtig
Nudossi macht fast niemals süchtig!

Und hoch

post Gar Schneckliches vom Herrn Lürikmeister

Februar 4th, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 22:24

“Nein, es ist kein Tier.” Sabotiert der Herr FacMan denjenigen, dem sofort das S-Wort in den banalen Sinn geschossen ist. Es ist indes doch so’n Tier:

KAROTAGE
In-Bezeichnung für die sog. -> Chaostage, bei denen der gemeine Punk mit Vorliebe einen
schottenrock.jpg
trägt.

Zweitmeinung:
auch: Cabotage = Technik, das Ansinnen gewisser Journalisten, sich ihre PR-Artikel (sog. -> Content) auch noch bezahlen zu lassen, schnöde zu umgehen, indem man die Artikel-Überschrift der Google-Suche anvertraut und dann die Lektüre von der Ergebnisseite aus öffnet.

Vorschlag:
auch: Capotage; ursprünglich das Bedecken bzw. das Verzieren des Kopfes – v. lat. caput = Kopf, Haupt – durch eine -> Kappe, Kapuze bzw. durch eine Krone, Narrenkappe o. ä.; heute nur noch Bezeichnung der Haupthaar-Vergelung bei Vertretern des Landadels, seltener bei gewissen reißzahnigen Frauen.

Zyklus “Kabotagen und Korsagen der Pulmonata-Liebhaber”

II. Dezenter Antrag

Schnickel-, Schnackel-, Schnuckelschneck,
Komm aus deinem Häuschen,
Schnickel-, Schnackel-, Schnuckelschneck,
Komm aus dem Kabäuschen!

Schnickel-, Schnackel-, Schnuckelschneck,
Sollst mich mal wieder lieben,
Mein Schnockelschneck, wir treiben es,
Wie wir es immer trieben.

Bist du gleich mein Schnackelschneck
Ohne dein Gebäude
Gibt es ein Schnuckelschneckgeschleck.
Das macht uns heftig Freude.

Schnigel-, Schnagel-, Schnugelschneck,
Lass dich nicht lange bitten,
Bin doch zum Schneckvermehrungszweck
Hierher zu dir geglitten.

Schnirkel-, Schnorkel-, Schnurkelschneck,
Komm aus dem Kabäuschen,
Schnirkel-, Schnorkel-, Schnurkelschneck,
Komm aus deinem Häuschen!

III. Meidet Schneckenkorn!

Der kleene Schnock
Hat keenen Bock,
Hat keene Lust,
Er hattn Frust.

Nimmt Schneckenkorn.
Da schrumpft sein Horn.
Nu hat der Schnock
Erst recht keen Bock.

Kriecht in sein Haus.
Kommt nich mehr raus.
Es hat der Schnock
Nie wieder Bock.

Zyklus: Kabotagen und Korsagen der Pulmonata-Liebhaber
Hier außer Konkurrenz nomma ein Zweizeiler:

Eine Nudossi-Kabotage
Versüßt die Bemme ohne Frage.

Und hoch

post Ulrike S. warnt vor dem letzten Gericht

Februar 4th, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 21:27

Vorschlag:
Wie, keine Flaschenfüllung möglich? Ein klarer Fall von:

Sabotage in der engeren, ursprünglichen Bedeutung von Kaputt-Machen. Im Gegensatz zur subversiven Unterhöhlung eines Arbeitsresultat durch gut gemeinte Absichten (Gubotage) oder durch überbordende Kreativität (Ükreotage).

Zweitmeinung:
Der Anteil der dekorativen Leerkartonmasse im Verhältnis zum Inhalt bei Bonbonnierenschachteln.

3. umgangssprachlich, unter VegetarierInnen: Diättage, an denen kein Bohnengericht auf den Tisch kommen darf.

Zum Waltraud-Kresse-Nudossi-Preis:

Ein Mensch, der sich im Übermaß
An Dosennahrung überaß
Wurde eines Tages weiser
Als er sah die vielen Gläser
Die da stehen sonder Zahl
Gleich neben Dosen im Regal
Nudossi! Rief er, muss es sein
So wird das Leben richtig fein

(Das war, wie Sie unschwer erkannt haben, eine Hommage an den großen Eugen Roth.)

Und hoch

post Der ebenfalls bedudelte Joachim K. erinnert sich…

Februar 3rd, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 20:57

Kabotage, pl. eigentlich Kabo - Tage, beschreibt eine einmalige, von der -> APO initiierte Aktion am 23.4.1968. Kaos An Berliner Orten war der Versuch, das damalige Westberlin mit zahlreichen, zeitgleich agierenden Profi- und Amateuranarchisten zu destabilisieren. Die Franzosen übernahmen später dieses Wort in ihr Idiom und es beschreibt bis zum heutigen Tage die Situation während eines der vielen dortigen Generalstreiks. “Ce n’est pas un blamage, ce sont des Kabotage(s)”

Und hoch

post Auchschonwiedergewinner Jens B. beweist Köpfchen

Februar 3rd, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 18:26

Vorschlag:
Das ist doch, da ist was! Ja kaputt scheint mir’s zu sein. Ich sandte ja erneut nichts ein!

Zweitmeinung:
Nudossi.

Nu doss i die im Hause hab, konn i de Nüsse schmeggn.

Aber mal im Ernst und mit der nötigen Lakonie:

von franz., vormals jegliche modische Kopfbedeckung, welche mit anderen modischen Einflüssen seit der Mitte des 17. Jhd. aus Frankreich übernommen wird;
seit dem Ende des 20. Jhd. auch “Kopfschmuck, der den optischen Gesamteindruck stört” (Boulevardpresse); jüngst für “Kopfbedeckung, die (politische
Verhältnisse zer-)stört” (politische Berichterstattung, v.a.: Kopftuch, Gefechts-/Polizeischutzhelme)

—–

Moderne Form der Selbstverstümmelung: Wer zu oft auf’s Treppchen gerät beim neuen, noch besseren Besserwisserspiel2.0, wird sich zwingen müssen, nur noch
bei jeder zweiten Spielrunde teilzunehmen.

—–

(frz.-lat.) Hauptsache, Kopfarbeit (von lat. caput “Kopf”)

Und hoch

post Arno Erich C. will uns verkohlen

Februar 3rd, 2011

Abgelegt unter: Kabotage — Frolln Schmoll @ 18:21

Kabotage: Sabotage am Kappes. Kabotage liegt vor, wenn Geheimagenten der chemischen Industrie Felder mit biologisch-dynamisch kultiviertem Kohl mittels Dioxin vergiften und dafür genetisch manipulierten Kohl aussäen, der gegen sämtliche Entlaubungs- und Unkrautvernichtungsmittel resistent ist. Leider sind die Menschen gegen diesen Sabotage-Kappes nicht resistent …

Zweitmeinung: Eine der gefürchteten geharnischten Reden und Tiraden aus dem Arsenal des erzrepublikanischen Senators Henry Cabot-Lodge (senior), der vehement gegen einen Beitritt der USA zum Völkerbund wetterte und gegen die Einwanderung unerwünschter Ausländer sowie für noch mehr und noch größere amerikanische Kriegsschiffe vehementestens zu Felde und vom Leder zog.

Drittmeinung: Alpenländische Verkürzung von “Kaa-Bock-Tage”: Solche, an denen man zu nichts Lust und auf alles nur Null Bock hat.

Und hoch

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