rulururu

post Michael G. aus Berlin-Abwartenburg hält seinen Beitrag hinter den Zwerg

Oktober 29th, 2010

Abgelegt unter: Gnomonik — Frolln Schmoll @ 13:27

G – no Moni K! (G sprich „Dschieh“, auch geschrieben „Gee“, steht in Chatroomesisch für „Gott!“, vergleiche OMG: „Oh my God!“ bzw. „Oh mein Gott“) „G – no Moni K!“ ist Titel und Textanfang eines Rap-Songs des Neuköllner Kiezkünstlers Ömer Weiterso, in dem er seine Betroffenheit artikuliert, dass eine gewisse Monika nicht (wie eigentlich sicher erwartet) zur Verabredung erschienen ist.

GNOMONIK
In der tschechischen Sage wird Rübezahl auch als „Herr der Gnomen“ bezeichnet, so soll er regelmäßig alle, die kleiner waren als er (also alle) mit „Gnomonik“ = „Zwerglein“ angesprochen haben…

Und hoch

post Virtuellduden-Gewinnerin Ulrike S. gebärdet sich gnomisch

Oktober 28th, 2010

Abgelegt unter: Gnomonik — Frolln Schmoll @ 20:27

Vorschlag:
Leider völlig vergebens, wie ich befürchte. Man kann die Gnome nicht des Besseren belehren, da wird auch der eigens einzurichtende Lehrstuhl keine Abhilfe schaffen

Deshalb ein anderer Vorschlag:
Es handelt sich um den in den apokryphen Schriften erwähnten Versuch, die Lehren der Gnosis in Gebärdensprache zu übermitteln. Für uns heutzutage inhaltlich nicht mehr nachvollziehbar, da wir ja nicht alles darüber wissen können, wie man sich im Altertum gebärdete.

Zweitmeinung:
In der Schuhverkäuferbranche: der Überbegriff für völlig un-ergonomische Modelle, die mordsmäßig drücken, quetschen, zwicken und deshalb als besonders modisch angepriesen werden müssen.

3. Die Theorie von den kleinsten Feldfrüchten, die, in Umkehrung eines allgemein bekannten Grundsatzes, folgerichtig den klügsten Agrarproduzenten zustehen.

Und hoch

post Arno Erich C. macht den Gnom zum Gärtner

Oktober 28th, 2010

Abgelegt unter: Gnomonik — Frolln Schmoll @ 20:21

Studienfach an der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, naturwissenschaftliche Sektion, am Goetheanum in Dornach (Schweiz). Die G. erforscht in erster Linie die Bedeutung der Aktivität der Wurzelzwerge für das Pflanzenwachstum. Wer als Gärtner, Landwirt, Winzer oder Förster ein gesundes Wachstum seiner Pflanzen und reiche Ernten anstrebt, tut gut daran, sich der Sympathie der Gnomen zu versichern, das heißt, er sollte in Dornach etliche Semester Gnomonik studieren, um den akademischen Grad “Dipl.-Gnom” zu erwerben. Gartenzwerge im häuslichen Garten aufzustellen (besonders schlimm sind die Exemplare aus Kunststoff, sog. “Gnomunculi”) wird von seriösen Gnomonikern negativ beurteilt, da derartige Praktiken die echten Gnomen eher verscheuchen als anlocken.

Um das Alltags-, Nacht- und Liebesleben der Gnomen, Zwerge, Wichtel, Heinzel- und Mainzelmännchen zu studieren, müssen die Forscher mit äußerst subtilen Methoden arbeiten, um die sensiblen Objekte ihrer Forschung nicht zu vergrämen. Man darf also auf gar keinen Fall so grobschlächtig vorgehen wie die Kölner Schustersfrau, die Erbsen im Haus verstreute - mit den bekannten Folgen.

Die Forschungsresultate der Gnomonik befruchten auch die literarischen Künste. Nicht nur August Kopisch ließ sich von ihr inspirieren, sondern auch die Erste Allgemeine Verunsicherung mit ihrem Liedtext, dessen Refrain lautet:

“Zwirch und Zwabel haben nur einen Traum,
Nämlich Zwudeln im Zwielicht
Unterm Zwetschgenbaum.”


Und mit diesem immerhin insgesamt 555. Beitrag haben Sie sich ein Snäpschen beim Luschtigen Wirt verdient – Herzlichen Glückwunsch!
Und Sie, lieber Herr Michael G., können jetzt endlich Ihren Beitrag losschicken; Die Gefahr eines weiteren Snapsgewinns ist (vorerst) gebannt.

Merkt das Frolln an

Und hoch

post Peter H. aus Wunstorf gilt alles gleich

Oktober 16th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie, Allgemein — Frolln Schmoll @ 19:22

Die Neurobiologen haben einen kirschkerngroßen GLEICHGÜLTIGKEITSBEREICH im Kleinhirn ausgemacht, den sie neuerdings in ihren Fachaufsätzen als ENDOGAMIE-QUARTIER bezeichnen; je ausgeprägter die Gleichgültigkeit den Dingen, Bildern oder Texten gegenüber ist, um so aktiver (ja, ja) zeigt sich ebendieser Bereich bei Untersuchungen mittels Computertomografie. Die Forscher vermuten, dass aus dem ENDOGAMIE-QUARTIER Signale mit der Bedeutung: „Geht-mich nichts-an“, „Interessiert-mich-nicht“ oder „Sinne-abschalten“ ausgesendet werden. Egal.

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Und hoch

post Christian R. weiß: Alles Gute kommt von oben

Oktober 15th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie — Frolln Schmoll @ 21:57

(…)
fürchtet sich “vor herabfallenden Dreizehenfaultieren”<
war eine
grausame Kürzestfassung eines ausführlichen und wohlrecherchierten
wissenschaftlichen Beitrags:

Krankhafte Angst vor herabfallenden Dreizehenfaultieren. In Shuar chicham (der Sprache der Shuar) bedeutet “tris” Dreizehenfaultier, “ide” bezeichnet einen Stein. Da Suffix -ka kennzeichnet etwas Herabfallendes. Die Aneinanderreihung tris-ka-ide-ka drückt eine Gleichstellung aus und könnte als “Dreizehenfaultier das wie ein Stein herabfällt” übersetzt werden. Der Kärntner Angstforscher K.-I. Nepanigg stellte in umfangreichen Studien fest, dass die Prävalenz der latenten T. weltweit 82% bei nur geringer lokaler Variabilität beträgt. Mangels Kenntnis von und Nähe zu Dreizehenfaultieren kommt es jedoch nur in seltenen Fällen zu einer Manifestation der T. Nach dem Paläopsychologen S. Pinner handelt es sich hierbei wahrscheinlich um einen Archetypus aus der Frühzeit der Megatheriidae. Es wird vermutet, dass die
Megatheriidae in der Übergangszeit von Baum- zu Bodenbewohnern aufgrund ihres zunehmenden Gewichts vermehrt von den Bäumen stürzten und dabei auch am Boden lebende Tiere erschlugen, was durch Fossilienfunde von Skeletten mit typischen Bruchstellen, teils gemeinsam mit abgerissenen Ästen, bekräftigt wird. In der Folge könnte es bei bestimmten Ordnungen zur Vererbung einer archetypischen Traumatisierung gekommen sein. So wurde T. in zoologischen Gärten u.a. bei Raubkatzen, Hasenartigen, Ameisenbären aber auch Robben beobachtet. In modernen Anlagen werden daher Dreizehenfaultiere nur in der Nähe von flugfähigen Vögeln oder reinen Baumbewohnern gehalten.

Und hoch

post Christian R. aus Purkersdorf(!) findet ein Ende

Oktober 15th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 21:53

Die Eigenschaft von Allem (außer der Wurst -> Bigamie)

Und hoch

post Kameltreiber Arno Erich C. erklärt den kleinen Grenzverkehr

Oktober 13th, 2010

Abgelegt unter: Jussiv — Frolln Schmoll @ 20:40

JUSSIV: Charakterisierung der infiltrativen Tätigkeit einer besonders geheimen palästinensischen Geheimorganisation, deren männliche Mitglieder alle den Tarnnamen Jussuf tragen. Die weiblichen Mitglieder nennen sich Naïde, ihre Tätigkeit wird folglich als naiv bezeichnet.
Die jussive (und auch die naive) Tätigkeit besteht im Einschmuggeln von Kamelen nach Deutschland, um die deutsche Autoindustrie in den Ruin zu treiben. Eines ahnen sie jedoch nicht: Das allergrößte Kamel haben wir bereits im Lande, eine Sonderzüchtung mit eingekreuzten Hornochsen-Genen: Es ist Thilo S., der bestsellernde Stammtischredner der Nation!

Zweitmeinung: Massiv wie ein Jurassic-Park-Dinosaurier.

Und hoch

post Ulrike S. schickt uns fit in den Herbst

Oktober 13th, 2010

Abgelegt unter: Jussiv — Frolln Schmoll @ 20:36

- gesetzessüchtig, gerade, jetzt, massiv?

wohl kaum, ich glaube eher:

Neutrendiges Attribut für: mega-schicky-micky-society-dumpfbackenmäßiges Outfit

Zweitdiagnose

Therapeutisches Lutschbonbon aus extra-kondensiertem Fruchtsaft:

Täglich Jussiv
Mit Vitamin C
Schützt dich massiv
Vom Kopf bis zum Zeh!

Drittbemängelung:

Leider kommt das schöne alte Wort justament immer mehr außer Gebrauch, auch bei uns, wo es sich justament so gut in die lokalen Dialekte eingefügt hat. Aber muss man es deshalb gleich durch das pädagogisch korrekte jussiv ersetzen?

Und hoch

post Für den Herrn Lürikmeister ist der Zug abgefahren

Oktober 13th, 2010

Abgelegt unter: Jussiv — Frolln Schmoll @ 20:33

Adj.; etwas unter dem Schein des Rechts brutal durchsetzend < lat. ius = Recht >; z. B. gegen die Bevölkerung, s. a. -> Stuttgart 21, Schlossgarten des Himmlischen Friedens

Zweitmeinung:

Drüber und Drunter

In Mannheim ist grad Kachelmann;
In Stuttgart 21.
Es wälzt ganz Baden-Württemland
Im absoluten Wahn sich.

Die Kurpfalz klagt Herrn Wetter an:
Das Schwarzer schreibts in Bild.
Bei Mappus ist der Bahnhof dran.
Die Schwaben macht das wild.

Es regt sich arger Widerstand
Im Landesbürgertum.
Es demonstriert das ganze Land.
Der Mappus spritzt es um.

Die ganze Landespolizei
Bricht aus in Tränen(gas).
Dem Mappus ist das einerlei.
Er mag das Übermaß.

Die Bürger aber mögens nicht.
Sie winden sich in Qualen.
Der weise Wähler aber spricht:
“Es gibt bald wieder Wahlen.

Wer unsre Menschenrechte bricht
Der wird bei diesen Wahlen
Im fahlen kalten Frühjahrslicht
Ganz kräftig dafür zahlen.”

Es wälzt ganz Baden-Württemland
Im absoluten Wahn sich.
In Mannheim ist grad Kachelmann;
In Stuttgart 21.

Zyklus: Windungen und Bindungen der Kapitalabhängigkeit

Drittweisheit:

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Ernst ist das Leben und heiser die Kunst.

Und hoch

post Stilvolles von Michael G. aus Berlin-IndianSummerBurg

Oktober 13th, 2010

Abgelegt unter: Jussiv — Frolln Schmoll @ 20:27

JUSSIV
Qualifizierendes Adjektiv, das einen Vergleich kennzeichnet, der gleichzeitig hinkt und überzeugt, der schräg ist, aber dennoch richtig: zum trotzigen “Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad” gehören inzwischen auch die augenzwinkernd zitierenden Veranstaltungen “Fisch sucht Fahrrad” als prompte (und die Kernaussage relativierende!) Replik mit dazu. Im Vergleich dazu ist der Klassiker “Das passt wie die Faust auf’s Auge” (auch gern verballhornt zu “…wie der Faust auf’s Gretchen”) weit weniger schillernd (oder müsste es “goethend” heißen?). So werden eindimensionale Vergleiche in ihrer Flachheit zunehmend öfter als unspannend empfunden - Jussivität ist das Stilmittel der Zukunft.

JUSSIV
In parteiinternen SPD-Kreisen werden Beiträge, die aufgrund ihrer Sprache oder ihres noch nicht von realpolitischen Bedenkenträgern zahlloser Gremien abgeschliffenen optimistisch-naiven Weltverbesserertums auf eine(n) Autor(in) aus den Reihen der JUSOs schliessen lassen, als JUSSIV bezeichnet.

Und hoch

ruldrurd
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