rulururu

post Ulrike ist nicht gewin- eher genusüchtig

September 30th, 2010

Abgelegt unter: Begine — Frolln Schmoll @ 19:56

Oh, wie ich mich freue! Heisa, Hura und Hopsasa, das Beserwiserspiel geht weiter! Was macht das schon, wen im Sine eines strikten Sparkurses in Zukunft die Dopelkonsonanten eingespart werden müsen: nein, es geht auch so und auch ganz ohne Gewin. Deshalb begine ich gerne aufs Neue, hier der Vorschlag:

Die sogenannte falsche Aubergine. Auffällig groß im Volumen jedoch vollkommen farb-, geruchs-, und geschmacklos. Wird in Kleingartenkolonien in erster Linie dazu gezüchtet, um durch ihren imposanten Anblick die Nachbarn zu ärgern.

Zweitmeinung:
Eine Art Pilgerreise zu den Anfängen des Fremdwörtertums: zur Erinnerung an die mythischen Zeiten, als die Menschen ihre Fremdwörter noch im freien Spiel durch Würfeln ermitteln durften.

3. Ein häufig unterschätztes Syndrom der Rhetorik, auch bekannt als die Angst des Redners vor dem Eröffnungssatz: “Meine Damen und Herren, ich begi…ne, der ist auch nicht so gut…”

Und hoch

post Das Lotterleben des Herrn Lürikmeister Karl S.

September 29th, 2010

Abgelegt unter: Begine — Frolln Schmoll @ 20:19

vulgo: Spinatwachtel ≺lat. lat. Begina Coturnix Spinaciae≻; die B. heftet ihr Gelege an die Blätter
des gemeinen Feldspinats ≺Spinacia oleracea≻ ; s. a.: -> Spinat mit Ei

Der Lotte-Lott-Report

Von Herrn Lott steht hier zu lesen.
Der schien sich ein höheres Wesen.
Obwohl ihm seine Gattin sagte,
Dass er da Zuvieles wagte.

Lott schuf frei nach Strich und Faden
Kleine Mammuts, Riesenmaden,
Kalte Feuer, heiße Eise,
Alte Kinder, junge Greise.

Das war, weil Lottens Lotte litt,
Dass er über Grenzen schritt,
Nachdem er zu ihr sprach: Frau Lott,
Ich wirke letztlich als ein Gott.

Andre Welten müssen werden!
Mit Planeten und viel Erden,
Auf denen wilde Wesen wuseln,
Vor solchen sich die Götter gruseln.

Den Göttern war das schnell genug.
Sie straften Lott mit Recht und Fug.
Sie nahmen ihm die Kräfte fott
Und seine Gattin Lotte Lott.

Frau Lott - darob erfreut - entwich
Befreit von Lott, dems fürchterlich.
Danach Lotts Lotte lotterte,
Bis sie fast verrotterte.

Sie verband sich stets aufs Neue.
So war Frau Lotte Lottens Treue.
Lott verarmte und verdarb
Bis er stillen Todes starb.

Höret auch noch die Moral:
Macht den Göttern niemals Qual!
Denn dann dräut ein Strafgericht,
Und das überlebt ihr nicht.

Wind vertreibt die arge Schwüle,
Mir wird jetzt auch langsam kühle.
So klapp ich das Buch nun zu
Und begebe mich zur Ruh …

Zyklus: Frausames und Grausames bei Lotterlotten

Jäjäjä - das Pöm gabs schomma in anderer Form, da hieß das Lotterluder noch Kasche. Mit Lotte scheints mir nu besser, odrr.

Und hoch

post Michael G. richtet auch mal ein Blümchen hin

September 29th, 2010

Abgelegt unter: Begine — Frolln Schmoll @ 20:15

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

BEGINE
Bei Pindar Name einer Meernymphe, zweitälteste (nach Aegine) von vielen Schwestern, auch Name einer kleinen Felseninsel im Saronischen Golf nahe Aegina.

Quelle:
Pindars achte nemeische Ode: Jupiter zeugte mit der Nymphe AEGINE den AEKUS.
Pindars neunte nemeische Ode: Jupiter zeugte mit der Nymphe BEGINE den BEKUS.

Man beachte, dass der Name “REGINE” noch heute verbreitet ist.

BEGINE
Bis zum Erscheinen des “Dictionary of the English Language” von Samuel Johnson von 1755, das die englische Rechtschreibung de facto neu regelte, verbreitete Schreibweise für eine verbreitete Form der Erwerbstätigeit.

BEGINE
Frau des früheren Terroristen und späteren Friedensnobelpreisträgers Menachem Begin.

BEGINE
Einst dachte die Begoni-e:
ich wär so gerne ohne “e”.
Doch andrerseits, als Begoni
verfiele ich in Agoni!
Ganz ohne “i”: Begon-
was hätte ich davon?
Wer schnöde ab sich wendet,
der hieß’ mich “Unvollendet”!
Versuch’ ich’s einfach so -
den Stress macht mir das “O”,
hinfort! Doch wär’ ich “Begnie”,
wirkt’ das auf and’re keck nie!
Das wird mir jetzt zu dumm,
ich ordne einfach um
und nenn’ mit heit’rer Miene
ab heute mich: BEGINE!

(Aus dem Zyklus “Selbstfindung der Balkonpflanzen”)

BEGINE
In der Musikwissenschaft Gattungsname für die in den späten dreissiger Jahren des 20. Jahrhunderts besonders beliebten melodisch-melancholischen Songs - übernommen von einer berühmten Cole-Porter-Komposition.

Beguine
Wüstensohn mit Sprachfehler - sonst würde er sich “Beduine” nennen.

Und hoch

post Urs W. setzt auf die inneren Werte

September 25th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 12:06

Dem Äusserlichen gleichgültig eingestellt sein.
Jemanden, der auf Äusserlichkeiten wenig wert legt, nennt man daher endogam. So einer kann etwa mit zerrissenen Strümpfen oder einem Loch im Schuh/in der Hose/im Hemd herumlaufen - und es ist ihm vollkommen egal.

Zweitmeinung:
Angst, das Endspiel an der WM zu gewinnen….

Und hoch

post Urs W. tutet ins Horn

September 25th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie — Frolln Schmoll @ 12:05

Triska, die: altertümliches Blasinstrument (archäologische Fundorte bis jetzt: Hamburg, Kiel, Flensburg). Tacitus beschreibt es so: “Nördlich der Elbe herrscht ein grausiges Volk, das alle seine Nachbarn in Unfrieden versetzt. Die Triskaiden blasen in dieses schröckliche Instrument - und kein Gesetzeshüter traut sich, sie zu ermahnen, der Nacht ihre Ruhe zu lassen. Es ist sogar überliefert, dass sich, zum Zwecke der Verbreitung dieses Geheuls, die Triskaiden zu Mengen versammeln (man nennt einen solchen CHor die TRISKAIDEKA). Und selbst Wölfe suchen das Ferne beim Ertönen des ersten Unwohltons.”
Soweit Tacitus.
Man kann also wohl annehmen, dass alle Völker, Clans und Stämme in der Umgebung der Triskaiden an der Triskaidenkaphobie (Angstzustände) erleiden mussten. Die These, dass deswegen die Römer nicht weiter in den Norden vorzudringen vermochten, hat sich aber noch nicht bestätigt.

Zweitmeinung:
Meine Unglückszahl ist die 2′131′756. Zum Glück kommt sie nicht allzu häufig vor…..!

Und hoch

post Ulrike S. hat alles unter Kontrolle

September 16th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 20:56

Wie - das ist die Aufforderung zum ultimativen Endspiel? Nein, das kann nicht sein, wie schrecklich, wie jammerschade!!!!!!! Oder sollte es nur ein b ö s e r Scherz sein? - Beträufelt, verdattert, bestürzt, hier meine (wirklich-?) letzten Beiträge:

Die unkontrollierte Verwendung von Füllwörtern und -wendungen wie sozusagen, sogenannte, im wahrsten Sinn des Wortes, etc. Kann bei exzessivem Gebrauch zu unfreiwillig bizarren Redundanzen führen: Der Ballon hob sich buchstäblich in die Lüfte. Das kaputte Mühlrad ging sprichwörtlich den Bach hinunter. Die Briefmarke war im wahrsten Sinn des Wortes geklebt
Eine weitere Variante ist der übermäßige Einsatz von Apostrophen: Die Spezialität des Hauses ist das Gulasch (was für eine Empfehlung!?!)

Zweitmeinung:
Das klassische Beispiel einer letztendlichen Eheschließung, wenn für den hartgesottenen Junggesellen/die Junggesellin die Falle schließlich doch zugeschnappt hat.

3. Der innerer Un-Zufriedenheitszustand eines wahrhaft Besserwissenden, der seine geistreichen Wortspiele in Zukunft mit sich alleine teilen muss.

und damit zurück zum Ausgangspunkt: wenn das Ihr Ernst sein sollte, dann werde ich sie sehr vermissen!!! Wo nehme ich nun meine Denkaufgaben her?

Aber ich möchte mich auch bedanken: für die geniale Idee, die Herausforderung und die großartige redaktionelle Umsetzung. Es macht einfach Spaß, ein einem so hochkarätigen Forum zusammen mit so vielen brillanten Mitbesserwissern mitzubesserwissern. Wenigstens dieses eine Mal noch.

Und hoch

post Arno Erich C. geht ein Licht auf

September 16th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 20:52

ENDOGAMIE (Letzte Spielrunde, nebbich!)
Das Ende des einsamen Kämpfers Itto Ogami („Lone Wolf & Cub“), der in zahllosen Gefechten die bösesten Schurken von ganz Japan und die von ihnen geheuerten Ninjas erledigte, nicht zuletzt durch die hilfreichen Mörserschüsse aus dem mit Holzbohlen gepanzerten Kinderwagen seines Söhnchens Daigoro.
Nachdem Daigoro in die Pubertät gekommen war und sich der japanischen Rockmusik der Edo-Zeit zuwandte statt weiter seinem Vater zu helfen, unterlag dieser, vom Sohn im Stich gelassen, einer Ü-bermacht von neunundvierzig Ninjas. Achtundvierzig konnte er noch mit seinem unübertrefflich scharfen Samurai-Schwert köpfen, als der Neunundvierzigste ihn, gegen die Regeln des ehrenhaften Samurai-Kampfes gröblichst verstoßend, mit einem mehrschüssigen Meuchelpuffer vom Leben zum Tode beförderte. Friede seiner Asche!

Zweitmeinung: Augenkrankheit, verursacht durch trübes Funzellicht aus Energiesparlampen, die die Brüsseler Eurokraten uns wider alle Vernunft aufgezwungen haben.

Drittmeinung: Vorgang der Beendigung eines Spieles, vom engl. „End Of Game“. Besonders krasses Beispiel: Von einem texanischen Erfindergenie erfundene Vernichtungsmethode für Mäuse und ande-re Nagetiere: Ein geladener und entsicherter Colt ist in ein Gestell mit Köder und trickreichem Auslö-semechanismus eingespannt, das Ganze wird vor einem Mauseloch aufgestellt. Wenn die aus ihrem Mauseloch herauskommende Maus am Köder zupft, wird die Kugel nicht mehr viel von ihr übrig lassen: End Of Game, quod erat demonstrandum.
Weiteres, nicht ganz so krasses Beispiel: Beendigung des Besserwisserspiels durch den Veranstalter.

endogamie.jpg
Quelle: http://www.totallyabsurd.com/archive.htm

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister spielt (Karel) Gott

September 16th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 20:15

Erstens:
spielerisches Selbstdarstellungsbedürfnis, das regelmäßig zu überraschenden Ausflügen beispielsweise in die Ernährungs- oder Genforschung führt; s. a. -> Zirkus Sarrazini.

Zweitens:
autoerotisch-literarische Fummelspielerei unter abstrusem Herumprovozieren; endet durchweg mit der Ansage “Das Spiel ist aus, Thilo”; treffend beschrieben im Kinder- und Jugendbuch -> “Thilo schafft sich ab” (DVA, München 2010).

Drittens:
Dasspielistausismus eines missmanagenden Schulbuchhändlers.*

Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar.

*Wenn der “missmanagende Schulbuchhändler” zu böse ist, ginge ggf. auch “verwirrter Verlagsmanager”. (**)

UND JETZT AUF EIN NEUES!


Zweitbezweifelung:

IV. DIE BIENE MEYER

Kennt ihr denn die Biene Meyer?
Ihr kennt Biene Meyer nicht.
Anlässlich dieser Trauerfeier
Dichte ich mal dies Gedicht:

Meine Freundin Biene Meyer
Macht mich ganz konfuzius.
Manchmal klingt ihr meine Leier,
Heute singt sie voll Verdruss.

Mal ist sie die Pustemuse,
Die mich weckt mit zartem Kuss.
Doch noch während ichse schmuse
Machtse plötzlich mit mir Schluss.

Ach, der Stachel ist gefährlich,
Mit dem Biene Meyer sticht:
Manchmal liebte ichse ehrlich,
Meistens liebte sie mich nicht.

Häufig ist sie ein Geniechen,
Sagt Phantadu zur Phantasie.
Heute kann ich es nicht riechen,
Dies vertrackte Bienenvieh.

Nicht nur ich verzieh das Schnütchen,
Der ich ein Besserwisser bin.
Meyers Duden-Institütchen
Macht meuchlings jetzt die Kurzweil hin.

So ist das mit Biene Meyer.
Ewig hält die Liebe nicht.
Und Dudens sind jetzt Freier,
Denen’s an Kurzweil sehr gebricht.

Zyklus: Lüste und Früste der Kurzweildichter


(**) Ich persönliche finde das noch zu höflich für diese Spaßbremsen!
Merkt das Frollln an

Und hoch

post Großdudenbesitzer Michael G. aus Berlin-Spökenkiekerburg möchte sich etwas entfalten

September 16th, 2010

Abgelegt unter: Endogamie — Frolln Schmoll @ 17:34

ENDOGAMIE
Zusammenziehung aus “Kendo” und “Origami”: Ein in die Luft geworfenes quadratisches Blatt Papier wird mit blitzschnellen Schlägen des Bambusschwertes in der Luft gefaltet und darf dabei weder mit den Händen bearbeitet werden noch den Boden berühren, bevor es fertig ist. Den ersten Meister-Grad erreicht, wer so den Kranich hervorbringt; “Meister der Meister” aber dürfte sich nennen, wer selbst die Lotusblüte solchermaßen in der Luft falten könnte (was in geschichtlicher Zeit niemand gelungen ist). Dass die höchste Stufe anscheinend unerreichbar ist, gilt den Endogamiekatos als Symbol demütiger Bescheidenheit angesichts der Perfektion der Natur.

Zweitmeinung:
Ihr habt es so gewollt!
Endogamie
Ursprünglich historischer Begriff für das Maß der Annäherung an das Ende eines Spiels (im späten 19. Jahrh. als “End o’ game” bezeichnet), hat die moderne Psychologie den Begriff übernommen, um das allmähliche Abgleiten depressiver Zustände bis hin zu irreversibler geistiger Umnachtung quantitativ zu beschreiben.

In jüngster Zeit allerdings wird der Begriff auch gegen den konkurrierenden Terminus “Gameoverität” in seiner ursprünglichen Bedeutung wieder verstärkt verwendet. Wird z.B. am 27.08.2010 für ein am 28.07.1997 gestartetes Spiel das Spielende für den 09.09.2010 angekündigt, so sind zu diesem Zeitpunkt 4778 von gesamt 4791 Spieltagen verstrichen: die Endogamie beträgt bereits 99,729%, steigert sich täglich um ca. 0,02% und erreicht am Abend des 09.09. die finale Grenze von 100%. Diese Progression findet ihre Entsprechung bei den Teilnehmern des besagten Spieles, deren Zustand sich von Überraschung und ungläubiger Wut über blankes Entsetzen und ohnmächtige Verzweiflung bis hin zu dumpfer Resignation wandelt.

Und hoch

post Was Herrn Jens B. so einfällt…

September 16th, 2010

Abgelegt unter: Triskaidekaphobie — Frolln Schmoll @ 17:31

Angst vor der Begegnung mit dem dreizehnten eines Monats.

Zweitmeinung:
Ich habe soeben meine sämtlichen drittbezogenen Ergänzungsmeinungen für des
Frollns Frage verbraucht. Jetzt fällt mir nichts mehr ein…

Nur in Hafenstädten zu beobachtende Freizeitbeschäftigung: Junge Männer messen
ihre Fähigkeiten, indem sie versuchen, an mindestens drei Ufermauern von ihren
Segelboten an Land und zurück zu springen, ohne die Kontrolle über ihr Boot,
ihre Haltung oder die Fahrtrichtung zu verlieren.

Und hoch

ruldrurd
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