Vorschlag:
die (1949-1989: Verdienter Muskar des Volkes); weltweit höchste Auszeichnung der Gartenbaukunst, seit 1990 jährlich verliehen im sorbischen Fürst-Pückler-Park Bad Muskau als Preis der Freistaatlichen Gartenbauakademie (vorm. G. der DDR) Sachsens für den besten Garten, den besten Hauptwegerich, den besten Nebenwegerich, den besten Baum, die beste Hecke und den besten Grasschnitt (Preisträger 2009 sind Baum, Gerhard [Politiker], Busch, Wilhelm [posthum], Heckler & Koch [inhum., Afghanistan] und Rasen [Schumacher & Schumacher, noch praehum, Kerpen]; Abschnittsbevollmächtigte für ihre Lebensleistung: Helge Schneider, Helen Schneider, Romy Schneider [posthum] und [humhum] Schneider Wibbel)
Drittzweitgeschichte:
XIX. Friedels Welt
Der Muskar und die Muskarin:
Sie können es kaum glauben:
In Muskland isst man Tauben
Mit einer Mehlwurmfüllung drin.
Die Taube ist ein rattig Tier
Und flattert durch die Lüfte.
Dem Mehlwurm steht auf dem Panier:
Verbreite üble Düfte!
Paniert, getan: Die Füllung stinkt.
Sie quillt aus Musklands Tauben,
Tut alle Sinne rauben,
Bis man betäubt herniedersinkt.
Bereits im Krieg von Siebzehnsachtsich,
Als er mal wieder Polen teilt
Und wohlgemut in Muskland weilt,
Da denkt der Fritze Zwo: “Das macht sich:
Nur einfach ein paar Tauben füllen
Mit Stinkewürmern aus dem Mehle
Und schon entweicht dem Feind die Seele.
Sodann bekomm ich meinen Willen.”
So denkt Zwofritze auf Französig.
Auch sieht er mählich auf der Linken
Den bösen Feind herniedersinken,
Vom Wurmgestank so richtig dösig.
Und danach steht des Fritzen Sinn:
Zu klaun das Land der Sorben.
Durch Mehlwurmstank verdorben:
Der Muskar und die Muskarin.
Zyklus: Klone und Pheromone der Geschichte
Vorschlag:
Insultöse Lürik, die Hanseatische Gelbtaschenträger dazu veranlasst, sich aus gegebenem Anlass vor insultierte Hanseatische Gelbtaschenträgerinen zu werfen wie eine Löwin vor ihr ungeborenes Junges (s. a. den Hamborger Veerzeiler in der Zweitmeinung).
Zweitmeinung:
Kleine Zurechtweisung
eines gewissen Thomas S.
aus Innsbruck:
Das Insultiern,
Innschbrucker Wicht,
Des Schmollschen Frollns
Gehört sich nicht.
Soviel dazu. Oder vielleicht
noch ein adäquater Gesang
aus den Schluchten Ösiens …
Vorschlag:
So heißt der Sohn “Oskar” Lafontaines mit zweitem Namen (Das arme Kind sollte Mädchen werden wie auch alle “Maria” Zweitbenannten dieser Welt). Zwerge können sehr grausam sein: “Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen mache ich die Namen für das Kind. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich in Wahrheit Muskar heiß.”
Zweitzweitgesang:
XIV. Aus der Welt der Aromate
“Muskat, Muskat, du harte Nuss,
Ich muss dich wieder reiben.
Muskat, Muskat, du harte Nuss,
Ich werde dich entleiben.”
So sprach die Reibe voll Verdruss.
“Ach Reibe, reib mich bitte nicht
und tu mich nicht entleiben.
Ach Reibe, reib mich bitte nicht.
Möcht noch ein wenig bleiben.”
So bat die Nuss im Küchenlicht.
“Au weij, au weij, nu reibste mich,
O grausamige Reibe,
Obwohl ich bat: ‘Ach reib mich nicht!’
Tust du mich heftig reiben
Und grimmest graus mir ins Gesicht.
Du willst doch nur das Muskarin
Aus allen meinen Zellen.
Deine Gier macht mich dahin.
Die Totenglöcklein schellen,
Wenn ich erst mal zerrieben bin.”
“Muskat, Muskat, red keinen Stuss,
Du kannst nicht ewig bleiben.
Deine Bestimmung ist Genuss.
Wirst in Erinnrung bleiben
Als feine Nuss, des sei gewuss.”
Aufgerieben, wie gesagt,
Ward die muskatne Nuss pur.
Doch wird nach der Moral gefragt,
Dann tut sich auf die Nullspur.
Es geht um Muskarin nur.
Zyklus: Flüche und Gerüche in der Küche
Vorschlag:
*1999; Frontvoice der Rapperband “Ein Männlein steht im Walde”, deren bekanntesten Song “Rapperbahn” ein Udo L. aus Hamburg bereits 1978 meinte vorausempfinden zu müssen.
Erstzweitgesang:
Im Nachgang zur vorneuesten Ausgabe der Besserwisserseite grüßt und appelliert man von der Küste:
Appellatio ad Helvetiam
Beschte Schweizrr, seid so nett:
Gestattet doch das Minarett.
Wo euer Alphorn mählich schwächelt,
Ruft dann der Muezzin und lächelt
Euch an. Er freut sich heftig drübrr,
Dass drr Rütlischwur hinübrr
Und auch mal herübrr klingt,
Wenn vom Minarett er singt.
Denn drr Islam integriert
Sich und Euch gar ungeniert.
Habt doch mal ne tolle Ranz.
Hamburg hat die voll und ganz.
Gestattet sogar Minarette,
Die besser Werder Bremen hätte:
Fußball Grün-Weiß. Und nicht nur Bremen,
Auch Wolfsburg täte sich nicht schämen
Über Weiß-Grün. Der Ha-Es-Vau
Führt indes seit je Weiß-Blau.
Doch weiß selbst ein Komplett-Kamel:
Die Farben hat auch Israel.
Das führte klar in den Konflikt.
Grün-Weiß ist darum sehr geschickt.
Für euch wär Rot-Weiß angesagt.
Und statt des Fußballs Appenzeller.
Manchmal rollt Käs auch sehr viel schneller
Als drr Ball beim GC Züri.
Das mag die Schweizrr sehr berühri:
GC mal druntig und mal drobig.
Doch führt auch er Blau-Weiß (sieh obig).
Das Käseminarett Rot-Weiß:
Erlaub es bitte, liebste Schweiz.
[Endlich! Endlich mal die Schweiz auf Weiß gereimt.
Das Knurren des Taubenhundes übergehen wir nonchalant.]
Zyklus: Tollen und Ranzen der Political Correctness

Aus den sicheren Gefilden des Mariendoms, der fußballerisch neutralen Kathedralkirche des Erzbistums Hamburg, ist die Dudentasche in sprachlose Betrachtung der Minarette der Centrum Moschee in Hamburg-St. Georg versunken. Für einen winzigen Moment durchzuckt sie ein Hauch von Verständnis für die Schweizer Stimmbevölkerung.
Und hoch