rulururu

post Ulrike S. dreht sich im Kreis

Juni 20th, 2009

Abgelegt unter: Malhonett — Frolln Schmoll @ 21:15

Vorschlag:
Das Eigenschaftswort leitet sich ab von MALHO, einer irischen Sagenfigur. Dieser, ein Samuel-Beckett-artiger Charakter, versucht, auf einem Bein hüpfend den Umfang der höchsten Erhebung der irischen Insel zu erkunden und die dabei ermittelten Abstände mit Steckrüben zu markieren. Allein, der hinter ihm her trabende Esel macht alle Anstrengungen zunichte.

Im übertragenen Sinn ist damit gemeint: das ewig in sich selbst kreisende Palaver einer Gesprächsrunde, das weder auf den Punkt noch zu weiterführende Beschlüssen kommt, das aber allen Teilnehmern das wohltuende Gefühl vermittelt, zu einer sinnvollen und bedeutenden Angelegenheit einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben.

Zweitmeinung:
Hihi, das muss wohl der griesgrämige Gatte der fröhlichen Finette sein - der war beleidigt und wollte nun auch einmal zu Wort kommen?

Oder aber:
Das als Gebetsbuch getarnte Fläschchen mit Malz und Honigwein, das vornehme Damen im 17. Jahrhundert gerne am Gürtelband befestigt bei sich trugen. Im Volksmund auch die Honette Hilde genannt, nach seiner angeblichen Erfinderin Mathilde von Zahn, der populären Verfasserin eines Ratgebers Ueber die practische Anwendung von allerley Hausmitteln in allerley Lebenslagen.

Und hoch

post Michael G. aus Berlin-Malhonottenburg wär auch gern dichter

Juni 20th, 2009

Abgelegt unter: Malhonett — Frolln Schmoll @ 21:12

Vorschlag:
MALHONE TT
Nachdem Frank O. beim Zuhälterstammtisch zu Fuß aufkreuzte (sein vor der “Lila-Bar” traditionell in 2. Reihe geparkter, violett-metallic lackierter - Audi TT war gerade abgeschleppt worden) und den Raum mit den Worten betrat: “Nahund? Bin mal hone TT!”, wurde er den Spitznamen “MalhoneTT” nie wieder los.

Zweitmeinung:
MALHONETT
Einer irischen Legende nach wetteiferten Ryan O’Shaunessy und Liam O’Connor um die Gunst der schönen Molly Malhone, indem sie Lieder auf die Angebetete verfassten. Von der einst umfangreichen Sammlung von “Malhonetts” (zusammengefügt aus “Malhone” und “Sonett”) ist das Lied “In Dublin’s fair city, where girls are so pretty, I first set my eyes on sweet Molly Malhone…” bis heute populär geblieben!

Drittmeinung:

MALHONETT,
mit dem Fagott verwandtes Doppelrohrblattinstrument der Renaissance, auch unter Namen “Rankett” oder “Wurstfagott” bekannt. Die ersten dieser Instrumente wurden aus der tropischen Holzart Malhogony gefertigt und danach benannt ein Prinzip, das das “Vienna Vegetable Orchestra” heute noch bei Gurkophon, Lauchgeige und Okarottina pflegt.

Außerdem lässt Herr G. noch mit “möchtegern-pötischen” Grüßen folgendes verlauten:

Beim Luschtigen Wirt von der Alsta
ließ Karl S. einen Teil sein’s Gehalts da.
Er schrieb einem Frolln:
“Ob’s nicht auch kommen woll’n
heut abend? Ich bin jedenfalls da!”

Odrrr:

‘Nen Kunstdirektor aus Saarbrücken
der Dichter Los tat ihn bedrücken,
der Telenovela
genialen Erzela:
Nie konnt’ er die Helden erblücken!

Um hiermit (und mit dieser Selbsterkenntnis) abzuschließen:

Herr Michael G. aus Groß-Lietzow
wollt was sagen. Ja, dieses geschieht so!
Seine Frau, unverfroren,
selbst in Lietzow geboren:
“Mach den Mund zu, mein Alter! Es zieht so!”

Und hoch

post Herr Tuba B. hat den Wal

Juni 20th, 2009

Abgelegt unter: Malhonett — Frolln Schmoll @ 20:57

Vorschlag:
7.6.2009 Leipzig, 18:00 Uhr: Die Malhonett ist abgeschlossen.

Zweitmeinung:
1. Schriftlicher Hinweis zum Wahlgeheimnis, auszuhängen in Wahlbüros.

2. Straftatbestand der Walfälschung:
“Wer Wale nachmacht oder verfälscht, oder Fische als Wale ausgibt, oder nachgemachte oder verfälschte Wale oder als Wale ausgegebene Fische sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft.”

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister hättchen noch fast ein Sonettchen

Juni 20th, 2009

Abgelegt unter: Malhonett — Frolln Schmoll @ 20:55

Vorschlag:
zweiter Vorname des Managers Josef M. Ackermann, der augenblicklich die Umbenennung Frankfurts in Bad Banks betreibt.


Zweitbegreinung:

IX. Appellettchen:

Fagottchen, sei doch mal honettchen,
Begleite schön das Klarinettchen:
Mit Saxophon und dem Spinettchen
Wäret ihr ein fein Quartettchen.

[Zyklus: Musik für uns]

Drittbeweinung:

Netter Einblick in das mundartliche Schwaben

Und hoch

post Urs W. hat auf alle Fälle eine Lösung

Juni 20th, 2009

Abgelegt unter: Malhonett — Frolln Schmoll @ 20:49

Vorschlag:
…unter diesem Namen laufen alle ungelösten Fälle des Philip Maloney

Und hoch

post Finales von Christian R., diesmal (leider) ohne ehschowissn des Kaaßtzeichs

Juni 12th, 2009

Abgelegt unter: Finette — Frolln Schmoll @ 14:24

*====*
Vorschlag:
Die letzte Zigarette

Zweitmeinung:
Wie man das Autobahnpickerl hochsprachlich nennt
*====*

Und hoch

post Ulrike S. fin(d)ett kein Ende

Juni 10th, 2009

Abgelegt unter: Finette — Frolln Schmoll @ 18:06

Finette für französisch: Wie nett? oder: wo ist die Finesse in der verborgenen Finte? Etwa das vorgetäuschte Ende vor dem endgültigen Finale?
Nein, ich habs: Ein Liebhaber der finnischen Lebensart und Bräuche, der sich seine Kenntnisse zwar hauptsächlich mit Hilfe der Massemedien angeeignet hat, nichtsdestoweniger jedoch seiner Passion mit Leidenschaft nachgeht. Finetten erkennt man an ihren rentierartigen Hüten, die sie vorzugsweise beim Besuch von Fussball-Länderspielen zur Schau stellen.

Und hoch

post Markus E. über die apokalyptische Fakultät der Paläontologie

Juni 7th, 2009

Abgelegt unter: Finette — Frolln Schmoll @ 23:12

Vorschlag:
In den Geld- oder sonstigen Adel geborene junge Frau, die ihre Bildungsresistenz mit exzessivem Fremdwörtermissbrauch zu kaschieren sucht, etwa indem sie ankündigt, wegen ihrer Hebriden den Arscheologen konsultieren zu wollen, oder sich darüber auslässt, dass der Pharisäer beim Kompilieren zwar enervierend, aber leider existenziell sei.

Zweitmeinung:
Könnte dieses Feld wieder vorbelegt werden? Ich finde es anstrengend, hier auch noch etwas besonders Originelles hineinzuschreiben!

Och, aber Herr E.!
Da habe ich so lange dafür gekämpft, dass das Flussfeld abgeschafft wird, weil mir keine Gewässer mehr einfielen, und jetzt kommen Sie und wollen wieder eine Vorbelegung!

Vorschlag: Schreiben Sie stets und immer in dieses Feld: “Ich will, dass mein Beitrag sofort, umgehend und auf der Stelle an den SchmollsWinkel weitergeleitet wird.”

Mal sehen, vielleicht macht dies Beispiel ja Schule…

hofft Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

post Und noch ein Mehrender von Lürikweltmeister Karl S.

Juni 7th, 2009

Abgelegt unter: Finette — Frolln Schmoll @ 21:35

Finette
die, -, n; Beziehungsabschlußbeischlaf in der berlinernden Vulgärsprache, z. B. in der pornösen Veralberung des Reinhard Mey-Songs “Gute Nacht, Freunde”, mit dem das Gesangsduo Inga und Wolf 1972 immerhin den vierten Platz (sic!) beim Eurovision Song Contest belegt hatte: “Wat ick noch zu sahren hätte, dauert nur noch ne Finette und een letztet Mal im Stehn.” In den Zeiten des wütenden Tabak- und Alkoholgenussverbietens eine der Bundesdrogentrullavermutlich durchaus genehme Version.

Zweitentbeinung:

Chanson populaire:
(Lied eines Mannheimer Jünglings,
seiner Liebsten gewidmet)

Mein Bammental am Odenwald

Auf Bammental am Odenwald
Da singt man frohe Lieder.
Nach Bammental am Odenwald
Zieht es mich immer wieder.
Aus Bammental am Odenwald
Da ist mein Liebchen her,

l: Ich hätte dieses Liebchen nicht
Wenn Bammental nicht wär. :l

He, Bammental am Odenwald,
Du tust mit gut gefallen.
O, Bammental am Odenwald,
Wie sehr gefällst du allen!
Aus Bammental am Odenwald
Da ist mein Liebchen her,

l: Ich hätte dieses Liebchen nicht
Wenn Bammental nicht wär. :l

In Bammental am Odenwald
Entdeckte ich das Leben.
Für Bammental am Odenwald
da will ich alles geben.
Aus Bammental am Odenwald
Da ist mein Liebchen her,

l: Ich hätte dieses Liebchen nicht
Wenn Bammental nicht wär. :l

Gebt Bammental am Odenwald
Was Bammental gebühret.
Zu Bammental am Odenwald
Hat sie mich fein verführet.
Aus Bammental am Odenwald
Da ist mein Liebchen her,

l: Ich hätte dieses Liebchen nicht
Wenn Bammental nicht wär. :l

Ja, Bammental am Odenwald,
Du bleibst für mich in Mode.
In Bammental am Odenwald,
Da singt man diese Ode:
Aus Bammental am Odenwald
Da ist mein Liebchen her,

l: Ich hätte dieses Liebchen nicht
Wenn Bammental nicht wär.
Ich hätte dieses Liebchen nicht
Wenn Bammental nicht wär. :l

[Zyklus Irrungen und Wirrungen der Volkslüriker]

Vorschlag:
jüngste und letzte Tochter jener Familie, die im deutschen Sprachraum für die Widerwisserwinkeleien eines gewissen FrollnBabetteSchmoll berüchtigt ist.

(Watt? Ich habe eine Tochter? Wer war das? – Heischt das Frolln)


Meinzweitung:

Der Apfel

Introduzione:

Der Apfel fällt.
Der Apfel fällt.
Der Apfel fällt.

Weit vom Stamm.
Weit vom Stamm?
Weit vom Stamm!

Oder nicht?
Oder nicht?!
Oder doch, odrr.

Finetta furiosa:

Der Apfel stampft nicht weit vom Pferd.
Der Stammel pferd nicht weit vom Apf.
Der Pferdl apft nicht stamm vom Weit.
Aber ja doch! Aber na doch!
Und immerzu verrinnt die Zeit.

(Und weil’s so schön war, auch das noch):

FINETTE

einendige lothringische Wurst (v. frz. fin: Ende); konterkariert trotzig das saarländische Couplet:
»Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.«

Weinzeitung:

Fussballererdramolett mit Finette

(WM-Endspiel 2006, Halbzeitpause, in der italienischen Mannschaftskabine)
Auftakt:

Lippi: Die Franzen sind stärker als wir! Was ist zu tun?
Ital.Foulberater: Der Zidane muss rausgefoult werden.
Lippi: Und wenn er sich nicht rausfoulen lässt? Das ist ja ein Fuchs!
Ital. Beleidigungsberater: Dann muss Zidane provoziert werden, bis er ein Rot-Foul begeht.
Lippi: Das muss Materazzi machen, der kennt ihn am besten.
Materazzi: Kommt nicht in Frage, bin mit Zizou befreundet.
Ital.Foulberater und Ital. Beleidigungsberater unisono: Um so besser!
Lippi: Vergiss nicht, es geht um den Titel und um viel Kohle!
Materazzi: Naja, wenns sein muss. Aber gern tu ichs nicht!
Lippi: Du musst! Wir kriegen sonst den Titel nicht! Beleidige ihn! Denk an Italien!
Materazzi: Was soll ich denn sagen?
Ital. Beleidigungsberater: Du kennst ihn doch gut genug, was ist ihm denn wichtig?
Materazzi: Naja - Ehre, Familie und so - wie das bei den Maghrebinern so ist…
Ital. Beleidigungsberater: Nenn ihn Terrorist und seine Schwestern Huren.
Materazzi: Och nöö, das kann ich doch nicht machen, die kenn ich doch sogar.
Lippi: Denk an Italien! Wir müssen vom Skandal ablenken!
Ital.Foulberater und Ital. Beleidigungsberater unisono: Denk an die Kohle!
Materazzi: Ich tu sowas äußerst ungern, ihr kennt mich ja!
Ital.Foulberater und Ital. Beleidigungsberater unisono: Eben. Tus halt ungern.
Lippi: Wenn er dich foult - gleich zu Boden gehen!
Ital. Schwalbenberater: Und mindestens zwei Minuten am Boden bleiben!

Doch konnte sich Materazzi bis zur Verlängerung nicht überwinden, seinem
Freund das anzutun.

(Verlängerungspause)
Zuspitzung

Lippi: Na, was ist denn? Der Zidane müßte längst draußen sein!
Materazzi: Ich kanns einfach nicht!
Lippi: Ich weiß, du bist der Fairsten einer, aber es muß jetzt sein!
Ital.Foulberater und Ital. Beleidigungsberater unisono: Denk an die Kohle!
Lippi: Wir schaffens sonst nicht!
Materazzi (den Tränen nah): Dann muss es so sein. Aber ungern!
Lippi: Stell dich nicht so mädchenhaft an! Los jetzt!
Ital. Schwalbenberater: Und mindestens zwei Minuten am Boden bleiben!

(110. Minute)
Verdichtung und Vernichtung

Materazzi umarmt Zidane von hinten und flüstert in sein Ohr.
Materazzi: Zizoulein, gleich muss ich dir was Schlimmes sagen.
Zidane: Lass den Quatsch jetzt!
Materazzi: Ich muss aber! Leider!
Zidane löst sich von Materazzi und hört von hinten:
Materazzi: Du bist ein Terrorist und deine Schwestern sind Nutten!
Zidane: #
Zidane: #
Zidane: !!!
Zidane wendet sich um, seinem Freund Materazzi mitteilen wollend, dass er irre: Seine Schwestern seien keine Nu…
Aber dazu kommt es nicht, denn Materazzi wirft sich meuchlings mit dem Brustbein gegen Zidanes Stirn und geht für zwei Minuten zu Boden.
Zidane ist fassungslos - wie konnte ihm sein bester Freund sowas antun? Völlig konsterniert nimmt er einen Platzverweis hin und verläßt tränenüberströmt und völlig benommen den Ort des Geschehens, die begehrte Trophäe am Ausgang keines Blicks würdigend. Italien siegt.

Finette:

Nachdem aber die FIFA diesen Sachverhalt genau so erkannt hat, zeichnet sie den immer noch konsternierten Zidane als wertvollsten Spieler des Turniers aus und ernennt Frankreich zum Ehrenweltmeister der Herzen. Italien aber wird disqualifiziert, dafür wird der italienische Fussballskandal niedergeschlagen. Deutschland indes, der wahre Weltmeister der Herzen, wird zu offiziellen Weltmeister ernannt.

Aus!
Aus!!
Aus!!!
Deutschland ist Weltmeister!

Was aber wird aus der Männerfreundschaft? Schalten Sie Ihr Gehirn wieder
ein, wenn Sie Materazzi sagen hören: Zizoulein, es war doch nur Spaß…

Und hoch

post Kunstdirektor Dewi D. beseitigt den letzten Dreck

Juni 6th, 2009

Abgelegt unter: Finette — Frolln Schmoll @ 11:41

Wer sonst?
Es spielte Marie Antoinette
zum letzten Mal auf der Finette.
Die ihr der König einstmals schank,
bevor er auf die Schlachtbank sank.
“Ihr letzter Wille?” frug der Henker,
weiß Gott kein Dichter und kein Denker.
“Ach, maitre de la Revoluuschen,
könnte ich noch einmal duschen?”

Und hoch

ruldrurd
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