rulururu

post Urs W. zu den Ursprüngen des Finanzunwesens

März 29th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 10:45

mittelalterliche (urspr.) französische Bezeichnung für Räuber in den Vogesen. Gemäss den Legenden sollen sie so ungeschickt gewesen sein, dass sie allesamt irgendwann diesen ehrenwerten Beruf aufgaben und richtig böse wurden: Sie gründeten Wechselstuben in Luxembourg!!

Und hoch

post Voller Einsatz der empörenderweise nach dem “Jedoch” amputierten Anne S.

März 28th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 12:08

Das gibt Essbares: rohes gehacktes Rindfleisch mit ebenfalls rohem Ei und eingeweichtem Brötchen drin (meine Oma sagte Gewieschtes dazu) oder einen städtischen Beauftragten zur Untersuchung von Konditoreiwaren, ggf. auch ein unbeliebtes Nagetier, das sich mit der gleichen Materie beschäftigt; Palindrome ungeheuren Ausmaßes, Traktate und dadaistische Kunstformen tauchen gleichfalls am Horizonte auf. Jedoch. Tartrate waren bereits im Mittelalter gleichermaßen beliebte (seitens des Arztes aufgrund des Forschungswertes) wie gefürchtete (seitens des Patienten) Behandlungsmethoden, die das Entnehmen und Wiedereinsetzen eines Organs erforderten, beispielsweise zur Entfernung einer Zyste. Der Wortteil Tart- bezeichnet dabei sowohl das Herausziehen als auch den Überschuss eines Teils des Organs (daher das zusätzliche T), der Wortteil –rat das Wiedereinfügen ohne den überschüssigen Teil. Bei Schädel- und Knochenbehandlungen auch onomatopoetisch. Wurde manchmal vom Patienten überlebt.

Zweitmeinung:
Heute nicht.

Und hoch

post Arno Erich C. rät nur

März 28th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 12:04

TARTRAT:

Streng über die Qualität von Torten und Törtchen (”Tarten”) wachendes Gremium von Ratsherren: der Tart-Rat. Auch das einzelne Mitglied kann gemeint sein. Die Tart-Räte sind schon auf größere Entfernung an ihrer überwältigenden Leibesfülle als solche zu erkennen. Kein Wunder, müssen sie doch täglich die Torten und Törtchen aller Konditoreien ihres Bezirks eigenhändig kontrollieren, eigenmündig kosten und eigenbäuchig verdauen.

Zweitmeinung:

Hartnäckig anhaftender Belag auf Werkzeugen von Facility Managern, besonders auf Schraubenschlüsseln und Rohrzangen, verursacht durch häufigen Gebrauch unter harten Umweltbedingungen.

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post Von Memduh G. aus Berlin-Charlottenburg, der auf einen Berg stieg und von einem Hügel herunterkam

März 28th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 11:58

Michael G. hat uns ja nun allen vorgemacht, wie man es verhindert, wegen Dudengewinns im Winkel zitiert zu werden.
Aber zu unserer großen Freude hat er ja auch noch eine

Zweitmeinung:
Der höchste Berg im ostanatolischen Bergland ist der AARARAT, gefolgt von BARBRAT, CARCRAT, DARDRAT und EARERAT. Vergleichsweise unbekannt ist der an 20. Stelle stehende TARTRAT mit 1951 m, dessen Gipfel mitten in der 50.000 Seelen-Stadt Doğubeyazıt gelegen - kaum auffällt: die umgebende Ebene liegt auf 1950 m.

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post Whale Watching mit dem Lürikmeister

März 28th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 11:49

Grundbestandteil der sogen. -> Tartschen Paste, (auch -> Tartsche , erstmals destilliert aus -> Walspeck, dem sogen. -> Blubber vom flämischen Hofbader und Namensgeber Alfred Jodocus Tart (1185-1243) am 18. Januar 1219*, der unter diesem Datum in seinem Tage- und Sudelbuch vermerkt: lysz gar treflig blobern usz/ zeymez vlotzz vyl veyn harusz/ dez tranumz stynket alz desz husz

*Es handelte sich um einen am Vortag anläßlich der -> Ersten Großen Marcellusflut auf einer Pachtwiese Tarts vorgefundenen Pottwal, der stante pede zerlegt wurde.

Zweitmeinung:
Es gibt keine. Die Daten stimmen, odrr.

Schrub er am 26.3. um 14:08:43 Uhr. Und um 14:14:03 Uhr dann das:

Reliefpfeiler am Lagertonnennotregal im Regelbasisableger für nette Letten.

Zweitmeinung:
[Vermutlich wurde die Besserwisseretage mit Palindromen vollgeschm(!)issen. Das schad gaanix - gegenteils ist das ein Vorteil der Publikationsherrschaft. Mir hingegen blieb mühseliges Herausgeprökele der Kleinodien der Wortverwirrung nicht erspart, nech. Schönstes dieshinsichliches Nugget (und so passend): Ein agiler Hit reizt sie. Geist?! Biertrunk nur treibt sie. Geist ziert ihre Liga nie!]

Zweitgebein:

IV. Das gemeine Tartrat

Tartrat - was biste überhaupt?
Biste überhaupt erlaubt?
Wer hat dich woraus gemacht?
Was hat sich wer dabei gedacht?
Haste irgendein Geschlecht?
Hättste keins, wärs nicht recht recht.

Gibs dich Tartrat denn auch pluralisch?
Wenn nicht, wär das ganz unmoralisch.
Man fand bereits im alten Rom:
Du bist ein schnödes Palindrom.
Als solches biste nur ein res.
Da gibt es Wichtigereres.

Zyklus:
Irrungen und Wirrungen der Palindromantike

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post Tuba B. hat eine Ahnung von Tuten und Blasen

März 28th, 2009

Abgelegt unter: Tartrat — Frolln Schmoll @ 11:39

Ernstmeinung:
Unvorsichtig unanständig die Damen und Herren heute, uns eine Gossenhure vorzusetzen:

Tartrat [US ta:rtræt], die, -s, -s (selten verdeutscht -ten): derb für “Prostituierte”, Zusammensetzung aus “tart” (für Torte, Schlampe) und rat (Ratte)

Zweitgemeinheit:
Als Tartrat (von lat. tartratus: “malträtiert”, “Qual”, urspr. tartarus) wird eine kurze schriftliche Abhandlung über ein Thema bezeichnet, welche bestimmte Merkmale aufweist, wobei diese Untergruppe der Traktate, die sich durch eine besonders quälende Formulierungsweise, Satzstellung und Argumentationsführung auszeichnet, weil Schachtelsätze mit besonders vielen, dem Text die Lesbarkeit und das Leben nehmenden Substantivierungen, stets gespickt mit beiläufigen Erklärungen - meist ohne rechten Sinn lediglich zur Verkapselung der Aussage verwendet – unerheblicher Nebensächlichkeiten, komplizierte Interpunktion zum Bedienen der Erhöhung einer scheinbaren Spannung sowie nach Verfügbarkeit alle thematischen Irrlehren Verwendung finden, meist religiöse, philosophische, kulturelle, politische, moralische oder (natur-)wissenschaftliche Themen behandelt.

Drittmeineid:
Ton einer Trompete, den eine Tuba nicht heraus posaunen kann, wenn der Bläser in ein Horn tutet.

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post Die Zeiten des Pulvers sind vorbei. Der Herr Kunstdirektor zeigt neue Wege

März 18th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 18:11

Da schreibt der Herr Kunstdirektor:

“Wertes Frolln Schmoll! Ich weiß jetzt nicht mehr, ob ich das schon geschickt habe.”

Aber, das ist doch ganz leicht zu erkennen! Hätten Sie es schon geschickt, wäre es selbstverständlich hier bereits zu lesen!

Nu abba:

Im weiten Rund des Omophorions, einem den Molekularstrukturen der Megaperls nachempfundenen Sakralbau von Procter & Gamble, stand Heinz Olaf Hembel, den Kongress zu eröffnen.
Thema: “Anschubfinanzierungen in Zeiten der 60-Grad-Wäsche. Fluch oder Segen?”

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post Anne S. aus dem angeblich real existierenden Niederkrüchten fühlt sich gebauchpinselt

März 16th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 08:24

Omophorion (…) ist ein besonders weicher Kaschmir-Fächerbauchpinsel ab Größe 12. Erhältlich bei anneskleinerchefpflegeonlineshop.de.

Natürlich hat die hiermit herzlich willkommen geheißene Frau S. noch viel mehr zu sagen, aber ihr “(…) Gedächtnis ist leider so schlecht, dass ich mich häufig schon nicht mehr an meine Einsendung erinnere, wenn die zwei Wochen rum sind, aber selbstverständlich war sie in jedem Fall besser als die drei prämierten.”

Davon bin ich überzeugt, Frau S., und Sie werden es ja auch durch zukünftige Eingesandt im SchmollsWinkel beweisen, gell?

Vorfreut sich das Frolln

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post Fundstücke von Arno Erich C., die sich gewaschen haben

März 16th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 08:15

Omohorion: Im antiken Griechenland in Gebrauch gewesene zweihenkelige flache Bronzeschüssel für Transport und Aufbewahrung von Waschmitteln wie OMO, PERSIL oder WEISSER RIESE (griechisch: LEUKOS GIGAS). Die entsprechenden Versionen hießen dann PERSILIOPHORION bzw. LEUKOGIGAPHORION. Welch hohen Stellenwert in Griechenland auch heute noch der Umgang mit der Waschmaschine hat, wird auch aus der erst kürzlich aufgefundenen Urfassung des Chansons “Akropolis Adieu” von Mireille Mathieu klar.

AKROPOLIS ADIEU
(Urtextfassung des bekannten Chansons von Mireille Mathieu)
Es war September in Athen,
Die Waschmaschine war so leer,
Er frug Mireille: „Wann wäschst Du wieder?“
Da sagte sie: „Vielleicht nie mehr!“
„Akropolis adieu, ich muss gehn,
Die weiße Bluse ist vergilbt und nicht mehr schön!
Wär’ sie doch weiß geblieben!
Jetzt ist sie gelb, o weh!“

„Der Gilb weht übers Mittelmeer
Und kann sehr bald schon bei uns sein,
Komm lass uns waschen, wart’ nicht bis morgen –
Es wird vielleicht zu spät sonst sein!“

Lala lala lala lalala, lala lala lala lalala!

„Akropolis adieu, ich muss gehn,
Die weiße Bluse ist vergilbt und nicht mehr schön!
Wär’ sie doch weiß geblieben!
Jetzt ist sie gelb, o weh!“

„Die Waschmaschin’ noch immer leer!
Stopf doch die Bluse schon hinein,
Wasch mit PERSIL und reichlich OMO,
Dann wird vielleicht sie wieder fein!“
„Akropolis adieu, ich muss gehn,
Die Waschmaschine ist kaputt, das ist nicht schön!
Wär’ sie doch ganz geblieben!
Jetzt ist sie hin, o weh!“

„Der Gilb ist hier, mon diieeeeeeeeeeeuuuuuuuuuuuuuuu!“

Wiederentdeckt von Arno Erich C. aus C.-R.

Zweitmeinung:

Altgriechisches Musikinstrument, Ur-Version des Theremins. Es funktionierte leider (noch) nicht, da die Elektrizität damals nur an geriebenen Bernsteinbröckchen bekannt war und die antiken Griechen keine Ahnung hatten, wofür die ganzen Röhren, Kondensatoren, Trafos und Spulen gut sein sollten. Der russische Physiker Lev Termen stieß um 1920 zufällig auf das von Heinrich Schliemann aus dem Schatzhaus des Minos in Orchomenos ausgegrabene Fundstück, erkannte dessen Wert als Musikinstrument und brachte es unter dem Namen “Theremin” heraus, wodurch er seinen Weltruhm als Vater der elektronischen Musik begründete. Gesinnungsfreunde des Herrn v. Däniken vermuten, das Ur-Theremin sei von Raumfahrern einer hochtechnisierten außerirdischen Zivilisation im antiken Griechenland hinterlassen worden. Wie aber sind diese hypothetischen Aliens auf diese Erfindung gekommen? Vielleicht von einer noch höher technisierten außer-alienatischen Super-Zivilisation?? Und woher könnten d i e darauf gekommen sein???

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post Ulrike S. und ihre platonische Verbeugung

März 14th, 2009

Abgelegt unter: Omophorion — Frolln Schmoll @ 10:02

1. Ohne Motor betriebenes, einspuriges Personen-Transport-Kleinfahrzeug, im Allgemeinen auch Fahrrad genannt. Den Magistratsbehörden von Schilda war die erstere Bezeichnung jedoch zu ungenau, weshalb sie sich für die letztere entschieden, um eine entsprechende Omophorial-Bestimmung erlassen zu können.

2. Ein neuentwickeltes Aufputschmittel für Montagsmuffel. Der Name leitet sich ab von der Oh-its-Monday-Euphorie, die für gewöhnlich Workoholiker im fortgeschrittenen Stadium befällt.

3. Der Siegesbeitrag im berühmten Wettstreit zwischen Sokrates und Platon, wo es darum ging, das klügste Wort mit den meisten os zu finden. Nachdem Platon damals knapp unterlag, versuchten seine Anhänger, den Einfall des Sokrates zu diskreditieren, indem sie die Einführung zweier verschiedener os im griechischen Alphabet forcierten. In Erinnerung an diese unstatthafte Beugung der Spielregeln wird das Omega deshalb heute noch mit verbogenen Enden geschrieben.

Und hoch

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