rulururu

post Doch, doch: Aus Urs W. ist etwas geworden…

Februar 28th, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 12:22

Vorschlag:
das war doch dieser Lebertran-Vitamin-Verschnitt, den wir als Kinder immer morgens und abends löffelweise hinter die Ohren geschüttet bekamen.
(Und? - Liebe Eltern - ist jetzt das aus uns geworden, was Ihr immer wolltet??)

Zweitmeinung:
Ersatzbrennstoff für Benzinmotoren. Nicht sehr effizient, daher nicht sehr gebräuchlich. Dafür sauteuer!

Und hoch

post Der kleine Grenzverkehr des Finilisten Karl S.

Februar 28th, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 12:19

Vorschlag:

(überh.)vorgrenzwertig s. auch: Limikolon = Grenzpunkt, Punkt vor dem -> Schrägstrich im -> Paginierungszeichen ./.; der Punkt hinter dem Paginierungszeichen ist das -> Finikolon; ./. bedeutet: bis hierher und nicht weiter/nun ist aber endgültig Schluss; zwischen -> Limikologen und -> Finikologen tobte lange ein erbitterter Streit über das -> Ranking hinsichtlich ihrer Wissenschaftsfelder.

Dazu aus dem Zyklus
“Neues aus der Sprachwissenschaft”:

Aus und vorbei

Limi- und Finikologen
Warn verbittert aufeinander.
Erbittert war auch Anton Zander
In diesen harten Kampf gezogen.

Limikologe Anton Zander
Forderte seit Jahren schon:
“Weg mit dem Finikolon,
Das macht alles durcheinander!”

Voll Zornes die Finikologen
Hielten heftig dadergegen:
“Durcheinander? Ach von wegen!
Der Zander ist uns nicht gewogen.

Durcheinander? Nur gelogen!
Doch jedes Limikolon ist
Unerheblich, deshalb Mist.”
Tobten die Finikologen.

Die Wogen schlugen hoch und sehr.
Beim letzten Bundessprachkongress
Gabs einen schrecklichen Exzess.
Und so Exzesse wiegen schwer.

Erst traf es hart den Anton Zander:
Man warf ihn in den Sprachenschlamm,
Presste ihn hinein gar stramm,
Wälzte sich mit ihm umeinander.

Die Limi- und Finikologen
Stritten sich an allen Orten
Mit bisher unerhörten Worten,
Fürchterlich und schwerst verbogen.

“Das reicht!” Entschied der Sprachlandrat.
“Limi- und Finikologen
werden nunmehr abgeschafft.
Und Zander ist ein Psychopath.

Limi und Fini und dergleichen
Sollen uns nie mehr verwirren.
Weg mit diesen armen Irren.
Das Semikolon muss halt reichen.”

Anton Zander ging von hinnen;
Schlammbedeckt. Und mit ihm zogen
Ex-Limi- und -Finikologen.
Man wird was Anderes beginnen …

* * *

Gezweitmein:

Ilka Petermann aus Darmstadt-Wixhausen fügt ihrer feinen Abderit-Definition zu: “Wixhausen, hahaha, Wixhausen, haha, ja schon gut”. Wie jetzt - auch noch Wixhausen? Darmstadt ist doch eigentlich komisch genug, oddr. Auch ohne Limikol-Genuss, newa.

Und hoch

Übrigens: Das ist noch nicht alles, was dem Herrn Lürikmeister zum Thema Limikol einfällt. Den Rest gibt es auf sein Anraten hin irgendwann mal an einem langweiligen Zwischen-Freitag zur gefälligen Erbauung.

Macht Ihr Frolln Schmoll neugierig

post Der listige Michel G. aus Berlin-Charlottenbourg macht sich Pensée-Gedanken

Februar 28th, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 12:07

LIMIKOL
Elsässischer Gebirgspass (frz. col) eines früheren Schmugglerpfades, der von Voegtlinshoffen parallel zum Munster-Tal bis nach Saulxures-sur-Moselotte führte und nach dem listigen Michel (Deckname: LiMi) benannt wurde. Auf dem Hinweg transportierte er Elsässer Wein (Grand Cru de Hatschbourg), auf dem Rückweg Munster-Käse, was ihm schließlich zu Verhängnis wurde: Munster-Käse ist noch heute bekannt für sein würziges Aroma, so dass die Zöllner nur der Duftspur zu folgen brauchten… Wo genau einst der Pfad verlief, ist in Vergessenheit geraten, erhalten ist nur die Redewendung Hier stinkt’s ja wie am Limikol…

LIMIKOL
elsässisch (Region Eguisheim - Hattstatt) für Klebstoff, zusammengesetzt aus Limi (Leim) und colle, wie überhaupt gern zweisprachige Doppelbegriffe verwendet werden, z.B. Ich bin im Jardäng-Garten und mach die Stuhl-Chaise heil, bring mir doch mal den Limi-Kol!

Und hoch

post Bei Herrn Jens B. gärt es

Februar 28th, 2009

Abgelegt unter: Limikol — Frolln Schmoll @ 12:01

In einem höchst komplizierten Gärverfahren gewonnenes Getränk auf Basis von Anis, Lein und einer geheimen Ingredienz. Bevorzugt getrunken von Dichtern und Kabarettisten die sich durch besonders geschickt und zweideutig formulierte Fünfzeiler hervortun (wollen) und ursprünglich auch nur zu diesem Zweck hergestellt. Daher auch der Name.

Zweitmeinung:
„Dieses Feld strengt mich immer so unglaublich an …”
Claudia K., Bremen

Noch immer, Frau K.?

Drittmeinung:

Komischer Vogel. Kommt bei der Beschreibung eines Worts fast ohne Prädikat aus.

Und hoch

post Ulrike S. ruft zum Anrufen auf

Februar 19th, 2009

Abgelegt unter: Abderit — Frolln Schmoll @ 08:35

Vorschlag:
Das Phänomen, dass die Summe der Gesprächsminuten der abgehenden Telefonate stets höher ist als die der eingegangenen Anrufe. Für jedes Mobiltelefon, das von Abderit betroffen ist, befindet sich gegenüberliegenden Punkt der Erde das Handy eines Antipoden. Das sind jene geheimnisvollen Wesen, die mehr Anrufe bekommen, als sie selbst tätigen.

Zweitmeinung:
2) Hier sieht man die verheerenden Folgen, wenn man den schönen gallischen Vornamen ASTERIX mittels eines billigen Übersetzungsprogramms ins Indogermanische überträgt und anschließend mit Hilfe einer ausgefeilten Konsonanten-Verschiebungs-Tabelle ins Deutsche zurückübersetzt.

3) Gängige Definition aus dem Kleinen Lexikon der eiligen Falschleser und Falschabkürzer (für das Große war noch keine Zeit!) Damit ist gemeint: Ab dem dritten Punkt dürfen wir den Rest getrost vergessen, weil das Wichtigste bereits gesagt wurde.

Und hoch

post Einträgliches des erschöpften Urs W.

Februar 14th, 2009

Abgelegt unter: Abderit — Frolln Schmoll @ 21:26

Vorschlag:
Mineral, das mit Ende der Saurierzeit ebenfalls ausstarb. Daher nicht mehr zu finden. Fände es jemand noch, wäre sie/er reicher als mit dem alleinigen Gewinn der Euromillion-Lotterie.

Zweitmeinung:
Meine Phantasie-Ganglien sind so schnell erschöpft, seit ich immer 2 Meinungen eintragen soll….

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister hat auch ein paar Nieten zu bieten

Februar 14th, 2009

Abgelegt unter: Abderit — Frolln Schmoll @ 19:42

Vorschlag:

altdenglisch für “wechdamit” bzw. “abdafür”. Jo!

Zweitmeinung:

“Dieses Feld strengt mich immer so unglaublich an …” Claudia K., Bremen

Frau haben wahr. Indes:

Zweitverdreifelung

Gemeine AbdeRiten.

Ihr sollt nicht Abderiten mieten.
Ihr sollt euch diese strikt verbieten.
Denn wo Abderiten wüten
Gelten ganz gemeine Riten.

Wies zum Exemplum einst geschah
In Ionien zu Abdera:

Dort durchsetzten Abderiten
Trotz bester Abdera-Meriten
Die Polis meuchlings mit Termiten
Ohne jedes Ehrerbieten.

Verpönt sei euch die fiese Schar
Wiese weiland Wieland in Weimar war.

A. d. Zyklus “Leviten und Parasiten der Kammerjäger”

Und hoch

post Schnapszähler Joachim K. riskiert ‘ne dicke Lippe

Februar 14th, 2009

Abgelegt unter: Abderit — Frolln Schmoll @ 16:04

Wie auch immer: Abderit der
Ein 1973 vom lippischen Klempnermeister Günter Puffpaff (den gips wirklich!!!) erfundenes Beipassrohr zum Abführen inkonsistenter Fäkalien. Auf diese Weise konnte der Landkreis Lippe erstmals enorme Energiekosten beim Betrieb der Hauptkläranlage einsparen.
siehe auch -> Falsche Ernährung durch den Verzehr von Pickard und Grünkohl von H. Haschewind ISBN 123 456 78

Und hoch

post Märchenonkel Mikal G. “Ben Nemsi” aus den Souks von Berlin Ksar-al-Charlotte und sein Bauchgefühl

Februar 14th, 2009

Abgelegt unter: Abderit — Frolln Schmoll @ 13:03

Vorschlag:

ABD-ER-IT
“Diener der Informationstechnologie”, marokkanisch-stämmiger spanischer Staatsbürger, der als “Enkel in 50. Generation des legendären Adb-ar-Rahman III. und Letzter der Umayyaden” Anspruch auf den Kalifenthron von Cordoba erhebt. Der spanische Staat allerdings weist seine Prätention zurück und behauptet, der Thron sei vor 1001 Nacht von einem gewissen Ali Baba mit einem Linienteppich der Iraqi Airways nach Bagdad abtransportiert worden, wo er von 40 Räubern bewacht werde – das berichtete zumindest die Lokalkorrespondentin Scheherazade. Abd-er-IT durchsucht inzwischen Flohmärkte und Schrottplätze nach Öllampen aus Messing, die er poliert, und versucht, sich durch Genuss von Dschinn-Tonic einen Flaschengeist zu unterwerfen. Nach Augenzeugenberichten ist es allerdings in der Regel umgekehrt…

Zweitmeinung:

ABDERIT
von „abdomen = Bauch“ abgeleiteter Sammelbegriff für im Bauchraum angesiedelte mineralische Festkörper wie Nierensteine, Blasensteine, Gallensteine usw.

Und hoch

post Schnellschießer Jens B. tanzt Träume

Februar 14th, 2009

Abgelegt unter: Abderit — Frolln Schmoll @ 13:00

Vorschlag:

neuartiger Baustoff, der den allseits gefürchteten Asbestos ablösen sollte;

patentiert bereits 1862 für den Schildaer Baumeister K. W. Schirmer (1), erstmals erwähnt durch J. W. Schirmer (2) in dessen “Hinterlistige autobiographische Fragmente” in der Deutschen Rundschau vom Juni 1877 unter dem Titel “Erbauliche Kenntnisse meines Bruders oder Bauliche Erkenntnisse eines Schildbürgers”;

Schirmer (1) ersetzte seinerzeit im Billigbau zur Vortäuschung dicker Gemäuer eingesetzte “Platten fassrigen Aßbestos” mitnichten; ließ sie ohne Beachtung der statischen Sicherheit einfach weg; verkaufte die Idee als “Das hoch moderne ABDERIT”, vorzugsweise an kleingläubige Bauherren; Modeerscheinung besonders in finanzschwachen Regionen Ostasiens, Lateinamerikas und im gesamten Nordamerika; statische Zweifel deutscher Baubehörden bewahrheiteten sich regelmäßig bei Naturkatastrophen, Schirmer (1) hatte stets Erfolg mit seinem Verweis auf die Naturgewalten

laut Schirmer (2) leitete sein Bruder den Namen von Lateinisch “ab + derigere” ab; eine Anlehnung an “deridere” ist nicht auszuschließen; fand unerwartet keine Erwähnung in Paul Ney’s “Asbeste - Arten, Entstehung, Bedeutung, Problematik” von 1981;

Zweitmeinung:
Traumtänzer

Und noch ein Vorschlag:

Der unglaubliche Zeuge steht gänzlich unbeteiligt und die Gewähr bei Fuß unmittelbar beim Geschehen, bietet gleichwohl keine, denn so überheblich ist er nicht. Er lässt sich allenfalls zu Kommentaren über das Wetter herbei, wird sich aber bei Bedarf an nichts erinnern. Der Begriff ist entlehnt einem unbekannten Märchen von E. T. August Hoffmann von Fallersleben, dessen Hauptfigur zu seinem Abderiten sprach: “Ich bin verhaftet, du kannst mich aber augenblicklich in Freiheit setzen, wenn du Gewähr leistest”.

Und auch noch eine Zweitmeinung:

vorgegeben:

„Dieses Feld strengt mich immer so unglaublich an …” Claudia K., Bremen

nachgegeben:

biol.: Wiederkäuer (abgewandelt von lat. abedit aus ab “heraus” + edere “essen”)

Und hoch

ruldrurd
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