rulururu

post Ulrike S. trollt sich durch die Ränge

Januar 31st, 2009

Abgelegt unter: Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 12:16

Vorschlag:

Altägyptisches Witzblatt, übersetzt etwa die Schmonzette des Re. Fragmente dieses ungewöhnlichen Dokuments findet man an den Wänden des Tempels zu Karnak, wo ein unbekannter Bildhauer während der monotonen Arbeit an seinen Inschriften einige Passagen daraus zwischen den Heiligen Texten des Totenbuches versteckte. Es handelt sich im Wesentlichen um die Satiren “Aus dem Nähkästchen der Nofretete”, “Ramses der Rammler” sowie “Moses und die Tote-Meer-Gang”.

Zweitmeinung:

Die Schmones sind eine Unterart der Trolle und leben in den Wäldern Westsibiriens. In ihrer Sprache wird die männliche Form auf -e, die weibliche hingegen auf Doppel -e gebildet, wie auch immer diese Unterscheidung in der Aussprache erkenntlich sein mag. Die Endsilben -ra, -re, -rutsch bezeichnen schließlich die gesellschaftliche Position. Die Schmoneesre ist also eine Trollin vom Stamm der Schmones im mittleren Rang.

Und hoch

post Arno Erich C. haut auf die Pauke

Januar 31st, 2009

Abgelegt unter: Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 12:12

SCHMONEESRE:

Überaus grauenhaft klingende moderne Musik, die diese Bezeichnung gar nicht verdient, produziert mittels hundsgemeinen Klangerzeugern, die mit Musikinstrumenten nichts mehr gemein haben. Der Urheber dieser Musik war der prominente Tel-Aviver Schlagzeuger Schmuel Moischesohn, von seinen Fans als “Schmuel-Monster” gefeiert. Gelangweilt von der Klezmer-Musik entschied er, es müsse “endlich mal richtig krachen” und begann allerlei Lärm zu veranstalten: mit blechernen Mülltonnendeckeln, Kreis- und Stichsägen, Chinaböllern, in den Schweif gekniffenen Zirkuslöwen, Uzi-Maschinenpistolen (mit Platzpatronen geladen) und last but not least einer vom Militär ausgemusterten Turbine eines Mirage-Düsenbombers. Damit machte er bald Furore und hatte stets brechend volle Konzertsäle. Der Name SCHMONEESRE bürgerte sich ein als Abkürzung für: “Schmuel-Monsters Extrem Exaltierte Super-Radau-Events”. Wer aus solch einer Veranstaltung lebend wieder herauskam, war fortan taub für alle leiseren Geräusche. Ihm blieb nichts übrig als ein Dauer-Abo zu kaufen, um überhaupt noch etwas zu hören. Weil es einem dabei schlechter und schlechter geht, bürgerte sich die Redensart ein: “Jetzt sitze ich ganz schön in der Schmoneesre”, was gleichbedeutend mit Bredouille ist.
Da meine Erstmeinung schon lang genug ist, verzichte ich diesmal ausnahmsweise auf eine Zweitmeinung.

Und hoch

post Wenn Lürikkäptn Karl S. zu tief in die Buddel schaut…

Januar 31st, 2009

Abgelegt unter: Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 12:08

Vorschlag:

Auch Schmoneesree; Manöver der christl. Sportseefahrt, bei dem auf der christl. Sportsee die sog. -> Wende unter schwerstem Gehedder und Getöddel in eine unchristl. -> Patenthalse mit -> Durchkenterung übergeht; eine selten teuflische Veranstaltung für Mann und Maus.

Zweitvermeinigung:

Schmonzes und anderes Geschmolle verbat man sich. Indes lebt die Gewinnerseite doch von Geschmolle und anderen Schmonzes. Letztere unter Beteiligung des Wiener Musikers Martin Kratochwil alias Kurzweil.

Drittbereinigung:

Zyklus “Seen und Wehen der Kleinmatrosen”

IV. Scheitern in vitro

So sangen wir dann mit fast dreizehn Mann
Auf Klabautermanns modriger Kiste:
“Unser herrliches Buddelschiff lief auf das Riff,
Was sehr selten geschieht bei so einem Schiff.
Wen man nach diesem Manöver vermisste,
War unser Kombüsenmatrose Jan.

Der ging overboards und stürzte wie nix,
Was uns andere ziemlich erschreckte.
Er fiel jankopfüber vom Buddelschiff
Und klammerte sich an das Buddelriff,
Bis ein Buddelhai jäh ihn entdeckte.
Der fraß unsern Jan unverfroren und fix.

Und nur meist ist so ein Buddelriff
ganz haifrei mit Nichten und Neffen.
Das lernte uns Sailors nun Folgendes:
Selbst ein Buddelschiff bereitet viel Stress,
weshalb wir uns drauf nicht mehr treffen.”
So klang unser Lied von dem Buddelschiff.

Und hoch

post Mihail G. aus dem Schlottenburger Städtel isst sich seine ‘Ich-kenn-das-Wort-Schere-im-Kopf’ schön

Januar 31st, 2009

Abgelegt unter: Schmoneesre — Frolln Schmoll @ 12:00

SCHMONE ESRE
(schönes Essen) ist ein siebenbürgische Suppenspezialität: Fleischsuppe mit Obsteinlage (üblicherweise Pflaumen, Weinbeeren oder Rhabarber), zu der Maisbrei und Schmalzbrote mit Frühlingszwiebeln gereicht werden. Andere Theorien, wonach es sich bei dem “schönen Essen” um eine transsylvanische Metapher für eine bleiche Blondine handelt, konnte von der neueren Vampirforschung jedoch nicht belegt werden.

Zweitmeinung:

SCHMONE ESRE (russ. für “Grüne Wiese”)
ca 25 km vom Stadtzentrum entfernt in den Bergen gelegener Ortsteil von Sotschi, in dem bei den olympischen Spielen 2014 ursprünglich die Mannschaftswettbewerbe im Skifliegen stattfinden sollten (Schmone Esre hatte mit dem “schönsten Landeplatz des Kaukasus” geworben, den Bau einer Schanze wegen der drohenden Verschandelung des Stadtbildes jedoch abgelehnt), allerdings konnte sich die konkurrierende Ortschaft Krasnaja Poljana mit Verweis auf ihre Lage in der Region “Adlerski” durchsetzen. In Schmone Esre findet nun nur noch das Skiliegen (wie die Finalrunde im Après-Ski genannt wird) statt.-

Und hoch

post Joachim K. gibt den Löffel noch lange nicht ab

Januar 20th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 19:18

Pifferari der Im 18. und 19. Jahrhundert im südwestdeutschen Sprachraum gebräuucliche Bezeichnung für einen Jägergerhilfen oder Jägerlehrling (heute AZUBI). Linguisten sind sich weithin einig, daß der Begriff wohl von dem Geräusch eines verfehlten Schusses abgeleitet wurde. Aus diesem Grund wurde der Meisterjäger oft auch gerne als Pufferari, oder, im deutsch österreichischen Grenzraum, als Pafferari bezeichnet. Siehe dazu auch Heinrich Hoffmann:

Die Geschichte vom wilden Jäger

Es zog der wilde Jägersmann
sein grasgrün neues Röcklein an;
nahm Ranzen, Pulverhorn und Flint
und lief hinaus ins Feld geschwind.

Er trug die Brille auf der Nas
und wollte schießen tot den Has.

Das Häschen sitzt im Blätterhaus
und lacht den wilden Jäger aus.

Jetzt schien die Sonne gar zu sehr,
da ward ihm sein Gewehr zu schwer.
Er legte sich ins grüne Gras;
das alles sah der kleine Has.
Und als der Jäger schnarcht und schlief,
der Has ganz heimlich zu ihm lief
und nahm die Flint und auch die Brill
und schlich davon ganz leis und still.

Die Brille hat das Häschen jetzt
sich selbst auf seine Nas gesetzt;
und schießen will’s aus dem Gewehr.
Der Jäger aber fürcht sich sehr.
Er läuft davon und springt und schreit:
»Zu Hilf, ihr Leut, zu Hilf, ihr Leut!«

Da kommt der wilde Jägersmann
zuletzt beim tiefen Brünnchen an.
Er springt hinein. Die Not war groß;
es schießt der Has die Flinte los.

Des Jägers Frau am Fenster saß
und trank aus ihrer Kaffeetaß.
Die schoß das Häschen ganz entzwei;
da rief die Frau: »O wei! O wei!«
Doch bei dem Brünnchen heimlich saß
des Häschens Kind, der kleine Has.
Der hockte da im grünen Gras;
dem floß der Kaffee auf die Nas.
Er schrie: »Wer hat mich da verbrannt?«
und hielt den Löffel in der Hand.

Und hoch

post Urs W. erklärt die Verkehrslage in Hamburg (z.Zt. ca. 15 Pifferari)

Januar 18th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 16:54

Vorschlag:
Quotient, der von Garagisten angewandt wird, um zu berechnen, wieviele Autoschäden es gibt bei einer entsprechenden Vereisung der Strassen.
zB: 1 Pifferaro - normal, nichts tut sich /
5 Pifferari - auf 2 Festangestellte müssen 2 Aushilfen eingestellt werden /
10 Pifferari - Hilfe! Total überlastet! Wartezeit von mindenstens 2 Monaten. Aushilfen sind schon gar nicht mehr erhältlich.

Zweitmeinung:
Pifferari: Neujahrsgruss aus dem vatikanischen Umfeld. Geht auf Kardinal Anselm Pifferari zurück, der so fleissig allen möglichen Leuten das neue Jahr anwünschte, dass dieselben sich untereinander nur noch mit “Pifferari” begrüssten.

Liebe Besserwisser, ich habe das mal für Sie recherchiert: Unter einem Garagisten versteht der gemeine Schweizer Eidgenosse den Besitzer einer Kfz-Werkstatt.

Gern geschehen – Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

post Der Herr Kunstdirektor pfeift es aus der Gasse

Januar 18th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 13:14

Der Pifferari war ein Vortagskünstler, der im Mittelalter durch die Gassen der Altstadt zog, mittels Pifferarie am Tag vor der Premiere peifend kundzutun, dass wohl am Folgetag je nach Anlass die Premiere von Dantes gottgleicher Kommode, die Enthauptung aus dem Serail oder ein Pokalspiel stattfinden würde. Eine Frühform des Flyerari, der nur noch zu Zetteln unter Scheibenwischern in der Lage ist.

Und hoch

post Piffiges von und mit Ulrike S.

Januar 17th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 11:11

Vorschlag:

Die Piffer fiepen leibliche Melodeien auf einer langen Pipe, indem sie fräptig hineinflasen, damit es pifft. Am leibsten speilen sie auf der Pipe zu acht Pfuß pfuchzig, das ist der Pferrari unter den Piffen!

Zuletzt der Reim:

Ein Spezialist für Larifari
Nahm Pfeffer aus der Kalahari
Zerrieb das Korn zu feinen Stäubchen
Und buk sich damit Sahnehäubchen
- flugs hatte er den Pifferari

Außerdem wünscht Frau S. (…) alles Gute zu Ihrem Fest, dass hoffentlich ein rauschendes wird (…) und feiert in Gedanken mit.

Danke, Frau S.! Ich werde u.a. auch auf Sie anstoßen.

Verspricht Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

post Erari Frau Eva S.(t)

Januar 16th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 22:02

Wenn d’ Hirten von ihrer Safari Pfifferlinge mitgebracht und sie dem Pfrollnschmoll als gepfeffertes Omelette serviert hätten, gleich hinten im Wohnwagengespann vom roten Sportwagen mit Anhängerkupplung, und nicht nur die Ilse Werner, sondern auch noch der „Kanari“ dazu „pfiffen“ hätt’, dann wären allen Kiffern die Differenzen zwischen den Ziffern verdächtig rar erschienen. Und nur weil erari als miserabiles Latein einzustufen ist, das aber „humanum est“, sollte das Pfollnschmoll wenigstens auch noch vor dem Tierarzt warnen.

Wie? Obwohl Sie sich so streng an die Vorgaben gehalten haben, hat der böse FacMan Sie nicht veröffentlicht?
Na, dem werd ich morgen aber mal was erzählen!

Ich jedenfalls freue mich, Sie auf dieser Seite begrüßen zu dürfen.

Freut sich Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

post Werksstudent Arno-Erich C. brockt sich ein Süppchen ein

Januar 16th, 2009

Abgelegt unter: Pifferari — Frolln Schmoll @ 21:57

PIFFERARI
Balinesischer Trauerschmaus: Man verknete 500 Gramm Fischmehl mit einem Päckchen Hefe, 4 Teelöffeln Salz, 50 Gramm kleingehacktem Koriandergrün, 50 Gramm Hühnerfedern und 250 Gramm Sambal Oelek (falls nicht verfügbar, kann man auch 250 ml Tabasco nehmen) zu einem Teig und forme daraus handliche Klößchen. Diese backe man in einer Mischung aus heißem Hammeltalg und Rizinusöl schwimmend aus. Danach bepinsele man sie mit Lebertran und grille sie im Backofen auf höchster Grillstufe 10 Minuten lang knusprig. Dazu reiche man einen Salat aus Peperoni, Bratheringen und Salzgurken mit einer Sauce aus Schokoladencreme, Apfelmus und Anchovis-Paste. Wohl bekomm’s! Für den Fall plötzlich ausbrechender Magenbeschwerden sollte man sich schon vor dem Beginn der Küchentätigkeit vom Hausarzt einen Überweisungsschein in die internistische Abteilung der nächsten Klinik beschaffen. Für empfindliche Nachbarn halte man eine ausreichende Anzahl Gasmasken bereit. Nach so einer Mahlzei t trauert man wirklich - und sei es um die verlorene Gesundheit!

Zweitmeinung:
Passivum des lateinischen Verbs “pifferare”. Dieses erfanden die Studenten der mittelalterlichen Universitäten, an denen bekanntlich nur Latein gesprochen werden durfte, als Tarnung für “in den Puff gehen”: “Piff-Paff-Puff” - pifferare. Die Passivform “Pifferari” heißt: (z. B. vom Universitätspedell) beim Puffbesuch erwischt werden. Dafür setzte es sehr harte Strafen, denn die Pedelle der mittelalterlichen Universitäten wachten mit Argusaugen auch über das Privatleben und die Sittlichkeit der Studiosi.

Drittmeinung:
Hörfehler eines britischen Matrosen beim Absingen des bekannten Seemannsliedes “It’s a long way to Tipperary”: Er sang immer und glaubte sich im Recht: “It’s a long way to Pifferari”.

Außerdem teilt Herr C. folgendes mit:

Herzlichen Glückwunsch, Frolln Schmoll! Ich komme morgen ganz bestimmt und freue mich schon auf die leckere Geburtstagstorte (Sacher?) Ihr ergebenster Arno Erich C.

Das mit der Geburtstagstorte können Sie sich abschminken, Herr C.!
Nach Begutachtung Ihres in Ihrer Erstmeinung demonstrierten Geschmacks bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es ein Schälchen Katzenfutter auch tut. Falls ich eins in der Geschmacksrichtung “Sacher” finde, bringe ich es mit.

Verspricht Ihr Frolln Schmoll

Und hoch

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