rulururu

post Der Herr Kust(Verzeihung: Kuss)direktor hatte schon…

Oktober 27th, 2008

Abgelegt unter: Clerihew — Frolln Schmoll @ 21:45

In der sicheren Annahme, dass dieser Beitrag nicht in der gelbe Wertstofftonne erscheint (und wenn, dann nur um mich Lügen zu strafen), hier schon mal der/die erste Clerihew:

Clerihew? Wo immer so gesprochen wird, übersetzt heißt das: “Klar, ich habe.”

Und hoch

post Arno-Erich C. fährt schweres Geschütz auf

Oktober 25th, 2008

Abgelegt unter: Tartsche — Frolln Schmoll @ 20:59

TARTSCHE:

Sonderausführung einer Kanone mit abwärts gerichtetem Lauf und nach Richtung und Stärke variabel einstellbarem Drall. Dadurch fliegen die Geschosse nach dem ersten Aufditschen auf den Boden (”Tartschen”) in die verschiedensten nicht vorhersehbaren Richtungen (wie die beim Tennis so gefürchteten Schmetterbälle, denen ein gewisser Boris B. seine kometenhafte Karriere verdankte) und stiften Verwirrung sowie immense Schäden in den Reihen des Feindes. Damit die Granaten gut abprallen und nicht schon bei der ersten Bodenberührung detonieren, sind sie von einer elastischen Hülle umgeben und werden erst durch den Aufditsch-Stoß geschärft. Die Tartsche wurde 1913 von dem Ballistik-Ingenieur Johann Hermann Tartsch für den Einsatz im 1. Weltkrieg erfunden. Das Konzept gedieh jedoch nicht über das Versuchsstadium hinaus, da es nicht den Gefallen Kaiser Wilhelms II. fand. Der Kaiser, ein Liebhaber von Geschützen maximaler Reichweite, ließ durch Krupp die “Dicke Berta” entwickeln. Die konnte bekanntlich bis Paris schießen. Da Wilhelm II. auf die zahlreichen Eingaben des unglücklichen Erfinders nie antwortete, wurde dieser schwermütig und verbrachte die letzten Jahre seines Lebens im Irrenhaus. Dort wiederholte er bis zu seinem Tode an Allerheiligen 1923 immer nur den einen Satz: “Mit meiner Erfindung hätte Deutschland den Krieg gewonnen!”

Zweitmeinung:

Angehöriger des Volks der Tartschen im Lande Tartschikistan. Durch seine riesige Entfernung zu jedem zivilisierten Staat ist nicht nur das Land, sondern auch seine geographische Lage völlig in Vergessenheit geraten. Das stimmt die Tartschen sehr traurig, die gerne wieder so bekannt würden wie einst im Mittelalter. Der Familienname Tartsch geht auf damals eingewanderte Tartschen zurück. Siehe auch –> Johann Hermann Tartsch, Erfinder der nach ihm benannten Wunderwaffe, durch deren Anwendung - davon war er überzeugt - der 1. Weltkrieg ganz anders verlaufen wäre.

Drittmeinung:

Schmerzhafter Ausrutscher eines Läufers auf einer Tartanbahn mit Hautabschürfungen, Prellungen und Blutergüssen.

Und hoch

post Der etwas schmollende Urs W. befleckt das Interieur

Oktober 25th, 2008

Abgelegt unter: Tartsche — Frolln Schmoll @ 18:55

Fleck, der an der Wand oder am Fenster entsteht, wenn ein Insekt daran zerquetscht wird.
zB “Diese fette Fliege gibt aber eine schöne Tartsche ab, wenn ich sie erstmal erwischt habe.”

Und hoch

post Auf allgemeinen Wunsch eines einzelnen Lürikmeisters…

Oktober 25th, 2008

Abgelegt unter: Tartsche — Frolln Schmoll @ 17:37

… hier also auch meine totalverstümmelte Tartsche.

Ja – die kleine Frau muss geschubst werden, sonst traut sie sich nicht.
Danke, Herr Lürikmeister! Auch, wenn Sie als Allergiker wohl am wenigsten damit anfangen können…

Die Tartsche (Tartschea subrostratus) ist ein flügelloser Ektoparasit aus der Familie der Haarlinge, der ausschließlich zum Konsum bestimmte Pflanzen wie Tabak oder Cannabis befällt. In einigen Ausnahmefällen können aber auch Menschen als Wirtstiere herhalten. Die Tartsche durchläuft eine unvollständige Metamorphose, die Larven zeigen also große Ähnlichkeit mit dem erwachsenen Tier und sind lediglich etwas kleiner. Der gesamte Entwicklungszyklus dauert bis zu zwanzig Jahre und findet auf dem Wirt statt. Die einzig wirkungsvolle Therapie bei Pflanzen mit Tartschenbefall besteht aus Verbrennen der getrockneten Blätter. Eine Erfolg versprechende Behandlung von befallen Menschen ist nicht bekannt.

tartsche.jpg

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. papt sich Tartsche um den Bart

Oktober 25th, 2008

Abgelegt unter: Tartsche — Frolln Schmoll @ 12:17

I.
gedeckte Apfeltorte drei Tage nach ihrer Herstellung

II.
Gustav “Gustl” T., nächster kurz amtierender SPD-Vorsitzender … oder wer auch immer sonst; issochejal - hin ist hin

III.
Herbstphänomen; zwischen etwas braunem Laub verborgen läßt die T. meuchlings arglose Fußgänger auf sich ausgleiten und macht so aus ihnen ewige Hundehasser

IV.
urspr. “Tartsche Paste”, ben. nach dem flämischen Hofbader Alfred Jodocus Tart (1185-1243), diente die T. bis ins späte 19. Jh. als Pomade und notfalls auch als Klebstoff: “Im vale eynes valetz papt tartzze wyrklik aletz” (W.v.d. Vogelweide um 1220)

Zweitvermeinelung

Dank Tartsche.

Man reiche mir
die Tartsche Paste
auf dass ich meinen
Bart pariere.

Eine wunderbare
Paste, mit der ich
ihn wohl durchmassiere,
karessiere, balsamiere,
kultiviere, präpariere,
onduliere und plissiere:
Insgesamt fein modelliere
und gar herrlich optimiere.

Es lebt sich auf
besondre Art
mit einem
Tartsche-schönen Bart.

Und hoch

post Auch Michael G. richtet sich nach dem Wind

Oktober 25th, 2008

Abgelegt unter: Tartsche — Frolln Schmoll @ 12:13

TARTSCHE
Begriff aus dem Kickboxen, zusammengesetzt aus Tritt + Hart + Watsche, bezeichnet einen kombinierten Angriff mit Händen und Füßen.

Zweitmeinung:
TARTSCHE

Segelschiffstyp im östlichen Mittelmeer, bei dem der Rumpf einer Tartane mit Dschunken-Segeln kombiniert wurden. Die Tartsche hatte exzellente Segeleigenschaften auf Kursen mit achterlichem Wind, konnte aber nicht gegen den Wind aufkreuzen. Die kurze Blütezeit dieses Schiffstyps um 1645 nahm ein abruptes Ende, als der venezianische Kaufmann Alessandro Impazienza nach monatelangem vergeblichem! - Warten auf günstigen Wind seine Tartschenflotte als Brenn- und Bauholz verkaufte und stattdessen in Galeeren investierte.

Und hoch

post In eigener Sache

Oktober 18th, 2008

Abgelegt unter: Allgemein — Frolln Schmoll @ 20:40

Liebe Leserinnen und -außen,

immer öfter versuchen einige von Ihnen, via Suchmaschine alles über mich zu erfahren.
Das muss nicht sein. Fragen Sie mich doch einfach. Dann erfahren Sie genauso wenig, aber das einfacher und effektiver. Weil – auch google findet nicht immer alles nicht.

Um es mal zusammenzufassen:
Jawohl, ich heißt Babette Schmoll, dies ist kein Künstlername.
Nein, ich führe kein Schuhgeschäft in Bayern.
Und nein, ich habe 1982 nicht die Grundschule besucht, auch wenn der Verdacht aufgrund meines jugendlichen Aussehens nahe liegt. Und übrigens auch nicht 1906…

Weiter: Ja, ich bin Co-Autorin des legendären Fotoromans Rufmord ist ihr Hobby und stolz darauf und ja, auch mit KurzeWerbung habe ich indirekt und sehr am Rande etwas zu tun.

Soweit google.

Aber hier können Sie, da es ja anscheinend von öffentlichem Interesse ist, noch mehr erfahren:

Ich wurde geboren und habe mit wenigen Unterbrechungen bis heute überlebt.
Auch habe ich sporadisch und mehr oder weniger erfolgreich eine Grundschule besucht.
Aufmerksame Leser wissen, dass ich mich nach einigen Umwegen nunmehr als niederrangige Verlagsangestellte etabliert habe.

Ich bin leidig, bzw. lediglich und allein erziehende Tante von 1 Patengör, 1 Leihneffen und 1,5 Katern

Meine Interessen:
Ich wüsste gern, warum man mir sogenannte “Stöckchen” zukommen lässt, in denen man mich auffordert, all diese Dinge und noch mehr zu veröffentlichen.

Wen, bitte schön, interessiert denn wirklich meine Schuhgröße? Meine Lieblingsspeise, -farbe, -kindheitserinnerung? Wer will tatsächlich wissen, was ich im Moment mache, denke, höre? Warum sollte einer wissen wollen, welche fünf Orte ich in meinem Leben noch besuchen will? Oder was ich üblicherweise zum Frühstück zu mir nehme? Oder was sich unter meinem Bett befindet?

Wenn Sie tatsächlich nicht ohne diese Informationen leben können, werde ich die Antworten selbstverständlich nachliefern. Aber sein Sie darauf gefasst, dass ich dann meinerseits ein paar Fragen an Sie richten werde…

Ihr fragwürdiges Frolln Schmoll

Nachtrag:

Danke, Herr Michael G. (”Nescio, ergo sum”), für diese Weisheit:

“(…) Generationen von Philosophen ringen um Erkenntnis und verzweifeln regelmäßig an der Notwendigkeit des Scheiterns ihrer Bemühungen. Den Ausweg aus dem erkenntnisphilosophischen Dilemma deutete die sokratische Erkenntnis “Ich weiß, dass ich nichts weiß” an: Er besteht im Erkennen und Akzeptieren des fragmentarischen Charakters jeglicher Erkenntnis. (…)”

Und natürlich respektiere ich Ihren Wunsch nach einem Ableben in Halbbildung.
Niemals, ich schwöre, niemals werde ich Ihnen meine Schuhgröße kommunizieren.

Ihr dankbares Frolln Schmoll

(Aber über den Bezug des Begriffs “Sedimentschicht” zu den Papierstapeln auf Ihrem Schreibtisch reden wir noch mal – ja?)

Und hoch

post Arno-Erich C. kriegt was an die Ohren

Oktober 15th, 2008

Abgelegt unter: Orphisch — Frolln Schmoll @ 19:31

ORPHISCH:

Mit minderwertigem Treibstoff betriebene Motoren klingeln oder klopfen. Am orphischen Punkt überschreitet die Intensität der Kllingel- oder Klopfgeräusche den Bereich der rein messtechnischen Relevanz und wird auch dem ungeübten Ohr hörbar. Beispiel: Der Azubi meldet dem Meister: “Mit diesem billigen Benzin klingelt der Motor schon reichlich orphisch!”

Und hoch

post Herr Urs W. und seine mehrheitlich ungewürdigten ingeniösen Gedankengänge

Oktober 14th, 2008

Abgelegt unter: Orphisch — Frolln Schmoll @ 20:17

Vorschlag:
nach langer Zeit und gänzlich überraschend die absolute Mehrheit verlierend…. (siehe Bayern)

oder:

….auch ohne absolute Mehrheit an der Macht bleibend (siehe Hessen)

oder:

….ohne absolute Mehrheit an die Regierung drängeln wollend (siehe ebenfalls Hessen, oder, wer sich noch erinnern mag, die letzten Wahlen in den USA)

Und hoch

post Jungautorinnenversteher und Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. lässt Späne fallen

Oktober 14th, 2008

Abgelegt unter: Orphisch — Frolln Schmoll @ 19:39

Franz Theodor Orphisch, 73, nominiert für den diesjährigen Hobelpreis im Herrgottsschnitzen, meinte nach seiner Nominierung: “Eigentlich wollte ich Fischer werden, doch ein Facman aus M. riet mir, lieber nix mit Fisch zu werden, da die Verbindung zu meinem Nachnamen einer gelegentlichen Verspottung nebst Häme Tür nebst Tor öffnen würde. Da werde ich doch lieber Hobelpreisträger.”

Am Institut für Neue Genitalien an der Universitas saraviensis gelang es der Putzfrau des Professors, einen bis dato gänzlich unvermuteten Orphisch zu isolieren und zur Geschlechtsreife heranzuziehen. Unfeucht und leicht parfümierten Aromas übt er eine magische Anziehungskraft auf Jungautorinnen und ihre nach mittelalterlichem Verfaulsdatum und Pest riechenden Naßbereiche aus.

Und hoch

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