rulururu

post Frauenversteher Urs W. und seine Seinungen

September 30th, 2008

Abgelegt unter: Hapaxanth — Frolln Schmoll @ 21:41

Vorschlag:
Spruch Sokrates an seine Frau. Wird (aus dem Altgriechischen) etwa folgendermassen übersetzt: “Hast Du mir eine Mahlzeit zubereitet, meine allerliebste Angetraute?”

Zweitmeinung:
Gibt es denn neben meiner noch andere Meinungen? Wenn ja, ist das gesetzlich überhaupt zulässig??? Wenn nochmals ja, warum wird das nicht sofort geändert ?????

Und hoch

post Arno-Erich C. vergaß die Peitsche

September 27th, 2008

Abgelegt unter: Hapaxanth — Frolln Schmoll @ 11:47

HAPAXANTH:
Ahnungslos durch Hamburg flanierender Passant, von Agenten der HAPAG-LLOYD-Dampfschiffreederei shanghait, an Bord eines Luxusdampfers zum Frondienst als Laderaum-Hilfsarbeiter verschleppt und dazu auch noch gezwungen, eine Kreuzfahrt in der teuersten Kabine zu bezahlen. Wehrt er sich dagegen, droht ihm die Kielholung. Zweck der Übung: Beschaffung billiger Arbeitskräfte, verbunden mit Füllung der Kassen der Reederei. Das Pendant dazu bei der CUNARD LINE ist der CUNAXANTH.

Zweitmeinung:
Heftiger ehelicher Hieb, den Sokrates bei jeder Gelegenheit von seiner Xanthippe zu erleiden hatte. “… Nach dem letzten, mit zerschmetternder Wucht geführten Hapaxanthe, den er von seinem Weibe empfangen, flüchtete Sokrates, mit schmerzgezeichneten Zügen schwer auf seinen Stock sich stützend, mehr humpelnd als gehend, aus der ehelichen Heimstatt, um auf Athens Markte wohlgestaltete Jünglinge um sich zu scharen, damit er sie in philosophischen Lehren unterweisen könne …”(Goethe: Die Leiden des alten Sokrates, unveröffentlichtes Fragment)

Und hoch

post Michael G. aus Charlies Castle braut sich was zusammen

September 27th, 2008

Abgelegt unter: Hapaxanth — Frolln Schmoll @ 11:39

Vorschlag:
HAPAXANTH

männliche Blumenfee der griechischen Mythologie, umwarb den schönen Jüngling HYAZINTH, der allerdings auch von Apoll und Zephyr begehrt wurde. Hapaxanth blitzte ab und rächte sich, indem er einen von Apoll geschleuderten Frisbee gegen Hyazinths Stirn lenkte (der Knabe starb) und hinterher dem Windgott Zephyr die Schuld in die Schuhe schob.


Zweitmeinung:
HAPAXANTH

Im attischen Hinterland regionale Bezeichnung für schwarz gebrannten Bauernschnaps; aus dem mittelhochgriechischen HAPAXINTH wurde unser “Absinth”, von dem sich wiederum der Begriff “Absenz” (meist infolge unmäßigen Absinthgenusses) ableitet.

HAPAXANTH
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts lieferten sich die Hamburger Reederei HAPAG und der in Bremen beheimatete Norddeutsche Lloyd einen erbitterten Konkurrenzkampf auf der vor allem von Auswanderern genutzten Strecke nach Nordamerika. Die Besatzungen der rivalisierenden Gesellschaften verspotteten sich wechselseitig als “HAPAXANTHEN” bzw. “Kleine Lloydte”, wovon nur die zweite Bezeichnung sich über drei Rechtschreibreformen hinweg im Sprachgebrauch behaupten konnte…

Und hoch

post Lippenbekenntnisse von und mit Lürikmeister Karl S.

September 27th, 2008

Abgelegt unter: Hapaxanth — Frolln Schmoll @ 11:31

Vorschlag:
Franciscus Bombistus Eisenharth (* 1199 Hermelingshof, † 1267 Detmold), gen. Franz H.; der -> Kegel des Edelherrn Bernhard I. entdeckte ein Heilmittel gegen Herpes, als er beobachtete, dass sein Ross Xanthippe die damals sog. und als solche gefürchtete “Maulborke” nach dem Zerkauen von -> Amaranthwurzeln schnell überwand; er extrahierte aus dem Wurzelsaft einen Wirkstoff, mit dem er durch äußere und innere Anwendung den auch unter Menschen weit verbreiteten Herpes im Lipperland wirksam bekämpfte; nach seinem Tod ging das Wissen um diesen Wirkstoff verloren; in jüngst aufgefundenen Handschriften wurde ein Vagantengesang entdeckt, der diesen Sachverhalt belegt:

Franz Hapaxanth im Lipperland

Dereinst beritt Franz Hapaxanth
Mit seinem Ross Xanthippe
Gern und oft das Lipperland
Und war den Menschen wohl bekannt
Im schönen Land der Lippe.

Kam wo vorbei Franz Hapaxanth
Mit seinem Ross Xanthippe
Klang lauter Jubel übers Land
Und alle kamen angerannt
Im schönen Land der Lippe.

Das war, weil der Franz Hapaxanth
Mit seinem Ross Xanthippe
Ein Mittel gegen Herpes fand
Vom Wurzelsaft des Amaranth
Im schönen Land der Lippe.

So heilte Herr Franz Hapaxanth
Mit seinem Ross Xanthippe
Die Menschen flugs in Stadt und Land
Von Herpes wo er ging und stand
Im schönen Land der Lippe.

Heut heilt nicht mehr Franz Hapaxanth.
Auch tot: Hapaxanthippe,
Das Ross, das einst die Wurzel fand,
Von deren Saft der Herpes schwand
Im schönen Land der Lippe.

Der Herpes tobt nun von Brabant
Bis in die Au’n der Lippe.
Viel Leid und Gram kam übers Land.
Man sehnt zurück Franz Hapaxanth
Und auch Hapaxanthippe im schönen
Land der Lippe.

* * *

Übersetzung aus dem Unterlippischen,
einem zu Recht verschütteten
mittelhochdeutschen Dialekt, der sich
durch Unterschleif jeglicher
Konsonantierung auszeichnete.

Zyklus: Gedichtete Geschichte

Zweitmeinung:

Zweithome is my Nungscastle:

Hier heute eine zeitgenössische Illustration
zur zentralen These des Ernst Jandl sel.:

spinningub6.gif

“Lechts und rinks kann man nicht velwechsern. Werch ein Illtum!”

Und hoch

post Jens B., zurückhaltend wie selten (Da kommt doch noch was?)

September 27th, 2008

Abgelegt unter: Hapaxanth — Frolln Schmoll @ 11:26

Vorschlag:
Wie bitte?

Zweitmeinung:
Sammelbezeichnung verschiedener Gruppen von Ureinwohnern Mittel- bis Südamerikas; Eigenbezeichnung Ht`Xindeh; verwandt mit den südlichen Athapaskengruppen Nordamerikas

Und hoch

post Ich will doch nur spielen!

September 20th, 2008

Abgelegt unter: Allgemein — Frolln Schmoll @ 17:33

Werte Besserwissergemeinde,

ich weiß, ich habe Sie sträflich vernachlässigt. Tut mir Leid.
Um alles wieder gut zu machen, und weil der faule FacMan ja seinen Job nicht erledigt, spielen wir jetzt einfach ohne ihn.

Also:

In der laufenden Spielrunde (1. bis 19. September 2008) lautet das zu erklärende Wort:

URLAUB

Letzter Einsendetag ist Donnerstag, der 18. September 2008

Zu gewinnen gibt es nix, aber Dabeisein ist ja bekanntlich alles.
Außerdem werden voraussichtlich sämtliche Einsender veröffentlicht.

Dieselben sind dann am darauf folgenden Zwischenfreitag hier zu finden.

Und nun mal los!

Ich sach mal …

URLAUB, oups, äh, also…

Immerhin, zwei Besserwisser haben eine Meinung zum Thema Urlaub.
Vielen Dank!

post Herr Urs W. aus dem tiefsten Süden muss weinen

September 20th, 2008

Abgelegt unter: Urlaub — Frolln Schmoll @ 17:31

Urlaub, Hans Heinrich; (NICHT verwandt oder verschwägert mit Urlaub, Farin); Züchter einer neuen Rebensorte, der “Urlaubia”, die auch im hohen Norden (zB auf Spitzbergen) zur Blüte resp. zur Frucht kommen sollte. Der entsprechende Wein war allerdings sauer wie sonst was. Daher war dieser Leistung kein Erfolg beschieden und H.H. Urlaub fiel des Vergessens anheim.

Und hoch

post Jens B. scheint mit seiner Urlaubsplanung nicht zufrieden zu sein…

September 20th, 2008

Abgelegt unter: Urlaub — Frolln Schmoll @ 17:29

Vorschlag

Größtmögliche Unverschämtheit des Jahres

Zweitmeinung

Gewinnspiellücke

Drittmeinung

Ungerecht verteilte Freizeit

Und hoch

post Arno-Erich C. mault rum

September 12th, 2008

Abgelegt unter: Temulenz — Frolln Schmoll @ 17:46

TEMULENZ:

Zustand der verzweifelten Ratlosigkeit eines Autofahrers, wenn er auf der Suche nach einem bestimmten Ziel zu wiederholten Malen in die Irre fährt, obwohl er sich genau nach der Karte richtet und nach langer Odyssee schließlich das Ziel wider alle Logik in einer der Karte diametral engegengesetzten Richtung findet. Selbiges widerfuhr mir, als ich im Münsterland, der Karte folgend, das Wasserschloss Westerwinkel suchte.

Zweitmeinung:

Völlig geräuschlose Flatulenz von wahrhaft umwerfender olfaktorischer Wirkung, deren Urheber in einer Runde von mindestens fünf Personen mangels akustischer Richtungsinformation kaum identifizierbar ist. Wer sich als Erster über die mephitischen Dünste beschwert, läuft Gefahr, selber verdächtigt zu werden gemäß dem Frankfurter Sprichwort: “Wers zerscht riecht, aus dems kriecht!”

Drittmeinung:

Selektive Schwerhörigkeit, bei Männern weit häufiger verbreitet als bei Frauen. Konzertante Musik aus den großen Boxen der HiFi-Stereoanlage wird noch hervorragend wahrgenommen, doch die gereizt-mahnende Stimme der Ehefrau: “Stell den verdammten Kasten endlich leiser!” wird meistens überhört, sofern sie den Lautstärkepegel des Orchesters nicht um mindestens 10 db (A) übertrifft.

Viertmeinung:

T(heodosius) E(waldus) Mulenz. Im frühen 13. Jhdt. züchtete er als neue Spezies den Maulaffen. Er hielt diese Tiere auch feil, doch niemand wollte sie kaufen. Durch Fehlschläge ließ er sich jedoch nicht entmutigen und züchtete weiter: Maultiere, Maulesel und als Futter für selbige die Maulbeeren. Ihm zu Ehren heißen die Maulesel heute noch Mulis. Auch Maultaschen und Maulkörbe soll er erfunden haben, doch da es damals noch kein Patentamt gab, brachten ihm seine Erfindungen nicht den erwünschten wirtschaftlichen Durchbruch. So starb er einsam und verarmt als Maul-Held.

Und hoch

post Joachim K aus R / OH in USA bringt frischen Wind

September 12th, 2008

Abgelegt unter: Temulenz — Frolln Schmoll @ 17:45

Temulenz
die Stark gesteigerte Form der -> Flatulenz. Oftmals eine Folge unmäßiger Nahrungsaufnahmegelage wurde die T im Ruhrgebiet des beginnenden 7. Jahrzehnts des letzten Jahrhunderts oft auch gerne als “Landgang der Nichtmatrosen” bezeichnet. Eine durchaus zutreffende, wenn auch harsche Vereinfachung eines sehr komplexen Prozesses.

Zweitmeinung:

Temulenz die Hörbare Schwingung im unteren Frequenzbereich, zumeist verursacht von schwankenden Hochhäusern kurz vor dem Einsturz…

Und hoch

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