rulururu

post Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. macht dem Meister lürisch Konkurrenz

Juli 26th, 2008

Abgelegt unter: Kamangah, Katexochen — Frolln Schmoll @ 13:19

Adalbert von Katexochen
blamierte sich bis auf die Knochen,
als er seiner Pfrau gestand,
dass er Pflaschen besser pfand.


Neues aus dem Reich der Fabel:
Kain erschlug den Bruder Abel
ganz ohne Elektrokabel.
In Wirklichkeit war Abel übel,
statt eines Kabels war’s ein Dübel.
Den Rest, ihr werdet es nicht fassen,
kamangahtrost links liegen lassen.

Und hoch

post Michael G. jehts jut

Juli 26th, 2008

Abgelegt unter: Jejunitis — Frolln Schmoll @ 13:10

JEJUNITIS:

Der Medienkult führt zu seltsamen Verhaltensweisen. Menschen, die sich zu Talkschaus drängeln, damit die Welt erfährt “Hilfe, mein Fußpilz versteht mich nicht”, Kautschpotätohs, die ohne ihre 6 Stunden TV pro Tag Entzugserscheinungen haben, Linsenhopser, die vor jede Kamera springen, und nun dies: Bei altgedienten Vielfach-Studiogästen, die schon reflexartig auf den Leuchttext “Jetzt klaschen!”, “Jetzt lachen!”, “Jetzt jubeln!” reagieren, bemerkt man eine zunehmende Unfähigkeit, Emotion spontan, insbesondre ohne schriftliche Aufforderung zu äußern. Wer in Augenblicken höchsten Glücks seiner Freude nur noch nach “JEtzt JUbeln!” Ausdruck verleihen kann, der leidet - logischerweise - unter JEJUNITIS…

Zweitmeinung:

.. “denn lasset dia ma ju jehn, wa!” - “Jehts jut? Jeht jut, naja, jeht so, und selbst - jehts jut?” haben als Abschieds- und Begrüßungsfloskeln (eingedeutscht vom “ça va? - ça va!” derart überhand jenomm (pardon: natürlich Genom), dass Dativschützer und andere Instanzen der Pflege des kulturellen Erbes gegen diese “JE-JU-nitis” in Feld gezogen sind…

Und hoch

post Arno Erich C. geht ein Licht auf

Juli 19th, 2008

Abgelegt unter: Jatagan — Frolln Schmoll @ 11:13

JATAGAN:

Bekanntlich herrschte laut Exklusivbericht der Bibel im Ur-Anfang des Weltgeschehens ein entsetzliches Tohuwabohu, bis Gott der Herr rief: “Es werde Licht!” Was Moses nicht überlieferte, aber jeder gut geschulte Okkultist in der Akasha-Chronik nachlesen bzw. nach-hellsehen kann: Gott fragte sicherheitshalber übers Sphären-Telefon beim Chefbeleuchter nach: “Ist der Tag jetzt an?” - “JA, TAG AN!” meldete der Chefbeleuchter zurück, nachdem er zuvor alle Sicherungen überprüft und den Steuerstromkreis zum zentralen Haupt-Schaltschütz geschlossen hatte. Und mit einem Schlage ward es Licht…

Zweitmeinung:

Im Lichte der Hegelschen Philosophie betrachtet ergibt sich der Jatagan mit dialektischer Notwendigkeit als die ontologische Negation des Neinnachtaus. Dieser offenbart sich dem denkenden Betrachter in zwingender logischer Konsequenz als dialektisch-ontologische Negation des Jatagan. Folglich korrelieren Jatagan und Neinnachtaus miteinander als polares Gegensatzpaar wie Yin und Yang, Tag und Nacht, Gut und Böse, Wärme und Kälte, Licht und Finsternis, in der persischen Religion personifiziert als Ormuzd und Ahriman. Was aber wäre die bloße Polarität ohne den Begriff der Steigerung? Die durch Goethe erweiterte Hegelsche Dialektik schließt beide Gegensätze in sich und erschafft in der Steigerung etwas Neues, aus den polaren Gegensätzen allein nicht Erschließbares. Als Idee der Steigerung kann der Geist begriffen werden, einerseits als “Geist an sich” (Kant), andererseits auch als Ungeist, Quälgeist oder Poltergeist. In seiner edelsten Form tritt er uns jedoch als Weingeist entgegen, der auch zum Melissengeist metamorphosiert gedacht werden kann. Als solcher schließt er die Gegensätze von Jatagan und Neinnachtaus in sich ein, sie gleichzeitig überhöhend.

Drittmeinung:

Schneller, kleiner, offener Begleitwagen für die Tour de France, besetzt mit Kameraleuten, Betreuern und Beobachtern, jagt auf Tuchfühlung direkt neben dem Peloton her.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister Karl S. spottet jeder Beschreibung

Juli 19th, 2008

Abgelegt unter: Jatagan — Frolln Schmoll @ 11:08

Vorschlag:

(mhd.) jem. oder etw. m. Spott < = jata> belegen bzw. verfolgen < = gân>,
nachgewiesen in einem jüngst in Hamburg auferfundenen Gedicht des
Walther v. d. V. aus Würzburg oder so:

Nimer nit mêr jatagân!

Alen wêrtezt fæciman
înez laz dir sâgen
nimer nit soltû jatagân,
daz soltû nit mêr wâgen!

Sonzt pact mich eine zörnelîn
und ich werdz nâch dir trâgen.
biz werdztû hûndertwantzik sîn
wird kumer an dir nâgen.

In füredêr dînen tâgen
soltu nu nit mêr jatagân.
nit mêr sol înez klâgen,
des alen wêrtezt fæciman.

Zweitmeinung:

Die Zweitmeinung entspricht b. a. W. der Erstmeinung. Indes sollte Coffee To Go mal facmannisch richtig beschrieben werden: Viel zu teuer, viel zu abgestanden, viel zu pappbebechert.
Viel zu eklig also. Entspricht allerdings der zunehmenden Dreckfresser- und -trinkerei unter den Menschen. Demnext wird die Erzeugung von Fleisch in der Retorte möglich sein (Meat To Spew), wie die Medien berichten. Prost Mahlzeit allerseits!

Najata, der Trend gat zur b. a. W. Zeitmeinlication (s. u.):

Dem KurzweilÖlf

Nicht schon wieder Chiffonade!
Wir sind erst (fast) im Jahre Zwölf!
Sendet Tschwarze Tschokkolade
Jenem FacMan KurzweilÖlf.

Zwar gäbs die erst im Jahre 20
Und nicht schon jetzt im Jahre Elf.
Doch wär die Tschogg in 20 ranzig.
Tschickt sie drum jetzt an den Herrn Ölf.

Pfeine Tschwarze Tschokkolade
(Die KurzweilÖlf noch nie verwarf).
Bis 20 please no Chiffonade
(wenn man darum bitten darf).

Und hoch

post Michael G. schiebt noch einen nach…

Juli 11th, 2008

Abgelegt unter: Lakschmi — Frolln Schmoll @ 22:07

LAKSCHMI: stylisches Haarpflegeprodukt, das in Bollywood-Produktionen für festen Sitz der tiefschwarzen Haare sorgt, geniest auf dem Subkontinent als “must have” der Stars Kultstatus.
Eine ganze Reihe von nachgeschobenen Körperpflegeprodukten wie LakRitze für sie, LakAi für ihn oder LakMus als Babynahrung konnten allerdings nicht an den Erfolg des Originals anknüpfen.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister und die Chauvie-Kasse…

Juli 11th, 2008

Abgelegt unter: Autlerin — Frolln Schmoll @ 20:35

AUTLERIN
®, das; -ins, -ine (Kunstwort, v. lat. aut - aut = entweder - oder): Entscheidungskraftstärkungsmittel; verhindert das Verhungern der weiblichen Bevölkerung vor übervollen Kleiderschränken und - bei rechtzeitiger Verabreichung an die Kundinnen - Nervenzusammenbrüche bei ihren Begleitern sowie bei Kellnern, Schuhverkäufern und Fahrlehrern.

Und hoch

post Jens B. schmollt und ist nicht zu besenftigen

Juli 5th, 2008

Abgelegt unter: Netsuke — Frolln Schmoll @ 12:59

Vorschlag:

Kurznachrichtenzeichensparmaßnahme für “nicht so ganz in Ordnung” (von ” net so okay”);

Zweitmeinung:

NE|TSU|KE die; -, -n hämische Schelte gegen einen
freundlichen Hinweisgeber, der auf kleine Unstimmigkeiten aufmerksam macht, oft gepaart mit grammatischen Fehlern

Also meine Damen und Herren Gewinnversendungsfeen, PHP-Zivilisten, Auswertungsassistenten und FacMänner, gern geschehen mit den kleinen Kriticken (sic!). Und demnächst bitte statt “Reperatur” mal “Reparatur” (von lat. reparare) schreiben, es sei denn, Sie wollten die Seite durchpflügen lassen. Dann aber besser Reperartur, gelle? Herr Facman haben sich aber noch sehr zurückgehalten. Wie das Gelächter, so der Fehler.

Denn wenn wir schon einmal dabei sind, habe ich gefälligst auch meinen Senf dazu gegeben und nicht nur einfach. (Sic! Siehe: “sofort seinen Senf in Form von „habt’s Euch sehr kurz gehalten dieses Mal. Es steht ja unerwartet wenig drin in der Gewinnerseite …”, ja, dann …”.) Als ob ich nichts besseres zu tun hätte…

Und hoch

post Bei Michael G. gehen die ehelichen Pflichten vor die Hunde

Juli 5th, 2008

Abgelegt unter: Netsuke — Frolln Schmoll @ 12:49

NETSUKE

Chinesisch für “Eisenbahn”, geht zurück auf die Einweihung der Deilthaler Eisenbahn von Kupferdreh-Hinsbeck (heute Stadt Essen) nach Nierenhof bei Langenberg (heute Stadt Velbert) durch Prinz Wilhelm, den Bruder des damaligen Königs, am 20.09.1831. Auf die Frage des chinesischen Gesandten “Bitte elklälen, was das sein?” wurde ihm geantwortet: “Na, dat is ne Zug, woll?” “Ah, Netsuke!”

NE-TSUKE

Höfliche Floskel, mit der man das traditionelle chinesische Gericht “TSUKE” (Hundehoden, in hauchdünne Scheiben geschnitten, mit Sojasoße und Gemüse im Wok zubereitet) ablehnt. Üblicherweise wird jedoch Zustimmung durch “Tsuke-Yaki!” signalisiert. In westlichen Ländern hat sich das Kastrieren von Rüden in der Restaurantküche (wegen frischer Zubereitung) nicht durchsetzen können, hier wird zumeist abgehangenes Rindfleisch verwendet. In wirklich guten China-Restaurants der kantonesischen Küche empfiehlt es sich allerdings, bei Bestellung die tatsächlich verarbeiteten Zutaten abzuklären.

NETSUKE

Japanisches Spielzeug für Erwachsene. Ursprünglich traditionelle japanische Potenzprothese: Eine kleine Matte aus Bambusstäbchen, um das schlaffe Glied gewickelt und mit einem Seidenband befestigt, musste bei sonst drohendem Gesichtsverlust mit anschließendem Harakiri als Zeichen guten Willens akzeptiert werden. Da die Samurai bei kriegsbedingt häufiger Abwesenheit ihr Netsuke als symbolischen Stellvertreter im Ehebett zurückzulassen pflegten, wurde wegen der praktischen Verwendbarkeit der Bambusrolle auch ohne angebundenen Ehegatten der Begriff schließlich allgemein für Dildos verwendet. Heute ist NETSUKE ein Gattungsbegriff für die Kombination aus Vibrator und Tamagotchi: das Spielzeug lässt sich nur bei regelmäßiger artgerechter Pflege und Fürsorge bestimmungsgemäß verwenden…

Hmmm, Herr G, wenn ich mir diesen letzten Vorschlag so vor dem geistigen Auge zergehen lasse und in Verbindung mit Ihrem unten stehenden Vorschlag zur korrekten Frollnansprache bringe, überlasse ich den Herrn wohl doch lieber gleich dem Harakiri und wende mich netsukenlos dem Suff zu…

(…) Denken Sie sich einen locus amoenus, ein Herr, der Ihr Wohlgefallen findet, flüstert beim Ohrläppchenknabbern so etwas wie “Du schönste Blüte im Garten der Lüste, Du Vallisneria, Du…”, und nun vergleichen Sie dies mit einem schulterklopfend hingeworfenen “Naa, Du alte Sumpfschraube!?” (zumal bei undeutlicher Aussprache auch Verwechselung mit dem hierzulande durchaus gängigen Attribut “Suffschraube” nicht auszuschließen wäre) (…)

Und hoch

post Arno Erich C. zum Thema “Verkehrssicherheit”

Juli 5th, 2008

Abgelegt unter: Netsuke — Frolln Schmoll @ 12:40

NETSUKE - Das kommt mir japanisch vor! Japanische Spezialvariante der Blutrache innerhalb eines Yakuza-Clans. Ein Yakuza, der einen Fehler gemacht hat, ist bekanntlich verpflichtet, zwecks Wiedergutmachung sich einen kleinen Finger abzuhacken und dem Boss zu schicken. Wenn aber der Boss seinen Vasallen zu Unrecht beschuldigt, ist er an der Reihe, zur Sühne für den Verlust des Vasallen-Kleinfingers sich selber etwas abzuschnippeln, nämlich den Schniedel, und diesen dem Vasallen zu übersenden. Kommt realiter nur äußerst selten vor, ist aber als theoretische Möglichkeit im japanischen Ehrenkodex vorgesehen.

Zweitmeinung:

Dem Schutz der Intimsphäre dienende Sicherheitsvorrichtung in japanischen Autos der Oberklasse, gegen einen nicht unerheblichen Aufpreis erhältlich. Eine winzige, versteckt angebrachte Videokamera registriert ständig die Bewegungen und das Verhalten der Insassen und vergleicht das aktuelle Bild mit den im Bordcomputer gespeicherten Bewegungsmustern. Sobald intime, das Paarungsverhalten einleitende Zärtlichkeiten erkannt werden, setzt der Computer den Sichtschutzmechanismus in Gang: Die unsichtbar in allen Scheiben eingelassenen Flüssigkristallschichten werden auf “Dunkel” geschaltet und färben die Scheiben binnen 5 Millisekunden pechschwarz. Mit lückenlosem Übergang flammt die Innenbeleuchtung auf, damit die Insassen nicht im Finstern herumtappen bzw. -fummeln müssen.

Drittmeinung:

Durchblicklücke an Kimonos japanischer Prostituierter. Erleichtert dem Kunden die Entscheidung für die Dame seiner Wahl durch die Möglichkeit, einen diskreten Blick “zwischen die Herzen” zu werfen. Die Netsuke gibt es in drei Ausführungsformen: Offen, Netz und Chiffon (siehe: Chiffonade).

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. auf der Suke nach einem Üksten Lürik

Juli 5th, 2008

Abgelegt unter: Netsuke — Frolln Schmoll @ 12:34

Vorschlag:

Schluckab; Überwindung des unter Lürikern verbreiteten Lesungsschluckaufs (Súke) durch meditative Konzentration oder externe Ablenkung; der verdiente Anthropologe Vicco von Bülow hat den Wandel von Súke zu Netsuke und vice versa hier beispielhaft dokumentiert.

Meinzweitung:

Angebissene Lürik darf (an der
Elbe Auen zumindest) nicht
schnöde herumliegen. Deshalb
hier vollverständicht:

krawehl, krawehl!

krawehl, krawehl!
taubtrüber ginst am musenhain
trübtauber hain am musenginst
krawehl, krawehl!

krawehl, krawehl!
gintrüber sam must taubenhain
haitauber mann trübt musegins
krawehl, krawehl!

krawehl, krawehl!
taubrübe amt grinst husenmain
trübhaimer gin staubt musen an
krawehl, krawehl!
krawehl, krawohl.

[Indes verdichte sich der
Verdacht, dass hier nur
scheinbar ein serbophiler
Großdichter durchzuscheinen
scheint …]

Vorschlag:

Politisches Lautgedicht (südd.), das dereinst der Jandl der CSU und wirkl. Lürikmeister perfekt* vorzutragen wusste.

*

Meinzweingut:

Üksten!
Suke
Netsuke
Garnetsuke
Nimmernetsuke
Garnimmernetsuke
Garnimmermehrnetsuke
Garnienimmermehrnetsuke
Garnienichtnimmermehrnetsuke -> Üksten!
Netmehrgarnierkniesummer
Immermehrgarnetnukes
Kennetimmersugar
Kummernetisen
Getarsnuke
Sektune
Uske:
Üksten!

Und hoch

ruldrurd
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