rulururu

post Vor und nach dem Spiel mit Lürikmeister Karl S.

Juni 27th, 2008

Abgelegt unter: Onager — Frolln Schmoll @ 08:34

ONAGER
… ist der Mensch in der Phase seines irdischen Seins. Vor und nach dieser Phase ist er Offager und somit ein Opfer des Anti-Aging.

Und hoch

post Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. kennt Alternativen zur EM

Juni 27th, 2008

Abgelegt unter: Jettatore — Frolln Schmoll @ 08:33

Im alten Rom, wo sonst, öffneten die Jettatore die Fallgitter, um den Löwen freien Eintritt in die Arena des Kolosseums zu gewähren, um von 50000 Zuschauern zu Tode bewundert zu werden. Dieser Beruf gehšrte zu den gefährlichsten des Altertums, zogen es doch die ausgehungerten Löwen häufig genug vor, die Arena zu verschmähen und sich am Eingang an den Jettatoren zu laben.

Und hoch

post Arno Erich C. verduftet - äh, verströmt dufte Düfte

Juni 20th, 2008

Abgelegt unter: Vallisneria — Frolln Schmoll @ 21:49

VALLISNERIA:

Botanischer Name der “Blauen Blume”, Objekt der Sehnsucht zahlreicher romantischer Dichter. Bevorzugter Standort: Lauschige Höhlen, von Springbrunnen aus kühlem, flüssigem Gold mystisch erleuchtet. Es gibt zwei Unterarten bzw. Sorten: Vallisneria romantica und Vallisneria toxica, die sich bei völlig gleichem Erscheinungsbild nur in ihrer pharmakologischen Wirkung speziell auf Dichter voneinander unterscheiden. Beide Spezies verströmen betörende Düfte. Während der Duft der Vallisneria romantica lediglich die Kreativität stimuliert und zur Abfassung schwärmerischer Natur- und Liebesgedichte anregt, enthält das ätherische Öl der Vallisneria toxica geschmacks- und geruchsneutrale, aber hoch giftige Begleitsubstanzen, die schon in geringer Dosis zu progressiver Melancholie, Siechtum und Tod führen. Novalis hat aller Wahrscheinlichkeit nach den Duft der Vallisneria toxica eingeatmet - mit den bekannten Folgen: Er schrieb von da an nur noch schwermütige Hymnen an die Nacht und verstarb in jugendlichem Alter; seinen 29. Geburtstag konnte er schon nicht mehr feiern.

Zweitgemeinung:

Val Lisneria nennen italienische Touristen das Lisnertal in Tirol, ein beliebtes Skigebiet, in dem man sich viele, viele Knochen brechen kann - Man kann es auch lassen und zu Hause bleiben, das ist das Schönste am Val Lisneria.

Verehrtes Frolln Schmoll, zu Vallisneria habe ich noch eine Drittgemeinheit auf Lager.

Hier ist sie: Frau Ria Kwaskowski fragte ihren Mann: “Fahren wir diesen Sommer endlich mal ins Wallis?” - “Ne, Ria”, anwortete Karl-Otto, ihr angetrauter Gatte, weißt du nicht mehr? Wir haben doch schon unser Zimmer im Strandhotel auf Mallorca bestellt, genau wie jedes Jahr! Von dort sind es nur drei Minuten bis zum Ballermann, und du kannst derweil in der Sonne liegen!”

Und noch eine Viertgemeinstheit:

Ein Schnösel der Hoch-Schickeria,
der liebte im Vallis ‘ne Ria.
Vor Amors Gewalten,
da gab es kein Halten
der Arzt schrieb: “Erotomania!”

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post Michael G. aus einer türkischen Großstadt mit deutschen Vororten reicht nach

Juni 20th, 2008

Abgelegt unter: Vallisneria — Frolln Schmoll @ 19:22

Herr G. hat ein Problem: “(…) Ich finde kaum eine Wort der Entschuldigung für meinen Lapsus - wie konnte ich nur - es soll auch gewißlich nicht wieder usw., kurzer Sinn des langen Stammelns: ICH HABE DEN EINSENDESCHLUSS VERPASST (…), zerknirscht er - und Sie bekommen nur einen Auschnitt von dem Geknirsche!
Dabei stimmt das gar nicht. Es gibt Patengören, die lassen viel später einsenden und gewinnen dann doch noch. Jedenfalls: Er hat den richtigen Button (oben links) irgendwann mal gedrückt und darf daher teilnehmen!

VALLISNERIA

Italienisches Weinlokal, in dem speziell der “Vallisnero” ausgeschenkt wird. Dieser Rotwein aus dem Tal des Flüsschens Lis wird wegen seiner tiefdunklen, fast schwarzen Farbe auch “vino nero” genannt. Anderen Quellen zufolge verdankt der Wein seinen Namen der ungewöhnlich schnell einsetzenden berauschenden Wirkung: es wird einem bald schwarz vor Augen… charakteristisches Merkmal einer Vallisneria sind daher die im Hinterzimmer stets vorhandenen Liegen zur Ausnüchterung der Vallisnero-Opfer!

VALLISNERIA

Titel eines frühen Films von Fellini. Erzählt wird die Geschichte der ungewöhnlichen Beziehung zwischen der kokainsüchtigen Prostituierten Valli und dem Versicherungsmathematiker Nero – einer Beziehung, die selbst dann noch Bestand hat, als Nero nach einer Geschlechtsumwandlung unter dem Namen “Neria” zur Kollegin und Konkurrentin von Valli wird…

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post Der irreversible Lürkmeister Karl S. ruft nach

Juni 20th, 2008

Abgelegt unter: Vallisneria — Frolln Schmoll @ 19:14

Vorschlag:

die; - a, -en: (med.) Zutalsturzwahn Nero>; V. kann sich beim Bergsteigern und -wanderern bei über 1.300m Höhe einstellen und vergeht beim Abstieg unter diese Höhe bei gleichzeitiger Zuführung Schwarzer (sic!) Schokolade; auch -> 1300er-Fallsucht gen.; nicht identisch mit dem irreversiblen -> 5000er-Irresein, manifestiert in maßloser Selbstüberschätzung und Alleswisserei, s. -> Messner, Reinhold

Zweitmeinung:
ZweitErstmeinung:

(Ja, ja! War schon auf den gelben Seiten. Aber Herr Rühmkorf hat’s verdient!)

Buchstempel von Peter RühmkorfNach Peter Rühmkorf(9.Juni 2008)

Gestern am Achten Sechsten Nullacht
Hat der Tod Peter Rühmkorf vom Acker gemacht.
Hat der Krebs den Rühmkorf vom Schlitten gerissen,
Den Faden des Lebens zack abgebissen,
An dem er so lang schon herumgenagt.

Uns hat er ein Urgestein abgeschragt,
Unsren Dichter aus Arbeit und Leben geplagt.
(Einen der Besten, wie heut Kondolenzen erweisen
Aus höchstmögenden Staats- und Politikerkreisen,
Die ihn zu Lebzeiten nicht mal lesen ließen).

Naajá.

Lüngi mags postum fein genießen.
Während wir noch in Ohnmacht zerfließen
Kann er spöttisch lächelnd durch uns schweben.
Er kennt es doch schon, sein Sein nach dem Leben:
Gerühmter nach dem Achten Sechsten Nullacht.

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post Der angeblich so mündige Jens B. redet aus

Juni 20th, 2008

Abgelegt unter: Vallisneria — Frolln Schmoll @ 19:11

Vorschlag:

Klasse cerebraler Beeinträchtigungen meist mit biophysiologischer Ursache. Am bekanntesten ist die v. spiralis, der so genannte Drehwurm. Vallisneria transparentis beschreibt etliche Formen von Hirngespinsten. Besonders ausgeprägt sind die Beeinträchtigungen bei der
v. americana, die meist mit Selbstüberschätzung und Unbelehrbarkeit einhergeht.

Zweitmeinung:

27. Buchstabe des kopitschen Alphabets, kurz auch Fai

Randbemerkung:

Pah, was’n das hier unten. Sehr international. Ich frage jetzt nicht, “gennse des ooch in
Sächsch?”

Drittmeinung:

Idiosynkras kurz für “Ich hatte gute Gründe, die ich nicht benennen kann/will/darf.”

Ursprünglich höhnische Floskel; geht zurück auf die kleinlaut gemurmelte Ausrede eines hohen Staatsbeamten gegenüber Maximilian I. von Bayern, warum ein Dekret noch nicht ausgeführt sei: “Weil i’s ne jrie ha’!” [”Weil ich es nicht bekommen habe.”]

Seither zum Spott über Ausreden (”Ihr und Eure Vallisneria!”) verwendet, wurde die Floskel in wenig gebildeten Bevölkerungsgruppen allmählich zur Ausrede selbst. Man meint, ein Fremdwort zu verwenden für den berechtigten Grund einer Verzögerung, der nicht weiter
dargetan werden muss.

Gebildete Bevölkerungsteile, denen die Herkunft des Worts bekannt ist, neigen wegen des Wissensvorsprungs dazu, die Entschuldigung nur milde zu belächeln.

Viertmeinung:

Übermäßige Ausgelassenheit aufgrund unbedeutender Ereignisse, derzeit zu Beobachten in Boston nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Nordamerikanischen Profiliga im
Basketball. “Weil, is ne Ri(esen)-A(kt)!!!” “VALLISNERIA! Ja, ja, jaaaa!!! VALL-IS-NE-RI-AAAAA!!!!”

(Regelmäßig auch in Deutschland, wenn die Fußballnationalmannschaft irgendein Viertelfinale
erreicht. Aber str., a. A. Jens B. aus L.: “VALL-IS-KE-RI-A!!!”)

Ungemeines PS: Merkt Euch doch, was Ihr wollt, aber bitte nicht meine Angaben! Unglaublich, was dem angeblich so mündigen Verbraucher heutzutage alles abgenommen und hinterher getragen wird!

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post Noch eine EM-Partyspezialität, diesmal von Kunstdirektor Wernère “Dewi” D.

Juni 13th, 2008

Abgelegt unter: Kladozere — Frolln Schmoll @ 09:02

Kladozere heißt ein ungarisches Paprikagericht, bei dem Kladosz, die kochfeste Kartoffel vom Plattensee, feingerieben in Prapeszschoten gefüllt, mit geronnenem Ziegenkäse und Weißwein abgemischt, auf offenem Feuer in einem Kupferkessel gegart wird.

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post EM-Partygetränke von und mit Michael G.

Juni 13th, 2008

Abgelegt unter: Kolatsche — Frolln Schmoll @ 09:00

KOLATSCHE:

Mixgetränk: auf 4cl Cola gebe man 6cl Genever, schüttle mit crushed ice, dekoriere mit einer Limettenscheibe und einem gelben (!) Papierschirmchen.
Nach Absorption von 2-3 x KOLA + TSCHEnever hat man garantiert eine Voll-Kolatsche… (Die Schreibweise geht auf den Erfinder und PISA-Durchschnittsschüler Sprit-Pit zurück. Seine Kneipe heißt nicht ohne Grund “Koma”).

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post Jens B. zur Lage der Nation

Juni 9th, 2008

Abgelegt unter: Parablacks — Frolln Schmoll @ 08:58

Vorschlag:
Folge der politischen Korrektheit in den Vereinigten Staaten; gab es vormals noch Schwarze, Weiße und Mischlinge, so gibt es heute nur noch Afroamerikaner, Amerikaner europäischen Ursprungs und die sogenannten Parablacks

Zweitmeinung:
aus dem amerikanischen, angelehnt an die dies ater, insbesondere den “Black Friday”: Tage, vor allem Freitage, mit beinahe so negativen Ereignissen, wie an anderen schwarzen Tag; jüngstes Beispiel: der vergangene Freitag mit dem Ausbleiben der neuen gelben Gewinner- und Prangerseite

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post Arno Erich C. schickt mal wieder fehlgeleitete Google-Anfrager in die Wüste

Juni 6th, 2008

Abgelegt unter: Parablacks — Frolln Schmoll @ 21:08

PARABLACKS: Paramilitärisch organisierte Schwarze Sheriffs, die Herr Schäuble ab 2009, mit Funkgeräten direkt zur bis dahin schlüsselfertigen neuen Überwachungszentrale in Köln ausgestattet, in alle Privatwohnungen entsenden wird als Aufpasser, ob kritische Worte über die Politik der Bundesregierung geäußert werden. Einfache Motzereien, zum Beispiel über zu hohe Steuern, werden mit Einsatz des Gummiknüppels geahndet, in schwereren Fällen (massives Schimpfen auf den Spitzelstaat) erfolgt Festnahme mittels Handschellen, 3 Monate U-Haft und anschließende Deportation nach Guantanamo; in wirklich gravierenden Fällen haben sie vorbeugenden Schießbefehl, etwa wenn jemand zum Islam übertritt und anschließend im Internet nach Rezepturen für Sprengstoff oder gar nach Bauanleitungen für Atombomben sucht. Aber - wer überprüft die Parablacks, ob sie jederzeit ihre Pflicht erfüllen? Dafür sind die METABLACKS zuständig. Für jeden Parablack braucht man einen Metablack, der den Parablack ständig überwacht und kontrolliert. Zur permanenten Überprüfung der Metablacks, ob die ihre Arbeit ordnungsgemäß verrichten, sind EPIBLACKS notwendig. In jedem Haushalt wird deshalb je ein Para-, ein Meta- und ein Epiblack auf Dauer einquartiert. Wer aber wird die Epiblacks kontrollieren? Für diese Funktion werden die HYPERBLACKS in speziellen Dschungel- und Wüstencamps ausgebildet. Für jeweils 3 bis 4 Epiblacks ist ein Hyperblack vorgesehen, der Herrn Schäubles Kommando direkt untersteht und ihm durch Treue-Eid zu lebenslangem blindem Gehorsam verpflichtet ist. Hinzu kommen noch die PERIBLACKS, die im Falle der Verhaftung eines verdächtigen Bürgers Häuserblocks oder auch ganze Stadtteile hermetisch abriegeln, damit niemand erfährt, wohin und auf welche Weise sein Nachbar plötzlich spurlos verschwunden ist. Die AMPHIBLACKS kommen von zwei entgegengesetzten Seiten in die Stadt einmarschiert, um den Gegner in die Zange zu nehmen. Die aus der Sicht des Bürgers schlimmsten Truppen sind aber mit Sicherheit die KATABLACKS. Sie werden gegen Ostermarschierer, Friedens-, Umweltschutz- und Anti-Bespitzelungs-Demonstranten eingesetzt.Über welche Schreckenswaffen sie verfügen werden, ist Staatsgeheimnis ersten Ranges. In der End-Ausbauphase des neuen Sicherheitssystems wird es, u. a. auch als Folge der Dezimierung der Bevölkerung durch KATABLACKS-Einsätze, bald nicht mehr genug Bundesbürger geben, die zu überwachen sich noch lohnt, da schließlich fast jeder Mensch damit beschäftigt sein wird, irgendwelche anderen wildfremden Leute rund um die Uhr zu bespitzeln. Aaaaaaaaber: WER KONTROLLIERT SCHÄUBLE??

Zweitmeinung: US-Fallschirm-Spezial-Eingreiftruppe von ganz hyper-ultraharten ausgekochten Kerlen, die alle schwarze Hautfarbe haben müssen, a) weil kein Weißer die Strapazen der hyper-ultraharten Ausbildung überleben würde und b) damit Geld wie auch logistischer Aufwand für Tarnbemalung bei Nachteinsätzen eingespart wird.

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