rulururu

post Jens B. bindet uns einen Bären auf

April 28th, 2008

Abgelegt unter: Edaphon — Frolln Schmoll @ 08:59

Vorschlag:

Kompetente Mitteilung eines Radiohörers im Mitmachradio. So wie jüngst hier, als ein Hörer den latenten Braunbärenrassismus anklagte, werden doch die (weißen!) Eisbären allüberall gehuldigt und die (farbigen!) Braunbären - insbesondere in Bayern - ohne faires Verfahren einfach niedergeschossen.

Zweitmeinung:

Bislang weitgehend unbekannter Teil III der Anlage “Gebührenverzeichnis für ärztliche Leistungen” der Gebührenordnung für Ärzte zu besonderen Honoraren für Ärzte mit einer besonderen Qualifikation zur Bedienung der Produkte der EDAP Gruppe. Insbesondere die Benutzung des modernen Nierensteinzertrümmerers kann die bisherigen, stark invasiven Eingriffe in den Bauchraum
vermeiden.

Und hoch

post Arno Erich C. zieht uns die Würmer aus den Ohren

April 28th, 2008

Abgelegt unter: Edaphon — Frolln Schmoll @ 08:42

EDAPHON:

Von Meister Eder erfundenes, extrem empfindliches Spezial-Horchgerät. Mit diesem wollte Meister Eder die Klopfgeräusche der Holzwürmer in seinen Möbeln abhorchen und ihren Klopfcode entschlüsseln. Nach Erlernung der Holzwurmsprache wollte er seine Feinde durch eingespeiste Klopfsignale zum Aufsuchen bestimmter Orte veranlassen, an denen er Giftköder auszulegen beabsichtigte. Doch Pumuckl hatte Mitleid mit den armen Tierchen. Er vereitelte die Pläne seines Meisters, indem er die Holzwürmer warnte und sie instruierte, sich muckswürmchenstill zu verhalten, wenn sie ihre Holzfraß-Orgien abhielten, damit Meister Eder keine Geräusche aufnehmen konnte. Zusätzlich zog er des Nachts den Mikrophonstöpsel heraus, folglich registrierte das Gerät nicht das leiseste Tönchen von den Klopfchören und Freudentänzen der Holzwürmer. Enttäuscht warf Meister Eder seine Erfindung mitsamt den Konstruktionsplänen in die Mülltonne, wo sie noch am selben Abend der Verfassungsschutz fand. Wozu dieser die Erfindung seitdem benutzt, kann man sich unschwer vorstellen.

Die Edaphon-Ode

O Muse, spitze mir die Feder,
Besingen will ich Meister Eder,
Der erfand das Edaphon,
Zu enträtseln Holzwurms Ton.
Ein Gehäus’ vom Holz der Zeder
Polstert er mit weichem Leder.
Darein montiert er, ahnt Ihrs schon?
Das allerfeinste Mikrophon.

Refrain: O du gutes, o du feines, O du schönes Edaphon!

Nun lötet er wie ein Berserker
Den hochsensiblen Tonverstärker.
Mit Röhren und auch Transistören
Verstärkt er, was kein Mensch kann hören.
In Mono und in Stereo
“Tick-Pick!”, so tönts, schockschwereo!
Der Bauernschrank ist schon marode,
Porös die Chippendale-Kommode!

Refrain: O du gutes, o du feines, O du schönes Edaphon!

Der Meister knurrt voll grimmer Wut:
“Ihr gottverdamte Holzwurmbrut!
Hab ich erst raus, wie Ihr so tickt,
werdt’s alle mit Strychnin beglückt!”
Doch Pumuckl, der Zwerg der Werkstatt,
Bedenken ob des Meisters Werk hat.
Er warnt die Würmer: “Haltet still,
Der Meister Euch vergiften will!”

Refrain: O du gutes, o du feines, O du schönes Edaphon!

Er schaltet ab das Mikrophon,
Aufs Band kommt nicht ein einz’ger Ton.
Der Meister hält sich für blamiert,
Nicht ahnend, wer hier sabotiert.
“Nur fort”, schimpft er, “mit dem Gelumpe,
Eh ich noch Forschungsgelder pumpe!”
Das Ganze schmeißt er in die Tonne,
Die Würmer mampfen voller Wonne.

Refrain: O du gutes, o du feines, O du schönes Edaphon!

Am selben Abend aus dem Schmutz
Hervor zerrts der Verfassungsschutz
Mitsamt den Plänen für den Bau -
Lags schon im Müll, so ists kein Klau!
Der erfolgsbeglückte Spitzel
Kriegt spendiert ein Extra-Schnitzel.
Ich wette, der Herr Schäuble schon
Behorcht uns jetzt per Edaphon!

Refrain: Nimmer gutes, nimmer feines, Nimmer schönes Edaphon!

Lürik-Enthusiast Arno Erich C. aus C.-R.

Zweitmeinung:

Erstmalig beobachteter Zustand der Sprachlosigkeit bei Edwin F., bekannt unter dem Spitznamen “Ed der Schwätzer”. Seine Frau betrog ihn mit einem Taubstummen, weil Ed niemals seine Klappe halten konnte, sie aber Momente der Ruhe brauchte. Als Ed eines Abends von der Arbeit zu früh nach Hause kam und seine Frau in den Armen des Hausfreundes erblickte, verschlug es ihm die Sprache, er brachte kein Tönchen mehr heraus. Triumphierend rief darauf sein untreues Weib: “Endlich! Zum ersten Male erlebe ich meinen Ed aphon!”

Drittmeinung

(Übersetzung aus dem Dänischen): Patentschrift über die Erfindung des dänischen Multi-Erfinders Erik Danielsen (Namenskürzel E-Da), beim Königlich Dänischen Patentamt unter der Nummer #****###.**##.###.8012 registriert als Vorrichtung zur Hörbarmachung von Schallschwingungen aus der Vergangenheit , bestehend aus einem dünnen hoch elastischen Stahlstab (1), der zwischen den Polen eines superstarken Permanentmagneten (2) frei schwingen kann. An seinen Enden sind Kabel (3), (4) angebracht, die an den Eingang eines speziell beschalteten Instrumentationsverstärkers (5) führen, dessen Signal von dem nachgeschalteten Tonfrequenzverstärker (6) weiter verstärkt und im Lautsprecher (7) hörbar gemacht wird. Anspruch 1: Alle in der Vergangenheit stattgefunden habenden Schall-Ereignisse, insbesondere das Gebrüll der Dinosaurier während der Jura- und der Kreide-Epoche, haben ihre Spuren der Umgebung eingeprägt. Wenn es gelingt, ein fossiles Mineralstück zu finden, dem die Wellenstrukturen eines Schall-Ereignisses in einem Moment kurz vor der mineralischen Erstarrung eingeprägt wurden, kann dieser Schall von besagter Vorrichtung wieder zu Gehör gebracht werden, indem man mit der feinen Tastspitze (8), die am vorderen Ende des Stahlstabs (1) angebracht ist, über die Mineral- oder Gesteinsprobe fährt, wodurch die Schwingungen in dem bewegten Stahlstab durch das Feld des Permanentmagneten einen Strom induzieren, der vom Verstärker (5) aufgenommen und schließlich über den Lautsprecher (7) zu Gehör gebracht wird. Anspruch 2: In Mineralproben, die keine Saurierknochen, sondern versteinerte Insekten enthalten, können bei geeigneter Auswahl des Probenmaterials auch deren Geräusche hörbar gemacht werden, z. B. das Husten von Flöhen, die Blähgeräusche von Mücken oder das Summen von Wespen bzw. Bienen. Anspruch 3: Bei geeigneter Einstellung der Zeitfilterschaltung (9) im Gegenkopplungszweig des Instrumentationsverstärkers (5) können auch Töne und Geräusche aus weniger weit zurückliegenden Zeitabschnitten untersucht werden, z. B. aus den Bruchstücken der Burgruine Jagsthausen (Baden-Württemberg, Deutschland) der genaue Wortlaut, den der Ritter Götz von Berlichingen dem Gesandten des Bischofs entgegenschleuderte oder im Tower zu London die letzten Worte der Maria Stuart, die sie vor ihrer Enthauptung sprach. Anspruch 4: Die besagte Vorrichtung eignet sich hervorragend als universelles Werkzeug zur Erforschung der gesamten Geschichte der Erde von der geologischen Vorzeit bis in die jüngste Vergangenheit vorausgesetzt, man findet das geeignete Stück Material, das die Schallschwingungen aufgenommen hat, die der Paläontologe, Archäologe oder Historiker sucht, um seine Thesen zu untermauern bzw. die Thesen der Gegenseite zu widerlegen. Patent erteilt zu Kopenhagen, den 27. Januar 2008

Und hoch

(Hmmm… Und erstmalig überlege ich, ob ich den “Und hoch”-Link nicht schon mal zwischendurch setzen sollte…)

post Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. bringt uns die Flötentöne bei

April 26th, 2008

Abgelegt unter: Edaphon — Frolln Schmoll @ 09:14

Sie spielte auf dem Edaphon
und traf dabei fast jeden Ton.
Ob er nun falsch klang oder richtich,
das war ihr nie besonders wichtich.

Das Edaphon ist eine Laune, manche sagen auch Evolutionsirrtum, der Musikinstrumente. Ein dem Xylophon nachempfundenes Klimperteil, dessen Klangkörper aus Edamer Käse geschnitzt zwar keinen Ton erzeugt und somit für Geräuschempfindliche ebenso willkommen ist wie für ortsansässige Mäuse, belegt in den Charts der meistgegessenen Instrumente seit Jahren Platz eins, mit weitem Abstand zur Schokoladentrompete.

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. posaunt seine Vorliebe für alten Käse hinaus

April 26th, 2008

Abgelegt unter: Edaphon — Frolln Schmoll @ 08:48

Vorschlag:

Vokalerzeugegerät in der linguistischen Wissenschaft für das normierte lange “E”. Entsprechend gibt es jeweils das Ada-, Ida-, Oda- und Udaphon. Für die kurzlautenden Vokale tritt eine Dental/Labialabweichung ein ( Alla-, Ella-, Illa-, Olla- und Ullaphon). Die Umlauterzeugegeräte sind sämtlich jeweils vom Eda- oder vom Ellaphon abgeleitet. Der erfolgreiche Einsatz der Vokal- und Umlauterzeugegeräte als Normlauterzeuger wird jedoch in Frage gestellt durch erhebliche Entwicklungsschwierigkeiten bei den Konsonantenerzeugegeräten, die insbesondere durch immer wieder aufflackernde Gutturalia-Aussprachestreitigkeiten mit alpenansässigen Linguisten noch verschärft werden.

Und weil’s so schön war, hier noch mal die
Zweitmeinung:

edaphon.png

Gibts nicht bestaat niet!

Hollænders, Beijder- und Nederlænders! Maatschappis!
Horchet auf und vernehmet mich uijberdeutlicht!
Een Trio Mannheimer Moffen dudigen Hauses schrieb widerlicht:
Kaastrompetten gebe es nicht, unsere netten,
Gar feinen Edammer kaastrompetten.

Heij, welch een Opschreej, erstauntem Raunen folgend
Œberwoogt nu dat kgl.-nederlændische Grootrijk!
Nationenweit greijft flugs die Beatrixige Untertanenschaft
Zu Millionen kaastrompetten, gen. Edaphone
Und blæjst empœrt hineijn mit Macht und Kraft.

Een gewaltigt Kaastrœjten grollert mit wachsender Macht
Gen Zuidoost, schallert durchs mittlere Rheintal,
Rœrt durch das Binger Loch, erschuittert brutaal
Mainz, Dainz wies Baden, macht Frank fott,
Kulmineert uijber und platzt dondernd op Mannheijm.

Ohren-, nasen-, und hirnbetæubend knallt es in die Quadranten:
Door mæchtiges Kaastrompettengeschall nun gar offne Ellipsen,
In denen sich Lettern und Ziffern gänzlich sinnlos verlieren.
Dem Café Herrdegen entbutzt es die butzenen Scheiben.
Der sæmtlichene Mannejmer Dreck zerfællt stracks zu Brœsel.

Sinistere kwaadwillig zwartgeelkurzweijlseitige Dudensnœjsel!
Das tatet durch tumbes Verleugnen des Kgl.-Edaphonischen
Ihr, FacMan, Auswertungsassistoris, HTML-Zivilboche!
Wider besseres Wissen berieft ihr das donnernde Elend herauf.
Nederlandse kaastrompetten, Edaphone die netten, gibts dosch.
Nosch und nosch.

Uijberdolgemetscht van Karl “Kaas Wagenmaker” S.

Außerdem:

Kurzbezeichnung für Eduard den Stimmlosen, Pfalzgraf von Simmern (vulgo: Ed Pfeifei), der seine Stimmlosigkeit seiner vorauseilenden Verwandschaft mit dem UFA-Stern Ilse Werner, geb. Still (sic!) verdankte. Als ihr Mentor Paul Joseph Goebbels Besagter diesen genetischen Umstand verdeutlichte, pfoff sie äußerst. Dem Jupp hattet ziemlich jefallen.

Zweitmeiselung:

Aus dem Zyklus Phone und Klone der Käsejäger III

DASKOMMTDAPHON!

O Edaphon,
Wir sind betrübt.
Weil der Herr Fac-
Man dich nicht liebt.

Herr FacMan schrub
- der Böselwicht -
Dich gebs als Kaas-
Trompette nicht.

Ach Edaphon,
Erklinge doch!
Sing uns von Edam
Noch und noch.

Der Käse ist
Unser Begehr
Und dein Tönen
Noch viel mehr.

Die dies negiert,
Die FacPerson,
Verbot dir je-
Den Käseton.

Spieltest du
Von Schokolad:
Dem FacHerrn
Würds Negieren fad.

Von Schokola-
De nicht die Spur!
Ach, spiel du uns
Von Käse nur.

So spiel mit Fleiß
Von Edam fein!
Der Ort soll ja
Voll Käse sein.

Denn Edam ists,
Wo du entstandst,
Wo man mit Kä-
Se füllt den Wanst.

So klinge fein,
Mein Edaphon,
Von feinem Käs
Mit holdem Ton!

(Ganz leis erklingt
Das Edaphon.
Das soll es nicht,
Wir wissens schon.

Und doch entringt
Sich ihm manch Ton.
Mein Herze bricht.
Das kommt daphon.

Das kommt daphon,
Dass es ertönt
Und meine Oh-
Ren zart verwöhnt.

Ach töne doch,
Mein Edaphon,
Klar gibt es dich,
Des Susa Sohn!

Und so erkling
Manch Edamton
Aus Dir, O fei-
Nes Edaphon!

Ganz hold erklingt
Das Edaphon.
Das mag wer nicht.
Wir wissens schon.

Auch hört der Fac-
Man keinen Ton.
Ihn ignoriert
Das Edaphon.

Doch klingt es schön
Mit Käseton
Trotz Kaasverbots:
Das Edaphon.)

Und hoch

post Michael G. (durchaus verwandt mit gewissen Nachwuchstalenten) ruht sich mitnichten (und söhnen) auf seinem Lorbeer aus

April 26th, 2008

Abgelegt unter: Edaphon — Frolln Schmoll @ 08:29

EDAPHON

Rhetorische Kunstfigur: zirkuläres Fortspinnen eines Gedankens, der schließlich wieder den Ausgangspunkt erreicht, führt – je nach Anzahl der Zyklen - zu beliebig langen Argumentations-Erzählketten. Beispiel: “Ein Mops kam in die Küche…”, umfassend analysiert von T.V. Kaiser: “Ein Teufelskreis!” (RTL 1996-1999)

Zweitmeinung:

EDAPHON:

Hochgebirgstal in den österreichischen Alpen, bekannt für die nur dort heimische “Edaphoner Hanggämse”, bei der die Vorderbeine im Vergleich zu den hinteren Extremitäten deutlich verkürzt sind. Dies erleichtern zwar das Grasen am Steilhang, erschwert aber dafür den Abstieg ins Tal, der nur im Rückwärtsgang bewältigt werden kann. Alle Versuche, diese wegen ihrer ergiebigen Milchproduktion beliebte Rasse in Holland anzusiedeln, scheiterten, weil die Tiere ständig kopfüber umstürzten; von diesem missglückten Ansiedelungsversuch leitet sich die Redensart ab “damit sind sie auf die Schnauze gefallen”.

EDAPHON:

In der griechischen Mythologie Lorbeerkranz auf dem Haupte des Apoll, den dieser zur Erinnerung an Daphne trägt, die sich, um den Nachstellungen des berüchtigten Stalkers Apollon zu entgehen, von ihrem Vater Peneios in einen Lorbeerbaum verwandeln ließ.

Und hoch

post Nachwuchsbesserwisser Daniel G. betreibt Marktforschung

April 26th, 2008

Abgelegt unter: Edaphon — Frolln Schmoll @ 08:23

EDAPHON:

Name einer Mobilfunkgesellschaft nach der Fusion zweier früherer Konkurrenten. Der ursprünglich favorisierte Name “Voplus” wurde verworfen, nachdem in einer Sondierung 89,6% der Testgruppe auf die Frage “Wie finden Sie ‘Voplus’?” wörtlich oder sinngemäß antwortete: “Nix Plus, Alter, links gehst du Aldi, oder nächste Ecke rechts Penny-Markt!”

Und hoch

post Michael G. zum heutigen 80. Geburtstag meines Frolln Mutter

April 18th, 2008

Abgelegt unter: Rehaut — Frolln Schmoll @ 07:43

REHAUT: Menschen, die zur Kur fahren, sind meist nicht mehr die Jüngsten und zudem in mehr als nur einer Beziehung leidend. Für das Kurklinikpersonal lästig, weil arbeitsbehindernd, ist die - sei es aus Gewohnheit, sei es aus Eitelkeit - obstinat geleugnete Schwerhörigkeit (auch Tinnitus wird immer wieder gern genommen).
Um Fragen, Hinweise, Verordnungen mit angemessenem Aufwand kommunizieren zu können, befindet sich hinter dem Arzt/dem Therapeuten/der Helferin ein Bildschirm, auf dem die Lautäußerungen des Personals via Headset und Spracherkennungsprogramm als Text zum Mitlesen dargeboten werden. Dieses System ist als Rehabilitationsuntertitelung oder griffiger als Reha-UT bekannt.

Und hoch

post Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. plädiert auf lebenslänglich

April 18th, 2008

Abgelegt unter: Schillum — Frolln Schmoll @ 07:39

Schillum. Gesundheit aus der Spraydose. Wer bisher von Hustenanfällen geplagt war, ist geheilt. Vorausgesetzt, man vertraut dem Rachenspray Schillum. Bereits nach dem Verzehr einer einzigen Dose stellt sich Linderung ein und der Hustenanfall hat keine Chance mehr.

Schillum. Nach seinem Erfinder Ehrenhold Schillum benannter Dachziegel, zuerst auf nordfriesischen Häusern gesehen. Windstörke zwölf lässig widerstehend, ist der Schillum im Land zwischen Weser, Elbe und Nordsee dem gemeinen Reetdach sozusagen haushoch überlegen. Lebenslange Lebensdauer zeichnen diesen Königs-Ziegel unter den Ziegeln aus.

Und hoch

post Michael G. aus Charlottenburg im vormittäglichem Sonnenschein fühlt dem TeVau auf den Zahn

April 12th, 2008

Abgelegt unter: Molalität — Frolln Schmoll @ 09:59

Vorschlag:

MOLALITÄT: von lat. “mollis = weich” abgeleitete Bezeichnung für”durch äußere Einflüsse erworbene oder zumindest verstärkte Hirnerweichung” (ugs. “Balla-Balla-Syndrom”).
Viel genannte Risikofaktoren wie der gewohnheitsmäßige Konsum von 13:00 Uhr-Talkshows und/oder das Verrichten stumpfsinniger, eintöniger Arbeiten sind wissenschaftlich nicht unumstritten, da zwar eine statistisch hochsignifikante Korrelation belegt ist, Kritiker der herrschenden Lehrmeinung aber die Ursache-Wirkung-Beziehung nicht nur in Frage stellen, sondern teilweise umkehren wollen. Der These “Britt macht blöde” setzen diese ein “Nur Bekloppte gucken Britt” entgegen. Zur Zeit läuft eine großangelegte Feldstudie bei Schnürsenkeleinfädlerinnen in Schuhfabriken zur Klärung der Frage “Tötet diese Arbeit den Geist oder macht ihr diesen Scheißjob bloß, weil ihr so doof seid, dass ihr nix Besseres kriegen konntet?”

Zweitmeinung:

MOLALITÄT: in der Musik: ursprünglich auf Kirchentonarten angewendet ist die Molalität ein Maß für die Nähe zum dunkel-melancholischen Moll-Empfinden, so, wie auch andrerseits mit Durezza der Grad an klarem, hartem Dur-Gefühl benannt wird. Da in der Musik aber wie im wirklichen Leben ein ständiger Wechsel zwischen himmelhochjaulend und zu Tode verliebt nicht nur häufig, sondern sogar für die Seelenhygiene notwendig ist, entstehen die anrührendsten Klänge aus jenem Wechselbad der Gefühle, aus dem Spannungsbogen der (Ton-) Geschlechter, einmal mit stärkerer Durezza, dann wieder mit höherer Molalität.

MOLALITÄT: aus der Sozio-Ökonomie “Mühlendichte” (von lat. mola: Mühlstein), Anzahl der Mühlen je 10.000 Einwohner, Maß für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Wird in letzter Zeit verstärkt bei Computer- und Konsolenspielen Typ “Siedler” verwendet (dort auch allgemein nach Errichtung von technisch/industriell geprägten Wirtschaftsunternehmungen wie Schmieden, Erzbergwerken, Werften, Webereien, Spinnereien, Glashütten, Brauereien usw.).

MOLALITÄT: von “Molar” =Backenzahn, gibt Auskunft, ob die Weisheitszähne vorhanden (”Voll-Molalität”), angelegt, aber noch nicht durchgebrochen (”Prä-Molalität”) oder überhaupt nicht vorhanden sind (”defizitäre Molalität”). Dass es MOLALität und nicht MOLARität heißt, geht auf ein Wortspiel des Claudius Livius Dentista (ca. 100 - 150 n. Ch.) zurück, der die Backenzähne “molae” als “molestae” (”die Lästigen”) bezeichnete.

Und hoch

post Alno Elich C. gibt Gast

April 11th, 2008

Abgelegt unter: Molalität — Frolln Schmoll @ 21:25

Verehrtes Frolln Schmoll! Erstmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Duden-Gewinn, den ich Ihnen von ganzem Herzen gönne. (Danke, Herr C.!) Einen kleinen Abschnitt meiner Molalität geruhten Seine Hochwohlgeboren, der FacMan zu Mannheim, ja zu zitieren. Hier nun lege ich Ihnen meinen vollständigen Beitrag ans Herz wie folgt:

MOLALITÄT: Von engl. mole = Maulwurf. Molalität bedeutet “Maulwürfigkeit”, also maulwurfsähnliches Verhalten. Maßeinheit für die Tarnfähigkeit von Spionen, die unerkannt in Feindesland leben, bis ein auf geheimen Wegen übermitteltes Signal ihre Agententätigkeit auslöst. Für Dienste dieser Art werden ausschließlich Persönlichkeiten mit hohem Molalitäts-Index ausgewählt und in streng geheimen Trainingslagern auf ihre Aufgaben vorbereitet. Allzu weit her kann es jedoch mit der Geheimhaltung nicht sein, denn wie könnte sonst der Normalbürger überhaupt Kenntnis von so etwas erlangen?

Zweitmeinung:

Maßeinheit für die Härte, Länge und Ausdauer der MoLa (Morgenlatte). Auf selbige bezog ein chinesischer Gastgeber irrtümlich die Frage seines westlichen Gastes nach politischer Freiheit in China: “Do you have elections?”, die der Chinese mit “Oh yes, Mistel, evely molning!” beantwortete.

Drittmeinung:

Lalität ist die gesangliche Verfassung oder Befindlichkeit eines Sängers. Auf den jeweiligen Wochentag bezogen spricht man am Sonntag von der Solalität, am Montag von der Molalität, am Dienstag von der Dilalität, am Mittwoch von der Milalität, am Donnerstag von der Dolalität, am Freitag von der Frelalität und am Samstag von der Salalität. Wenn der Sänger/die Sängerin am Samstag oder Sonntag einen anstrengenden Gesangsabend hatte, ist es mit der Molalität weniger gut bestellt als nach einem geruh- und erholsamen Wochenende.

Und hoch

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