rulururu

post Der Herr Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. macht aus alt (und hässlich) jung (und hässlich)

Januar 25th, 2008

Abgelegt unter: Pagat — Frolln Schmoll @ 22:16

Pagat, das: Praktikum, das ein Liftboygeselle neben seiner Liftboytätigkeit ablegen muss, um zum Etagenpagen befördert zu werden.

Pagat heißt der Kosmetikspachtel, mit dem sich Uschi Glas in Paris Hilton verwandelt.

Und hoch

post Arno Erich C. kommt vom rechten Weg ab

Januar 18th, 2008

Abgelegt unter: Amorce — Frolln Schmoll @ 21:01

AMORCE: Durch die Sprachbarriere bedingte Verständnis-Fehlleistung einer zartbesaiteten französischen Touristin, die in Hamburg nach dem Weg fragte - leider geriet sie an den völlig Falschen in Gestalt eines Matrosen, der mit heftiger Schlagseite aus einer Hafenkneipe hervortorkelnd die höflich fragende Französin anpöbelte: “Leck mi am Ors!” Auf ihre Nachfrage: “Pardon, Monsieur?”, grölte er: “Amors!”, worauf sie sich höflich mit “Merci beaucoups, Monsieur!” bedankte und in ihr Notizbüchlein schrieb: “Amorce”.

Leider, so berichtet der Chronist, gereichte ihr die Auskunft des Matrosen zum Unheil, nämlich als sie einen Verkehrspolizisten nach dem Ziel fragte: “Amorce?” Der Ordnungshüter fühlte sich beleidigt und führte sie auf die Wache ab, wo die Ahnungs- und Schuldlose wegen Beamtenbeleidigung in U-Haft gesteckt ward, bis endlich nach drei Tagen schlimmen Kerkers ein des Französischen kundiger Dolmetscher herbeigeschafft werden konnte, der den Irrtum aufklärte.

Zweitmeinung:

Die AMORCE betrachtet den ganzen bunten Teppich der Welterscheinungen ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Amortisation. Jeglicher Aufwand an Geld, Zeit, Kraft, menschlicher Zuwendung, Nächstenliebe, Liebe überhaupt im Allgemeinen und im Besonderen ist für sie nur denkbar, wenn er sich amortisiert, sprich, wenn für sie ein Gewinn dabei herausspringt. Sonst macht sie keinen Finger für dich krumm. Der Amorce geistes- und seelenverwandt ist die Emance (deutsch: Emanze), die alles nur im Hinblick auf die Emanzipation sieht - egal von was, Hauptsache Emanzipation.

Und hoch

post Forciertes von Altmeister Karl S.

Januar 18th, 2008

Abgelegt unter: Amorce — Frolln Schmoll @ 20:57

Vorschlag:
(engl.): Bestandteil des logischen Verlaufsvierklangs der gemeinen Partnerschaft, bestehend aus:

Amorce (Cupido kömmt gelassen ins Spiel),
Affiance (Cupido bleibt gelassen im Spiel),
Nuptiance (Cupido gewinnt gelassen das Spiel)
Divorce (Cupido wird FacMan-gemäß aus dem Spiel gelassen).

Merke: Amorce, Amorce ist eine Himmelsforce!

Zweitmeinung:

Himmelsforcle

Die Amorce, die Amorce
Ist ne feine Himmelsforce!
Doch vergehet die Amorce,
Kommt es meistens zur Divorce.
Drum bewahrt euch das Amorcle.
Das erspart euch ein Divorcle.

Vorschlag:

(frz./hambg.) Grußruf aus der Zeit der französischen Besetzung (1811-1814) Hamburgs (»Ümmel, Ümmel!« »Amorce, Amorce«)

Zweitmeinung:

(Und im SchmollsWinkel hat man nicht nur, wenn es fast Nacht ist, absolutes Verständnis für die Komplettfassung)

AMORCE (veraltend) rascher Imagewechsel, im 20. Jh. unter Zuhilfenahme von Vinylplattenverpackungen; die A. hat indes ihren Ursprung im 17. Jh. in den Schwellköppen (ehedem Holzmasken) der kurpfälzischen → Mannemer Fasnacht, die allerdings erst in der nächsten Spielrunde in der am 2. Februar auf »gesonderte Einladung« stattfindenden »närr. Bootsfahrt« der KKM und im »Gemeinsamen Fastnachtszug« gipfeln wird; in der Laufenden erreicht der KV Aulaner am 31. Januar in seiner Damensitzung den Höhepunkt. Bei all diesen Veranstaltungen wird es wiederholt zu vielerlei Amorcen kommen, die erst abklingen werden bei den zahlreichen Aschermittwochs-Heringsessen, die bereits jetzt durch einen extremen Heringsfassmangel in der ohnehin schwerst gebeutelten → nordd. Tiefebene ihre unseligen Schlagschatten nur so herumwerfen.

Und hoch

post Gerührt schüttelt sich Jens B.

Januar 18th, 2008

Abgelegt unter: Amorce — Frolln Schmoll @ 20:46

Alliance des Médecins pour un Ordre Royalistic en Europe Centrale; parakonservativer frz. Medizinerbund, der seine Mitglieder aus den Reihen nachweislich aristokratischer französischer Männer bezieht und die Behandlung von Personen mit rotem Blut ablehnt; leidet schwer an
Patientenmangel

Meinung die Zweite:

Weltberühmter Fehlleitspruch. Der linke Flügel der Kommunistischen Partei der Vereinigten Staaten, Peter Redbook, Autor der Bestsellerbiographie “Ein Schuß vor’m Bug - Streiflichter meiner fußballerischen Vergangenheit in Weißrußland” prägte diesen Satz, als er gefragt wurde, was er gegen den Präsidenten Nixon habe. In ein schäbiges russisches Abhörmikrophon erklärte er: “Am Ohr Ché, Genossen!”

Meinung die Dritte:

Verballhornung der althergebrachten Formeln AMINEMA (actus me invito non est meus actus): actus mea omissa rolex cognoscit exspectatio.

A la James Bond hier noch etwas ohne Rührung dafür aus dem Schüttler:

Die geschüttelte Variante des CREAMO: Amerikanischer Espresso mit 4/5 Sahne, 3 1/2 Eiswürfeln und einem Schuss Karamel.

Und hoch

post Kunstdirektor Wernére “Dewi” D. zum Thema: Jubiläumsfeiern im Dieze Köpi

Januar 15th, 2008

Abgelegt unter: Velleität — Frolln Schmoll @ 19:40

Velleität. So nennt man in französischkenntnisreichen Gegenden verballhornt die Völlerei bei einem Tät a Tät. Zugegeben, im Reich nahezu unbekannt, wird a la Sarre täglich velleitätet.

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. zieht ein Schluss-H

Januar 10th, 2008

Abgelegt unter: Kamangah — Frolln Schmoll @ 08:41

Vorschlag:

H: tasmanischer Spitznasenhüpfbeutler (vulgo: Bilby);
bilby.gif

hier ist das seltene Tier abgebildet in demutsvoller Erwartung des Wegfalls des Schluss-h in den neuen DUDEN-Wörterbüchern, was seinem Mitbeutler Känguru dem allgemeinen (sic!) Sprachgebrauch folgend bereits widerfahren ist (Harrharr! Ick lachmaschlapp! War dat nu die Kuminko oder die GfdS, die da die Sprache allgemein gebrauchten? KänguruH - das ging doch man gaaahnich. Nun ist die Menschheit reicher weil um ein Känguru-h ärmer. Bruuuhahahaha!).

Zweitmeinung:

Zweitmeinlichkeit: Lied. Ehrlich.
{Wandernachts con Kamangah}

Gipfüberall Kän
Guru.
Wipfallin
Sprühdu ruh
Kamangah auch;
Schwög weildim lade!
Bart belnur wade
Reduhu sauch.

Vorschlag:

Karlsruhe-Mannheimer Gemütlichkeits-Arbeitshaltung; von Mannheimer �> Nerds und sonstigen FacMen durch Großbrückentagebau eingeführte Besserwisser-Zwangsentspannungsphase nach dem Jahreswechsel: Karl S. hat seine Ruhe und verschiebt alle lührischen Vorhaben aufs Wochenende; die FacManschaft wird durch Besserwisserergüsse aller Art erst am Montag in wohl wohlerholtem Zustand belästigt (Schi Heil- und Beinbruch! S. a. »Nachrichten aus der Schifahrt«).

Dieser Definition entspricht die Tatsache, dass man es in der Residenz für nötig hält, trotz des montäglichen Eisendeschluchses erst am Freitag - wahrscheinlich wieder spät (sic!) - eine neue Gewinnerseite abzusondern.

Zweitmeinung:

Zweitmein- und -beinung:

Nachrichten aus der Schifahrt

Die Pisten drobn in Hinterzarten
vertragen nur die Winterharten.
Gewartet kaum von Pistenwarten
entsteht hier Unbill aller Arten.

Am Morgen ist es viel zu kalt.
Zu Glatteis wird die Piste bald.
Am Mittag bricht man sich ein Bein.
Viel später gipst mans einem ein.

Vorerst liegt man im Streckverband,
Der Schmerz raubt einem den Verstand.
Die Liebste pflegt des Après-Ski
Und Pistenwarte, fragt nicht wie!

Man selbst kriegt nich mal Jagertee,
Da tut die Seele doppelt weh.
Dann wird man auch noch operiert.
Viel Edelstahl wird appliziert.

Drauf kann man bald an Krücken gehn.
Bei Glätte ist das nicht so schön.
Da reist frustriert man fort vom Ort:
Verruiniert durch Wintersport.

Moral:

Seid Ihr nicht von den Winterharten
So fahrt nie nich nach Hinterzarten.
Denn auf viel Unbill aller Arten
könnt ihr bei solchen Pisten warten.

Und hoch

post Die seltsamen Symbiosen des Arno Eric C.

Januar 10th, 2008

Abgelegt unter: Kamangah — Frolln Schmoll @ 08:30

(Kommunikation): Verehrtes Frolln Schmoll, hiermit legen ich Ihnen meine entstümmelte Erst-, Zweit- und Drittmeinung zu Füßen und ans Herz. (Ende der Kommunikation)

KAMANGAH: Drohruf eines bösartigen menschenfressenden Dämons im entlegensten Winkel des tiefsten Urwaldes von Katanga. Diesen Ruf stößt er aus, sobald er einen Menschen wahrnimmt und im nächsten Moment verschlingt. Der Ruf wurde bald auch sein Name, unter dem er seitdem bei der einheimischen Bevölkerung ebenso bekannt wie gefürchtet ist. Noch kein Medizinmann oder Stammeszauberer hat je etwas gegen den Dämon ausrichten können - sie wollen es auch gar nicht, weil sie nämlich seine Komplizen sind: Sie führen ihm immer wieder Beute zu, von der sie dann einen Happen leckeres Menschenfleisch abbekommen. Und wer wird schon freiwillig auf so eine lukrative Symbiose verzichten wollen?

Zweitmeinung: “Do you have mangas?” fragte ein japanischer Tourist den Inhaber eines Zeitschrftenkiosks in Prien (Oberbayern). Der Kiosk-Inhaber antwortete lakonisch: “Na, mir hom kaa Manga!”

Drittmeinung: Besonders hoch bewertete Figur bei den alljährlich in Indien stattfindenden Kamasutra-Kunstpoppmeisterschaften, nämlich eine schraubensaltoförmige Synchron-Rückwärts-Überkugelung beider Partner in der entscheidenden Endphase. Wenn ein Paar den doppelten Kamangah schafft, hat es gute Chancen, von der Jury die Bestnote (sex Punkte) zu bekommen.

Und hoch

post Höchste Aufregung bei Herrn Jens B.

Januar 9th, 2008

Abgelegt unter: Kamangah — Frolln Schmoll @ 19:29

1.

(sprich: Kam-an-g-hach)

Die Legende von ~.

Der Tyrann eines sabischen Dorfes erlag dem tödlichen Hauch eines seiner Untergebenen. Als Ursache wird heute ein Pesterreger vermutet. Mangels verwertbarer Überreste des Herrschers konnten Wissenschaftler dies aber noch nicht bestätigen. Nicht einmal, ob es den Tyrannen je gab.

2.

Asiatische Echauffage. Ähnlich höchst modernen Ausrufen wie: Chakkah!
Nur eben höchst aufgeregt.

3.

Bevor ich es vergesse:

Geehrter Ludwig M. und geehrt’s Frolln S.,

es ist mir eine Ehre und ein Bedürfnis in Ihren Kanon einzustimmen und zu verkünden: Als ich das anregte, wurde es keines Wörtleinchens gewürdigt! Doch fänd ich’s erfreulich. Was? Na das dritte Feld.

Siehe!

Fr., 26 Okt. 2007, 10:27:46 MESZ

[Ein verspäteter Jettatore…]

“P.S.: Ich wünsche mir ein Häkchen, mit dem der geneigte Besserwisser - der aufrechte auch - sogleich einer Weiterleitung unverwursteter und unverwüsteter Beiträge an das geehrte Frolln S[. d. Verf.] zustimmen kann. Dieviert- bis sechstplatzierten könnten dann umgehend in deren Winkel zeigen, was sie sich geleistet haben. [Genügt, der Verf.]”

(Datt stümpt! Datt hat er gesagt, der Herr B.!
Hat ihm nur nüscht genützt. Genauso wenig wie den anderen Abstimmern.
Hat doch der Herr FacMan diese Kollektivbitte schnöde ignoriert! Irgendwelche Vorschläge?
gez. datt Frolln Schmoll)

4.

gestauchtes Beiboot mit doppeltem Rumpf, technisch und sprachlich abgeleitet vom großen ungestauchten Original, dem Katamarangah

5.

… müde. Und habe außerdem folgende Zweitmeinung:

Nicht nur die Zeit ist schnellebig geworden, sondern auch die Krankheiten und die Sprache. Deshalb heißt es heute nur noch kurz “KAMANGAH!”, wo es zu Zeiten Friedrichs des Zweiten noch geheißen hätte: “Nun schauen Sie sich des jungen Herrn Katarrh mal an da!”

Gute Besserung demselben.

Und hoch

post Dr. Wernère “Dewi” D. vs. Noro

Januar 5th, 2008

Abgelegt unter: Hartschier — Frolln Schmoll @ 00:02

Da der Herr FacMan ja anscheinend noch übers Wochenende hinaus zu feiern beliebt, wollte ich Sie nicht auch so hängen lassen und habe den geschätzten Herrn Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. gebeten, zum vorherrschenden Thema noch mal im Archiv zu wühlen.
Mit Erfolg - wie erwartet.
Bitte sehr:

Hartschier. Gesundheit aus der Spraydose. Wer bisher von Niesanfällen geplagt war, ist geheilt. Vorausgesetzt, man vertraut dem Mund- und Nasenspray Hartschier, Hartschier forte und Hartschier Halef Omar. Bereits nach dem Verzehr einer einzigen Dose stellt sich Linderung ein und der Niesanfall hat keine Chance mehr.

Und hoch

ruldrurd
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