rulururu

post Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. sieht die Zeichen der Zeit

November 29th, 2007

Abgelegt unter: Jaganda — Frolln Schmoll @ 21:19

Jangada 2010. Ein Projekt der Bundesregierung, bis zum Jahr 2010 die Atemluft zu versteuern. Ausnahmeregelungen für Asthma-, Lungen- und Bronchialkranke sind in Vorbereitung. Air-Collect entwickelt derzeit einen Verbrauchsmesser in Chipgröße, der Neugeborenen bereits kurz nach Geburt implantiert wird

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. spreizt ohne Umschweife

November 27th, 2007

Abgelegt unter: Reesen — Frolln Schmoll @ 19:21

REESEN
Spreiz- und Kampfsportübung für fortgeschrittene Athleten nach einem Aufbaustudium mit den Abschnitten Res I + II, Reesen I - IV, Kampfreesen. Bei Letzterem tunlichst zu vermeiden: –> In medias res; führt zur Disqualifikation des Spreizsportlers.

Und hoch

post Die geheimen Wünsche der Herren Karl S. und Jens B. …

November 26th, 2007

Abgelegt unter: Neume — Frolln Schmoll @ 19:57

… sollen nicht unerfüllt bleiben. Auch, wenn es mir nach wie vor etwas schenant ist, meine eigenen Definitionen zu veröffentlichen. Nun also, aus aktuellem Anlass (das Wochenende ist ja nicht nicht lange her):

Neume: Im Volksmund auch Tresendekubitus genannt. Hierbei handelt es sich um diese verhornhauteten Schwielen am Ellenbogen, die durch nächtelanges Aufstützen derselben auf Kneipentheken entstehen. Man tut dies, um Kopf und Glas einigermaßen senkrecht zu halten, um nichts zu verschütten. In beiden Fällen meist von mangelndem Erfolg gekrönt.

Und hoch

post Arno Erich C. setzt Bandwürmer

November 24th, 2007

Abgelegt unter: Jejunitis — Frolln Schmoll @ 13:44

Sehr verehrtes Frolln Schmoll, mir wogt Frust in der Brust, weil der FacMan und seine Mannen meinen Beitrag zur Jejunitis (watt’n datt’n?) schon wieder total ignoriert haben! Hiermit sende ich Ihnen meine Interpretation dieses Begriffes:

Jejunitis: Entzündung des Denk-Organs junger Jesuiten, verursacht durch den Freiheitsbazillus (Encephalococcus libertatis anti-autoritativus). Erste Symptome: Intensive Lektüre gefährlicher einschlägiger Autoren wie z. B. Adorno, Horkheimer, Habermas, Steiner, Böll, Grass… Klinisch manifestes Krankheitsbild: Der Patient beginnt eigenständig zu denken, hinterfragt alle kirchlichen Dogmen und Glaubenslehren und verwickelt seine Umgebung in virulente Diskussionen. Werden in dieser höchst infektiösen Phase nicht sofort starke Gegenmittel verabreicht in Form von Exerzitien, in schweren Fällen auch Exorzismen, so drohen Komplikationen: Entweder bricht Freidenkerei aus, die sogar in der Akzeptanz der “Philosophie der Freiheit” von Rudolf Steiner gipfeln kann, oder es tritt Radikalisierung ein bis hin zum islamistischen Fundamentalismus. Es sind in der Literatur auch Fälle von galoppierendem Buddhismus dokumentiert. Ältere Jesuiten sind gegen die J. lebenslang immun, wenn sie in der kritischen Phase genügend Antikörper gegen die Freigeisterei entwickelt haben. Eine aktive Schutzimpfung schon im frühkindlichen Alter durch Einweisung in kirchliche Umerziehungslager empfiehlt der Bischof Wixxa (oder so ähnlich) für Kinder aus infizierten oder gegen Infektion anfälligen Elternhäusern. Bereits infizierte Kinder und ihre Eltern sind sofort unter strengsten Quarantänebedingungen auf Isolierstationen in Gewahrsam zu nehmen und mit hoch dosiertem Vatikanol ® zu behandeln.

Zweitmeinung: Bei Jugendlichen verbreitete Sucht, mit Jojos der Firma Daewoo (sprich de-ju:) zu spielen.

Drittmeinung: Als der alte Trapper und Goldgräber Sam Hopper im Frühsommer sich endlich unter einem dicken Stapel wärmender Bärenfelle hervorwälzte, beim Versuch aufzustehen über seinen schon bis zu den Füßen hinabgewucherten Rauschebart sowie über ungezählte leere Bourbonflaschen stolperte, die sich vor seiner Lagerstatt aufgehäuft hatten, erstmal gotteslästerlich fluchend längelang hinschlug und dann endlich aus seiner Blockhütte hervorkroch, in der er die monatelangen Schneestürme dieses außergewöhnlich harten Winters in permanentem Whiskey-Vollrausch verschlafen hatte und nun die Junisonne gleißend hell vom Himmel strahlen sah, ward er fast irre vor Freude und sang tanzend ein ums andere Mal: “Yeah, June it is, yeah, June it is!”, wobei er immer wieder große Schlucke aus seiner letzten ihm verbliebenen Whiskeyflasche nahm, bis den vom Alkohol Zerrütteten das Delirium in Tatmehrheit mit dem Veitstanz packte und er sich nur noch konvulsivisch im Grase wälzen konnte, immer wieder seinen Singsang mehr brüllend als singend. So fand ihn der Wildnis-Ranger, der sich auf die Suche nach dem Verschollenen begeben hatte und ihn nun auf seinem Karren nach Klondike in die Klinik brachte, wo er schließlich “Yeah, June it is!” gröl-lallend verschied. Daher hat die Jejunitis ihren (eingedeutschten) Namen.

Und hoch

post Jens B. glaubt und denkt (das kann ja nicht gut gehen!)

November 24th, 2007

Abgelegt unter: Jejunitis — Frolln Schmoll @ 13:26

Vorschlag:
chilenische Volkskrankheit, benannt nach J.E.J. Administración Integral de Proyectos, Santiago de Chile (http://www.jej.cl/); dualer Singularismus, Einer-Schizophrenie oder auch JEJ-Vereinigung:

Der Kranke glaubt, hinter dem Objekt seiner Verwirrung steckt ein einziges vereintes Objekt. Der Gesunde weiß: es sind derer zwei!

Zweitmeinung:
Darmkringel.

Drittmeinung:
“Das ist der Dünndarm!” im Pidgin-Englisch: “Jejun it is!”

Viertmeinung:
Gewinnwahn. “Ich dachte ich hätte gewonnen und würde einen Gewinn bekommen.” Tja!

Und hoch

post Jesper H. schöpft aus dem Vollen

November 17th, 2007

Abgelegt unter: Almukantarat — Frolln Schmoll @ 13:42

Almukantarat, (med./bot./bio./dud.)

Der geneigte Fachmann erkennt einen Almukantarat bei einer an Haarwurzelkatarrh leidenden Nacktschnecke, wenn diese, statt im Bier zu sterben, nach ausgiebigem Genuss letzterens, von selbigem ihren Schöpfer trifft.

vgl. auch: Boris Jelzin, Kornglutenpellitz, Latex Ladys (Leverkusen)

Und hoch

post Jens B., zum zweiten Mal zu spät…

November 14th, 2007

Abgelegt unter: Jettatore — Frolln Schmoll @ 21:49

Uuups…

Da habe ich den armen Herrn B. ganz unverdient gleich zweimal totalverstümmelt.
Tut mir Leid. Wie Sie diesem Beweisfoto entnehmen können, bekomme ich ungleich mehr Spam als der gelegentlich geehrte FacMan.

spam.jpg

Nur ein einziger ernstzunehmender Beitrag! Und dabei handelt es sich nicht einmal um meinen leiblichen Onkel…
Aber nun zu Herrn B.:

Und nun noch ein Eingesandt, dass ich am vorvergangenen Freitag fertigte.
Als ich begann es einzutippen, stand bei mir noch JETTATORE zur
Beantwortung. Das war so zehn nach 10. WIe Sie erkennen können, muss es
beim FacMan schon als Almukantarat angekommen sein:

Subject: Mein Beitrag für das Duden Besserwisserspiel (ALMUKANTARAT)
From: “Duden Besserwisserspiel”
Date: Fri, 26 Oct 2007 10:27:46 +0200 (CEST)

Vorschlag:
Ein kleiner italienischer Wirbelwind, entsteht vornehmlich an der
Adriaküste, schleicht sich bei Nacht und Nebel über die Alpen (meist
Brenner und irgendwelche gefährlichen Tunnel) und dann schlägt er mitten
in Deutschland zu. Naja, mitten in, dort im Rhein-Main-Gebiet eben. Da
reißt er alle Gedanken mit sich, vornehmlich die großartigen, und
schleudert sie sonstwo hin.

Zweitmeinung:
Dio mio, che cose? Ancora jettatore? Dove è la nuova parola? Perso?
Annegato dai venti leggendari di jettatore è stata. So denke ich denn
seit eben, daß dieser berühmte und berüchtigte kleine italienische
Jettatore-Wirbelwind es hinweggefegt hat. Er taucht ja mit höllischer
Geschwindigkeit jäh und unvermittelt auf und reißt allen Unfug mit sich,
den er finden kann. Offensichtlich war das neue zu erklärende Wort für
die heute startende Runde nicht niet- und nagelfest gefügt.

P.S.: Ich wünsche mir ein Häkchen, mit dem der geneigte Besserwisser -
der aufrechte auch - sogleich einer Weiterleitung unverwursteter und
unverwüsteter Beiträge an das geehrte Frolln Schmoll zustimmen kann. Die
viert- bis sechstplatzierten könnten dann umgehend in deren Winkel
zeigen, was sie sich geleistet haben. (Ich also vermutlich sehr
selten…)

Und hoch

post Der doppelt verstümmelte Jens B. behauptet außerdem:

November 14th, 2007

Abgelegt unter: Almukantarat — Frolln Schmoll @ 21:48

Vorschlag:
Heinz-Dieter K. aus Arnsberg, hiermit herzlichst gegrüßt und zu seinem
Gewinn nachträglich nochmals verglückwunschen… ähh nee… jedenfalls,
er sagte es schon: “Egal, was es ist, wir sollten es streichen.”
(Und zwar erfolgreich hier:

http://www.duden.de/sprachspiele/besserwisser/archiv/2007/0739_femtofarad.php\”).
Also lassen Sie uns das tun und gewähren Sie ihm auch diesen gewinn.

Zweitmeinung:
Arabischer Hinweis an einen Bedürftigen darauf, wo es etwas zu holen
gibt. Ein Almosen-kannst-Du-dort-bekommen-Tip sozusagen.

Drittmeinung:
Gremium einer christlichen Gemeinde, das festlegt, an wen in welchem
Umfang die während der Kantate (und nur während dieser) eingesammelte
Kollekte verteilt wird.

Die Viertmeinung wurde aus Kostengründen gestrichen. Stattdessen seien
noch Sachsen und die Elster und alles Weitere erwähnt.

Vielen Dank nochmal für die Chartplatzierung!

Beste Grüße aus Leipzig

B.

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. erscheint im vollen Glanze

November 14th, 2007

Abgelegt unter: Almukantarat — Frolln Schmoll @ 00:13

Vorschlag:
gleichgeschlechtliche Priester- bzw. Mönchsehe (veralternd), benannt nach dem dominikanischen Generalabt -> Almukan, der sich in seiner Streitschrift “De lege naturalis” um 1130 für ein Verbot dieser zwischenmenschlichen Beziehungsweise einsetzte und daraufhin abgesetzt wurde; das seitdem so genannte A. wurde alsdann bis zur Erfindung des -> Zölibats und seiner damit einhergehenden Verfeinerung durch das -> Konkubinat praktiziert.

Zweitmeinung:
und zweitmeine (mit spürbar sauberem Mundgefühl):

Heut in Almukantarat

Bevor ich heut den
Storch mir brat,
So der Kalif im Kalifat
Des Namens
Almukantarat
Im westöstlichen
Diwanat,
Frag ich den Herrn
geheimbden Rat:
Leihst du mir nen
Bratapparat?

Der streng geheimbde
Goetherat
Entsagt kurz dem
Konkubinat
Weil er was
zu sagen hat
Zum Mann in
Almukantarat:
Wenn jemand was
zum Braten hat,
Nimmt er nicht nen
Bratapparat,
Den man noch nicht
erfunden hat.

In Frankfurt, mainer
Heimat Statt,
Man Häuslein
hinterm Bahnhof hat
Wo endet keines
Zuges Fahrt
Beladen mit
Elektrodraht,
Geschweige nem
Bratapparat
Wos noch nicht
mal Elektro hat.

Fritz Jöte Raddatz
heißt der Schrat
Der das Zitat
verbreitet hat
Postum bis
Almukantarat
Dass Frankfurt maine
Bahnhofsstadt.
Da fehlte noch
Elektrodraht
Für einen
Bratenapparat.
Ersticke er an dem Zitat!
Verende er im Zölibat!

und drittmeine:

Heut im Almukantarat

Der Almukan mit frohen Mienen
Haust im Almukantarat
Mit vielen süßen Konkubinen,
Die ihn minniglich bedienen.
Welch ein Glanz ist ihm erschienen!
Welch ein Glanz ist ihm erschienen!
Was allen stets, was allen stets,
Was allen stets gefallen hat.

Denn das Almukantarat
Ist ein Haus voll Konkubinen.
Stündlich ein Konkubinat
Heißt hier das höchste Postulat.
Welch ein Glanz ist ihm erschienen!
Welch ein Glanz ist ihm erschienen!
Was allen stets, was allen stets,
Was allen stets gefallen hat.

Der Almukan mit frohen Mienen
Liebt sein Almukantarat
Ob seiner süßen Konkubinen
Und ist ganz häufig nett zu ihnen.
Welch ein Glanz ist ihm erschienen!
Welch ein Glanz ist ihm erschienen!
Was allen stets, was allen stets,
Was allen stets gefallen hat.

Froh lebt im Almukantarat
Diesem Haus voll Konkubinen
Denen so gern er nahe trat,
Der Almukan con Kubinat.
Welch ein Glanz ist ihm erschienen!
Welch ein Glanz ist ihm erschienen!
Was allen stets, was allen stets,
Was allen stets gefallen hat.

Der Almukan mit frohen Mienen
Lobt sein Almukantarat
Ob seiner süßen Konkubinen,
Die ihn minniglich bedienen.
Welch ein Glanz ist mir erschienen!
Welch ein Glanz ist mir erschienen!
Was allen stets, was allen stets,
Was allen stets gefallen hat.

Und hoch

post Arno Erich C. stapelt hoch

November 13th, 2007

Abgelegt unter: Almukantarat — Frolln Schmoll @ 12:33

Almukantarat: Ein Salz oder ein Ester der Almukantarsäure. Wegen ihrer extremen Giftigkeit wurde das Niederschreiben ihrer Formel aus Sicherheitsgründen verboten, nachdem der stud. chem. Joachim F auf der Stelle verstarb, als sein Prüfer ihn im Vordiplom-Examen aufforderte, die Formel hinzuschreiben. Prof. Dr. Hubertus Giftnickel wurde der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden und seines Amtes als Direktor des Chemischen Instituts der Universität Saarbrücken enthoben.Der Kunstdirektor D. sollte sich eigentlich noch an Prof. Giftnickel erinnern können, denn der stand auf der Sponsorenliste seines Lieblingsvereins.

Zweitmeinung: Al Mukan Tarat: Hochstapler und Betrüger. Gab sich als Ölscheich aus und brachte sich mit ungedeckten Schecks in den Besitz von Luxusgütern aller Art, wodurch den gutgläubigen Händlern Schäden in Millionenhöhe entstanden.

Es stieg Al Mukan Tarat
wohl auf sein altes Farat.
Doch das war nie geölt,
Al Mukan Tarat nölt:
“Nie wieder ich fahr’ Farat!”

Drauf schleppt er sich per pedes
zum Händler von Mercedes.
“Verkauf’ mir dicken Wagen,
nach Scheck du nix brauchst fragen,
bin Ölscheich, Kind weiß jedes!”

Los braust er Richtung Dubai
durch Alpental von Stubai.
Plumpst tief in Spalt von Gletscher,
wird Auto matsch und mätscher -
is’ aus mit Fahrt nach Dubai!

Der Händler von Mercedes
bringt Scheck zur Bank per pedes.
“Nix Ölscheich, nur Betrüger,
Cousin von Freddy Krüger!”,
der Mann bei Bank gesteht es.

Das war Al Mukan Tarat,
der Gauner mit sei’m Farat!

Lürik-Enthusiast Arno Erich C. aus C.-R.

Und hoch

ruldrurd
Nächste Seite »
Powered by WordPress
Entries (RSS) and Comments (RSS)