rulururu

post Gewinner Jens B., diesmal völlig von der Rolle

Oktober 31st, 2007

Abgelegt unter: Jettatore — Frolln Schmoll @ 09:38

Mit seiner Erstmeinung hat es der Herr Jens B. ja diesmal in die Charts geschafft. Gratuliere!

Aber er hat auch eine

Zweitmeinung:

Vom Französischen “Je t’ tatore.” - eine alltagssprachliche Floskel im französisch beeinflußten Raum um Wanne-Eikel. Etwa: “Ich werde Dich tat(t)ieren.” Was des Tattierens genau sein soll, ist heute unbekannt. Einen Hinweis gibt nur die Geschichte: Die Floskel geht zurück auf Conrad von Strünkede, dem es durch geschicktes Selbiges 1717 gelang, das Gut Gosewinkel in den Dorneburger Besitz zu bringen (siehe http://www.gfh-wan.de/ -> Projekte Dorneburg oder direkt http://www.gfh-wan.de/html/tafel02.htm*). Die Kinder hatten die Fähigkeit wohl nicht geerbt, und so ging die Dorneburg gut sechzig Jahre später in Konkurs.

* Für einen Verweis in die Tiefe der Seite (-> Bariton, vgl. Muton etc.) bitte ich die Erlaubnis des Vereins einzuholen, die ich nicht habe.

(Ich denke ja gar nicht daran! Ihr Text - Ihre Erlaubnis bzw. deren Versäumnis!)

P.S.: Es ist entdeckt, das konkurrierende Café Kurzweil: http://kurzweil.blog.de/

P.P.S.: “Als Besserwisser sollten Sie es eigentlich besser wissen und alle mit einem * gekennzeichneten Felder ausfüllen.” Jaja.

Zudem wagte ich mich noch folgenden Kommentar und gewann trotzdem (!):

Vorschlag:
“Wieso darf eigentlich irgendein VW-Fahrer seine Ehefrau (die von Ihnen so genannte Klor-Olle) auf der Hutablage mitnehmen? Daß er rechts ranfahren muß, halte ich für das Mindeste. Hoffentlich entsprang diese Aufforderung dem Munde eines Polizisten!”

Zweitmeinung: (Meiner Zählung nach mindestens die vierte…)
“Nie wird ein VW auch nur Fußball spielen, geschweige denn verwandeln. Jedenfalls käme der Fahrer für das Verhalten mit der Klorollen hinter eben jene Jettatore. Auf Lebenszeit. Nichts mit schwedischen Gardinen!”

Fragen Sie mich nicht, was ich damit meinte…

Herzlichst,

B.

Und hoch

post Arno Erich C. jettet ins Guinness-Buch

Oktober 27th, 2007

Abgelegt unter: Jettatore — Frolln Schmoll @ 10:45

Sehr verehrtes Frolln Schmoll,
leider hat der FacMan meinen Beitrag zum Jettatore nur in höchst verstümmelter Form sozusagen nur marginal erwähnt. Deshalb bitte ich Sie höflichst, mein Geschreibsel an dieser Stelle in vollem Umfang dem geschätzten Publico zu offenbaren.

Jettatore: Musiker, der für das neue Musiktempo des 21.Jahrhunderts besonders qualifiziert ist: das Jettato, das rasend schnelle Herunterspielen klassischer Symphonien im Düsenjägertempo (mit Nachbrenner: Jettatissimo). Jettato hat die vierfache Geschwindigkeit von Prestissimo, dem bisher schnellsten bekannten Tempo, Jettatissimo entspricht dem achtfachen Prestissimo. Das Jettato bedeutet zwar eine krasse Vergewaltigung des Geistes der Musik, aber der furios dirigierende Jettatore hat nur ein Ziel vor Augen: Mit nur 20 Minuten für Beethovens Neunte ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen.

Zweitmeinung: Italienischer Jet-Tattoo-Fachmann (Kurzschreibweise), speziell ausgebildet für das Tätowieren von Düsenflugzeugen auf jede vom Kunden gewünschte Hautpartie.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister Karl S. entfernt Flüüüüüügel…

Oktober 26th, 2007

Abgelegt unter: Jettatore — Frolln Schmoll @ 22:55

JETTATORE

Fluginsektenflügelentferner (urspr. Ital.), der insbesondere in der Tiefkühlmottenindustrie Australiens derzeit eine wichtige Rolle spielt.

Und hoch

post Der nur bedingt Mann gewordene Jesper H. offeriert seine delikate Jespertore

Oktober 26th, 2007

Abgelegt unter: Jettatore — Frolln Schmoll @ 19:27

Jettatore, eine besonders schmackhafte Porreemarmelade. Dargereicht in Burkina Faso zur Mannwerdung der Knaben.
Gesprochen: Ye [Knacklaut] tatt [Zischlaut] ore

Wobei “ore” nur ein Ausruf ist, um auf Deliziösität hinzuweisen (Der Marmelade, wohlgemerkt, nicht der Knaben!)

Und hoch

post Der Herr Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. fährt mit uns Schlitten

Oktober 18th, 2007

Abgelegt unter: Sibljak — Frolln Schmoll @ 17:18

Sibljak reiben die Lappen ihren Schlittenhunden auf die Zähne, um deren Mundgeruch, ständig im Fahrtwind in der Nase des Schlittenführers, erträglicher zu gestalten.

Es schleppt Ernesto Sibljak
seit Jahren seinen Zwiebelsack
vergebens auf den Wochenmack
um ihn dort zu verkaufen.

Und hoch

post Kerkermeister Arno Erich C. schlägt in die Flucht

Oktober 13th, 2007

Abgelegt unter: Femtofarad — Frolln Schmoll @ 12:10

Liebes Frolln Schmoll, da der FacMan auch meinen jüngsten Beitrag wieder dem Transmogrifikator überantwortet zu haben scheint, nehme ich Zuflucht zu Ihrem Schmollswinkel mit der Bitte, mein Elaborat dem geschätzten Publikum ans Herz zu legen. Ganz ehrerbietig grüßt Sie Ihr Arno Erich C.

Femtofarad — was ist das? Gälisch-englischer Filmtitel: “The Femeth Of Arad” - Der Verfemte von Arad. Das Werk des irischen Stummfilmemachers Ryan O’Bryan ist heute ganz in Vergessenheit geraten, zumal es nie vollendet wurde. Und das kam so: Die staatliche irische Filmzensurbehörde verbot die zahlreichen erotischen Szenen und die politischen Anspielungen auf die Neuzeit. Nachdem die Zensur alles Anstößige herausgeschnitten hatte, blieben nur noch ein paar Galoppszenen übrig, die zeigten, wie die Reitertruppen des Großfürsten von Arad den flüchtenden Verfemten einholten, in Ketten legten und in den Kerker verschleppten. Sogar der Titel des Films wurde zu “Femtofarad” verkomprimierstümmelt. Enttäuscht und frustriert ob der Verhunzstümmelung seines Werkes vernichtete O’Bryan die verbliebenen Filmschnipsel und starb einsam wie auch verarmt. Sein Enkel hingegen hatte Erfolg mit der Billig-Fluglinie Ryanair. In der Folgezeit ging die Bezeichnung Femtofarad auf das Fluchtfahrrad über, das Verfemte bekamen, um rasch außer Landes fliehen zu können. Tückischerweise hatte das Femtofarad einige staatlicherseits eingebaute Sollbruchstellen und Konstruktionsmängel, die eine Flucht de facto vereitelten. Auf diese Sollbruchstellen spielten die fehlenden Buchstaben an, die aus dem Fahrrad ein Farad machten. So wurde jeder Verfemte doch noch erwischt, verhaftet, eingekerkert und mit brutalen Foltermethoden seiner Gesundheit und meist auch seines Lebens beraubt. Anschaulich wird das in folgendem Poem illustriert:

Femtofarad

“Mein Herr, Euch droht die Feme!”
So sprach voll bittrer Häme
der Großfürst der Stadt Arad,
“im Hof steht Eurer Farad!”
Auf den Sattel der Verfemte
voller Schmerzen sich bequemte.
Denn der war ungefedert,
mit Büffelhaut beledert.
Das Rütteln über Kopfsteinpflaster,
für sein Gesäß war’s ein Desaster,
Das kräft’ge Treten der Pedale,
die nie geölt, ward ihm zur Quale.
Schon naht die Meute der Verfolger,
geführt von Olaf, Sven und Holger.
Er hört das Donnern vieler Hufe
vernimmt der Feinde heis’re Rufe!
Da - plötzlich bricht die Fahrradkette,
wenn er doch noch ‘ne Kette hätte!
In Nu ist er umzingelt,
das Henkersglöcklein klingelt.
Wutentbrannt wie die Berserker
schleudern sie ihn in den Kerker.
Niemand weiß, was ihm geschehen:
Nimmermehr ward er gesehen!

von Lürik-Enthusiast Arno Erich C.

Zweitmeinung:

Abkürzung für “Feministisches Total-Fahrrad” in Legastheniker-Schreibweise. Dieses Fahrrad hatte einen Sattel für die nach links gewandte Sitzposition, genau wie im 19. Jahrhundert der Damensattel für den weiblichen Pferdesport. Die Dame saß also seitwärts, beide Füße kamen auf ein nur linksseitig angebrachtes extrabreites Pedal. Diese Sitzhaltung in Verbindung mit dem verkehrstechnisch notwendigen Blick nach vorne war äußerst unbequem und zudem schädlich für die Wirbelsäule. Da das Femtofarad wegen des toten Winkels der Pedalkurbel auch nur mit Hilfe einer anschiebenden Helferin gestartet werden konnte und der Neustart nach Zwangspausen vor roten Ampeln oder sonstigen Hindernissen aus eigener Kraft kaum möglich war, verschwand dieses zwar feministische, aber total unpraktische Fahrzeug schon vor dem 1. Weltkrieg völlig von der Bildfläche. Niemand hat ihm eine Träne nachgeweint.

Und hoch

post Herrn Karl S.s für Deputys unverständliche Definitionen

Oktober 13th, 2007

Abgelegt unter: Femtofarad — Frolln Schmoll @ 11:00

FEMTOFARAD

das; -s, -s; engl./am. Kurzwort: “für Frauen unverständliche Werbung”; entsprechend: –> MaletofarAd (indes für den Herrn Hilfsschultheiß nicht erschließbar definiert, dem ja bereits die Anmerkung des Norbert O. aus Mönchengladbach ‘zu hoch’ war, harharr!)

Und hoch

post Jens B. macht nur Spaß, nützt aber keinem…

Oktober 13th, 2007

Abgelegt unter: Femtofarad — Frolln Schmoll @ 10:53

ERSTMEINUNG:

Kurzweilige Berechnung der elektrischen Kapazität mit der Finite-Elemente-Methode: Man nähere sich dem tatsächlichen Wert mit einem numerischen Verfahren, komme aber zu keinem genauen Ergebnis. Nützt keinem, macht aber Spaß.

ZWEITMEINUNG:

ital./franz.: das Weib (ital.)/die Frau (franz.) zum Händler für Autozubehör (ibi: www.farad.it) schicken; und amerik.: zur Food Animal Residue Avoidance Databank (ibi: www.farad.org), der Lebensmitteltierrückstandsvermeidungsdatenbank (oder auch: Datenbank zur Vermeidung von unerwünschten Rückständen in Tieren, die zur Nahrungsmittelherstellung verwendet werden, was sich kein Mensch merken kann und deshalb nie jemand sagt)

Grüße

B.

Und hoch

post Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. greift rechtzeitig ein

Oktober 8th, 2007

Abgelegt unter: Drawidisch — Frolln Schmoll @ 16:41

Drawidisch, die in Vergessenheit geratene Heilpflanze, deren Wirkungsweise auf das seelische Wohlbefinden nie nachgewiesen werden konnte, jedoch bei Verbrennungen geradezu atemberaubende Linderung zeitigte, ist wieder da.
Der Homöopathenkongress zu Winsen an der Luhe widmete dem Kraut einen ganzen Themenabend, in dessen Folge Selbstversuche zu Massenverbrennungen führten, ohne dass Rauch aufstieg. Womit ein Eingreifen der freiwilligen Feuerwehr rechtzeitig abgewehrt werden konnte.

Und hoch

post Ja, wenn von Ihnen nix kommt…

Oktober 5th, 2007

Abgelegt unter: Autlerin — Frolln Schmoll @ 20:15

… muss ich eben im eigenen Archiv graben um zu sehen, wie sich ein neuer Beitrag auf der neuen Seite macht.
Das haben Sie jetzt davon. Nämlich dies:

Autlerin

Mit -erin (oder auch -arin) bildet man das bis dato in Deutschland unbekannte Suffix zur Augmentation von Substantiva. Das Augmentativ von “aut idem” lautet demnach “Autlerin” und bezeichnet etwas ganz besonders Identisches. Weitere Beispiele: Schwerin = extrem gehaltvoll, Partnerin = immens wichtiger Teil, Aquamarin = sehr verwässert, Lehrerin = aber das dürfte jetzt klar sein…

(Weiß ja keiner, warum dieser lehrreiche Beitrag vom Deputy totalverstümmelt wurde. Aber nun ist der FacMan ja wieder da - oder nicht?)

Und hoch

ruldrurd
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