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post Arno Erich C. aus C.-R. gibt Gas

September 29th, 2007

Abgelegt unter: Autlerin — Frolln Schmoll @ 10:30

Autlerin (Endsilbe betont):

Hormonähnlicher Stoff, vor kurzem nachgewiesen im Blut engagierter Autofahrer (um ca. 1900 Autler genannt), die einen sportlichen Fahrstil bevorzugen.

Prof. Dr. Fritz Gasgeber (Institut für Motorsportmedizin an der Uni Köln) berichtete darüber in der neuesten Ausgabe der ADAC-Review. Die höchsten Autlerin-Pegel wurden, wen wundert’s, bei Piloten der Formel 1 gemessen. Dieser Stoff bewirkt geschärfte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, blitzschnelle Reaktionsfähigkeit und ein untrügliches Gespür für gewagt erscheinende, aber durchaus sichere Fahrmanöver. Je trainierter ein Fahrer ist, umso höher sind seine Autlerin-Blutwerte. Stetiges Training scheint sich positiv auf die körpereigene Autlerinproduktion auszuwirken.

Leider ist eine Synthese des Stoffes bisher noch nicht geglückt, da die Molekülstruktur noch nicht hinreichend aufgeklärt ist. Man kann das Mittel also keinem unaufmerksamen, schläfrigen Trödelfahrer verabreichen, um seinen Fahrstil zu verbessern. Erschwerend kommt hinzu: Je nach gefahrener Automarke variiert die grundlegende Molekülstruktur.

Bei Citroën
-Fahrern fand man folgende Grundstruktur (die Strichlein am Zeilenanfang sind notwendig, damit die Atome der Strukturformeln bei der Internet-Übertragung an der richtigen Stelle bleiben!):

ae-gibt-gas_1.jpg

Der Übersichtlichkeit halber wurden nur die wichtigsten Atome des Strukturgerüstes gezeichnet und die Seitenketten sowie die H-Atome weggelassen. Das gilt auch für die nachfolgenden Grundstrukturformeln. Die Seitenketten und funktionellen Gruppen sind zudem noch nicht genügend erforscht, um hierüber zuverlässige Aussagen zu machen.

Bei Mercedesfahrern dominiert folgende Molekülgestalt, in der der gewiefte Chemiker unschwer das Ammoniak-Triperoxid wiedererkennt:

ae-gibt-gas_2.jpg

Die drei Peroxid-Gruppierungen am Stickstoffatom legen die Vermutung nache, es könnte in höherer Konzentration als Sprengstoff wirken.

Aufgrund seiner Forschungsergebnisse seien, so Prof. Gasgeber, negative Folgen zu erwarten, wenn man dem Fahrer einer bestimmten Marke den Hormonextrakt des Fahrers einer Konkurrenzmarke oral oder als Injektion verabreichen würde. Zumindest könne temporär eine Desorientierung beim Betätigen der Steuer- und Schalthebel im eigentlich doch vertrauten Wagen auftreten.

Nicht mit Autlerin verwechseln darf man das Bretterol, ein bleihaltiges Alkaloid mittlerer Toxizität, das für den berüchtigten Bleifuß verantwortlich gemacht wird. Bretterylsulfat und Bretteryl-Hydrochlorid wurden Weinbergschnecken injiziert, worauf sie ihr Kriechtempo verdoppelten bis verdreifachten. Die Folgen waren jedoch fatal: Sie kollidierten immer wieder heftig mit Steinchen, Ästchen oder sonstigen Hindernissen, denen sie nicht rechtzeitig ausweichen konnten. In der Folge traten oft erhebliche Verletzungen der empfindlichen Weichteilgewebe auf.

Und hoch

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