rulururu

post Auch Altmeister Karl S. war noch mal im Keller…

Juli 30th, 2007

Abgelegt unter: Sapropel, Wobbeln — Frolln Schmoll @ 17:31

WOBBELN:

Ort (zeitw. dän. Wœbbel) im Land Angeln nahe dem historischen Haithabu. Ehemals Fischerei- und Handelshafen verlandete Wobbeln völlig, so dass sich die durch Abwanderung auf vier Einwohner reduzierte Bevölkerung durch Nebenerwerbs-Tierzucht (Angler Sattelschweine Heinz und Elke) und Tourismus (Fam. Schliephake aus Hamburg) ernährt.

SAPROPEL:

ursprünglich Bezeichnung für programmierungsmängelbedingte Fehlfunktionen bei PC-Betriebssystemen; aktuell Name einer neuen EU-Quotenverordnung. Sie untersagt jede Entwicklung und Benutzung von Betriebssystemen mit einer kleineren Sapropelquote als Microsoft Windows XP. Der EU-Kommissar zur Angleichung der Lebensbedingungen und die Sapropelquotenüberwachungsbehörde arbeiten an der Erstellung eines Bußgeldkatalogs für Verstöße gegen die Sapropelquotenverordnung.

SAPROPEL:

sommerhitzebedingtes Konglomerat Hans-Riegel-Bonnscher Gummibärchen; häufiges Vorkommen in Handschuhfächern und Türtaschen deutscher Personenkraftwagen.

Und hoch

post Nochen Gedicht von Kunstdirektor Wernère “Dewi” D. aus S.

Juli 30th, 2007

Abgelegt unter: Maschansker, Gagistin, Mudlumps — Frolln Schmoll @ 15:18

Maschansker. Massenflucht, hervorgerufen durch ein handgranatenähnliches Gebäck, das auf Weihnachtsmärkten sprichwörtlich der Renner ist.

Gagistin. Neuestes Unprodukt zur Förderung der schmerzfreien Comedy-Gesellschaft. Raab nimmt es, Pocher nimmt es, Kalkoffe nimmt es. Führt zur sofortigem Grimassenzwang, wenn Kamera in der Nähe ist. Eigentlich ein Placebo. In Wirklichkeit leiden die oben erwähnten am Tourette-Syndrom, das Gott sei Dank als unheilbar gilt.

Mudlumps. Eine Sprachkreation von Dr. Erika Fuchs. So heißt das Geräusch, das in der Sprechblase steht, wenn Onkel Dagobert vom Dreimeterbrett kopfüber in sein Bargeld springt.

Und hoch

post Jens B. HATWASCHZUSAHN

Juli 26th, 2007

Abgelegt unter: Hebdomadar — Frolln Schmoll @ 15:18

Vorschlag:

HEBDOMADAR sagte der Polier im südwestdeutschen Neustadt bevor der junge Hilfsarbeiter den Sack Zement auf seinen Rücken wuchtete und darunter zusammenbrach. Sein IPOCKHIER hatte der nicht mehr vernommen.

Zweitmeinung:

Und der Polier wandt sich unter der schier erdrückenden Last, das Geschehen den Eltern des Verstorbenen erklären zu müssen, bis dieser bei den Ermittlungen der Polizei wieder zutage trat. Als dieser seine Zweitmeinung äußern wollte, hieß es nur: ADEHATHIERJANNISCHTZUSAHN!

Und hoch

post Jens B. aus L. plaudert aus dem Fogoschkästchen

Juli 23rd, 2007

Abgelegt unter: Fogosch — Frolln Schmoll @ 15:51

Sehr geehrtes Froll Schmoll,

mir scheint ich habe Ihnen meine FOGOSCH noch nicht übermittelt. Sehr zur Bestätigung meiner darin enthaltenen Definitionen (Näheres im Folgenden). Zugleich hiermit vielen Dank für die Veröffentlichung des ersten MUTONS der Woche.

Grüße aus L. und fröhlichstes Unterhaltenwerden,

Jens B.

Und nun, Auszüge aus der modernen Fernunterhaltung mit dem FacMan (im Falle fehlender Übersichtlichkeit bitte ich um eine Mitteilung:

———

zu FOGOSCH - 6. Juli 2007 10:53:56 MESZ bis etwa 11:10:43 MESZ

“Halo Herr FacMan,

ich bin’s schon wieder. Könnten Sie mir freundlicherweise eine Kopie meines letzten Fogosch zur Verfügung stellen? Ich fogosch das Häkchen, was mir selbige beschert hätte.

Mit verbindlichstem Dank

Jens B. aus L.”

“Büddeschön …

[…]

Vorschlag:

“Was hast Due getane, Signore Advocate? Solltest Du nichte diese Streit für mich gewinne?” - “Gianni, ich habe wirklich alles versucht!” - “Unde die Friste fürrr de ergänzende Vortrag, he?” - “Fogoschen.” Murmelte kleinlaut Giannis zerstreuter Advocatus und fogoschde ganz den fehlenden Nutzen dieses ergänzenden Vortrags. Der hätte Gianni auch nicht geholfen.

Zweitmeinung:

Ach wozu die Mühe. Ich hätte Ihnen ja auch einfach einen elektronischen Brief schreiben können, anstatt Sie zuzumüllen. Fogosch!

Was ich eigentlich wollte: Mir fehlen hier ein paar Belehrungen. Was ist zum Beispiel mit dem Widerrufsrecht? Anderswo wird pauschal darüber belehrt (http://www.kanzlei-doehmer.de). Mir ist natürlich klar, daß hier nicht anderswo ist…

Oder vielleicht: Korruption ist strafbar (http://bundesrecht.juris.de/stgb/__299.html). Nicht daß Ihnen die Kekse noch auf die Füße fallen, die Sie zu Ihrem Glück noch nicht haben. Apropos Kekse: (http://bundesrecht.juris.de/stgb/__300.html).

Die Verletzung von Urheberrechten übrigens auch, also Vorsicht (http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__106.html).

Falls mir noch etwas einfällt, lasse ich Sie’s wissen.

Grüße aus L.

B.”

———–

zu FOGOSCH - 6. Juli 2007 10:27:11 MESZ bis etwa 11. Juli 2007 14:12:52 MESZ

“Sehr geehrter Herr FacMan,

offensichtlich war ich am 6. dieses Monats ein wenig kopflos. Komplimente hinsichtlich meiner sonstigen Verfassung dürfen Sie bei Bedarf gern und bitte am Pranger mitteilen.

Nicht nur vergaß ich das Häckchen für eine Kopie meines Beitrags von 10:53 Uhr MESZ, sondern später auch noch ein L bei der Anrede in meiner e-Mail an Sie. Ich gehe davon aus, daß Sie Ihre Mitstreiter auf der BW-Etage noch nicht mit einem Halo beglücken. Anderenfalls würde ich mir auch die Korona
gern einmal ansehen.

Jedenfalls schreibe ich Ihnen nun in dem Glauben, bereits vor dem Fogosch von 10.53 Uhr einen anderen eingesandt zu haben. Da war etwas mit den Ungarn und einer Eiszeit. Würden Sie mir von diesem bitte auch eine Kopie übermitteln. Sie dürfen diese gern auch direkt an Frolln Schmoll weiterleiten, sollte eine Veröffentlichung Ihrerseits bereits jetzt ad actae gelegt sein (oder in den Tresor, wie Karl S. meint). Ich fogosch auch hier besagtes Häkchen.

Ich verbleibe mit der Bitte um Nachsicht für die erneute Störung und

besten Grüßen

B.

P.S.: Apropos Lichteffekt: Ein nordamerikanischer Korbballspieler afrikanischen Ursprungs sollte eigentlich ab der nächsten Spielzeit in der dortigen Liga glänzen. Während der Vorbereitung im derzeitigen Sommer, der auf eben jenen Kontinent verbannt wurde, wird er selbiges aber nicht tun können, weil ihm die Tonsilen entnommen werden sollen. Soviel zum Sport und auch nur weil ich wiederholt Mitteilungen über so eine merkwürdige europäische Freizeitbeschäftigung auf den gelben Seiten lesen mußte, welche mich mangels fundierten Basiswissens doch irritierten.”

“Als ob wir mit eigenen Kopflosigkeiten nicht genug zu tun hätten …

[…]

Vorschlag:

Der Fogosch ist der vorletzte Teil der glazialen Serie im nördlichen Mitteleuropa. Zumindest vom Eis her betrachtet. Er ist zu finden hinter der Endmoräne und direkt vor dem Urstromtal. Im Alpenvorland ist er überhaupt nicht anzutreffen. Da gibt es nur Zungenbecken, Endmoränen und Schotterebenen.
Warum die Ungarn dem Sander diesen Namen gaben, wissen sie im Ürbigen nur selbst.

Zweitmeinung:

Die Besserwisserabteilung hat es aber mit dem Eis in letzter Zeit. Und ich melde mich heute mal wieder vollständig. Schluß (ß!) mit vorauseilendem Gehorsam. Offene Rebellion!”

Und hoch

post Herr Karl S. schreitet pastös zum Wurf

Juli 21st, 2007

Abgelegt unter: Fogosch — Frolln Schmoll @ 17:03

FOGOSCH

(ung.): 1. Wirbel, Schleuderei; 2. ländlicher ung. Schreit- und Wurftanz; die Tänzer werfen auf einen Trommelwirbel hin einander aus dem Schreiten heraus (sic!) blitzschnell ihre Partnerinnen über Kopf zu, der jeweilige Fänger stellt die Tänzerin wieder auf die Füße und das Schreiten wird fortgesetzt bis zum nächsten Wirbel; im frühen Nachkriegsdeutschland der 50er Jahre populär durch den Géza von Cziffra-Musikfilm “Fogosch – Puszta – Paprika!”

Und da halten wir auch überhaupt nicht unser k.u.k. Fischkoppmaul. Was ist das überhaupt für ein Ton, Herr?”

Zweitmeinung:

Pastiorisierte Lürik:

sylriche pädologik

sal red etla legopodä
eid pestflatte c9 gebing
raws him nie dunderwiches ling,
dess sa nar gicht teiger wing.
red rema tela pegodolä.

ran meicht him waste koloschade,
din ei meines zung merding.
et achtere nie sug rering,
wer ar hals to sien londering.
eid doscholak rand re feft chade.

es noi teral delogopä
schatet ella hers reging,
his wan jau fenerl fetta ping.
sotakoa tik chint neid sing.
falte redar delogopä …

Und halten wir weiterhin auch unser südwestdeutsches untertänigstes k.u.k. Fischkoppmundwerk mit (veraltenden)nichten geschweige denn -(veraltenden)neffen, Herr! Also, der Ton … Uuunglaublich!

Da ist dann F. unanzweifelbar, ohne blah und sonder blubb:
die kurpfälzische Universalpaste, mundartl.: Mannemer Pascht; hergestellt auf Basis gut abgelagerten Grieben- oder (k.u.k.) Grammelnschmalzes dient sie von alters her der Hautpflege, als Sättigungsbeilage, als Brotaufstrich sowie mit zweifelhaftem Erfolg der Empfängnisverhütung und der Bekämpfung des -> Mannheimer Mutismus.

Zweitmeinung:

Der Lürik zwoter, entpastiorisierter Teil:

lyrische pädologik

als der alte logopäde
die festplatte c9 beging,
wars ihm ein wunderliches ding,
dass es gar nicht weiter ging.
der arme alte logopäde.

man reichte ihm was schokolade,
die in seinem mund zerging.
er achtete sie nur gering
er war halt so ein sonderling.
die schokolad fand er recht fade.

so ein alter logopäde
achtet alles sehr gering,
was ihn auf jener platte fing.
kakao ist nicht sein ding.
fader alter logopäde …

dies: kein wortspiel.
dies kurz weilen.
carpe diem.
dies lang weilen?
dies ein spielwort.

DA hamses, Herr Ramses.

Vorschlag:

gedopter Blutsack; epo-chal ungedopt wird er seit geraumer Zeit Nullrich genannt; aktuell entringen sich dem Gehege der Zahn-Räder (vulgo Fahrenderapothekenlager) die sportlich-schönen Reime:

Ja Nullrich, dummer Lügenfrosch!
Auch du, gestehs, bist ein Fogosch.

Zweitmeinung:

Es ischt ein Schkandal: Der der zu Recht sog. Uschi-Sender SAT1 entlässt alle, die noch lesen und schreiben können, schafft so seine letzten Nachrichtensendungen ab und überträgt stattdessen live aus dem radelnden Drogenmilieu, (vulgo: die Tour) nachdem die Öffentlich-Rechtlichen diese Jugendgefährdung endlich beendet haben. Liebermann-Zitat!

Und hoch

post Unverstümmeltes Unveröffentlichtes von Jens B. aus L.

Juli 20th, 2007

Abgelegt unter: Muton — Frolln Schmoll @ 19:27

Hallo Frolln Schmoll,

nein ich werde nicht verstummen. Ich wollte Sie nur wissen lassen, dass ich den Muton, den ich gerade in Ihr Blog-Script gehackt habe, zur sofortigen quasi Konkurrenzveröffentlichung gedacht ist. Sozusagen unter Verweigerung der Einsendung an den FacMan - sogenannter elektiver Einsendungsmutismus. Definitäres Wirresein würde Karl S. wohl sagen.

Grüße aus L.

B.

Tja, und hier isser, der Muton, obwohl hier ja eigentlich nur vom FacMan Verstümmeltes erscheinen soll. Aber da der ja seine Seite nicht in den Griff kriegt…

MUTON bringt uns zurück an den Punkt des unbemerkten Gedankenaustauschs. Der ~ äußert sich in einem geräuschlosen Entschwinden jeglicher Aussage. Regelmäßig im zweiwöchigen Rhythmus zu beobeachten auf gewissen gelblichen Internetseiten von Oberbesserwisserbeauftragten. Besonders störend: jedweder Versuch genau zuzuhören scheitert an der Geräuschlosigkeit des Mutons. Abgeleitet übrigens vom allseits bekannten Mutismus.

Und hoch

post Herr Arno-Erich C. aus C.-R. kreidet an

Juli 16th, 2007

Abgelegt unter: Kridar — Frolln Schmoll @ 08:27

Ein Kridar ist bekanntlich ein Lehrer, der viel Kreide verbraucht, weil er im Unterricht immer die Tafeln vollschreibt, viel mehr und viel schneller, als seine Schüler abschreiben können. Wenn der Hausmeister gerade keine Kreide mehr hat, weil sie so schnell verbraucht wurde, ist der Kridar darauf angewiesen, sich aus dem Lehrer-Netzwerk “Al-Kreida” neue Kreide zu beschaffen. Er sollte dafür aber im voraus ein Kreide-Abonnement abschließen.

Und hoch

post Zur Halbzeit ein Fundstückchen aus dem Archiv des Karl S.

Juli 13th, 2007

Abgelegt unter: Katexochen — Frolln Schmoll @ 11:03

KATEXOCHEN

vulgärmedizinische Beschreibung des Zustands gähnender Leere, die in einem -> Katheder nach Entfernung des ihm i. d. R. einliegenden -> Katheters herrscht; während das katexochene Katheder seine Funktion in Lehre und Wissenschaft davon kaum beeinflusst weiterhin wahrnimmt, steckt der katexochene Katheter sonst wo, meist jedoch in Schwulitäten; s. a. -> ex Kathedrale und -> Incubus. Und so entströmen dem Volksmund die goldenen Reime:

Katheter im Katheder -
das vermag ein jeder.
Doch kann es jemand umgekehrt,
das ist schon höchster Achtung wert.

Und hoch

post Kunstdirektor “Dewi” D. ruft zum Trübsalsparen auf

Juli 12th, 2007

Abgelegt unter: Walone, Lemniskate, Glagoliza, Flokkulation, Cholerine — Frolln Schmoll @ 17:00

Hochwohllöbliche Frolln Schmoll,

hier noch einige Interpretationen. Mögen sie dem geneigten Publikum Trübsal ersparen.

Südwestliche Grüße vom Kunstdirektor.

Lemniskate. Die alten Orthodoxen kennen sie noch, die Lemniskate, das heimliche Schlafgemach der Erzbischöfe von Saltkrokan. Ein Doppelbett im Schrank, von beiden Seiten abschließ- und begehbar. Während die eine Hälfte im Kloster stand, ragte die andere Hälfte durch die Giebelmauer ins angebaute Freudenhaus.

Lemniskate. Heinrich der Sachte gab ihm den Auftrag, doch Johann Sebastian Bach lehnte ab. „Eine Lemniskate schreibe ich niemals”, soll er dem Herrscher geschrieben haben. Was Heinrich der Sachte geantwortet hat, ist nicht überliefert, doch Tatsache ist, dass JSB danach nie mehr mit einem Kompositionsgriffel in der Hand gesichtet wurde.

Walone. Die Riesenkastanie von Wales. Eine Laune der Natur gab diesem wohl über 250 Jahre alten Baum südwestlich von Cardiff eine Höhe von 160 Metern. Seine Früchte waren nicht minder dimensioniert. Apfelgroße Walonen rauben im Herbst Anrainern den Schlaf, wenn sie donnergleich vom Baum krachen.

Flokkulation. Vom ehemaligen Bundesinnenminister Otto Schily geplantes Haftrecht, Gefangene nicht mehr im normalen Strafvollzug einzuzellen, sondern kostensenkend in freiem Gelände anzuflokken.

Flokkulation. Massenohnmachtsanfall beim Anblick von Robbie Williams Birne in der Fußgangerzone.

Cholerine. Pilzbefall des Cholabaumes. Führt zu dessen Unfruchtbarkeit innerhalb eines Jahres. Nicht auf den Menschen übertragbar, so dass das Fällen aller freistehenden Cholabäume und damit auch ein „ARD-Brennpunkt Cholagrippe” gerade noch einmal verhindert werden konnte.

Glagoliza. Der zu Eis erstarrte Wirbelsturm wurde zuerst in der Antarktis von Ernest Henry Shackleton halluziniert, als er im Entdeckerwahn mit seinem Schiff Endurance und 30 Mann Besatzung gegen einen Glagoliza donnerte. Eine Folge der Lebensmittelvergiftung, die sich die Besatzung beim Verzehr von mit Blei versiegelten Konserven zuzog.

Und hoch

post Jens B. aus L. an der E. südlich von B. und so w. hört die Flöhe husten

Juli 11th, 2007

Abgelegt unter: Okroschka — Frolln Schmoll @ 12:58

Sehr geehrtes Frolln Schmoll,

heute versuche ich, einen Teil der Zeit bis zur neuen Runde des Besserwisserspiels zu überbrücken und zugleich meinem ungeliebten Hobby, der Legasthenie, abhold zu bleiben. Dazu soll das geneigte Publikum Ihres heitersten und zugleich fordernsten Winkels ein weiteres meiner unzähligen kunstlosen Machwerke bewundern dürfen. In der Hoffnung auf großzügige Verstümmelung Ihrerseits überreiche ich die nachstehende OKROSCHKA. Um mit Karl S. aus H(H). zu sprechen, wurde diese wohl umgehend dem Abteilungstresor zugeführt und sonst keines Blicks gewürdigt.

Ich beliebte seinerzeit zu definieren:

OKROSCHKA, richtigerweise Pluraletantum OKROSCHKI: durch winterliche Einwirkung von Temperaturen unter 42 Grad minus entstehende Form der traditionellen russischen Piroschki; entsteht nur im Winter, da im Sommer der eisige Wind fehlt, und nur bei Zubereitung nach Originalrezept der westuralen Kosaken, anderenfalls genügt der Milchgehalt im Teig - und auch nur dort - nicht, um die namengebende K-förmige Krümmung zu erreichen;”

Ich beliebte zweitzumeinen:

“Habe ich jetzt doch Kwas gemacht? Quasi verkwaste Quaslinge = Okroschka. Soviel heiße Luft um nichts. Da könnte ich auch die alte Leier um die Ignoranz wieder beginnen. Wenn ich jetzt noch ein weiteres Wort schreibe, kann es wohl nur schlimmer werden… Übrigens, das einzige was jemandem wie mir dazu einfallen konnte, war eben Essen.”

Um noch einen Wurf auf die Kalauerkasse zu wagen: Ab sofort werde ich natürlich Tippfehler für mich behalten - auf meine Einsendungen als Gewinner zu tippen war ohnehin ein Fehler. Der heute herrschenden Meinung zur deutschen Schreibung werde ich dennoch weiter engegentreten. Auch wenn legal sthe nie das machen kannst, wie ein Floh mir ins Ohr hustete.

Grüße aus L. an der E. südlich von B. und so w.

Und hoch

ruldrurd
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