rulururu

post Jens B. aus nun doch L. kribbelt es in den Fingern

Mai 30th, 2007

Abgelegt unter: Hämalops — Frolln Schmoll @ 20:15

Geehrtes Frolln Schmoll,

mit meinem Beitrag zu Hämalops, nämlich:

Vorschlag:

Das (!) HÄMALOPS beschreibt einen Zustand akuter Blutarmut in Fingern und Zehen bei wiederholt abgekanzelten oder schlicht übergangenen Besserwissern. Wird von selbigen auch als üble Schmähung der beteiligten Abkanzler verwendet.

Zweitmeinung:

Dieser Zustand entsteht im Rausch des Schreibens erboster Zweitmeinungen. Der gemeine Besserwisser ist gewillt, jene kurz und prägnant zu formulieren. In seiner Rage schreibt er sie wieder und wieder neu und kürzer, wackelt dabei mit den Zehen und läuft puterrot an. Völlig entkräftet und an allen Gliedern zitternd gibt er nach einer Viertelstunde schließlich auf und schreibt nur noch vier Worte, kurz prägnant und seinem Überdruß unverhohlen Ausdruck verleihend: “Das ist vermaledeites Hämalops!” Danach muß er sich erst einmal am warmen Monitor die Finger wärmen.”

verschaffte ich mir nach einer kurzen Durststrecke die folgende erwähnenswerte Verstümmelung durch den werten Oberverhunzler:

“Am anderen Ende der Nahrungskette empfiehlt Dieter P. aus ‘Rengschbuach’ ‘eine Kombination aus Breehzn (geometrische Form, benannt nach den berühmten, auch außerhalb der Landesgrenzen überaus beliebten bayerischen Frühstücksflocken [siehe G. W. Bush]) und Kroassoh (geometrische Form, benannt nach den berühmten, auch außerhalb der Landesgrenzen überaus beliebten französischen Frühstücksflocken)’. Womöglich wäre das eine Ernährungshilfe für Jens B. aus Leipzig, leidet er doch an einem ‘Zustand akuter Blutarmut in Fingern und Zehen bei wiederholt abgekanzelten oder schlicht übergangenen Besserwissern.’”

Auf baldiges Unerwähntbleiben,

B. aus L.

Und hoch

post Burkhard S. aus Berlin opfert sich reuevoll auf

Mai 26th, 2007

Abgelegt unter: Kubba — Frolln Schmoll @ 11:02

Sehr verehrtes, ach, so unnahbares Frolln Schmoll!

So wage ich’s denn nimmermehr, die holde, so den Fingern schmeichelnde Sequenz des Schmollnen Prae in diese Tastatur zu hacken…

Der Alkohol, mir Kubba schön zu trinken, war reichlich vorhanden, allein die Zeit war das Problem, das durch die Bank im Wege stand, um sachlich, sprachlich und rhetorisch zu erträglichen Ergebnissen zu kommen. So sende ich die schnellgeschossene, ganz liederlich dahingetippte, zurecht vom Dingsbums voll verschmähte S’sche Erklärung:

Altphönizisches, aus Karthago überliefertes Bettspiel (Phönizisch: קבבא) mit dem Ziel, die beim Baalskult üblichen Menschenopfer weiterhin zu ermöglichen.

Hochachtungsvoll grüßt der zurecht zurechtgewiesene (und sicherlich recht bald beschenktgewordene)

Burkhard S.

(Vom “Dingsbums” verschmäht? Sie scheinen generell in Sachen passende Anrede kein glückliches Händchen zu haben, zerknirschter Herr S. Brauchen Sie noch ein wenig Nachhilfe? bietet Ihr ach, so unnahbares Frolln Schmoll an)

Und hoch

post Verwobenes von Silberrücken Jens B. aus L. an der E. in S. südlich von B. und so w.

Mai 25th, 2007

Abgelegt unter: Kubba — Frolln Schmoll @ 19:08

Während europäische Milchgesichte ihre käsigen Arme im Sommer nirgendwo sonst hinhalten als in die Sonne, schieben tief gläubige Hindi ihre vor dem Bad im Ghanges, im Indischen Ozean oder in anderen, nach hiesiger Auffassung vollkommen ungeeigneten Gewässern in ein langärmeliges Gewand.

Die Kubba hat zwei Vorteile: Sie schützt vor der Sonne und der eng anliegende Stoff ist atmungsaktiv und zugleich keimabweisend. Besondere Knüller beim alljährlichen traditionellen Frühjahrsbadekuttenmarkt in Rajshahi (Bangladesch) sind die modernen Exmeplare aus Chlorbutadien-Kautschuk (landläufig Neopren) mit eingewebten Silberfäden.

Und hoch

post Gesammelte Werke von Jens B. aus L. und so weiter

Mai 25th, 2007

Abgelegt unter: Katexochen, Babismus, Pön, Sparmannie — Frolln Schmoll @ 18:11

Sparmannie

Vorschlag:

(dengl.) umgangssprachlich für Geld auf der hohen Kante; in Fachkreisen auch als Spargeld bezeichnet; Mischwort aus dem deutschen Sparen und dem englischen Money; bei der Eindeutschung im Berliner Raum verfälscht und durch die Reform der Rechtschreibung an die heutigen Regeln angepaßt; im Übrigen nicht zu verwechseln mit dem Spährmannie (von engl. spare money - erübrigtes, überschüssiges Geld), welches nicht notwendigerweise gespart wird

Zweitmeinung:

Ist schon ziemlich daneben was ich da oben geschrieben habe. Aber mit Doppel-N ist es auch schwer zu erklären. Sonst wär es einfach die Liebe zum Sparen. Aber so. Ist es vielleicht doch die zum Herrn Sparman, der mir leider nicht näher bekannt ist?

————–

Katexochen

Vorschlag:

Wenn der geneigte Leser um den eigentlichen Sinn eines griechischen Wortes nicht weiß, sollte er vorzugsweise lautlos und ungesehen brilliante Ratgeber zu Rate ziehen. Die können ihm schon den Schlag der Bedeutung versetzen und werden ihm schlechthin nur eine nennen können:

Der Abgasbehandler ist einer der Zwillinge. [Anm. d. Verf.: Ochen (ugand.) verbreiteter Vorname “einer der Zwillinge”] im eigentlichen Sinn, schlechthin, vorzugsweise

Zweitmeinung:

Eigentlich sollte der Kleber aus dem Ofen, aber nach den Aussagen meines verehrten anonymen Besserwisserberaters soll es sich hierbei nicht um eine Verballhornung handeln.

————–

Babismus

Vorschlag:

Am Schkeuditzer Kreuz gab es wieder einmal nur eins: Asphalt. Je mehr er nach der Richtung suchte, desto weniger fand er sie. Und als er mit seinem neumodischen Kleinwagen mal wieder alle vier Himmelsrichtungen abgefahren hatte, gab er enttäuscht auf. Die Verwicklung bestehender Autobahnen des Bunds untereinander hatte ihm wieder einmal den Rest gegeben. Nun war sich unser meisterlicher Autofahrer Peter Steigeisen wieder einmal der Bedeutung des legendären, von seinem früheren Germanistikdozenten Prof. W. H. Spr. geprägten Begriffs des BAB-is-Muses bewußt.

Zweitmeinung:

Ich hör’s schon. In meinem Hinterkopf dröhnt das Donnern der Bratpfanne, mit der meine wunderbare Assistentin mir einprügeln will, was richtig ist. Aber oben steht doch schon etwas von Katholischen Franken. Also darf ich hier sicher nicht erwähnen, daß mit Babismus in der hessischen Mundart der Katholizismus des ausgehenden 17. Jahrhunderts bezeichnet wird, Gnädigste.

————

Schabotte

Vorschlag:

Umgangssprachliche Floskel für fehlgehende Arbeiten, entstanden aus einem panischen Aufschrei eines frommen süddeutschen Bergarbeiters als wieder einmal die Gesteinsbrocken neben die Schüttung fielen, kurz für “SCH…KLAMOTTE”

Zweitmeinung:

Keine. Nur Randbemerkungen: Die Schüttung war im Weg. Und ich bitte höflich um größeren Datenschutz. Auch wenn ich die “Zustimmung zur Veröffentlichung von Name, Wohnort und Beitrag erteil[e]” möge auf die Versendung meiner E-Mail-Adresse und auch derjenigen der anderen Patienten, ähem - Teilnehmer, verzichtet werden. Danke.

————-

Pön

Vorschlag:

Maßeinheit für die Starke des Sturms im Wasserglas; Gewöhnlich angegeben in Größen von 1 bis 10 nach dem Muster “Zahl/Zahl” (zum Beispiel 10/10, sprich Zehn Strich Zehn); Die erste Zahl benennt die Größe der Aufregung, die zweite die Nichtigkeit der Sache um die es geht. Uneinigkeit besteht meist über die Einordnung einer Aufregung als Sturm im Wasserglas und darüber, ob die Sache wirklich so nichtig ist. Pön im übrigen deshalb, weil niemand Petit Beaufort auszusprechen vermochte.

Zweitmeinung:

Weitere windige Angebote habe ich auch noch: Maßeinheit für die Stärke des Hauchs ausgelöst durch Zugluft in einem Gebäude, dessen Öffnungen sämtlich verschlossen sind. Sobald ein Fenster geöffnet wird, ist die Stärke des entstehenden Orkans wieder in Beaufort anzugeben. Oder war es doch das Blatt Kohlepapier zwischen den ersten beiden Seiten eines hand- oder maschinengeschriebenen Strafurteils bis in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts?

- mein Land: Umland
- mein Fluß: Tinte auf Papier, noch immer

—————–

So, das soll erstmal genügen…

Grüße

Jens B. aus L und so weiter

Und hoch

post Auch Jesper H. unterhält ein Archiv

Mai 23rd, 2007

Abgelegt unter: Reesen — Frolln Schmoll @ 18:47

Reesen, die mz.
Rees, der ez.
In Vortiefen aufsteigender Faltengebirge vorkommendes Phänomen, das auftritt wenn Sedimente von Oberkreideabtragungsschutt und kubischem Granat in angrenzenden Flözen vorkommen. Der R. gehört zur Gruppe der metamorphen Gesteine und wird nicht selten mit Glimmerschiefer oder Gneis verwechselt. R. wird häufig als Schmucksteine minderer Qualiät genutzt und variirt in Farbgebung und Glanz von mintgrün bis mauve.

Und hoch

post Jens B. aus Leipzig (oder Wolfen) tutet weisungsgemäß

Mai 23rd, 2007

Abgelegt unter: Schwoien, Fabliau, Neume — Frolln Schmoll @ 14:22

Hallo Frau Schmolln,

auf Anweisung des FacMan sollte ich ja schon wesentlich früher in das auf
Ihrer Netzseite liegende Horn tuten. Hier nun meine ersten Vorschläge:

—— 1. ——

Zu Fabliau brachte mir dieser (zweite) Beitrag:

Vorschlag:

Ich habe noch einen Vorschlag. Es soll ja angeblich nicht schaden, mehrere einzusenden: “Ganz wunderbar runder Gegenstand zum Polieren noch runderer Schreibtischleuchtleinchen mit Kantenbefestigung. Hilft gescheiterten Vielwissern in verzweifelten Situationen bei der Bedeutungsfindung, wenn das Anstarren der Leuchte mal wieder nichts nützt.”

Zweitmeinung:

Ha, wenn das nichts hilft, hilft alles nichts…

folgende Erwähnung:

“Jens B. aus Leipzig ging auf Nummer sicher: „Es soll ja angeblich nicht schaden, mehrere [Beiträge] einzusenden«. Es schadet in der Tat nicht, nützt aber auch nicht unbedingt etwas …”

Dies ist meines Erachtens die übelste Schmähung, die uns ereilen kann. Eine Nichtnennung mit Vorankündigung, denn sehen Sie mal nach, wo ich erwähnt wurde - in der Vorbemerkung…

Mein erster Vorschlag war übrigens folgender:

Rekursives Akronym, steht für FABLIAU ARGUMETIERT BEIGE LILIEN IN AZURNE UM;
Kunstbegriff für farblich unentschlossene Blumen

—— 2. ——

Nun zu der Zweitmeinung, die mir einen Verweis - an Sie - und einen Rüffel bei der Auswertung einbrachte:

Vorschlag:

Von der ordentlichen Mathematik mit großem Widerstand abgelehnte Notbezeichnung der Zahlen zwischen neun und zehn. Die Wissenschaft weigerte sich seit der Schaffung des Begriffs im Jahr 950, diesen anzuwenden, weil der Unterschied zu NEUNE nur in einem kleinen Haken bestand, der oft nachlässiger Aussprache zum Opfer fiel. Nachdem auch der letzte Kämpfer für die Anwendung des Wortes im Jahr 1872 in der Nähe einer Guillotine sein jähes Ende gefunden hatte, verschwand der Begriff in der Versenkung. Ein ähnliches Schicksal erlitten die Begriffe EIME, ZWOME, DREME, VIERME und so weiter. FÜMFE (ursprünglich auch FÜFME) und SIEME werden dagegen im südöstlichen Sachsen-Anhalt fälschlicherweise noch als Zahlworte natürlicher Zahlen gebraucht. SECHME und ACHME hatten ebenso wie ZEHME wegen Schwierigkeiten bei der Aussprache oder Zuordnung keine Chance.

Zweitmeinung:

Oh welch’ blamable Schande. Da lasse ich mich erst von dem bedrückenden Gefühl, nie genannt zu werden, zur Verweigerung jeder Aussage hinreißen. (…) Und dann versäume ich schuldhaft, meine Meinung zum Reesen zu äußern. Aber was macht eigentlich das Personal beim Duden aus den Aussagen der Teilnehmer? Es entledigt sie jedes Zusammenhangs und verfälscht so die Wünsche des Publikums, ohne sie zu kennen. Unglaublich! Beschweren sollte man sich! Das kann ja nur der HTML-Zivi gewesen sein.”

Meinen Beitrag fand ich eigentlich erwähnenswerter…
Hier die Antwort vom Hausverwalter:

“Der HTML-Zivi sagt: Ich war’s nicht!
Ich bin allerdings beauftragt, Ihnen hiermit die E-Mail-Adresse von Frolln Babette S. aus Hamburg bekannt zu machen (…)

Mit besagter Dame werden Sie jemanden finden, der mit Ihnen bereitwillig und ausgiebig ins gleiche Horn tutet. Auf das Konzert freuen wir uns bereits, hin und wieder verarbeiten wir ja auch Audio-Dateien.”

Unter Hinweis auf meine fehlenden Fähigkeiten, Blasinstrumente zu bedienen, lehnte ich das Tuten zunächst ab. Hier die Erwähnung:

“Auch so Einer – Jens B. aus Leipzig: „Was macht eigentlich das Personal beim Duden aus den Aussagen der Teilnehmer? Es entledigt sie jedes Zusammenhangs und verfälscht so die Wünsche des Publikums, ohne sie zu kennen. Unglaublich! Beschweren sollte man sich! Das kann ja nur der HTML-Zivi gewesen sein.” [Von wegen! d. HTML-Zivi!] Darob von eingeweihten Kreisen an die obige Ausheuladresse verwiesen, um dort mit Frollnbabette S. ins gleiche Horn zu tuten, war er dann doch um eine Ausrede nicht verlegen: „Im übrigen liegt mir die Herstellung von Bläsermusik leider nicht”.
Höhöhö.”

—— 3. ——

Der Auslöser:

“Jens B. aus Wolfen wünscht sich nichts zu Weihnachten. „Nicht einmal eine namensverstümmelte Nennung. Gar nichts. Ich bin satt.” Schön für Sie.”

erwuchs aus

Vorschlag:

Ich sage nichts. Punkt. Aus. Ende. Nein. Und das sagt doch alles!

Zweitmeinung:

Nicht einmal eine namensverstümmelte Nennung. Gar nichts. Ich bin satt. Und da soll ich noch erwähnen was dieses lächerliche Wort heißt. Steht doch schon da. Also sage ich nichts.

PS: Im Übrigen Teil der üblichen Belehrung in amerikanischen Kriminalfilmen. Sie haben das Recht zu schwoien. Alles was sie sagen kann und wird gegen Sie verwendet werden. Na ich hoffe es.”

- meinem Vorschlag zu SCHWOIEN

Mit freundlichen Grüßen

besagter Jens B. aus Leipzig

(und was ist mit Wolfen? fragt sich Frolln Schmoll)

Und hoch

post Jesper H., diesmal über Umwege aus Herne

Mai 20th, 2007

Abgelegt unter: Hämalops — Frolln Schmoll @ 15:46

Vorschlag:

Hämalops, der.
Eine um 1630 entstandene Redewendung. Als der aus Herne stammende Portugiese ((mit spanischem Kultureinfluss) (u.a. Entdecken, Beanspruchen, Plündern, Töten)) Raúl Juan Müller in Japan strandete und ein Porzellangeschäft eröffnete kam es zu folgender Begebenheit:
Der vollschlanke (um nicht zu sagen: stark beleibte) Herr Kawashimitachi Himejiyobukan sah sich nach Keramikelefanten um, als er ein Regal umstieß. Herr Müller darauf: “Hömma, du Klops”
Die Redewendung machte ihren Weg durch China, die Mongolei, Russland, Ukraine, Polen nach Deutschland und kam als Hämalops an.
Übrigens, Herr Kawashimitachi Himejiyobukan machte aus der Not eine Tugend und erfand das Sumo.

Und hoch

post Jesper H. aus Hamburg und die Wirtschaft

Mai 20th, 2007

Abgelegt unter: Fabliau — Frolln Schmoll @ 15:36

Vorschlag:

F.A.B.L.I.A.U GmbH&Co KG, die

ausgeschrieben:
F.ederatión d’A.rgent du B.oss L.égère I.ntime A.vec l’U.ndine

zu deutsch:
Föderation zur Verwaltung des Geldes, welches der ‘leichte’ Boss durch Intimes mit der Undine erwirtschaftet.

Die F.A.B.L.I.A.U hat ein Umsatz von 7 Millionen Euro, per anno. Hauptsitz ist in Saint Albrait, mit 7000 Angestellten. Zweigstellen in New York, Tokio, Sydney und Angkor Wat. Geschäftsführend ist Vicomte d’Azincourt au Bonné des Chartres, zugleich hält er auch 52,5% der Aktien. Firmengründung war 1487 zur Papstkrönung Innozenz MMCCDXXXIXIV.

Und hoch

post Ungerührtes und kaum geschütteltes Tigerfutter von Herrn Burkhard S. aus Berlin

Mai 14th, 2007

Abgelegt unter: Fabliau — Frolln Schmoll @ 20:37

Ganz ungerührt sende ich Ihnen (…), um dem Tiger Futter zu geben, meine an Rapunzels Haaren herbeigezogene, zugegebenrmaßen suboptimale Idee zu FABLIAU, bei deren Abfassung ich mindestens den berühmten Schröder-Nachwahl-Pegel hatte, zu Ihrer weiteren Verwendung (übrigens noch immer ohne Schmoll. Erinnert mich schön an schmöll, Gernhardts (selig), Wächters (selig) und Bernsteins Vorschlag für satt bei ehemals durstig):

Vorschlag:

(Allegroform von ‘Faberger Les Infants d’Auberge’) der ; -s ; - : bizarrer, von exiliertem russischem Hochadel gegen Ende des 19. Jh. in der französischen Hotellerie eingeführter Brauch, am Ende der christlich-orthodoxen Fastenzeit die jüngsten Sprößlinge aller anwesenden Gäste in übergroßen, prunkvoll verzierten Ostereiern zu verstecken.

Allerbeste Grüße vom sicherlich demnächst reich beschenkten

Burkhard S. aus Berlin

(Herr S. möge mir das verstümmelnde (…) in der ersten Zeile verzeihen. Der ausgelassene Teil bezieht sich auf einen privateren Teil der Nachricht, der ja nun wirklich niemanden etwas angeht. Es sei denn, Herr S. möchte seinen Text unverhunzt in ganzer Länge hier lesen. Dann füge ich ihn flugs ein.
Frölln Schmöll - die obige Erklärung trifft oft genug auf mich zu…)

Und hoch

post Frolln Schmolls selbst Gebackenes

Mai 14th, 2007

Abgelegt unter: Wobbeln, Fazenet — Frolln Schmoll @ 12:35

Bei FAZENET hat z.B. Herr Jesper H. aus Hamburg einen Duden eingeheimst. Da hatte meine Version natürlich keine Chance. Nämliche diese:

Unter „Fazenet“ versteht man diese wabernden Hautlappen am Oberarm, die beim Winken noch stundenlang nachschwingen. Sie treten auch bei absolut magersüchtigen Personen auf (ich gebe gern zu, dass ich keine Ahnung habe, wovon ich da eigentlich rede) und füllen sich auch bei extrem Übergewichtigen (wir nähern uns wieder einer Thematik, bei der ich mitreden kann) nie mit Fett oder sonst welchen festen Stoffen. Bemerkenswert ist, dass es offenbar einen kaum erforschten kausalen Zusammenhang zwischen der Größe der Fazenet und der Kürze der Ärmel der Besitzer gibt. In besonders akuten Fazenetfällen scheint es geboten zu sein, knappe Hemdchen mit Spaghettiträgern anzulegen. Leider findet sich auch auf www.faze.net keine Erklärung hierzu.

Und dann hat Frau Susanne K. aus Münster mir mit ihrer Erklärung für WOBBELN verdientermaßen den Dudengewinn weggeschnappt. Meine Version ging so:

Der Begriff „Wobbeln“ setzt sich aus „Vokabel“ und „bellen“ zusammen, wobei mit letzterem natürlich nicht das Geblaffe von irgendwelchen Kötern gemeint ist, sondern es stammt aus dem Niederländischen und bedeutet so viel wie „Glockengeläut“. „Wobbeln“ bezeichnet also einen besonders wohlklingenden Redefluss, der Worte gleich Perlen aneinander gereiht, anmutig fließend über die Lippen sich ergießen lässt. Prominente Verfechter dieser Ausdrucksweise sind Boris Becker, Oliver Khan und Edmund Stoiber.

Herr Karl S. aus Hamburg hat seine zahlreichen Duden immer verdient. Indes wurde ich bei seinen Gewinnen stets ebenfalls zitiert, oder aber so berechtigterweise verschwiegen, dass ich die Notwenigkeit hierfür einsehe…

Soll ich noch weiter im Archiv wühlen?

Und hoch

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