rulururu

post Arno Erich C. geht ein Licht auf

Juli 19th, 2008

Abgelegt unter: Jatagan — Frolln Schmoll @ 11:13

JATAGAN:

Bekanntlich herrschte laut Exklusivbericht der Bibel im Ur-Anfang des Weltgeschehens ein entsetzliches Tohuwabohu, bis Gott der Herr rief: “Es werde Licht!” Was Moses nicht überlieferte, aber jeder gut geschulte Okkultist in der Akasha-Chronik nachlesen bzw. nach-hellsehen kann: Gott fragte sicherheitshalber übers Sphären-Telefon beim Chefbeleuchter nach: “Ist der Tag jetzt an?” - “JA, TAG AN!” meldete der Chefbeleuchter zurück, nachdem er zuvor alle Sicherungen überprüft und den Steuerstromkreis zum zentralen Haupt-Schaltschütz geschlossen hatte. Und mit einem Schlage ward es Licht…

Zweitmeinung:

Im Lichte der Hegelschen Philosophie betrachtet ergibt sich der Jatagan mit dialektischer Notwendigkeit als die ontologische Negation des Neinnachtaus. Dieser offenbart sich dem denkenden Betrachter in zwingender logischer Konsequenz als dialektisch-ontologische Negation des Jatagan. Folglich korrelieren Jatagan und Neinnachtaus miteinander als polares Gegensatzpaar wie Yin und Yang, Tag und Nacht, Gut und Böse, Wärme und Kälte, Licht und Finsternis, in der persischen Religion personifiziert als Ormuzd und Ahriman. Was aber wäre die bloße Polarität ohne den Begriff der Steigerung? Die durch Goethe erweiterte Hegelsche Dialektik schließt beide Gegensätze in sich und erschafft in der Steigerung etwas Neues, aus den polaren Gegensätzen allein nicht Erschließbares. Als Idee der Steigerung kann der Geist begriffen werden, einerseits als “Geist an sich” (Kant), andererseits auch als Ungeist, Quälgeist oder Poltergeist. In seiner edelsten Form tritt er uns jedoch als Weingeist entgegen, der auch zum Melissengeist metamorphosiert gedacht werden kann. Als solcher schließt er die Gegensätze von Jatagan und Neinnachtaus in sich ein, sie gleichzeitig überhöhend.

Drittmeinung:

Schneller, kleiner, offener Begleitwagen für die Tour de France, besetzt mit Kameraleuten, Betreuern und Beobachtern, jagt auf Tuchfühlung direkt neben dem Peloton her.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister Karl S. spottet jeder Beschreibung

Juli 19th, 2008

Abgelegt unter: Jatagan — Frolln Schmoll @ 11:08

Vorschlag:

(mhd.) jem. oder etw. m. Spott < = jata> belegen bzw. verfolgen < = gân>,
nachgewiesen in einem jüngst in Hamburg auferfundenen Gedicht des
Walther v. d. V. aus Würzburg oder so:

Nimer nit mêr jatagân!

Alen wêrtezt fæciman
înez laz dir sâgen
nimer nit soltû jatagân,
daz soltû nit mêr wâgen!

Sonzt pact mich eine zörnelîn
und ich werdz nâch dir trâgen.
biz werdztû hûndertwantzik sîn
wird kumer an dir nâgen.

In füredêr dînen tâgen
soltu nu nit mêr jatagân.
nit mêr sol înez klâgen,
des alen wêrtezt fæciman.

Zweitmeinung:

Die Zweitmeinung entspricht b. a. W. der Erstmeinung. Indes sollte Coffee To Go mal facmannisch richtig beschrieben werden: Viel zu teuer, viel zu abgestanden, viel zu pappbebechert.
Viel zu eklig also. Entspricht allerdings der zunehmenden Dreckfresser- und -trinkerei unter den Menschen. Demnext wird die Erzeugung von Fleisch in der Retorte möglich sein (Meat To Spew), wie die Medien berichten. Prost Mahlzeit allerseits!

Najata, der Trend gat zur b. a. W. Zeitmeinlication (s. u.):

Dem KurzweilÖlf

Nicht schon wieder Chiffonade!
Wir sind erst (fast) im Jahre Zwölf!
Sendet Tschwarze Tschokkolade
Jenem FacMan KurzweilÖlf.

Zwar gäbs die erst im Jahre 20
Und nicht schon jetzt im Jahre Elf.
Doch wär die Tschogg in 20 ranzig.
Tschickt sie drum jetzt an den Herrn Ölf.

Pfeine Tschwarze Tschokkolade
(Die KurzweilÖlf noch nie verwarf).
Bis 20 please no Chiffonade
(wenn man darum bitten darf).

Und hoch

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