rulururu

post Auch Michael G. aus Berlin-BetterLateThanNeverBurg hat sein Archiv wieder entdeckt

Januar 24th, 2012

Abgelegt unter: Neper — Frolln Schmoll @ 20:46

Fluss in Russland. Bald nach dem Zusammenfluss mit der Dj bei Schmollensk (früher Frolliningrad) erreicht der DJNEPER schiffbare Größe; er inspirierte den Aktivisten Gregor Schlukow beim Schiffen am Flussufer zu seinem Welthit “Wenn das Wasser im Djneper silberner Wodka wäre”, den er – der Quelle seiner Inspiration zu Ehren – unter dem Künstlernamen “DJ Neper” veröffentlichte. Eine früh erfolgte Eindeutschung mit den Ersetzungen Djneper -> Rhein und silberner Wodka -> goldener Wein zeigt die Beliebigkeit willkürlicher (wenn auch gutgemeinter) Adaptationen.

Zweitmeinung:
Blondierungsmittel, das als Alternative zu Wasserstoffsuperoxyd (auch kurz “Per” genannt) entwickelt wurde; allerdings wurde bei regelmäßiger Anwendung als Nebenwirkung ein abnormes Anschwellen der Lippen beobachtet. Von den danach abgegebenen Kommentaren (”Nein, da ist nichts verändert… keine OP…”) leitet sich für die Benutzung von NEPER die Redewendung ab “…’ne dicke Lippe riskieren”…

Und hoch

post Arno Erich C. misst mit wackligem Maß

Februar 1st, 2008

Abgelegt unter: Neper — Frolln Schmoll @ 20:30

NEPER: Maßeinheit für die Qualität der an die Duden-Redaktion eingesandten Besserwisser-Beiträge auf einer nach oben offenen logarithmischen Skala, ähnlich der Richter-Skala für Erdbeben. Das Neperometer: Es enthält in einem stabilen Rahmen ein zwischen Federn empfindlich gelagertes Pendelgewicht, das im Gegensatz zum rein mechanisch arbeitenden Seismometer oben einen starken Permanentmagneten trägt. Über diesem ist ein Kranz von zwölf Induktionsspulen fest mit dem Rahmen verbunden, deren Signal von einem Computer ausgewertet wird und als Wellenzug auf dem Bildschirm erscheint. Die Prozedur: Der FacMan legt sich rücklings auf eine Spezialliege, der HTML-Zivi befestigt das Neperometer auf des FacMans Bauch und liest ihm dann die Beiträge einzeln vor. Je lustiger der Beitrag, desto exzessiver lacht der FacMan. Der Computer bildet über die Dauer des Lachanfalls das Flächenintegral über die Zeitachse und errechnet daraus den Logarithmus. Dieser Logarithmus des Flächenintegrals der FacMan-Bauchwackelkurve entscheidet über die Prämiierungswürdigkeit des eingesandten Beitrages.
Doch auch feinere Details können in die Wertung eingehen: Da die Induktionsspulen im Kranz angeordnet sind, kann der Computer Informationen darüber liefern, nach welcher Seite das Neperometer zuerst ausgeschlagen hat. Dieses Kriterium kann bei Gleichheit mehrerer Neper-Werte über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Neper-Skala: Unter 6,5: Ab in den Papierkorb. 6,5 bis 8: Zitierfähig ohne Aussicht auf Duden. Über 8: Kommt in die engere Wahl für eine Duden-Prämiierung, aber nur bei weniger als 500 Beiträgen. 8,5 bis 9 oder höher: Gute Aussicht auf einen Duden mit gelber Tasche, auch bei mehr als 1000 Beiträgen.
Das Flächenintegral der Lachkurve ist ein zuverlässigeres Maß als nur der Maximalwert der Amplitude, da auch die zeitliche Dauer des Lachanfalls mit in die Rechnung eingeht. Die Fläche unter der Kuve ist somit ein Maß für den Gesamtbetrag der Bauchwackel-Energie jeder Beitrags-Belachung. So haben auch Beiträge, die dem FacMan ein nur schwaches, dafür aber lang anhaltendes Lachen entlocken, eine Chance.

Zweitmeinung: Marderartiges Raubtier (Familie: Mustelidae), das im dichten Unterholz naturbelassener Wälder Mitteleuropas lebt und sehr scheu ist. Da immer mehr dieser Waldgebiete der Zivilisation zum Opfer fallen, ist auch der Neper überaus selten geworden. Die Zoologen haben nur äußerst spärliche Informationen über seine Lebensweise, nicht einmal, ob er wirklich existiert. Er könnte schon ausgestorben sein, bevor die Wissenschaft es überhaupt bemerkt hat. Aus diesem Grunde sollte man ihn zum Tier des Jahres 2008 oder 2009 ernennen.

Drittmeinungsvorschläge:
Näselnde Esel Picheln Ewig Rum
Niesende Elefanten Palavern Endlose Runden
Niemals Errege Peinlich Entsetztes Raunen!
Nachts Entfacht Pater Egon Radau.
Regel für Lehrer: Nebulose Entschuldigungen Prüfe Erst Rigoros!

Und hoch

post Dreinasenstolz Jens B. weiß es besser

Februar 1st, 2008

Abgelegt unter: Neper — Frolln Schmoll @ 19:36

Glaushausgeselle Jens B. wurde zwar auf den gelben Seiten teilzitiert (was man vom meinem Beitrag nicht behaupten kann!), aber wie sollte ich “Vierme” erklären, wenn ich “Dreme” nicht noch mal aufführte? Da müssen Sie also durch!)

EIME:

legendär, unvorstellbar;

nach der Leipziger Neperlegende:

Der Holzhäuser Glasergeselle Nepermuk wagte sich am Morgen des 13.
August 1432, im Haus des Lehnsherrn Neperkadneper ein Fenster ohne
weitere Befestigungsmittel einzusetzen. Es hielt auf unglaubliche Weise,
denn er hatte es festgeknepert. Allerdings wurde der erfinderische
gebürtige Neperlese daraufhin verdächtigt, ein Kittneper zu sein und
teulischen Schabernep zu treiben. Dafür fiel er nach kurzem Autodafé
selbst dem Scheiterhaufen zum Opfer und nahm so sein Geheimnis mit sich.

ZWOME:

Was würden ein Dreikäsehoch und sein Kollege Naseweis dem alten
Hagestolz schon erzählen? Daß einer von Ihnen ein Besserwisser sei? Das
behauptet zumindest (Oh böser Frevel, diesen Verweis zu bringen!)
Großer Neper, glatter Trugschluß!

DREME:

der …, (un(-ter-))bewußte reformationslästernde Anspielung in
Beiträgen zur Erklärung der Amorce: “… durch einen extremen
Heringsfassmangel in der ohnehin schwerst gebeutelten nordd. Tiefebene
…”; wie Karl S. deutlich erkennen lässt gibt es in eben jenem
Subplateau nur wenige konvertierte Reformierte, weshalb innerhalb der
katholischen Kirche im süddeutschen Raum gern über diesen
“Heringsfassmangel” gewitzelt wird

VIERME:

NEPER endet peinlich Euer Reden! Sic!

Und hoch

post Neper ending stories von und mit Karl S.

Februar 1st, 2008

Abgelegt unter: Neper — Frolln Schmoll @ 19:35

Vorschlag (1):

ein -> Libretto für eine pantomimische -> Oper
Die Abbildung zeigt das Wort O aus der Arie des
-> Papageno ( W. A. Mozart: Die Zauberflöte):

Ein Mädchen oder Weibchen
Wünscht Papageno sich.
O, so ein sanftes Täubchen
Wär Seligkeit für mich! u. s. w.

papagenoslo1.jpg

Vorschlag (2):

neperiije0.jpg

ein Beißetier (Mustela abnobae dud. ) a. d. Fam. der -> Marder, das sich periodisch aus den Auen der trauten Kurpfalz nach -> Mannheim begibt, um in der Residenz -> Portepagen zu zwicken; mit dem dort regelhaften Ausbruch des real existierenden Karnevalismus kapriziert sich das aufgeweckte Tier indes auf “Babbnäsle allä Aade”, die es den Närrinen und Narrhalläsen im Blitzsprung unmittelbar zerzwickt; dabei kommt es bei nicht bepappnasten Personen manchmal zu durchaus erheblichen Gesichtsverletzungen

Zweitmeinung:

Zweitgemeinheit:

Entbehrliche Meldungen aus der Rubrik »Wahr und unwahr«

Sauer auf Merkel!

Achaachen, 30. Januar: Mrs. Chancellor erhielt dieser Tage vom Achaachener Klammerballs-Verein den Orden »Widerlich tierischer Ernst« und den Närrinen- und Narhallesinnentitel »Murkelchen«, der als Namenzusatz getragen wird. Das gebackene Merkel-Murkelchen bedankte sich artig für die frischen Ehrungen und forderte in ihrer Dankkesrede u. a. schwersten Kerker für lipftelnde Büttenredner. Der sichtlich schwer getroffene Generalfekretär Pasolla war von Elpfuhrelpf bif Mittag leicht sauer auf seine Chefin. Er drohte mit » [�] Emigra… ääh… Umpfug in die Oftpfone« wenn das Merkel-Murkelchen so weitermache.

Gegendarstellung des anbetroffnen Klammerballs-Vereins:

Aachen, 31. Jan.: Gahnich wahr! 2008 erhielt Doria Donnerfürstin von Tut- und Taugtnix diesen unseren Orden. Und der Närrinen- und Narhallesinnentitel der passionierten Liebhaberin u. a. welschen Schaumweins lautet auch nicht »Murkelchen« sondern »Torkelchen«. Er wird nicht als Namenszusatz geführt, sondern während der Champagne täglich bis Elfuhrelf Uhr Nachts STATT des Namens. Der Ordenstitel lautet mitnichten »Widerlich tierischer Ernst« sondern vielmehr »Wideres ernstlisches Tier«. Sie, schändlicher Autor, sollten in ihrer ganzen Ratten- und Schmeißfliegenhaftigkeit genauer recherchieren, anstatt nur mit unseren Funkenmariechen zur Kehr zu gehen um sie dann auch noch als »Fummelmariechen« zu bezeichnen (wie mir meine Tochter unter Tränen berichtete), sich in unsere Bowle zu übergeben und auch noch den Namen unserer alten und dennoch schönen Heimatstadt zu verbumfiedeln. Sich so infamös über den Herrn Pafolla zu belustigen, nur weil er u. a. sprachbehindert scheint, das i
st einfach unter aller Kanon. Wir werden Sie nie wieder erinlasse, Sie Schmutzfink. Kamelle!

[nach rechts (wohin denn sonst an diesem Datum?) zackig ab zu den Klängen des
Narhallamarschs]

Vorschlag (3):

der ubiquitäre Resi- und Denznarr im Kurpfälzischen Mannheim; vermehrt pappnasiges Aufkommen im Karneval des Rhein- Main- Neckardreiecks; gefällt sich im Vortrag holpriger Wortspiele und befremdlich unsauber gereimter Büttenlürik hoher Sinnfreiheit

Vorschlag (4):

hervorgezupftes Kavalierstaschentuch, das zum Missfallen der gezupft habenden Gemahlsgattin von ebendiesem Gemahl regelmäßig tief in die Brusttasche zurückgestopft wird …

Vorschlag (5):

unansehnlicher Rest eines -> Friesischen Wattwurmschnepers, wegen absoluter Ungenießbarkeit von einem -> Sibirischen Küstenvogelschneper von jenem übrig- und links liegengelassen; die Salzwiesen Ost- und Nordfrieslands sind zu den Zeiten der Vogelzüge übersät mit Nepern, die von den Eingeborenen im März schnöde untergepflügt werden

Und zu allem Überfluss auch das noch:

Keine Lührik heute.

Und hoch

ruldrurd
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