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post Michael G. jehts jut

Juli 26th, 2008

Abgelegt unter: Jejunitis — Frolln Schmoll @ 13:10

JEJUNITIS:

Der Medienkult führt zu seltsamen Verhaltensweisen. Menschen, die sich zu Talkschaus drängeln, damit die Welt erfährt “Hilfe, mein Fußpilz versteht mich nicht”, Kautschpotätohs, die ohne ihre 6 Stunden TV pro Tag Entzugserscheinungen haben, Linsenhopser, die vor jede Kamera springen, und nun dies: Bei altgedienten Vielfach-Studiogästen, die schon reflexartig auf den Leuchttext “Jetzt klaschen!”, “Jetzt lachen!”, “Jetzt jubeln!” reagieren, bemerkt man eine zunehmende Unfähigkeit, Emotion spontan, insbesondre ohne schriftliche Aufforderung zu äußern. Wer in Augenblicken höchsten Glücks seiner Freude nur noch nach “JEtzt JUbeln!” Ausdruck verleihen kann, der leidet - logischerweise - unter JEJUNITIS…

Zweitmeinung:

.. “denn lasset dia ma ju jehn, wa!” - “Jehts jut? Jeht jut, naja, jeht so, und selbst - jehts jut?” haben als Abschieds- und Begrüßungsfloskeln (eingedeutscht vom “ça va? - ça va!” derart überhand jenomm (pardon: natürlich Genom), dass Dativschützer und andere Instanzen der Pflege des kulturellen Erbes gegen diese “JE-JU-nitis” in Feld gezogen sind…

Und hoch

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