rulururu

post Michael G. jehts jut

Juli 26th, 2008

Abgelegt unter: Jejunitis — Frolln Schmoll @ 13:10

JEJUNITIS:

Der Medienkult führt zu seltsamen Verhaltensweisen. Menschen, die sich zu Talkschaus drängeln, damit die Welt erfährt “Hilfe, mein Fußpilz versteht mich nicht”, Kautschpotätohs, die ohne ihre 6 Stunden TV pro Tag Entzugserscheinungen haben, Linsenhopser, die vor jede Kamera springen, und nun dies: Bei altgedienten Vielfach-Studiogästen, die schon reflexartig auf den Leuchttext “Jetzt klaschen!”, “Jetzt lachen!”, “Jetzt jubeln!” reagieren, bemerkt man eine zunehmende Unfähigkeit, Emotion spontan, insbesondre ohne schriftliche Aufforderung zu äußern. Wer in Augenblicken höchsten Glücks seiner Freude nur noch nach “JEtzt JUbeln!” Ausdruck verleihen kann, der leidet - logischerweise - unter JEJUNITIS…

Zweitmeinung:

.. “denn lasset dia ma ju jehn, wa!” - “Jehts jut? Jeht jut, naja, jeht so, und selbst - jehts jut?” haben als Abschieds- und Begrüßungsfloskeln (eingedeutscht vom “ça va? - ça va!” derart überhand jenomm (pardon: natürlich Genom), dass Dativschützer und andere Instanzen der Pflege des kulturellen Erbes gegen diese “JE-JU-nitis” in Feld gezogen sind…

Und hoch

post Arno Erich C. setzt Bandwürmer

November 24th, 2007

Abgelegt unter: Jejunitis — Frolln Schmoll @ 13:44

Sehr verehrtes Frolln Schmoll, mir wogt Frust in der Brust, weil der FacMan und seine Mannen meinen Beitrag zur Jejunitis (watt’n datt’n?) schon wieder total ignoriert haben! Hiermit sende ich Ihnen meine Interpretation dieses Begriffes:

Jejunitis: Entzündung des Denk-Organs junger Jesuiten, verursacht durch den Freiheitsbazillus (Encephalococcus libertatis anti-autoritativus). Erste Symptome: Intensive Lektüre gefährlicher einschlägiger Autoren wie z. B. Adorno, Horkheimer, Habermas, Steiner, Böll, Grass… Klinisch manifestes Krankheitsbild: Der Patient beginnt eigenständig zu denken, hinterfragt alle kirchlichen Dogmen und Glaubenslehren und verwickelt seine Umgebung in virulente Diskussionen. Werden in dieser höchst infektiösen Phase nicht sofort starke Gegenmittel verabreicht in Form von Exerzitien, in schweren Fällen auch Exorzismen, so drohen Komplikationen: Entweder bricht Freidenkerei aus, die sogar in der Akzeptanz der “Philosophie der Freiheit” von Rudolf Steiner gipfeln kann, oder es tritt Radikalisierung ein bis hin zum islamistischen Fundamentalismus. Es sind in der Literatur auch Fälle von galoppierendem Buddhismus dokumentiert. Ältere Jesuiten sind gegen die J. lebenslang immun, wenn sie in der kritischen Phase genügend Antikörper gegen die Freigeisterei entwickelt haben. Eine aktive Schutzimpfung schon im frühkindlichen Alter durch Einweisung in kirchliche Umerziehungslager empfiehlt der Bischof Wixxa (oder so ähnlich) für Kinder aus infizierten oder gegen Infektion anfälligen Elternhäusern. Bereits infizierte Kinder und ihre Eltern sind sofort unter strengsten Quarantänebedingungen auf Isolierstationen in Gewahrsam zu nehmen und mit hoch dosiertem Vatikanol ® zu behandeln.

Zweitmeinung: Bei Jugendlichen verbreitete Sucht, mit Jojos der Firma Daewoo (sprich de-ju:) zu spielen.

Drittmeinung: Als der alte Trapper und Goldgräber Sam Hopper im Frühsommer sich endlich unter einem dicken Stapel wärmender Bärenfelle hervorwälzte, beim Versuch aufzustehen über seinen schon bis zu den Füßen hinabgewucherten Rauschebart sowie über ungezählte leere Bourbonflaschen stolperte, die sich vor seiner Lagerstatt aufgehäuft hatten, erstmal gotteslästerlich fluchend längelang hinschlug und dann endlich aus seiner Blockhütte hervorkroch, in der er die monatelangen Schneestürme dieses außergewöhnlich harten Winters in permanentem Whiskey-Vollrausch verschlafen hatte und nun die Junisonne gleißend hell vom Himmel strahlen sah, ward er fast irre vor Freude und sang tanzend ein ums andere Mal: “Yeah, June it is, yeah, June it is!”, wobei er immer wieder große Schlucke aus seiner letzten ihm verbliebenen Whiskeyflasche nahm, bis den vom Alkohol Zerrütteten das Delirium in Tatmehrheit mit dem Veitstanz packte und er sich nur noch konvulsivisch im Grase wälzen konnte, immer wieder seinen Singsang mehr brüllend als singend. So fand ihn der Wildnis-Ranger, der sich auf die Suche nach dem Verschollenen begeben hatte und ihn nun auf seinem Karren nach Klondike in die Klinik brachte, wo er schließlich “Yeah, June it is!” gröl-lallend verschied. Daher hat die Jejunitis ihren (eingedeutschten) Namen.

Und hoch

post Jens B. glaubt und denkt (das kann ja nicht gut gehen!)

November 24th, 2007

Abgelegt unter: Jejunitis — Frolln Schmoll @ 13:26

Vorschlag:
chilenische Volkskrankheit, benannt nach J.E.J. Administración Integral de Proyectos, Santiago de Chile (http://www.jej.cl/); dualer Singularismus, Einer-Schizophrenie oder auch JEJ-Vereinigung:

Der Kranke glaubt, hinter dem Objekt seiner Verwirrung steckt ein einziges vereintes Objekt. Der Gesunde weiß: es sind derer zwei!

Zweitmeinung:
Darmkringel.

Drittmeinung:
“Das ist der Dünndarm!” im Pidgin-Englisch: “Jejun it is!”

Viertmeinung:
Gewinnwahn. “Ich dachte ich hätte gewonnen und würde einen Gewinn bekommen.” Tja!

Und hoch

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