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post Kerkermeister Arno Erich C. schlägt in die Flucht

Oktober 13th, 2007

Abgelegt unter: Femtofarad — Frolln Schmoll @ 12:10

Liebes Frolln Schmoll, da der FacMan auch meinen jüngsten Beitrag wieder dem Transmogrifikator überantwortet zu haben scheint, nehme ich Zuflucht zu Ihrem Schmollswinkel mit der Bitte, mein Elaborat dem geschätzten Publikum ans Herz zu legen. Ganz ehrerbietig grüßt Sie Ihr Arno Erich C.

Femtofarad — was ist das? Gälisch-englischer Filmtitel: “The Femeth Of Arad” - Der Verfemte von Arad. Das Werk des irischen Stummfilmemachers Ryan O’Bryan ist heute ganz in Vergessenheit geraten, zumal es nie vollendet wurde. Und das kam so: Die staatliche irische Filmzensurbehörde verbot die zahlreichen erotischen Szenen und die politischen Anspielungen auf die Neuzeit. Nachdem die Zensur alles Anstößige herausgeschnitten hatte, blieben nur noch ein paar Galoppszenen übrig, die zeigten, wie die Reitertruppen des Großfürsten von Arad den flüchtenden Verfemten einholten, in Ketten legten und in den Kerker verschleppten. Sogar der Titel des Films wurde zu “Femtofarad” verkomprimierstümmelt. Enttäuscht und frustriert ob der Verhunzstümmelung seines Werkes vernichtete O’Bryan die verbliebenen Filmschnipsel und starb einsam wie auch verarmt. Sein Enkel hingegen hatte Erfolg mit der Billig-Fluglinie Ryanair. In der Folgezeit ging die Bezeichnung Femtofarad auf das Fluchtfahrrad über, das Verfemte bekamen, um rasch außer Landes fliehen zu können. Tückischerweise hatte das Femtofarad einige staatlicherseits eingebaute Sollbruchstellen und Konstruktionsmängel, die eine Flucht de facto vereitelten. Auf diese Sollbruchstellen spielten die fehlenden Buchstaben an, die aus dem Fahrrad ein Farad machten. So wurde jeder Verfemte doch noch erwischt, verhaftet, eingekerkert und mit brutalen Foltermethoden seiner Gesundheit und meist auch seines Lebens beraubt. Anschaulich wird das in folgendem Poem illustriert:

Femtofarad

“Mein Herr, Euch droht die Feme!”
So sprach voll bittrer Häme
der Großfürst der Stadt Arad,
“im Hof steht Eurer Farad!”
Auf den Sattel der Verfemte
voller Schmerzen sich bequemte.
Denn der war ungefedert,
mit Büffelhaut beledert.
Das Rütteln über Kopfsteinpflaster,
für sein Gesäß war’s ein Desaster,
Das kräft’ge Treten der Pedale,
die nie geölt, ward ihm zur Quale.
Schon naht die Meute der Verfolger,
geführt von Olaf, Sven und Holger.
Er hört das Donnern vieler Hufe
vernimmt der Feinde heis’re Rufe!
Da - plötzlich bricht die Fahrradkette,
wenn er doch noch ‘ne Kette hätte!
In Nu ist er umzingelt,
das Henkersglöcklein klingelt.
Wutentbrannt wie die Berserker
schleudern sie ihn in den Kerker.
Niemand weiß, was ihm geschehen:
Nimmermehr ward er gesehen!

von Lürik-Enthusiast Arno Erich C.

Zweitmeinung:

Abkürzung für “Feministisches Total-Fahrrad” in Legastheniker-Schreibweise. Dieses Fahrrad hatte einen Sattel für die nach links gewandte Sitzposition, genau wie im 19. Jahrhundert der Damensattel für den weiblichen Pferdesport. Die Dame saß also seitwärts, beide Füße kamen auf ein nur linksseitig angebrachtes extrabreites Pedal. Diese Sitzhaltung in Verbindung mit dem verkehrstechnisch notwendigen Blick nach vorne war äußerst unbequem und zudem schädlich für die Wirbelsäule. Da das Femtofarad wegen des toten Winkels der Pedalkurbel auch nur mit Hilfe einer anschiebenden Helferin gestartet werden konnte und der Neustart nach Zwangspausen vor roten Ampeln oder sonstigen Hindernissen aus eigener Kraft kaum möglich war, verschwand dieses zwar feministische, aber total unpraktische Fahrzeug schon vor dem 1. Weltkrieg völlig von der Bildfläche. Niemand hat ihm eine Träne nachgeweint.

Und hoch

post Herrn Karl S.s für Deputys unverständliche Definitionen

Oktober 13th, 2007

Abgelegt unter: Femtofarad — Frolln Schmoll @ 11:00

FEMTOFARAD

das; -s, -s; engl./am. Kurzwort: “für Frauen unverständliche Werbung”; entsprechend: –> MaletofarAd (indes für den Herrn Hilfsschultheiß nicht erschließbar definiert, dem ja bereits die Anmerkung des Norbert O. aus Mönchengladbach ‘zu hoch’ war, harharr!)

Und hoch

post Jens B. macht nur Spaß, nützt aber keinem…

Oktober 13th, 2007

Abgelegt unter: Femtofarad — Frolln Schmoll @ 10:53

ERSTMEINUNG:

Kurzweilige Berechnung der elektrischen Kapazität mit der Finite-Elemente-Methode: Man nähere sich dem tatsächlichen Wert mit einem numerischen Verfahren, komme aber zu keinem genauen Ergebnis. Nützt keinem, macht aber Spaß.

ZWEITMEINUNG:

ital./franz.: das Weib (ital.)/die Frau (franz.) zum Händler für Autozubehör (ibi: www.farad.it) schicken; und amerik.: zur Food Animal Residue Avoidance Databank (ibi: www.farad.org), der Lebensmitteltierrückstandsvermeidungsdatenbank (oder auch: Datenbank zur Vermeidung von unerwünschten Rückständen in Tieren, die zur Nahrungsmittelherstellung verwendet werden, was sich kein Mensch merken kann und deshalb nie jemand sagt)

Grüße

B.

Und hoch

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