rulururu

post Der Herr Lürikmeister und die Chauvie-Kasse…

Juli 11th, 2008

Abgelegt unter: Autlerin — Frolln Schmoll @ 20:35

AUTLERIN
®, das; -ins, -ine (Kunstwort, v. lat. aut - aut = entweder - oder): Entscheidungskraftstärkungsmittel; verhindert das Verhungern der weiblichen Bevölkerung vor übervollen Kleiderschränken und - bei rechtzeitiger Verabreichung an die Kundinnen - Nervenzusammenbrüche bei ihren Begleitern sowie bei Kellnern, Schuhverkäufern und Fahrlehrern.

Und hoch

post Ja, wenn von Ihnen nix kommt…

Oktober 5th, 2007

Abgelegt unter: Autlerin — Frolln Schmoll @ 20:15

… muss ich eben im eigenen Archiv graben um zu sehen, wie sich ein neuer Beitrag auf der neuen Seite macht.
Das haben Sie jetzt davon. Nämlich dies:

Autlerin

Mit -erin (oder auch -arin) bildet man das bis dato in Deutschland unbekannte Suffix zur Augmentation von Substantiva. Das Augmentativ von “aut idem” lautet demnach “Autlerin” und bezeichnet etwas ganz besonders Identisches. Weitere Beispiele: Schwerin = extrem gehaltvoll, Partnerin = immens wichtiger Teil, Aquamarin = sehr verwässert, Lehrerin = aber das dürfte jetzt klar sein…

(Weiß ja keiner, warum dieser lehrreiche Beitrag vom Deputy totalverstümmelt wurde. Aber nun ist der FacMan ja wieder da - oder nicht?)

Und hoch

post Arno Erich C. aus C.-R. gibt Gas

September 29th, 2007

Abgelegt unter: Autlerin — Frolln Schmoll @ 10:30

Autlerin (Endsilbe betont):

Hormonähnlicher Stoff, vor kurzem nachgewiesen im Blut engagierter Autofahrer (um ca. 1900 Autler genannt), die einen sportlichen Fahrstil bevorzugen.

Prof. Dr. Fritz Gasgeber (Institut für Motorsportmedizin an der Uni Köln) berichtete darüber in der neuesten Ausgabe der ADAC-Review. Die höchsten Autlerin-Pegel wurden, wen wundert’s, bei Piloten der Formel 1 gemessen. Dieser Stoff bewirkt geschärfte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, blitzschnelle Reaktionsfähigkeit und ein untrügliches Gespür für gewagt erscheinende, aber durchaus sichere Fahrmanöver. Je trainierter ein Fahrer ist, umso höher sind seine Autlerin-Blutwerte. Stetiges Training scheint sich positiv auf die körpereigene Autlerinproduktion auszuwirken.

Leider ist eine Synthese des Stoffes bisher noch nicht geglückt, da die Molekülstruktur noch nicht hinreichend aufgeklärt ist. Man kann das Mittel also keinem unaufmerksamen, schläfrigen Trödelfahrer verabreichen, um seinen Fahrstil zu verbessern. Erschwerend kommt hinzu: Je nach gefahrener Automarke variiert die grundlegende Molekülstruktur.

Bei Citroën
-Fahrern fand man folgende Grundstruktur (die Strichlein am Zeilenanfang sind notwendig, damit die Atome der Strukturformeln bei der Internet-Übertragung an der richtigen Stelle bleiben!):

ae-gibt-gas_1.jpg

Der Übersichtlichkeit halber wurden nur die wichtigsten Atome des Strukturgerüstes gezeichnet und die Seitenketten sowie die H-Atome weggelassen. Das gilt auch für die nachfolgenden Grundstrukturformeln. Die Seitenketten und funktionellen Gruppen sind zudem noch nicht genügend erforscht, um hierüber zuverlässige Aussagen zu machen.

Bei Mercedesfahrern dominiert folgende Molekülgestalt, in der der gewiefte Chemiker unschwer das Ammoniak-Triperoxid wiedererkennt:

ae-gibt-gas_2.jpg

Die drei Peroxid-Gruppierungen am Stickstoffatom legen die Vermutung nache, es könnte in höherer Konzentration als Sprengstoff wirken.

Aufgrund seiner Forschungsergebnisse seien, so Prof. Gasgeber, negative Folgen zu erwarten, wenn man dem Fahrer einer bestimmten Marke den Hormonextrakt des Fahrers einer Konkurrenzmarke oral oder als Injektion verabreichen würde. Zumindest könne temporär eine Desorientierung beim Betätigen der Steuer- und Schalthebel im eigentlich doch vertrauten Wagen auftreten.

Nicht mit Autlerin verwechseln darf man das Bretterol, ein bleihaltiges Alkaloid mittlerer Toxizität, das für den berüchtigten Bleifuß verantwortlich gemacht wird. Bretterylsulfat und Bretteryl-Hydrochlorid wurden Weinbergschnecken injiziert, worauf sie ihr Kriechtempo verdoppelten bis verdreifachten. Die Folgen waren jedoch fatal: Sie kollidierten immer wieder heftig mit Steinchen, Ästchen oder sonstigen Hindernissen, denen sie nicht rechtzeitig ausweichen konnten. In der Folge traten oft erhebliche Verletzungen der empfindlichen Weichteilgewebe auf.

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. kennt sich aut!

September 28th, 2007

Abgelegt unter: Autlerin — Frolln Schmoll @ 21:15

Vorschlag:

üble sächsische Verballhornung des schönen und bildhaften englischen Substantivs outlaw, zudem noch im völlig inexistenten Femininum; ein derart befremdliches Fremdwort dürfte es überhaupt nicht geben.

Zweitmeinung:

(Ja, diese wird auch noch mal abgedruckt, auch wenn sie auf den Gelben Seiten war.
Sie ist zu einmalig, um sie nur einmal abzudrucken.
Außerdem, so der von uns allen verehrte Autor: (…) sie besteht von manchem
unerwartet aus Wörtern in Reimen in Versen. (…) Na dann:

Zweitmeinethalben:

Alles, was Law ist! (Outsch!)

Herr Outlaw und Frau Outlawrin:
Sie stehlen, sie rauben, sie morden,
Sie geben sich dem Verbrechen hin
Im Osten, im Süden, im Norden.

Nur im Westen lieber nicht,
Dort wollnse nix mehr machen.
Dort standen sie mal vor Gericht
Und hatten nichts zu lachen.

Entkamen knapp dem Kämmerchen
Voller böser giftiger Gase.
Ohne ihr Presslufthämmerchen
Lägen sie schon unterm Grase.

Im Osten, im Süden, im Norden,
Wurden sie nimmer geschnappt
Beim Stehlen, beim Rauben, beim Morden.
Glück haben sie immer gehabt.

Mit frischem Mut und frohen Sinnen
Geben sich dem Verbrechen hin
Heut, hier und jetzt und weiterhinnen:
Herr Outlaw und Frau Outlawrin.

Und hoch

post Die Meinungsvielfalt des Herrn Jens B. aus L.

September 28th, 2007

Abgelegt unter: Autlerin — Frolln Schmoll @ 21:10

Hallo geehrtes Frolln,

ich darf anbei meine AUTLERINe preisgeben und um gnädige Verunstümmelung
bitten.

Mit heiteren Grüßen

B.

[Erstmeinung]

gegenüber dem späteren Atropin erfolgloses Gegenmittel bei Vergiftungen, der Autoinjektor bestand aus einem Löffel und der unförmige Klumpen einer klebrigen Masse die in Mengen von wenigstens 250 Gramm eingenommen werden mußte war äußerst schwer zu verdauen, immerhin starben zumindest 25 Prozent der Behandelten nicht an einer Vergiftung

[Zweitmeinung]

Besserwisserin, die sich mit der letztens genannten Kurzweilfibel befaßt

[Drittmeinung]

Ergebnis einer langwierigen und beinahe fehlgeschlagenen Forschung, das
nichts mit dem eigentlichen Ziel zu tun hat.

Legendäres Beispiel: Johann Friedrich Böttger’s Versuch, Gold herzustellen, der kläglich aber nicht ohne einigen Erfolg im Porzellan endete…

[Viertmeinung]

Kammerjungfer des Karl Anton Ludwig Leopold Ernst Graf Brim später zu Borium auch genannt K.A.L.L.E., welcher im Jahr 1563 versuchte ein Borium zu mischen, was ihm nicht gelang. Er verzapfte nur ein gemeines Mineral namens Barit, bekannt durch den ihm eigenen tiefen Klang, den -> Bariton (vgl. auch -> Muton, -> Präton etc.). Nicht willens, diesen Mißerfolg auf sich sitzen zu lassen, schob er ihn der Kammerjungfer in die Schuhe. Jene - ob des drückenden Schmerzes, welchen das kleine Steinchen ihr verursachte - gab ihn gleichwohl kund. Seither ward solcher Fehlschlag nach ihr geheißen.
[Anm. d. Verf.: Siehe dazu die Erst[Anm. d. Eins.: hier Dritt-]meinung.]

Und hoch

post Jesper H. misst mit Anas Gramm…

September 28th, 2007

Abgelegt unter: Autlerin — Frolln Schmoll @ 21:05

Vorschlag:

Autlerin, Anagramm von “Ritualen”

Weh, weh, Herr Konrad D! Muss man Okkultes vermuten? Arbeiten Sie heimlich an der Apokalypse? Muss man den Papst benachrichtigen? Oder weiß er bereits von Ihren abscheulichen Greueltaten und nannte sich deshalb Benedikt (”Bete Kind”)?

Und auch sie, Herr Jens B?! Kurzweilfibel, ” Bi Luzifer Welk”.
Der Auswertungsassistent, “Satan Wusstest Unsrige”?!

Kann der Kunstdirektor, der bibeltreue, noch etwas bewegen? Kann er das “Drei Konstrukt” gegen den Fürsten der Dunkelheit beschwören?

“Wem fror, redet” (Fremdwörter), aber mussten Sie sich gleich am Höllenfeuer wärmen?

Und hoch

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