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post Die kleinen Freuden des Arno Erich C.

November 11th, 2014

Abgelegt unter: Achirie — Frolln Schmoll @ 19:43

Erstmeinung: Das genaue Gegenteil der Akribie, also ungeschicktes, schlampiges, tölpelhaftes Herumfummeln an ebenso teuren wie empfindlichen Geräten ohne jegliche Sachkenntnis, wie der Affe mit der Taschenuhr in dem bekannten Gedicht von Magnus Gottfried Lichtwer:
Der Affe und die Uhr
Ein Affe fand einst eine Taschenuhr;
Die band er fest sich an mit einer Schnur;
Darauf besieht er sie und spricht:
»Wo fehlt’s nur dieser Uhr? denn richtig geht sie nicht.«
Er macht sich auf und stellet sie zurück;
Doch in dem andern Augenblick
Rückt er sie wieder vor.
Jetzt meistert er am Zifferblättchen,
Hält sie ein wenig an das Ohr
Und spricht: »Der Schlag ist falsch!«, nimmt noch einmal sie vor
Und künstelt unten an dem Kettchen;
Stößt in die Räderchen und kurz, er rückt und dreht
So lange, bis sie stille steht.
Es ging ihm, wie es jedem geht,
Der etwas meistern will, wovon er nichts versteht.

Zweitmeinung: Beständiges Ach- und Wehklagen geplagter Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, sich an den kleinen schönen Dingen des Lebens zu erfreuen wie z. B. dem dudelnden Pfeifen des Klüngelskerls, dem Gesang der Milchmänner, dem Rattern, Klappern und Rasseln des Müllwagens oder dem Hupen der Autos an Kreuzungen und dem Quietschen der Straßenbahnen in den Kurven.

Drittmeinung: Halbschwester des Achilleus, die sein fremdgehender Vater Peleus mit einer Achäerin namens Aglaia zeugte.

Und hoch

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