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post Arno Erich C. definiert “Schlachtross” neu

April 6th, 2014

Abgelegt unter: Houppelande — Frolln Schmoll @ 18:45

HOUPPELANDE: Große Pferderennbahn in Paris, französisches Pendant zum altehrwürdigen Berliner Hoppegarten. Auf der Houppelande stellte Citroën im Jahre 2001 erstmals seine legendäre Création vor: »L’Invincible«, eine weltweit bejubelte biotechnische Sensation. Dieses hybride High-Tech-Tier errang bei allen Rennen, egal ob Motocross, Galopp, Springreiten oder Traberrennen, sämtliche ersten Preise.
Durchschnittliche Verbrauchswerte pro Rennen: Vorne 3 kg Hafer und in den Tank 12 Liter Super bleifrei.

Jedesmal, wenn Houppelanden
Mir im Herzen statte fanden,
Haben sich mir vorgestellt
Auch die Gäule dieser Welt.

Schon, daß gar so sehr verschieden
Unsre Pferde sind hienieden,
Goethe zwar fand nichts dabei,
Doch mir ist’s nicht einerlei!

Roß der Schlacht ist dieses eine,
jenes Stiefgaul des Geschicks,
Einem sind als O die Beine,
andern wuchsen sie als X.

Sorglos galoppier’n die Reichen,
Andern sind die Gelder knapp,
Und noch eh’ die Pferde Leichen,
Schiebt man sie zum Schlachthof ab.

Wißt Ihr nicht, wie weh das thut,
Wenn man unterm Schlachtbeil ruht?
Frei nach Friederike Kempner von Arno Éric Marquis de C.

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister treibt den Teufel mit dem Hebammel ab aus

April 6th, 2014

Abgelegt unter: Houppelande — Frolln Schmoll @ 18:17

Vorschlach:

niederl: Hebammel – Quatsch! – Hebamme

Heutige Kalenderblattweisheit:

Houppelande immer!
Houppewater nimmer!
Houppepflüfte* so lalá.

Houppelande: »Wüste!«
Houppewater: »Sühste!«
Houppepflüfte*: »So lalá.«

Zweithouppe

*Pflüfte

Pferde traben auf der Erde.
Deshalb nennen wir sie Pferde.
Flögen Pferde durch die Lüfte,
Hießen sie im Duden Pflüfte.

Rinderhack

Trabt das Pferd ins Rinderhack,
Merkt man es am Wohlgeschmack.
Dennoch lässt es Anstand missen,
Lässt man’s uns nicht vorher wissen.

Züklus: »Pflüfte & Rinderhack«

Houppelande I

Es schwingt so schön die Houppelande.
Die Houppelande schwingt so schön.
Sie schwingt gar fein zur Sarabande.
Da könnt sich Houppe dran gewöhn’.

Houppelande II

Lasst uns fahren, lasst uns schiffen
Zu dem Houppelande hin.
Vollpension, Snaps inbegriffen,
Sind schon für neun Taler ‘drin.

Houppelande III

Immer wenn die Houppe landet
Auf der Houppelande fein,
Ist mein Herz in Neid gewandet:
Möchte selbst gern Houppe sein.

Züklus: »Aus den Houppelanden«

Quietschfrage:
Welcher dieser Vierzeiler ist fast unzulässig nah an ein Werk meiner posthum prägenden Mentorin Friederike Kempner angelehnt?

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Die Hausgeburt des Teufels fällt heuer aus mangels Hebamme (niederl: Houppelande), die sich die Berufsausübung nicht mehr leisten kann; wegen ins Astronomische gestiegener Versicherungskosten. Een schandaal.

Und hoch

post Michel Gscheithaferl aus Lottenhof gibt sich bodenständig

April 6th, 2014

Abgelegt unter: Houppelande — Frolln Schmoll @ 18:01

HOUPPELANDE
Flämische Bezeichnung für Dänemark. Anders als Holland ist Dänemark nicht “Nieder”, sondern durch Huppel (Straßenunebenheiten) charakterisiert. Diese Huppel heißen auf dänisch “Bump(s)”, wahrscheinlich wegen des Geräusches, das entsteht, wenn ein Auto mit unangepasster Geschwindigkeit darüber fährt - Sinn und Zweck dieser Huppel ist denn auch die Verhinderung “..af høj hastighed”.

HOUPPELANDE
Leichtathletenjargon für eine Dreispringerin. Man vergleiche z.B. auch “Wuchte” (Kugelstoßerin), “Hoppeler” (Hürdenläufer), “Tellerine” (Diskuswerferin) oder “Wackler” (Geher), um nur einige zu nennen…

HOUPPELANDE
Als Manni Zischkowski aus Bottrop-Kirchhellen das erste Mal an der Nordseeküste stand und sah: die See reicht von ganz weit links bis ganz weit rechts und noch mindestens genauso weit geradeaus, sagte er beeindruckt: “Boah, ey, wat’n Meer!” (seitdem sprechen alle vom Wattenmeer). Nach einer Butterfahrt mit ausgiebigem Konsum einschlägiger Getränke fühlte er sich dann so sehr als erfahrener Seebär, dass es unter seiner Würde war, sich mit den anderen Touristen anzustellen, um das Schiff über die Gangway zu verlassen - stattdessen stieg er über die Reling, um mit einem elastischen Satz hinunter auf die Pier zu “huppen”. Der Plan war gut und wurde prompt ausgeführt, allerdings: bisher war von der Landung nicht die Rede. Das Boot schaukelte und die Pier nicht (obwohl es Manni eher umgekehrt vorkam), und so saß er unversehens auf seinen vier Buchstaben; mehrere Versuche, ohne Hilfe aufzustehen, endeten wieder parterre und er schwor: “Das… dasss… das war meine letzte Houppelande, nächses Mal gänge ich die Nehmway!”

Und hoch

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