rulururu

post Ulrike S. trägt auf

Januar 14th, 2014

Abgelegt unter: Wavellit — Frolln Schmoll @ 11:36

1.Eine Surf-Gleit-Creme deluxe

2. Der Treibstoff, mit dem sich professionelle Schwafler die Kehle schmieren. Doch entgegen seinem Namen sollte er nicht literweise genossen werden, was oftmals sich kontraproduktiv schon auswirkte.

3. Eine Flügel-mit-Irgendwas-Trophäe. Das Vieh dazwischen ist austauschbar, also vielseitig verwendbar, multifokal und flexibel.

4.Spurendedektor mittels Farbauftrag (Foto).

wavelit.jpg

Und hoch

post Arno Erich C. surft im Trüben

Januar 12th, 2014

Abgelegt unter: Wavellit — Frolln Schmoll @ 21:49

Erst- und Hauptmeinung: Kosmetischer Wirkstoff zur Schnelltrocknung der GROKOdilstränen, die die Politiker (und Politikerinnen) der Großen Koalition vergießen ob der von ihnen mitverschuldeten nuklearen, ökologischen, menschlichen und wirtschaftlichen Katastrophen überall in der Welt.
Zweit- und Nebenmeinung: Von Greenpeace entwickelter Ersatzstoff für das Öl, das große Schiffe bei Stürmen zwecks Wogenglättung ins Meer pumpen. So eine kleine Ölpest, denken sich die Lobby-Konzerne, belebt das Geschäft und lenkt die Medien von den wirklich hochkriminellen Deals der Konzerne ab. Dagegen wurde das umweltfreundliche WAVELLIT erfunden, das die Wogen viel effektiver glättet, um Schiffbrüchige zu retten. Darüberhinaus enthält es wertvolle Vitamine und Nährstoffe, die den im Wasser treibenden Schiffbrüchigen zugute kommen, bis sie aus Seenot gerettet werden.
Leider weigern sich die Ölkonzerne, dieses neue Ökoprodukt einzusetzen, denn Rohöl ist für sie viel billiger und werbewirksamer.
Dritt- und Genial-Daneben-Meinung: Auf der Basis von Bakelit entwickelter neuer Kunststoff für Surfbretter, noch spröder und zerbrechlicher als Bakelit, die ultimative Herausforderung für Surfer, die das besondere Abenteuer mit extra Adrenalin-Kick suchen. Wer den Surf mit einem Wavellit-Board lebend übersteht, dem stehen alle Betten der Welt mit den schönsten Mädels offen.

Und hoch

post Keiner klaut so pötisch wie der Herr Lürikmeister

Januar 12th, 2014

Abgelegt unter: Wavellit — Frolln Schmoll @ 21:40

Wie jetzt - Weihnachtswaffeln? Dieses Dinner ist längst vorüber. Dito das »Dinner for one«. Nu is 2014. Viel Spaß damit!

präsentestes Mitglied der Horde des Königs -> Vanadat* außer dem berüchtigten -> Satellit; welche Rolle W. bei der Brandschatzung Roms eingenommen hat, ist nicht überliefert

* Vanitas Vanadati. Auch:
Romas Hügel blutig nass.

Leergefegt sind Rain und Felder,
Flor- und Fauna ausgebrannt.
Atemlos erreicht der Melder
Rom, den ganzen Weg gerannt:

»Wilde Scharen von Vandalen
Schatzen brand und morden raub.
Im südwestlichen Westfalen
Liegt so manch Kastell im Staub.

Nunmehr toben sie nach Süden,
Rauben, morden gar verrucht.
Taten uns das Heer zermüden,
Unser Heer ist auf der Flucht!

Bald solln sie auch Rom erreichen.
Flieht drum stracks gen anderwo!
Füllen doch bereits die Leichen
Bett und Niederung des Po.«

Wahr spricht da der wackre Bote,
Wahr gesprochen auch sein Rat:
Römer-Blut säuft nun, das rote,
Schmatzend König Vanadat.

Elend liegt ganz Rom in Trümmern,
Lodernd bleckt des Feuers Schein.
Laut und leise hört man Wimmern.
Arme Weiber! Hört ihr Schrei’n!

Dichterblut benetzt die Auen,
Rom erstickt im Trümmermeer.
Hingestreckt kann man ihn schauen:
Fast schon ist der Dichter leer.

Sterbend der zerschlagne Dichter
Ruft gen Himmel dort im Gras:
»Vanadat! O Weltenrichter,
König Vanadat tat das!«

[A. d. Zyklus
»Blutungen und Mutungen der Historienfälscher.«]

Heutige Kalenderblattweisheit:

Die Waver und ihr Wavellit
Durchkreiselten die Wüste.
Sie sangen Bakelit ein Lied,
Was das erfreut begrüßte.

Zwotellit:

Klüriklitlied

Dicht’ ich einen Lattenzaun
Mit Zwischenraum, hindurchzuschaun,
Sage ich mir: Meine Herrn!
Klau’ ich gern bei Morgenstern!
Klau’ ich gern bei Morgenstern!

Werf ich einen Bumerang,
Der ein kurzes Stück zu lang,
Sage ich dir: Lieber Schatz,
Gut klaut sich’s bei Ringelnatz.
Gut klaut sich’s bei Ringelnatz.

Hinter eines Baumes Rinde
Klaut ich die Made samt dem Kinde.
Mit Nas- wie auch mit Trockenhorn
Liegt Erhardts Heinz bei mir ganz vorn.
Liegt Erhardts Heinz bei mir ganz vorn.

Seh’ ich Knab’ ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
Klau’ ich solche Reime schön.
Joetchen muss es leiden.
Joetchen muss es leiden.

Werd’ ich um den Schlaf gebracht,
Schland besinnend in der Nacht,
Tu ich nur das Eine:
Klau’n bei Heinrich Heine.
Klau’n bei Heinrich Heine.

Lobend spritzt der Schweiß
Von der Stirne heiß
Meisters Werk: Da stehle ich
Reime Schillers Friederich.
Reime Schillers Friederich.

Und mein Haifisch? Hat der Zähne
Und trägt diese im Gesicht,
Drückt zer Bertolt manche Träne.
Brechten stört mein Reimklau nicht.
Brechten stört mein Reimklau nicht.

Züklus:
Kleene Klassik-Klaulürik

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Gut geklaut ist besser als schlecht selbst gedichtert.

Und hoch

post Mikhail Vseznayko aus Zamäk Karlottakoff surft nicht nur im Internet

Januar 12th, 2014

Abgelegt unter: Wavellit — Frolln Schmoll @ 21:35

WAVELLIT
Hawaiianische Surfer berichten von transzendentalen Erlebnissen beim Reiten einer besonders guten Welle und leiten daraus eine esoterisch-metaphysisch-pseudoreligiöse Weltsicht her. Ihre Kritiker jedoch verweisen auf heftigen Cannabis-Dauerkonsum und verspotten schwer Bekiffte als “wave-lit” (”durch die Welle erleuchtet”). So entstand die Bezeichnung “WAVELLIT” als Synonym für Kiffer allgemein!

WAVELLIT
Kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges stritt Arnold Schönberg mit namhaften Mitgliedern des “Wiener Musikvereins” über die strukturelle Ausrichtung musikalischer Kompositionstechniken. Das Resultat ist bekannt: Schönberg schrieb mit seiner “Zwölftonmusik” Musikgeschichte. Seine Gegner, die Klangereignisse primär als Kombination einander überlagernder, wellenförmiger Schwingungen ansahen und daher als “Wavelliten” (vom engl. “wave”) bezeichnet wurden, gerieten sich bald gegenseitig in die Haare, musiktheoretisch in eine Sackgasse und folgerichtig umgehend in Vergessenheit.

Und hoch

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