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post Haarsträubendes von Arno Erich C.

Oktober 13th, 2013

Abgelegt unter: Pilokarpin — Frolln Schmoll @ 18:57

Erstmeinung: Hormon-ähnlicher Wirkstoff, der aus einem Knäuel chemischer Reaktionen zwischen einem Karpfen und der Pils- und Pilz-Marinade entsteht, in die er eingelegt wurde. Wer zuviel der Marinade nascht, dem stehen bald die Haare zu Berge. Je nach der individuellen Hormonkonfiguration können die Haare üppig zu wuchern beginnen, sogar an normalerweise haarlos bleibenden Stellen, oder aber sie fallen alle rapide aus. Zu welchem Hormontyp man gehört, wird der Pilokarpin-Test dann mit hohem Überraschungsfaktor offenbaren.

Zweitmeinung: Korrekte Schreibweise eigentlich PILOCARPIN, zusammengesetzt aus Pi-Locar-Pin: Markierungsnadel (Pin), die in Spanien auf Reißbrettern eingesteckt wird, um den geometrisch konstruierten Wert von Pi exakt zu lokalisieren (span. locar).

Drittmeinung: Pilok Arpin, finnisch-samojedischer Grenzwissenschaftler. Er erforschte die Grenzen seines eigenen (ziemlich sehr beschränkten) Verstandes und erhob diese zur allgemeinen Norm. Die Maxime seiner Philosophie gipfelte in der These: »Was ich nicht verstehe, ist auch für alle anderen Menschen unverständlich und deshalb nicht existent.«
Seine bei der Universität von Rovaniemi (Lappland) über dieses Thema eingereichte Dissertation fiel vor dem Gelehrtengremium mit Pauken und Trompeten durch. Pilok Arpin zog sich beleidigt in die Tundra zu seinen Rentieren, Bären und Polarwölfen zurück und wurde Wettermoderator beim samojedischen Fernsehen.
Seine Wetterprognosen (»Wenn es heute nicht schneit, schneit es morgen. Und wenn es heute schneit, wird der Schnee morgen meterhoch liegen«) waren bei den Zuschauern sehr beliebt und erzielten Einschaltquoten von über 95 Prozent. Davon können Markus L. und Cindy aus M. nur träumen …

Und hoch

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