rulururu

post Die einzigartig vielseitige Ulrike S. verdirbt den Brei

September 15th, 2013

Abgelegt unter: Singultus — Frolln Schmoll @ 16:54

Wünschenswert: das brandneue App, das sinnentleerten Sing-Sang automatisch deaktiviert. Ganz besonders denjenigen, der aus den Klangapparaturen der anderen kommt. Selbst besitzt man ja nur anspruchsvolle Musik.

2. Das wunderbare Mysterium der Einzahl in der Vielzahl. Seine Erkundung bringt uns auf eine ganze Vulte von neuen Erkenntnissen. Und bestätigt alte Weisheiten: zum Beispiel dass schon eine einzige Zutat genügt, um eine ganze Mahlzeit unwiderruflich zu verderben.

3. Der singulärste Singular, der jemals existierte. Er war der einzige seiner Art. Am Ende ist er dann doch ausgestorben.

Und hoch

post Michiel Wijsneus aus Charlieswijk schneidet in der Musik gut ab

September 15th, 2013

Abgelegt unter: Singultus — Frolln Schmoll @ 16:50

SINGULTUS
Die Musikgeschichte ist geprägt vom Streben nach (Klang-) Schönheit um jeden Preis - und unzählige Knaben wurden ihrer Testikel beraubt, um auch jenseits der Pubertät eine hohe und zugleich kraftvoll-strahlende Gesangsstimme zu haben. In Möchsklöstern der Renaissance war der SINGULTUS derjenige, der musikalisch viel versprechende Knaben mit dem Ausruf “Sing’ Altus!” per Skalpell für immer von der Testosteronproduktion abschnitt.

SINGULTUS
Singularität im Raum-Zeit-Kontinuum, die bewirkt, dass der Benzinpreis unerklärliche und daher unvorhersehbare Sprünge macht, die von Erdöl-Fördermenge bzw. Spotmarkt in Rotterdam abgekoppelt erscheinen. Auch Ansätze, die den Preis an die schwankende Nachfrage koppeln (z.B. wegen Wochenenden, Ferienbeginn, Tageszeit) oder ihn hauptsächlich als Funktion des Geldbedarfs der CEOs von Öl-Multis ansehen (Kauf einer Yacht, Apartments für Freundinnen, Abfindungen nach Scheidung…), führten nicht weiter. Erst der Bistr-O-Mathik-Drive, der darauf gründet, dass Berechnungen auf Kellnerblocks in Restaurants einer eigenen, anderen Mathematik folgen als alle anderen Rechnungen an allen anderen Orten, gab den entscheidenden Hinweis auf Singularitäten im Raum-Zeit-Gefüge, die Marktgesetze und Mathematik außer Kraft setzen.

Und hoch

post Der Abgesang des Herrn Lürikmeisters

September 15th, 2013

Abgelegt unter: Singultus — Frolln Schmoll @ 16:46

SINGULTUS

Gesungener Schlussstrich, meist Ausdruck schwerster Verzweiflung über das Scheitern eines Vorhabens. Wer den jüngsten S. der secrétaire générale de la parti socialiste d’Allemagne erblindenden Auges und gepeinigten Ohres wahrgenommen hat, will das selbst wider besseren Wissens gar nicht wahrhaben.

Gleichermaßen grauenhaft der S. der -> FLOTUS im September 2013, ein Medley, das furchtbar beginnt mit »Kein bisschen Frieden schaff ich auch allein, sagt mein Mann« und noch furchtbarer enden wird. Wären POTUS und FLOTUS doch lieber bei den Urfassungen der Songs geblieben, hier in hochorigineller Dramaturgie dargeboten.

Heutige Kalenderblattweisheit:

Wenn man des Singultus pflegt,
ist man nicht gut aufgelegt.
Wenn einen der Singultus plagt,
ist man als Sänger nicht gefragt.
Wenn einen der Singultus schüttelt,
wird man statt gerührt gerüttelt.

Congultus:

Allgebeinbissen oder
»Wer heult, hat Recht.«

»Lass mich ein, lass mich ‘rein,
Gebissgebein, Gebissgebein.«
»Du kommst nicht ‘rein, des sei gewiss,
Gebeingebiss, Gebeingebiss.«

»Ach, bittebitte, lass mich ‘rein,
Gebissgebein, Gebissgebein.«
»Du tatst, was mich zu arg verschliss,
Gebeingebiss, Gebeingebiss.«

»Drum darf ich heut nicht bei dir sein,
Gebissgebein, Gebissgebein?«
»Ich hab grad nen Ermüdungsriss,
Gebeingebiss, Gebeingebiss.«

»Es riss den doch nicht ich allein,
Gebissgebein, Gebissgebein?«
»Nur du tatst, dass die Wand zerspliss,
Gebeingebiss, Gebeingebiss.«

»Ach, siehst du denn nicht, wie ich wein,
Gebissgebein, Gebissgebein?«
»Gebeingebiss, Gebeingebiss,
Mach du doch jetzt nicht solch Geschiss.

Komm ‘rein in meinen Schnellimbiss,
Gebeingebiss, Gebeingebiss.«
»Das finde ich nun wieder fein,
Gebissgebein, Gebissgebein.«

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Mal links des Wegs und auch mal rechts:
Menschen beiderlei Geschlechts.
Mal am, mal neben dem Geländer:
Gendergeschlender, Schlendergegender.

Und hoch

post Arno Erich C. kann ein Lied vom Ultus singen

September 15th, 2013

Abgelegt unter: Singultus — Frolln Schmoll @ 16:35

Der SING-ULTUS ist eine bereits in den ersten nach-christlichen Jahrhunderten ausgestorbene Singvogelart. Er sang wunderbare Melodien, konnte aber auch, wenn man »Sing, Ultus!« rief, sämtliche während der letzten drei oder vier Stunden gehörten Gespräche exakt wiedergeben, präzise wie ein Tonbandgerät, das es damals bekanntlich noch nicht gab.
Diese Fähigkeit des Vogels nutzten die Cäsaren aus, um die privaten Gespräche sämtlicher Bürger des römischen Reiches in Wohnungen, auf Plätzen und in Tavernen mittels dieser Vögel zu belauschen, worauf so mancher der heimlich Belauschten sich plötzlich im Kerker wiederfand, weil er im vertrauten Freundeskreis kritische Bemerkungen über die Politik der Herrschenden von sich gegeben hatte, nicht ahnend, welcher Vogel gerade vor seinem Fenster im Baum saß und das Gehörte wenig später dem Kaiser verklickerte.
Als die Bürger endlich dahinter kamen, wurde der Ultus gnadenlos gejagt. Da er sehr delikat schmeckte, wurde er in großen Zahlen an kleinen Drehspießen gebraten, bis der letzte seiner Art in einem Römermagen sein Ende fand. Dieser Allerletzte war der SING-ULTIMUS.
Vom antiken Sing-Ultus rührt auch der Ausdruck »Singen« im Ganovenjargon her. Singvögel dieser Art haben auch heute noch eine sehr kurze Lebenserwartung.
Die Funktion des Sing-Ultus haben heute BND, MAD, Verfassungsschutz, CIA, NSA und GCHQ mit elektronischen Mitteln in Form von Wanzen, Internet- und Telefon-Anzapfungen und über unseren Häuptern schwebenden Drohnen übernommen.

Und hoch

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