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post Wenn es dem Arno Erich C. zu wohl ist, begibt er sich aufs Eis

September 3rd, 2013

Abgelegt unter: Dokimasie — Frolln Schmoll @ 10:42

Der abgeschlossene Kurzroman: »DO KIM(M)A SIE!« seufzte der bayerische Weißwurst-Großhändler Aloys Bierbichler, als er auf dem Heimweg vom Oktoberfest in der Abenddämmerung die Uniformierten auf sich zukommen sah. Gleich würden sie an die Scheibe seines Autos klopfen, und er würde in dieses verfluchte Röhrl an diesem verfluchten unüberlistbaren elektronischen Apparaterl blasen müssen. »Führerschein adieu!« dachte er trübselig. Neunzehn Halbe, zwischendurch ein gutes Dutzend Enziane, gar nicht mehr gezählt die Bärwurz’n — das passierte ihm jetzt bereits zum vierten Male. Schon dreimal hatten sie ihm den Lappen weggenommen, von Mal zu Mal länger, und drei Säuferbalken hatten sie ihm nach und nach in sein Dokument hineingestempelt. Jetzt würden sie keine Gnade mehr kennen, sein Führerschein würde ihn für sehr lange Zeit verlassen, vielleicht für immer.
Und da waren sie auch schon heran, winkten ihn mit der rot leuchtenden Stoppkelle an den Fahrbahnrand. Klopf, klopf, klopf gegen die Scheibe. Runterkurbeln. »Haben Sie in den letzten Stunden …« Weiter kam der Uniformierte nicht mehr: Die Mordsfahne, die ihm aus Bierbichlers Wagen entgegenwehte, raubte ihm den Atem und die Besinnung.
Bierbichler erkannte seine Chance: Gang rein, Vollgas und nix wie weg! Die beiden anderen Polizisten konnten sich nur durch einen schnellen Sprung zur Seite retten. Doch da hupfte plötzlich der wuchtigste der Alleebäume vom Straßenrand aus mitten auf die Fahrbahn, verlegte ihm den Weg und stoppte seine Flucht in abruptester Weise. Aus und vorbei! Der Alleebaum sprang auf seinen Platz zurück. Er hatte seine Pflicht getan und Bayern um einen fahrenden Säufer ärmer gemacht.

Zweit-Dokimasierung:
Die weit verbreitete Chuzpe, ausländische Gebräuche, Folklore und Speisen als »Deutsche Spezialitäten« zu vereinnahmen und zu vermarkten, wie auf beigefügtem Bild gezeigt.

d_spezial3_50.jpg


Dritt-Dokimasifikation:
Die Kunst, mit einem Haufen übereinandergeworfener Eishockeyschläger EIS-MIKADO zu spielen. Natürlich darf keiner der darunterliegenden Schläger ins Wackeln kommen.

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Ist Ihnen das Anagramm aufgefallen? Würde mich freuen!

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. hat heute schon geschwippt

September 3rd, 2013

Abgelegt unter: Dokimasie — Frolln Schmoll @ 10:37

Doppelkinnmassage-durch-den-Schwippschwager-Sucht, bei Abgängigkeit ersetzbar durch zwei -> Schweppesschwager; s. -> Okidokimasie

schwepps.jpg
Zwei Schweppesschwager (niedlich)

Heutige Kalenderblattweisheit:

Do!
Doki!
Okidoki!
Oki Dokima!
Dokima, Sie!
Oki Dokima, Sie!
Ok! Ok. Okidoki.

Zwokimasie:

Hoch die Dokimasie!

Lasst uns feiern, lasst uns prassen!
Heute herrscht Dokimasie.
Tanzt auf Plätzen und auf Gassen,
Tanzt wie selten oder nie.

Von Despoten einst verboten
Feiert die Dokimasie
Urständ nach den schönsten Noten.
O wie herrlich klingen sie.

Nimmer solln Despotenworte
Die Dokimasie vertun.
Dokimasten hier am Orte
Dürfen darob nimmer ruhn.

Heut feiern wir mit Tanz und Prassen
Unsere Dokimasie
Fett auf Plätzen wie auf Gassen,
Fett wie selten oder nie.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Reich mir den Oki, mein Doki,
Und dann lass mich sein.
Der Oki ist freundlich.
Und du, du bist gemein.

Und hoch

post Mikkel Smartaleck asu Lottaby steht unter Druck

September 3rd, 2013

Abgelegt unter: Dokimasie — Frolln Schmoll @ 10:29

DOKIMASIE
Mit dem Rückzug der Schreibmaschine und der fortschreitenden Computerifizierung in der Verwaltung kam kurzzeitig die idee vom “papierlosen Büro” in Mode. Doch schnell erwies sich dies als Illusion, denn dank Firmennetzwerk und Arbeitsplatzdrucker konnte auch die nebensächlichste Information mühelos vervielfältigt, verbreitet und von den meisten Empfängern “sicherheitshalber, falls Stromausfall ist” eben doch auch wieder zu Papier gebracht werden. Dieser Vorgang stand Pate (mit Anspielung auf eine verbreitete Druckermarke) für den Spruch “Alles OKI Doki!”. Speziell im E-Mail-Verkehr, wo mit Nutzung der “Antwort”-Funktion bei jeder Replik die gesamte Historie übermittelt und unreflektiert natürlich jedesmal vollständig ausgedruckt wird, führt das zu einer wahnwitzigen Papierverschwendung, die von Spezialisten für Arbeitsorganisation “Dokimasie” (abgeleitet von “Dokumente in Massen”) genannt wird.

DOKIMASIE
“Do kim a SIE!”: geheimnisvolle handschriftliche Notiz des bayerischen Sexualforschers Rizzerius Mösenlechner, die auf einen Königsweg zum weiblichen Orgasmus zu verweisen scheint. Leider konnte sich der Forscher bereits am nächsten Morgen nicht mehr erinnern, was er damit gemeint haben könnte (die Notiz wurde unter Alkoholeinfluss verfasst), und trat nach Jahren vergeblicher Suche ins Kapuzinerkloster Altötting ein. Die Suche nach verloren gegangenem Wissen aber wird seither als “Dokimasie” bezeichnet!

Und hoch

post Stefan F. und seine Vorratsdatensammlung

September 3rd, 2013

Abgelegt unter: Dokimasie — Frolln Schmoll @ 10:26

Vorschlag:
Sadomasochistisches Verfassen von wortreichen Bedienungsanleitungen und anderen Dokumenten nach dem Grundsatz “Je schwerer, desto klatsch”.

Zweitmeinung:
Virtuelles Messiesyndrom. Der Dokimassist steht unter dem Zwang, große Datenmengen zu sammeln, und kann einfach nichts wegwerfen.

Und hoch

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