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post Arno Erich C. treibt die Kuh durchs Dorf

August 21st, 2013

Abgelegt unter: Vachetten — Frolln Schmoll @ 17:44

VACHETTEN: Von frz. vache = Kuh. Vachetten sind Manschetten, die Kühen zu feierlichen Anlässen über die Beine gezogen werden, wenn sie in festlichem Gepränge, mit Blumengirlanden, bunten Schleifchen und Ketten von Glöckchen reich geschmückt, auf die Alm getrieben werden.

Zweit-Vachettierung
: Bei Theremin-Anfängern öfters vorkommende Spielfehler bei Oktavsprüngen abwärts. Wenn man die Oktave zu tief greift und dazu auch noch mit der Pitch-Hand unsicher schwankt, muht das Instrument, worauf das Publikum sich statt im Konzertsaal im Kuhstall wähnt.

Und hoch

post Bei Ulrike S. haben Kühe nichts zu lachen

August 4th, 2013

Abgelegt unter: Vachetten — Frolln Schmoll @ 18:15

Vorschlag:
Was waren das noch Zeiten, als man uns hieß zu chatten? Heute schreibt man tweeds! Aber die historischen Recherchen bringen noch erstaunlicheres zutage:

Radikale Tierschutz-Aktivistinnen der ersten Stunde. Predigten im Kampf, um den Kühen das Lachen abzugewöhnen, den Verzehr von veganen, kuhmilchlosen Schokodrops.

vache1.jpg

Zweitmeinung:
Und noch einmal weiter in der Tiefe gegraben: da gab es noch die gnadenlosen Lettres de Vachette. Der Schrecken aller Schlösser: kein Entkommen mehr!

vachette.jpg

Und hoch

post Michael G. appelliert: Seyd friedlich und wachet!

August 4th, 2013

Abgelegt unter: Vachetten — Frolln Schmoll @ 18:11

VACHETTEN
Im frz. Argot ist “vache” eine pejorativ konnotierte Bezeichnung für Polizisten (vergl. die häufig zu hörende Beschimpfung “Mort aux vaches!”, die angeblich nichts mit weiblichen Rindern zu tun hat, sondern während des Krieges 1870/71 durch Übernahme des deutschen Wortes “Wache” für Posten und Streife entstanden sein soll). Zur sexuell korrekten Verunglimpfung ordnungshütender Staatsrepräsentantinnen wurde als feminisierte Variante am Ende des 20. Jahrhunderts “vachette” speziell neu entwickelt (vergl. im Berliner Jargon “Bulle” und “Bullette”).

bulletten-freakadellen.jpg

VACHETTEN
(sprich “Watschetten”) bezeichnet in der bayerischen BDSM-Szene eine stark abgemilderte Form der Watschn (”Geh! Dös war ja koa Watschn net! Dös war ja kaum a Vachette! Heftiger!”

VACHETTEN
(sprich “Waschetten”): Wäscherinnen in der frz. Literatur des 19. Jahrhunderts, sozial ähnlich einzustufen wie die Grisetten (Putzmacherinnen) und Midinetten (Näherinnen): berufstätige, unverheiratete Frauen, die einen selbstständigen (und daher oft als unkonventionell empfundenen) Lebenswandel führten.

VACHETTEN
(mit kehligen CH wie in “Lachen”) wurden ab ca. 1716 die Sängerinnen im Chor der Weimarer Schlosskirche ironisch genannt, da sie in Bachs Kantaten “Wachet auf, ruft uns die Stimme!”, “Wachet! Betet! Betet! Wachet!” usw. häufig kurze Einwürfe “Wachet!” zu singen hatten. Spötter vermuteten, dies sei ein Appell an das oft gelangweilt schlummernde Publikum…

Und hoch

post Der Herr Lürikmeister tischt uns Käse auf

August 4th, 2013

Abgelegt unter: Vachetten — Frolln Schmoll @ 18:04

Verb; Schwyzerdütsch mit gutturalem ch und Betonung auf der zweiten Silbe: Schmierkäsebroteschmieren, abgel. von »Vachette«

vachettequirit.jpg

Schmierkäseecke der international populären Marke »La Vache qui rit«,
vache.jpg

abgebildet hier die belgische Version zu Ehren der Inthronisierung des Königs Philippe des Schüchternen und seiner Gemahlsgattin und vielfachen Kindsmutter Mathilde, gen. »Mathilde qui rit«. Wie »Royal Baby«? Noch nebbich. Erst mal König werden, dann sehn wir weiter.

Heutige Kalenderblattweisheit:

Allein wegen der Hitze: Lieber in Burnussen hornussen als mit Manschetten vachetten.

Zwoblette:

Transatlantik

Die Pier, der Fluss, der Strom, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, das Meer, das Meer.
Das Meer, der Strom, der Fluss, die Pier.

Zyklus: Erfrischende Gedichte für heiße Tage

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Onlein wird stets überwacht
Von Nulluhrnull bis Mitternacht.
Ist das Onlein unbotmäß
Schwillt am Kopf ein Blutgefäß
Des Hans-Peter Friedrich.
Schaut! Ist der nicht niedlich?

Und hoch

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