rulururu

post Bertrand F. aus Graz fällt annähernd immer etwas sogleich Gutes ein…

Juli 22nd, 2013

Abgelegt unter: Priamel — Frolln Schmoll @ 20:34

Vorschlag zu Priamel:
Aus der römisch-katholischen Tradition stammender Begriff. Er soll ursprünglich daran erinnern, wie Jesus Christus auf einem Esel in Jerusalem eingeritten kam. Aus dem hierzulande bekannten Mangel an Eseln musste man auf Kamele zurückgreifen. Da diese allerdings ja auch nicht soo häufig sind, beschränkt sich deren Einsatz auf die jeweilige Primiz eines Neupriesters. Der Priester reitet also auf einem Kamel bis vor die Kirchentür. Die Herleitung des Begriffes ist somit naheliegend PRImizkAMEL.

Zweitmeinung:
ja glauben Sie denn, mir fällt noch was annähernd gleich Gutes ein??????

Und hoch

post Ulrike S. lässt sich maßvoll Zeit

Juli 22nd, 2013

Abgelegt unter: Priamel — Frolln Schmoll @ 20:25

…ganz recht! Das ist die Summe der Aktivitäten, die man bevorzugt behandeln wollte und sie dann doch erst im letzen Augenblick erledigt. Das führt auch gleich zum passenden Vorschlag.

Tempo vom richtigen Maß in Amtsdeutsch:
Priamel
Heißt nicht zu hastig, nicht zu schnell
Vorrangig zwar, doch auch bedächtig
Denn zu viel Eile macht verdächtig.
Und hat man die Sache
mit Ruhe und Muße zu Ende gebracht
dann darf man sich sagen:
vorzüglich, ganz priamel gemacht!


Zweitmeinung:

Ein liebenswerter und farbenfroher Kamelschmuck aus der Zeit des Königs Priamos. Auch prima geeignet zum Aufputz des Priodars…

priamel.jpg

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. und sein Slüzzelîn-Erlebnis

Juli 22nd, 2013

Abgelegt unter: Priamel — Frolln Schmoll @ 20:21

Gefühlskühler Bruderkuss (mit Zunge, ohne Saugen)

Heutige Kalenderblattweisheit:

Das Kara- und das Priamel,
Die gingen durch die Wüste.
Es stolperte das Priamel.
Da sprach das Kara-: »Siehste?«

Neinneinnein! Nicht gestohlen von Heinz Erhardt
Er empfand nur voraus. Weit voraus. Fast schon im
Spätmittelalter

Zwiamel:

Zyklus »Prima Priameln für Drittbrettfahrer«

Wen die Priamel stört

Ich saß so vor mich hin und spann
im dunklen Arbeitszimmer.
Da schlich sich ne Priamel an
und roch dabei ganz fürchterlich.
Sie trat ganz leise hinter mich
und raunte: »Definiere mich!«

Ich grummelte und zierte mich
und wollt nicht definieren.
Da plusterte das Wesen sich,
schwoll in das ganze Haus hinein
und brüllte: »Definiere mich!
Herrchen, sonst entführ ich dich!«

»Priamel, heb dich fort von mir!
Verschwind sofort für immer!
Du bist ein grauses Plustertier
und riechst auch immer schlimmer!«
Da wollt sie mich entführen
und dann wohl verdininieren.

So definiert ich sie dann doch:
»Priameln sind so Wesen
mit Schwellvermögen noch und noch.
Sie sind durchweg sehr weiblich
und deshalb unbeschreiblich …
SCHÖN. So richtig auserlesen.«

Die Priamel hob sich fort.
Voll Stolz ist sie geflogen
bis zu ihrem Heimatort.
Der liegt bei Great Britannia.
Dort leben in Priamika
Priameln - ungelogen.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

»Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versingt …«

Und hoch

post Michael G. sagt es durch die Blume

Juli 22nd, 2013

Abgelegt unter: Priamel — Frolln Schmoll @ 20:15

PRI-AMEL
ehrerbietige Bezeichnung der Amischen für “Amel” Jakob Amman, den Begründer der Religionsgemeinschaft. Dieser verlies im Streit mit den Mennoniten über Glaubensfragen mitsamt seinen Anhängern die Schweiz und siedelte sich zunächst auf der friesischen Insel Ameland an. Da Amman jedoch die Fischerei wie auch die Seefahrt überhaupt ablehnte (der häufige Aufenthalt in fremden Häfen hatte viele Glaubensbrüder dazu gebracht, Ammans strenge Regeln einer gottgefälligen Lebensführung in Frage zu stellen), kehrte die Gemeinschaft der Insel nach wenigen Jahren wieder den Rücken und wanderte nach Nordamerika aus. Dort wurden die von Ameland gekommenen männlichen Glaubensbrüder mit dem Beinamen “Amel” geehrt, die Frauen der Gemeinschaft nannte man “Amelie”. Das Oberhaupt (der “Primus” der Gruppe) aber war der “Pri-Amel” Amman!

PRIAMEL
In einem kürzlich entdeckten Papyrus wird PRIAMEL als jüngster Sohn des Priamos genannt, der den Blumen überaus stark zugetan war und alle Versuche, ihn in der Kampfkunst auszubilden, entschieden ablehnte. Als die Griechen vor Troja landeten und der Krieg unausweichlich war, erbarmte sich Thallo (als Hore des Frühlings auch Schutzgöttin der Jugend und “Blütenbringerin”) seiner und verwandelte ihn in eine Blume, die heute noch seinen Namen trägt (bis auf das verloren gegangene “A”). So blieb ihm der Trojanische Krieg erspart, allerdings spielte er damit auch in den homerischen Gesängen “vom Zorn des Peleiaden Achilleus” keine Rolle.

Und hoch

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