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post Arno Erich C. bittet zur Tee-Time

März 3rd, 2013

Abgelegt unter: Bennettitee — Frolln Schmoll @ 20:33

Erstmeinung: Besondere Teesorte, gezüchtet von dem ital. Teezüchter Giovanni Bennetti. Für die Fermentierung der Blätter entwickelte er eine eigene Methode, die zum Schutz vor Nachahmern der Geheimhaltung unterliegt.

Der aus den unbehandelten Blättern im Rohzustand aufgebrühte Tee ist völlig ungenießbar. Erst die spezielle Fermentierung macht ihn halbwegs genießbar, doch über den Geschmack divergieren die Urteile renommierter Teespezialisten in Fachzeitschriften wie z. B. The World of Tea Tastiing von »scheußlich« über »schrecklich« zu »widerlich« und »abscheulich«.

Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn man den Bennettitee in normalen Teegeschäften vergeblich sucht. Nur in exquisiten Läden in sehr exklusiven Einkaufszentren, z. B. auf der Kö in Düsseldorf oder der Mö in Hamburg, wird er, wenn überhaupt, erhältlich sein (1 Päckchen mit 5 Beuteln kostet zwischen 40 und 50 €). Doch wozu überhaupt? Die Snobs, die ihn sich leisten können, mögen ihn gar nicht, sondern stellen ihn nur in kostbaren Vitrinen mit Halogenspot-Beleuchtung als Prestigeobjekt und Statussymbol zur Schau.

Zweitmeinung: Golf-Abschlagstift (»Tee«), erfunden von Luigi Bennetti, dem jüngeren Bruder von Giovanni Bennetti. Die spezielle, durch internationale Patente geschützte Formgebung ermöglicht allerhöchste Präzision beim Aufschlag und hervorragend reproduzierbare Drallwerte.

Dem Vernehmen nach soll Ignaz –> Kaschiri seine spektakulären Erfolge nicht zuletzt dem Bennetti-Tee verdanken.

Und hoch

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