rulururu

post Arno Erich C. gareift zum Schawerte

August 2nd, 2008

Abgelegt unter: Najade, Schwoien — Frolln Schmoll @ 12:31

NAJADE:

Neu erfundene Limonadenkreation eines unbekannten Food-Designers, der mit seiner Kreation beim Coca-Cola-Konzern vorstellig wurde. Der Chefkoster befand: “Na ja, trinkbar ist Ihr Gesöff, aber mehr auch nicht!” Frohlockend frug der Erfinder: “Können Sie den Saft dann also unter dem Namen NAJADE auf den Markt bringen?” Worauf er achtkantig hinausflog, und den Konsumenten blieb die Najade erspart.

Zweitmeinung:

“Naja.de” wurde ja verboten. (Allerdings! Und Sie wurden schon einmal wegen Erwähnung Verbotenens verwarnt! Ich sag jetzt nicht, wie viele Versuche Sie noch haben…)
Aber Rebell, der ich bin, verbiete ich das Verbieten und gebe hiermit bekannt: Wer die Internet-Adresse http://www.naja.de googelt, wird eine Überraschung erleben …

Außerdem fiel Herrn C. noch sein längst verstümmelter Beitrag zu Schwoien ein:

Späte Nachmeinung zu SCHWOIEN:

So wird „Schwein“ in der feierlichen Bühnen-Hochsprache des deutschen Theaters und der Oper ausgesprochen.
Hier eine Leseprobe aus der dramatischen Oper: DER PRINZ VON SAVOYEN:

Der Parinz von Savoyen:

Du garößtes Schwoien von Savoyen,
jetzt wirst du schaterreben!
Durch die Karraft meines farisch geschaliffenen Schawertes
werde ich dir galeich die Galieder vom Rumpfe tarennen! (er schawingt sein Schawert …)

(Der Schurke, des Parinzen Nebenbuhler um die schöne Schalawine):

Du hast mich fürwahrlich getaroffen,
ich schaterrebe, ich schaterrebe,
mein Balut faließt in Schtarömen!
Ich geb’ es zu, ja, ich geb’ es schon zu:
Ich war das Schwoien von Savoyen,
doch du, mein Schatiefbaruder,
bist das allergarößte Schwoien! (er schatirbt … aber erst am Ende seiner Arie, eine halbe Schatunde schapäter)
(und so weiter, ad infinitum)

Und hoch

post Jens B. aus Leipzig (oder Wolfen) tutet weisungsgemäß

Mai 23rd, 2007

Abgelegt unter: Schwoien, Fabliau, Neume — Frolln Schmoll @ 14:22

Hallo Frau Schmolln,

auf Anweisung des FacMan sollte ich ja schon wesentlich früher in das auf
Ihrer Netzseite liegende Horn tuten. Hier nun meine ersten Vorschläge:

—— 1. ——

Zu Fabliau brachte mir dieser (zweite) Beitrag:

Vorschlag:

Ich habe noch einen Vorschlag. Es soll ja angeblich nicht schaden, mehrere einzusenden: “Ganz wunderbar runder Gegenstand zum Polieren noch runderer Schreibtischleuchtleinchen mit Kantenbefestigung. Hilft gescheiterten Vielwissern in verzweifelten Situationen bei der Bedeutungsfindung, wenn das Anstarren der Leuchte mal wieder nichts nützt.”

Zweitmeinung:

Ha, wenn das nichts hilft, hilft alles nichts…

folgende Erwähnung:

“Jens B. aus Leipzig ging auf Nummer sicher: „Es soll ja angeblich nicht schaden, mehrere [Beiträge] einzusenden«. Es schadet in der Tat nicht, nützt aber auch nicht unbedingt etwas …”

Dies ist meines Erachtens die übelste Schmähung, die uns ereilen kann. Eine Nichtnennung mit Vorankündigung, denn sehen Sie mal nach, wo ich erwähnt wurde - in der Vorbemerkung…

Mein erster Vorschlag war übrigens folgender:

Rekursives Akronym, steht für FABLIAU ARGUMETIERT BEIGE LILIEN IN AZURNE UM;
Kunstbegriff für farblich unentschlossene Blumen

—— 2. ——

Nun zu der Zweitmeinung, die mir einen Verweis - an Sie - und einen Rüffel bei der Auswertung einbrachte:

Vorschlag:

Von der ordentlichen Mathematik mit großem Widerstand abgelehnte Notbezeichnung der Zahlen zwischen neun und zehn. Die Wissenschaft weigerte sich seit der Schaffung des Begriffs im Jahr 950, diesen anzuwenden, weil der Unterschied zu NEUNE nur in einem kleinen Haken bestand, der oft nachlässiger Aussprache zum Opfer fiel. Nachdem auch der letzte Kämpfer für die Anwendung des Wortes im Jahr 1872 in der Nähe einer Guillotine sein jähes Ende gefunden hatte, verschwand der Begriff in der Versenkung. Ein ähnliches Schicksal erlitten die Begriffe EIME, ZWOME, DREME, VIERME und so weiter. FÜMFE (ursprünglich auch FÜFME) und SIEME werden dagegen im südöstlichen Sachsen-Anhalt fälschlicherweise noch als Zahlworte natürlicher Zahlen gebraucht. SECHME und ACHME hatten ebenso wie ZEHME wegen Schwierigkeiten bei der Aussprache oder Zuordnung keine Chance.

Zweitmeinung:

Oh welch’ blamable Schande. Da lasse ich mich erst von dem bedrückenden Gefühl, nie genannt zu werden, zur Verweigerung jeder Aussage hinreißen. (…) Und dann versäume ich schuldhaft, meine Meinung zum Reesen zu äußern. Aber was macht eigentlich das Personal beim Duden aus den Aussagen der Teilnehmer? Es entledigt sie jedes Zusammenhangs und verfälscht so die Wünsche des Publikums, ohne sie zu kennen. Unglaublich! Beschweren sollte man sich! Das kann ja nur der HTML-Zivi gewesen sein.”

Meinen Beitrag fand ich eigentlich erwähnenswerter…
Hier die Antwort vom Hausverwalter:

“Der HTML-Zivi sagt: Ich war’s nicht!
Ich bin allerdings beauftragt, Ihnen hiermit die E-Mail-Adresse von Frolln Babette S. aus Hamburg bekannt zu machen (…)

Mit besagter Dame werden Sie jemanden finden, der mit Ihnen bereitwillig und ausgiebig ins gleiche Horn tutet. Auf das Konzert freuen wir uns bereits, hin und wieder verarbeiten wir ja auch Audio-Dateien.”

Unter Hinweis auf meine fehlenden Fähigkeiten, Blasinstrumente zu bedienen, lehnte ich das Tuten zunächst ab. Hier die Erwähnung:

“Auch so Einer – Jens B. aus Leipzig: „Was macht eigentlich das Personal beim Duden aus den Aussagen der Teilnehmer? Es entledigt sie jedes Zusammenhangs und verfälscht so die Wünsche des Publikums, ohne sie zu kennen. Unglaublich! Beschweren sollte man sich! Das kann ja nur der HTML-Zivi gewesen sein.” [Von wegen! d. HTML-Zivi!] Darob von eingeweihten Kreisen an die obige Ausheuladresse verwiesen, um dort mit Frollnbabette S. ins gleiche Horn zu tuten, war er dann doch um eine Ausrede nicht verlegen: „Im übrigen liegt mir die Herstellung von Bläsermusik leider nicht”.
Höhöhö.”

—— 3. ——

Der Auslöser:

“Jens B. aus Wolfen wünscht sich nichts zu Weihnachten. „Nicht einmal eine namensverstümmelte Nennung. Gar nichts. Ich bin satt.” Schön für Sie.”

erwuchs aus

Vorschlag:

Ich sage nichts. Punkt. Aus. Ende. Nein. Und das sagt doch alles!

Zweitmeinung:

Nicht einmal eine namensverstümmelte Nennung. Gar nichts. Ich bin satt. Und da soll ich noch erwähnen was dieses lächerliche Wort heißt. Steht doch schon da. Also sage ich nichts.

PS: Im Übrigen Teil der üblichen Belehrung in amerikanischen Kriminalfilmen. Sie haben das Recht zu schwoien. Alles was sie sagen kann und wird gegen Sie verwendet werden. Na ich hoffe es.”

- meinem Vorschlag zu SCHWOIEN

Mit freundlichen Grüßen

besagter Jens B. aus Leipzig

(und was ist mit Wolfen? fragt sich Frolln Schmoll)

Und hoch

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