rulururu

post Tu B or not Tu B hat sich ein Süppchen eingebrockt

Mai 13th, 2012

Abgelegt unter: Brügnole — Frolln Schmoll @ 20:35

Vorschlag:
Ach, die Suppe, welche man selbst auslöffeln muss. Vorgestern musste ein Kollege eine Kognole auslöffeln, hatte ihm sein Vorarbeiter eingebrockt.

Zweitmeinung:
Wer nicht in eine ihm ungeliebte, reizlose Stadt möchte, ruft heutzutage gern mal “BRÜGNOLE!!!”, ohne zu wissen, woher dieser Spruch kommt: Verzweifelte, reiche Hugenotten, die zur Zeit der Hugenottenkriege in das verarmte Brügge verbannt oder verschleppt wurden, welches noch dazu unter spanischer Herrschaft stand, riefen “Brugge nole!” um sich zu retten. ’s half nichts und wurde zum geflügelten Wort, das jeder Berliner kennt und ruft, wenn er meint: “Ick will nich in det Dreckskaff!!!”

Und hoch

post Keine Frage: Der Herr Lürikmeister hat Jever im Geblüt…

Mai 1st, 2012

Abgelegt unter: Brügnole — Frolln Schmoll @ 17:04

Schreittanz aus -> Brügge, der zum Auftakt der bekannt wilden und aufregenden Paarungsriten zwischen -> Flamen (Männchen) und -> Wallonen (Weibchen) Anfang Mai noch einmal ein Moment der Ruhe in Körper und Geist dieser temperamentvollen Wesen bringt.

Heutige Kalenderblattweisheit

Jetzt geht der April vorbei.
Gleich beginnt der erste Mai.
Tanzt gemessen die Brügnole
Während ich die Bowle hole.
Waldmeister in saurem Wein
Muss im Wonnemonat sein.

Zweitole:

Bu Hei im Mai
Chanson chinois de printemps

Höchst genüsslich ists ab Mai
Im Vergnügungspark Bu Hei.
Pärchen in den Wiesen knutschen,
Kinder flutschen über Rutschen,
Quieken laut in Ponykutschen;
Buntes Eis sie glücklich lutschen.
Fröhlich lutscht man mit ganz frei
|: Im Vergnügungspark Bu Hei. :⎮

Herrlich strahlt der Monat Mai
Im Vergnügungspark Bu Hei!
Wolken ziehn, die Blüten blühn,
Wuchtig duftet der Jasmin;
Brünstig ziehts den Pinguin
Sehr zur Pinguinin hin.
Fröhlich zieht man mit ganz frei
|: Im Vergnügungspark Bu Hei. :⎮

Frühlingssonne wonnt den Mai
Im Vergnügungspark Bu Hei.
Gleich ob Vetter oder Base
Sitzt beim Picknick man im Grase,
Bowle meistert Wald im Glase,
Perlt der Schaumwein champenoise.
Fröhlich noist man mit ganz frei
|: Im Vergnügungspark Bu Hei. :⎮

Frischen Spargel gibts zum Mai
Im Vergnügungspark Bu Hei.
Auf der Speisentafel steht:
»Gestern noch im Spargelbeet,
Frisch Spargel heut von früh bis spät!«
Geil, wie schön der Spargel geht.
Fröhlisch frischt man mit ganz frei
|: Im Vergnügungspark Bu Hei. :⎮

Gern geht man fremd ab Anfang Mai
Im Vergnügungspark Bu Hei.
Ob mit Weibchen oder Mann
Fremdelt es so wild man kann.
Sehr kommts dabei darauf an,
Dass mans heimlich treiben kann.
Fröhlich macht man sich ganz frei
|: Im Vergnügungspark Bu Hei. :⎮

Trinole

Tranklets Monolog

Brüg oder nole? Das ist hier die Frage.
Ob Jever im Gemüt oder Jenever,
Wacholderbeeren, einen See von Plagen
Vergärend. Zungenkuss. Trinken - Schlafen -
Nichts weiter! Und zu wissen, dass ein Kater
Das Brügweh und die weiche Nole endet,
Die unseres Fleisches Erbteil, ’s ist ein Ziel
Aufs innigste: Brügnole. Ja, das ist’s.

Aus dem ewig weisen Poesiealbum:

Wer über den Tod nicht lachen kann,
verdient es nicht zu sterben.

Prognostische Kalenderblattweisheit

Vierzehnmal wird man noch wach,
Dann ist Kunstdirektorstach.
Der Novela zwotes Hundert
Wird komplett von uns bewundert.

Und hoch

post Arno Erich C. trübt den Spanungsbogen

Mai 1st, 2012

Abgelegt unter: Brügnole — Frolln Schmoll @ 16:49

Erstmeinung: Brückenschaden, der nur an deutschen Spannbeton-Autobahnbrücken auftritt: Aus Spalten, die der Architekt zu Inspektionszwecken offengelassen hat, um den Durchrostungsgrad der Spanndrähte zu kontrollieren (ohne diese Spalten gäbe es gar keinen Rost!), sprudeln bei Regenwetter kleine rostrote Fontänchen empor, Brügnolen genannt, deren Farb-Intensität als Maß für den Grad der Reparaturbedürftigkeit der Brücke dient. Autobahn-Sperrdauer: Mindestens 3 Monate für jeden Prozentpunkt der photometrisch zu ermittelnden Trübung.

Zweitmeinung: Liebesnacht, die ein Clochard mit seiner Geliebten unter einer Seine-Brücke feiert.

Drittmeinung: Musikalische Trillerfigur, die im Sonatenhauptsatz als Brücke vom Hauptthema zum Seitenthema überleitet.Im Gegensatz zur streng reglementierten Triole und der Quintole gilt für die Brügnole ein höheres Maß an Gestaltungsfreiheit bezüglich der Anzahl der Trillerschläge.

Und hoch

post Mike Wiseguy will den Brügntag nachhOLEn

Mai 1st, 2012

Abgelegt unter: Brügnole — Frolln Schmoll @ 16:44

BRÜGN-OLE
In Dresden stadtbekanntes (obdachloses) Original: Ole (Nachname nicht überliefert) hatte seinen Schlafplatz unter der Marienbrücke und wurde daher “Brügn-Ole” genannt.

Später wurde die Bezeichnung “Ole” in der Dresdner Umgangssprache allgemein auf Obdachlose übertragen, die zur Unterscheidung je nach Eigenschaft (oder, wie bei Brücken-Ole, Schlafplatz) zusammengesetzte Namen bekamen.

“Metrop-Ole” trug stets ein Plakat, das für eine Dresdner U-Bahn (”Metro”) warb, und hielt sich meist am Hauptbahnhof in der Nähe des Bahnhofsrestaurants (”Mitropa”) auf. Der sogenannte “P-Ole” kam aus einem östlichen Nachbarland, auch “Mong-Ole” “war nicht von hier”, sondern eher von noch weiter weg. Es darf eine iberische Herkunft vermutet werden bei demjenigen, der mit sprechender Handbewegung und dem Wort “Fumar?” um Zigaretten bettelte und daher “Fumar-Ole” hieß. In der Prager Straße (Fußgängerzone) singt oder besser sing-sangt ein Bettler Stehgreiflieder auf ein und die selbe Note “Fis”, weshalb er “Fis-Ole” genannt wird. Regelmäßig auf dem Neumarkt anzutreffen, unterhält “Spielkons-Ole” die Touristen mit Kartentricks. Nur von rohem Fleisch ernährt sich (zumindest in der Öffentlichkeit) “Karne-Ole”, stets schwarz-gelb gekleidet und als Phussball-Phan ein Phänomen ist “Phen-Ole”, während sich “Nekrop-Ole” eher in Tolkewitz vor dem Johannis-Friedhof aufhält. Bei “Aure-Ole
“, “Syst-Ole”, “Symb-Ole”, “Kre-Ole” und vielen anderen bedarf die Namensdeutung noch fachkundiger Hinweise, während bei “Pist-Ole” der Fall auf der Hand liegt: dieser ist bedauerlicherweise inkontinent.


BRÜ-GNOLE

Sächsische Mundart für Kartoffel (”Brüh-Knolle”), besonders als Sättigungsbeilage zum Leipziger Allerlei beliebt (damals noch ohne Krebsbutter). Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert wurde die gewürfelte, in Kalbsbrühe gegarte Kartoffel (festkochende Sorten) allerdings zunehmend vom Semmelklößchen verdrängt, das sich besser für die Vermarktung als Fertigprodukt durch Pfanni & Co. eignete. Begriff und Rezept sind daher nur noch älteren Bewohner(inne)n des Großraums Leipzig in Erinnerung:

Hmmm, mein lieber Herr Wiseguy, dieser Doppelpunkt am Ende Ihrer Ausführungen lässt mich vermuten, bzw. hoffen, dass da eventuell etwas den Weg in den Winkel nicht gefunden hat?

Davon abgesehen danke ich gar artig für Ihre Gratulation. Angesichts unserer eventuellen gemeinsamen Vorfahren vermute ich, dass es reiner Zufall ist, dass meine Brühknolle und nicht die Ihre Nicht-Dudifiziert wurde.

Ach ja – ich soll Sie von Kapri-Ole grüßen. Der verhartzt sein Erspartes gerade im Urlaub. Hat ihm sein Kumpel Kasser-Ole finanziert, welcher im Golfclub arbeitet und etwas luschig mit den Vorgaben seines Chefs, Par-Ole umgeht.

Nu abba ‘nuch!

Versucht Ihr Frolln Schmoll Syst-Ole und Diast-Ole im Normalmaß zu halten, brüht sich einen Cafè Ole und opfert Fünfmack in die Karl-Aua-Kasse…

Und hoch

ruldrurd
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