rulururu

post Jens B. pflegt zu Recht das Recht

Februar 25th, 2012

Abgelegt unter: Faille — Frolln Schmoll @ 19:56

FAILLE
Die Faille ist die Handakte der französischen Maîtres Avocats, die sie mit zu Gericht nehmen dürfen, im Gegensatz zur Complaille, der vollständigen Fallakte, welche der Avocat in einem hoch gesicherten Aktenschrank aufbewahren und nur alle Jubeljahre einsehen darf.

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Dritttmeinung: [Es folgt ein Jugenddialog]

Du kennst Du den? - Nee, sag wie ist denn der? Macht der gute Musik? - Ja, das wirst Du seh’n - Na dann zeig mal her. - Hier bitteschön. Spiel das ab, das ist gut, echt. - Mann, ich hör ja schon, da geht wirklich was. - Ja, was sag ich Dir, und wie findest Du nun sein Gespiele? - Ich muss sagen, das ist echt fa ille*.

(engl. von ill mit posit. Konnotation)

Und das Frolln fragt sich, was aus der Zweitmeinung wurde…

Und hoch

post Der tiefe Fall des Arno Erich C.

Januar 16th, 2012

Abgelegt unter: Faille — Frolln Schmoll @ 11:25

Erstmeinung: Stimmlicher Ausrutscher beim Thereminspiel. Häufiger Fehler bei Anfängern, seltener bei Fortgeschrittenen und höchst selten bei Profis: Abrutschen der Melodie in immer tiefere Tonlagen. Man beginnt z. B. in G-Dur und landet dann schließlich in Es-Dur oder sogar Cis-Moll.

Zweitmeinung: Sicherheitsvorrichtung in modernen Hochsicherheitsgefängnissen: Wenn Gefangene auszubrechen oder zu revoltieren versuchen, wird vom Büro des Gefängnisdirektors aus eine vor dem Ausgang im Boden verborgene Falltür geöffnet, durch die die Ausbrecher 4 bis 5 Meter in die dunkle Tiefe stürzen. Damit sie eine weiche Landung haben, ist der Boden mindestens 1,5 Meter hoch mit Klärschlamm bedeckt. Einige Stunden lang in dieser Masse wirken sehr beruhigend und aggressionsdämpfend. Die Kerle sind dann heilfroh, wenn ihnen ein Seil herabgelassen wird, an dem sie aus dem stinkenden Morast wieder hochklettern können.

Drittmeinung: Kapitaler Rechtschreibfehler eines der Orthographie nicht mächtigen Häftlings, der sich in einem Kassiber an seine Liebste eine Feile ausbat, um in mühsamer Kleinarbeit die Gitterstäbe vor seinem Zellenfenster zu beseitigen, weil er nicht länger gesiebte Luft atmen wollte.

Außerdem möchte Herr C. noch folgendes wissen:
Wie stehts mit Krönungsfeierlichkeiten? Wenn wir versammelten Besserwisser Sie krönen, kann Ihnen niemand so etwas Absurdes wie Titelerschleichung unterstellen!

Wie schon gesagt, Herr C.,
der mir vom verehrten Herrn Lürikmeister verliehene Titel “BestFroSchmaZ” ist mir allemal Ehre genug. Was kann ein Frolln sich mehr wünschen? (Außer vielleicht ein Äffchen und ein Pferd…)
Davon abgesehen würde so eine Krone so gar nicht zu den Zöpfen und den Ringelstrümpfen passen.

Verzichtet Ihr Frolln Schmoll dankend auf den Thron

Und hoch

post Frau Ulrike S. redet nicht um den heißen Brei herum

Januar 16th, 2012

Abgelegt unter: Faille — Frolln Schmoll @ 11:19

Fehler im Dilettieren auf hohem Niveau? Merkwürdiges Outfit aufgrund von Falschangaben auf den Etiketten für Kleidergrößen? Noch dazu im langweiligsten Farbton zwischen Grau-Lila und Fahl-Apricot? - Kann ja alles sein, aber hier mein Vorschlag:

Der Matsch, der nach dem sprichwörtlichen Fall der heißen Kartoffel übrigbleibt. Davon abgeleitet die Redewendung: in die Faille zu geraten.

Zweitmeinung:
Altnormannischer Seefahrerfluch, der übersetzt in etwa bedeutet: ****** das war die falsche Fahrrille!

P.S. Sollte sich das Marilloni-Sortiment auch noch um die Komponente Feigen-Marillen erweitern, so soll es mir recht sein, eine gute Perspektive im neuen Jahr!

Und hoch

post Miguel Sabichão aus Palácio de Carlotta stößt ins Horn

Januar 16th, 2012

Abgelegt unter: Faille — Frolln Schmoll @ 11:16

Vorschlag:
FA-ILLE

(ital. FA-illo) musikalische Verzierung (ähnlich dem Trillo), wie sie in barocker Aufführungspraxis von Naturhörnern gespielt wurden. Da diese - noch nicht mit Ventilen ausgestatteten - Blasinstrumente nur die durch die Abmessung (Länge der schwingenden Luftsäule) möglichen Töne der Naturtonreihe hervorbringen konnten, ergaben sich teilweise Töne (z.B. die “Naturseptime”), die im Sinne der gerade aufgekommenen wohltemperierten Stimmung als unrein angesehen wurden und durch die Klangnotation im Notensystem nur näherungsweise beschrieben werden konnten. Wenn heute Orchestermusiker von “Fai
lle spielen” reden, ist dies zumeist als scherzhafte Umschreibung für unsauberes Intonieren (natürlich nur der Kollegen!) zu verstehen.

Zweitmeinung:
FAILLE

Männer, die von einer Gespielin unerwartet zum Vater gemacht werden, fühlen sich emotional hin- und hergerissen zwischen dem frustrierenden Verdacht, in eine Falle gelockt worden zu sein, und der aufregenden Herausforderung, plötzlich eine eigene Familie zu gründen. Das Zusammenleben unverheirateter Eltern, das so dem Zufall, bedenkenlos spontan ausgelebter Lust oder vielleicht doch auch dem immer lauter werdenden Ticken der biologischen Uhr in den Ohren mäßig junger Frauen geschuldet ist, wird von Soziologen (als Mischform zwischen “Falle” und - frz. - “famille”) eben Faille (sprich Fa- ije) genannt.

FAILLE

Wäägzeuch für dem Metall zum Bearbeiten - wie der zu Unrecht verstorbene Adolf Tegtmeier (Jürgen von Manger) aus Gälsenkierchen gesagt hätte: “Iss der Dreher in Aille, niemt er die Faille!”

Außerdem stutzt der Herr Sabichão bei der Lektüre des Lürikmeisterlichen Gedichts wie folgt: (…) ein voll geschnorrtes Haus”, bei Äffchen und Pferd versuche ich mir vorzustellen, wie ein Frolln mit roten Zöpfen und Ringelstrümpfen wohl aussehen mag… gut, ein wenig später habe ich meinen Irrtum dann auch eingesehen. Aber sagen Sie selbst: Sind irgendwelche ANDEREN Häuser - außer denen in Bahrenfeld - irgendwie von Belang? Naja, wir werden es erfahren, versprach das Frolln. (…)

Tja, was soll ich sagen, verehrter Herr Sabichão,
die Frollnschen Liegenschaften in Bahrenfeld liegen nach wie vor so in der Landschaft herum, allerdings befindet sich im Grundbuch immer noch nicht der Frollnsche Name.
Dennoch hat das Frolln jetzt todesmutig mit dem Umbau begonnen und nach dem Entfernen einer Holzvertäfelung interessante Anregungen für diverse Vintage-Tapetendesigns erhalten.

Sobald ich mich mit mit Zöpfen, Ringelstrümpfen, Äffchen und Pferd ausstaffiert habe, gibt es Fotos …

Verspricht Ihr Frolln Schmoll mal wieder

Und hoch

post Mit dem Herrn Lürikmeister kann man immer rechnen

Januar 16th, 2012

Abgelegt unter: Faille — Frolln Schmoll @ 11:01

Vorschlag:
Halbwahrzitat, das die wahre Wahrheit des Echtzitats hervorkehrt; meist verwendet im negativen Sinn als -> böse F., z. B. »Ich möchte nicht Bundespräsident sein in einem Land, in dem man sich als Ministerpräsident nicht einmal mehr von Freunden ein Haus schenken lassen kann.«

Geht auch: Gerät, mit der Monsier Filou die rideaux suédoise seines maison d’arrêt bearbeitet, um letzteres vorzeitig und widerrechtlich zu verlassen.

Faitfaille

So gesehen: Belle vue.

Du hast ein Haus,
Ein voll geschnorrtes Haus
Dein Äffchen und dein Pferd,
Die schauen dort zum Fenster raus.
Du hast ein Haus,
Ein Äffchen und ein Pferd,
Und jeder, ob ers mag,
Kriegt gleich dein Einmaleins gelehrt:

Zwei mal Drei macht Vier
Widdewiddewitt und Drei macht Neune!
Du machst dir die Welt
Widdewidde wie sie dir gefällt ….

Hey - Präsidente
trallari trallahey tralla hoppsassa
Hey - Präsidente
Du macht, was dir gefällt.

Zyklus: Von Häusern und Menschen.

Outtakes:

Es ist ein Haus entsprungen
Aus einem Barscheck zart …

Seh ich mir ne Salami an,
Dann denk ich an Wulffs Christian.

Und hoch

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