rulururu

post Jens B. aus Leipzig (oder Wolfen) tutet weisungsgemäß

Mai 23rd, 2007

Abgelegt unter: Schwoien, Fabliau, Neume — Frolln Schmoll @ 14:22

Hallo Frau Schmolln,

auf Anweisung des FacMan sollte ich ja schon wesentlich früher in das auf
Ihrer Netzseite liegende Horn tuten. Hier nun meine ersten Vorschläge:

—— 1. ——

Zu Fabliau brachte mir dieser (zweite) Beitrag:

Vorschlag:

Ich habe noch einen Vorschlag. Es soll ja angeblich nicht schaden, mehrere einzusenden: “Ganz wunderbar runder Gegenstand zum Polieren noch runderer Schreibtischleuchtleinchen mit Kantenbefestigung. Hilft gescheiterten Vielwissern in verzweifelten Situationen bei der Bedeutungsfindung, wenn das Anstarren der Leuchte mal wieder nichts nützt.”

Zweitmeinung:

Ha, wenn das nichts hilft, hilft alles nichts…

folgende Erwähnung:

“Jens B. aus Leipzig ging auf Nummer sicher: „Es soll ja angeblich nicht schaden, mehrere [Beiträge] einzusenden«. Es schadet in der Tat nicht, nützt aber auch nicht unbedingt etwas …”

Dies ist meines Erachtens die übelste Schmähung, die uns ereilen kann. Eine Nichtnennung mit Vorankündigung, denn sehen Sie mal nach, wo ich erwähnt wurde - in der Vorbemerkung…

Mein erster Vorschlag war übrigens folgender:

Rekursives Akronym, steht für FABLIAU ARGUMETIERT BEIGE LILIEN IN AZURNE UM;
Kunstbegriff für farblich unentschlossene Blumen

—— 2. ——

Nun zu der Zweitmeinung, die mir einen Verweis - an Sie - und einen Rüffel bei der Auswertung einbrachte:

Vorschlag:

Von der ordentlichen Mathematik mit großem Widerstand abgelehnte Notbezeichnung der Zahlen zwischen neun und zehn. Die Wissenschaft weigerte sich seit der Schaffung des Begriffs im Jahr 950, diesen anzuwenden, weil der Unterschied zu NEUNE nur in einem kleinen Haken bestand, der oft nachlässiger Aussprache zum Opfer fiel. Nachdem auch der letzte Kämpfer für die Anwendung des Wortes im Jahr 1872 in der Nähe einer Guillotine sein jähes Ende gefunden hatte, verschwand der Begriff in der Versenkung. Ein ähnliches Schicksal erlitten die Begriffe EIME, ZWOME, DREME, VIERME und so weiter. FÜMFE (ursprünglich auch FÜFME) und SIEME werden dagegen im südöstlichen Sachsen-Anhalt fälschlicherweise noch als Zahlworte natürlicher Zahlen gebraucht. SECHME und ACHME hatten ebenso wie ZEHME wegen Schwierigkeiten bei der Aussprache oder Zuordnung keine Chance.

Zweitmeinung:

Oh welch’ blamable Schande. Da lasse ich mich erst von dem bedrückenden Gefühl, nie genannt zu werden, zur Verweigerung jeder Aussage hinreißen. (…) Und dann versäume ich schuldhaft, meine Meinung zum Reesen zu äußern. Aber was macht eigentlich das Personal beim Duden aus den Aussagen der Teilnehmer? Es entledigt sie jedes Zusammenhangs und verfälscht so die Wünsche des Publikums, ohne sie zu kennen. Unglaublich! Beschweren sollte man sich! Das kann ja nur der HTML-Zivi gewesen sein.”

Meinen Beitrag fand ich eigentlich erwähnenswerter…
Hier die Antwort vom Hausverwalter:

“Der HTML-Zivi sagt: Ich war’s nicht!
Ich bin allerdings beauftragt, Ihnen hiermit die E-Mail-Adresse von Frolln Babette S. aus Hamburg bekannt zu machen (…)

Mit besagter Dame werden Sie jemanden finden, der mit Ihnen bereitwillig und ausgiebig ins gleiche Horn tutet. Auf das Konzert freuen wir uns bereits, hin und wieder verarbeiten wir ja auch Audio-Dateien.”

Unter Hinweis auf meine fehlenden Fähigkeiten, Blasinstrumente zu bedienen, lehnte ich das Tuten zunächst ab. Hier die Erwähnung:

“Auch so Einer – Jens B. aus Leipzig: „Was macht eigentlich das Personal beim Duden aus den Aussagen der Teilnehmer? Es entledigt sie jedes Zusammenhangs und verfälscht so die Wünsche des Publikums, ohne sie zu kennen. Unglaublich! Beschweren sollte man sich! Das kann ja nur der HTML-Zivi gewesen sein.” [Von wegen! d. HTML-Zivi!] Darob von eingeweihten Kreisen an die obige Ausheuladresse verwiesen, um dort mit Frollnbabette S. ins gleiche Horn zu tuten, war er dann doch um eine Ausrede nicht verlegen: „Im übrigen liegt mir die Herstellung von Bläsermusik leider nicht”.
Höhöhö.”

—— 3. ——

Der Auslöser:

“Jens B. aus Wolfen wünscht sich nichts zu Weihnachten. „Nicht einmal eine namensverstümmelte Nennung. Gar nichts. Ich bin satt.” Schön für Sie.”

erwuchs aus

Vorschlag:

Ich sage nichts. Punkt. Aus. Ende. Nein. Und das sagt doch alles!

Zweitmeinung:

Nicht einmal eine namensverstümmelte Nennung. Gar nichts. Ich bin satt. Und da soll ich noch erwähnen was dieses lächerliche Wort heißt. Steht doch schon da. Also sage ich nichts.

PS: Im Übrigen Teil der üblichen Belehrung in amerikanischen Kriminalfilmen. Sie haben das Recht zu schwoien. Alles was sie sagen kann und wird gegen Sie verwendet werden. Na ich hoffe es.”

- meinem Vorschlag zu SCHWOIEN

Mit freundlichen Grüßen

besagter Jens B. aus Leipzig

(und was ist mit Wolfen? fragt sich Frolln Schmoll)

Und hoch

post Jesper H. aus Hamburg und die Wirtschaft

Mai 20th, 2007

Abgelegt unter: Fabliau — Frolln Schmoll @ 15:36

Vorschlag:

F.A.B.L.I.A.U GmbH&Co KG, die

ausgeschrieben:
F.ederatión d’A.rgent du B.oss L.égère I.ntime A.vec l’U.ndine

zu deutsch:
Föderation zur Verwaltung des Geldes, welches der ‘leichte’ Boss durch Intimes mit der Undine erwirtschaftet.

Die F.A.B.L.I.A.U hat ein Umsatz von 7 Millionen Euro, per anno. Hauptsitz ist in Saint Albrait, mit 7000 Angestellten. Zweigstellen in New York, Tokio, Sydney und Angkor Wat. Geschäftsführend ist Vicomte d’Azincourt au Bonné des Chartres, zugleich hält er auch 52,5% der Aktien. Firmengründung war 1487 zur Papstkrönung Innozenz MMCCDXXXIXIV.

Und hoch

post Ungerührtes und kaum geschütteltes Tigerfutter von Herrn Burkhard S. aus Berlin

Mai 14th, 2007

Abgelegt unter: Fabliau — Frolln Schmoll @ 20:37

Ganz ungerührt sende ich Ihnen (…), um dem Tiger Futter zu geben, meine an Rapunzels Haaren herbeigezogene, zugegebenrmaßen suboptimale Idee zu FABLIAU, bei deren Abfassung ich mindestens den berühmten Schröder-Nachwahl-Pegel hatte, zu Ihrer weiteren Verwendung (übrigens noch immer ohne Schmoll. Erinnert mich schön an schmöll, Gernhardts (selig), Wächters (selig) und Bernsteins Vorschlag für satt bei ehemals durstig):

Vorschlag:

(Allegroform von ‘Faberger Les Infants d’Auberge’) der ; -s ; - : bizarrer, von exiliertem russischem Hochadel gegen Ende des 19. Jh. in der französischen Hotellerie eingeführter Brauch, am Ende der christlich-orthodoxen Fastenzeit die jüngsten Sprößlinge aller anwesenden Gäste in übergroßen, prunkvoll verzierten Ostereiern zu verstecken.

Allerbeste Grüße vom sicherlich demnächst reich beschenkten

Burkhard S. aus Berlin

(Herr S. möge mir das verstümmelnde (…) in der ersten Zeile verzeihen. Der ausgelassene Teil bezieht sich auf einen privateren Teil der Nachricht, der ja nun wirklich niemanden etwas angeht. Es sei denn, Herr S. möchte seinen Text unverhunzt in ganzer Länge hier lesen. Dann füge ich ihn flugs ein.
Frölln Schmöll - die obige Erklärung trifft oft genug auf mich zu…)

Und hoch

post Lürikmeister Karl S. sozusagen in eigener Sache

Mai 14th, 2007

Abgelegt unter: Fabliau — Frolln Schmoll @ 07:59

Fabliau

der; -s, -s: Dicht- bzw. Lürikmeister (chingl.) klassisches Wort des im Zuge der Asiatisierung Europas sich zunehmend verbreitenden -> Chinglish aus der Familie der -> Liau-Wörter (Liau [chin.]: Mann, Meister; die Grundbedeutung modifiziert sich der jeweiligen Vorsilbe entsprechend (s. a. -> Facliau: Hausmeister, -> Fadliau: Wortspielrelauncher

Und hoch u.s.f.)

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