rulururu

post Jens B. hat mal wieder voll geladen

April 29th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:33

Vorschlag:
Stadtgeometer

Zweitmeinung:
1.

Spielfilmfigur nach einem Westernroman von Michel Noir: Étienne Mappeur trotzt allen Sprachbarrieren und anderen Widrigkeiten und erhält für seinen Umgang mit dem wilden Pöbel beim Eisenbahnbau von seinen Parteifreunden, den Tsedoux (engl., [suː]), den Ehrennamen “Der mit dem Volk tanzt”.

2.
Hab mei Mappe vollgelade,
voll mit alte Schreibsen,
Als mir in de Stadt nei kame,
hubn se an zu reiße.
Drum lad i all mei Etappe
nie alt Schreibse in mei Mappe.
Los, Schreiber, los!

3.

Eine Malheur ist schon recht schlimm, dauert sie doch für gewöhnlich eine ganze
Stunde. Ein Mappeur dagegen? Nur ein paar Schritte.

Und hoch

post Ulrike S. kennt ihre Mappenheimer

April 13th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:48

…für mapp’ heure, die Stunde des Mappus. Sie hat geschlagen. Er hatte nur den Faktor der Zeitumstellung nicht richtig berechnet.
Naheliegend deshalb der Vorschlag:

Angeheuerter Jubelstimmungsmacher zur Durchsetzung von strittigen Großprojekten. In Kombination mit dem -> Vapeur: Dampfplauderer in Sachen Atomstrom, neuerdings ein Beruf mit wenig Zukunft. Siehe auch weitere brotlose Berufe, z.B. der Scheinwerfer (dazu ein Foto).

schein-werfer.jpg

(Und was ist mit dem Armleuchter? Dem Würdenträger? Dem Düsenjäger?
Fragt ja nur das Frolln Schmoll)

Zweitmeinung:
Das Malheur mit der misslungenen Präsentationsmappe:

Ein Konzeptpapier ist fein
Da kommen alle Sachen rein
Texte, Skizzen, reichbebildert
Leitideen ausgeschildert
Und oben auf den ganzen Wust
Ein schönes Titelblatt du tust.

Nun gilt es noch die ganzen Massen
In eine noble Mappe passen
Damit auch keine Zettel fliegen
Und artig in der Mappe liegen.

Doch die will das Zeugs nicht fassen
Will sich nicht mehr schließen lassen
Ächzt und wölbt sich ungebührlich
Deformiert sich despektierlich
Bis die Last all der Papiere
Mit einem Schlag sprengt die Scharniere
Und eine Blätterflut ergießt sich
Auf Tisch und Boden, sehr verdrießlich.

So scheitert manch ein großes Thema
Gar schnöde am happigen Mappendilemma.

Zu guter Letzt: Nudossi, Retter der der Morgenidylle am Monatsende!

Der Külschrank leer, das Konto blank
Nudossi steht im Küchenschrank
So gibt es doch zur Früh ein Stück
Nudossi bringt uns immer Glück!

Und hoch

post Joachim K. moppt Briten eindringlich in die Wüste

April 13th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:39

Dies erste entstand, als ich in völliger Unkenntnis des Wortes Mappeur die echte Definition geliefert habe; die Aussage desselben bezieht sich also auf seinen Aufgabenbereich:

Ein Mappeur und ein Moppeur spazierten durch die Wüste,
es schlug den Moppeur längsseits hin, der Mappeur sagte: “Siehste!!

Hätt’st meiner Kunst dich anvertraut,
dann hätt’ es dich nicht umgehaut!!”

Frei nach H. Erhardt

Nun das hackverstückte:

Nudossi traf Nudwessi
er küßte und genoß sie

er führt hinauf zum Schloss sie
und nannt’ sie fortan Lassie.

Aus der Reihe “Limericks in nur vier Zeilen”

Und die Defi wollen wir bitteschön auch noch anhängen:
Mappeur, der aus dem Irokesischen “der an der Mappe festhält”. Verbriefter erstaunter Ausruf des im texanischen Raum lebenden Irokesenhäuptlings Dry shrubbery, als der zum ersten Mal einen britischen -> Eindringling sah.

johncleesesillywalk1.jpg
johncleesesillywalk2.jpg
johncleesesillywalk3.jpg

Und hoch

post Der nun auch virtiuell bedudelte Arno Erich C. kann die Mappe nicht halten

April 12th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:38

Erstvermappung: Sehr wichtiger Beamter, der in keinem Ministerium fehlen darf. Er hat die Aufgabe, alle Bürgerprotestschreiben gegen Gen- und Klonfraß und Umweltvergiftung durch Chemie, Atomkraft undsoweiter in einer Mappe abzulegen und ihren Inhalt, sobald sie voll ist, weiterzuleiten — an die Abteilung für Altpapier-Entsorgung. Die Mappeure wollen bald für Überstunden-Entgelt streiken, weil ihre Mappen von Tag zu Tag immer schneller voll werden, im Umweltministerium inzwischen sogar zehnmal täglich, Tendenz steigend.

Zweitvermappisierung: Mappenträger in einem Zweierteam der Zeugen Jehovas, Mormonen, Adventisten und ähnlicher Sekten. Ein Team besteht immer aus dem Schwadroneur und dem Mappeur. Dieser trägt in seiner Mappe das Propagandamaterial und die Beitrittsformulare für frisch shanghaite Mitglieder, wenn der Schwadroneur den neuen Beitrittskandidaten völlig weichgeschwafelt und zugesülzt hat.

Drittvermappifikation: Kurzform von »Medizin-Applikateur«. Assistent des Ringrichters beim Boxkampf. Er trägt dem jeweils unterlegenen Boxer nach einem besonders schmerzhaften Treffer Arnikasalbe auf die verletzten Gesichtspartien auf. Diesem von einer Initiative für die Humanisierung des Boxsports hoffnungsvoll ins Werk gesetzten Impuls war kein Erfolg beschieden. Der damals amtierende Schwergewichtsweltmeister Muhamad Ali lehnte das Konzept ab mit den lapidaren Worten: »Wenn der Gegner nach jedem meiner Haken erst Salbe draufgeschmiert kriegen soll, schläft mir erst das Publikum und dann mein Bizeps ein!« Sein Wort hatte Schwergewicht, und das Ganze wurde sang- und klanglos abgeblasen.

Viertvermappi-komplikation
: Scherge des entmachteten Ex-Ministerpräsidenten Mappus. In geheimer Mission soll ein Trupp von Mappeuren das Erdreich unter dem Stuttgarter Hauptbahnhof und unter den alt-ehrwürdigen Parkbäumen wegbaggern, um durch den Total-Absturz in die Tiefe vollendete Tatsachen zu schaffen.

Von meinen Nudossi-Reimen wurden einige etwas frivolerin Inhalts vom FacMan offenbar zensiert. Ich überlasse Ihnen die Freiheit, sie im Schmolls-Winkel zu publizieren:

    Mit Nudossi kriegt zum Sex
    der Geschied’ne seine Ex.

    Die Sachertorte ganz bequem
    gelingt dir mit Nudossi-Creme.

    Ob Schneewittchen, ob Dornröschen:
    Nudossi öffnet jedes Döschen!

    Die Zwerge leckten gern Schneewittchen
    Nudossi von den süßen Tittchen.

Finden Sie die sooooooooo schlimm, daß sie der Zensurschere zum Opfer fallen müssen??

Tja, ich will mal so sagen, mein lieber Herr C.: Sie werden wohl eine ganze Reihe Suchmaschinenbemüher enttäuschen, die auf der Jagd nach “Nudossi mit der Ex” oder “Wer hat an meinem Nudossi geleckt” nun auf dieser Seite landen und nicht recht wissen, warum.

Ach, was soll’s? So kommen wir jedenfalls der nächsten Snapszahl des Besucherzählers näher…

Kann Ihr Frolln Schmoll nix mehr erschüttern

Und hoch

post Der Herr Lürikzuelameister bringt uns die Trötentöne bei

April 12th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:28

Taschenträger, vulgo Assistiersklave (”Dem Mappeur ist nix zu schwör.”) des gemeinen -> Politikers (vulgo Druggeschbutzer)

Zweitvermappselung:

Die Lürikmeisterei hält es für nötig, in vervollständigender Ergänzung des Mundartcrashkurses in der 172. Folge der Besserwisser-Novela die vom Herrn Kunstdirektor unterlassungssyndigerweise nicht beigefügten dazugehörigen Nudossi-Zweizeiler nachzutragen:

Mansch Knatzel unner schee Saabrügge
Du mit Nudossi isch beglügge.

Wann so Organ’ im Graddel sellemols verschidde sinn
Mei Lust un Freud isch immä no in de Nudossi finn.

Wer mit Nudossi-Bemmen sich verjallustiert
Hat Wichtiges im Leben fast kapiert.

Zur Rätsel-Grafik auf der vorhergehenden Gewinnerseite: Der schamrote Kopf des Underwauwaus stellt den einzigen 2011 direkt gewonnene SPD-Landtagswahlkreis in ganz Baden-Wirrtemberg dar, eingekesselt von grünen und schwarzen Wahlkreisen (Es handelt sich um Wahlkreisch 35 - Mannheim I - was DA wohl für komische Leute wohnen? Gallier?). Und was das nu mit Mappeur zetun hat? Garnix. Maxnix.

Zweitpöhöhung:

Öde Flötenkrötennöte

Goethe! Nöte sind gar greulich.
Goethe! Nöte sind gemein.
Goethe! Nöte sind abscheulich!
Goethe! Lass die Nöte sein!

Goethe lässt sich nicht drauf ein.
Goethe: “Lass mir meine Flöte!
Goethe muss mit Flöte sein.
Goethe liebt doch seine Flöte.”

Goethe! Nicht die Flöte. Nöte!
Goethe! Lass den Übermut!
Goethe: “Wat nu - Kröte? Tröte?”
Goethe im Alter hört nicht gut.

Goethes Tröte klingt gar greulich.
Goethes Tröte klingt gemein.
Goethes Tröten ist abscheulich!
Goethe! Lass die Tröte sein!

Goethe lässt kein Tröten sein.
Goethe: “Lass mir meine Kröte!
Goethe muss mit Kröte sein.
Goethe liebt doch seine Kröte.”

Goethe! Nicht! Die! Kröte! Tröte!
Goethes Tröten bringt in Wut.
Goethe: “Wie nu - Flöte? Nöte?”
Goethe hört halt net mehr gut.

Zyklus (abgeschl.): Goethe Viertelhundertmal … Hm. Einer fehlt noch:

Goethes Johann Wolfgang fraß
Nudossi. Ohne Ziel und Maß.

Zyklus (erg.): Goethe Viertelhundertmal

Ohne jedes Pöhö sei dem Herrn Kunstdirektor artigst zum Tabellenplatz 11 und damit vorerst zum sicheren Verbleib des FC in der 3. Liga gegratuliert. Da geht doch noch was? Indes: “Liga kennt keine Liebe.”

Und hoch

post Michael G. taucht ab in schillernde Lürik

April 12th, 2011

Abgelegt unter: Mappeur — Frolln Schmoll @ 20:23

MAPPEUR
Baden-Württ.: “Anhänger von Stefan Mappus”, Spezies (wie auch der blau-gelbe GOLLum, der in freier Wildbahn bereits nicht mehr anzutreffen ist) akut vom Aussterben betroht, da in direkter Nahrungskonkurrenz zunehmend vom KRETSCHMANNiac wie auch SCHMIDeologen (diese oft in Symbiose miteinander) verdrängt.

MAPPEUR
“Meiner einer”, Pendant in der 1. Person zum bekannteren “SAPPEUR” (”Seiner einer”). Nie richtig durchgesetzt hat sich hingegen “TAPPEUR” (”Deiner einer”), wohl auch wegen Verwechselungsgefahr mit dem Derrick-Darsteller Horst T. (unsterblich der Satz “Harry, fahr’ schon mal den Wagen vor!”)

MAPPEUR
Eine soziologische Untersuchung der Schülerpopulation dreier Oberstufenzentren und eines Gymnasiums ergab überraschenderweise, dass die Unterscheidung der ProbandInnen nach dem bevorzugten Lehrmitteltransportbehälter in “BACKPACKER” oder “MAPPEUR” hochsigifikant korreliert ist mit der Verteilung der “Rechtsfalter”/”Linksfalter” (welcher Daumen liegt beim spontanen Händefalten oben?). Demnach wäre Mappeur (Nutzer einer seitlich zu tragenden Tasche bzw. Mappe) korreliert mit Linksfalter (linker Daumen oben, eher gefühlsdominiert), Backpacker (Rucksackträger) hingegen mit Rechtsfalter (rechter Daumen oben, eher rational gesteuert).

Klassiker ausser Konkurrenz

*Der Schlaucher*

“Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp,
in Müllschluckers Tiefen zu tauchen?
Einen Becher Nudossi warf ich hinab
aus Versehen, den kann man noch brauchen!
Wer den in die Höhe mir wieder stemme,
dem winke als Preis ‘ne Nudossi-Bemme!”

Der Firmenchef spricht es und weist von der Höh’
im obersten Stock auf den Schacht,
den unten so tief voller Unrat und Weh
ein Facman getreulich bewacht.
“Wer ist der Beherzte, ich frage euch weiter,
er klettere auf der Karriereleiter!”

Die Aufsichtsräte rings um ihn her
vernehmen’s und schweigen still,
des Anzugs Verschmutzung befürchtend zu sehr,
und keiner die Bemme gewinnen will.
Und der Chef sie zum dritten Mal wieder fraget:
“Ist keiner, der sich hinunter waget?”

Sie schauen betreten vorbei wie zuvor -
und ein Azubi, mutig und keck,
tritt aus der Lehrlinge Gruppe hervor,
seine Handschuhe wirft er, den Kittel weg,
und alle die Männer umher wie die Frauen
auf den kühnen Jüngling verwundert schauen.

Und er steigt in den Aufzug, drückt “Untergeschoss”,
und winkt, als die Türen sich schlossen,
und beeindruckt wirkt einzig der oberste Boss,
alle anderen schauen verdrossen.
Alle starren: Die Zahl, die da leuchtet und blinkt,
beweist, dass er schnell Richtung Keller versinkt.

Da ist er ganz unten, die Zahl stehet still,
die Männer, die raunen und wispern:
“Wie frech!”, “Wie beherzt, wenn man denn so will!”
Die Frauen erröten und flüstern.
“Eine Bemme? Das müsste man besser belohnen!”
Die Minuten, die dehnen sich aus zu Äonen.

So verstreichen Minuten, ‘ne Stunde vergeht,
Der Chef rauft die Haare: “Es reut mich!
Wer weiß, welche Fährnis der Junge besteht?”
Die Menge der Gaffer zerstreut sich.
Im Keller der Junge, es fällt ihm nicht schwer,
da hat er die Dose - und löffelt sie leer…

Und hoch

ruldrurd
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